Trade Republic Depot

Trade Republic Depot

Auf einen Blick:

  • 1 € Ordergebühr
  • 0 € Depotgebühr, 0 € Verrechnungskonto
  • Nur 1 Handelsplatz
  • Nicht steuereinfach und Ausfüllhilfe ist lediglich nach deutschem Steuergesetz Muster III – so wie bei allen anderen deutschen Brokern
  • Nur am Smartphone verfügbar, junger Anbieter mit sehr langen Antwortzeiten

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,00 Euro p.a.
Kontoführung:0,00 Euro p.a.
Order:1,00 Euro pauschal
Steuereinfach:Nein, nur Steuerreport nach deutschem Steuergesetz

Was gibt es zu lesen?

Alternativen zu Trade Republic

Trade Republic ist ein hipper, moderner Online Broker und speziell in Deutschland beliebt als Einstiegs-Broker. Hier in Österreich kümmert sich Trade Republic leider nicht um die Abführung der Steuern für die österreichischen Kunden und ist deshalb für Anfänger ohne Steuerkenntnisse (Stichworte Einkommensteuererklärung, E1kv, ausschüttungsgleiche Erträge, …) nicht unbedingt die erste Wahl. 

Folgende steuereinfache Alternativen gibt es hierzu:

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Rasch & einfach zu eröffnen am Smartphone
  • Einfache Handhabung der Smartphone App
  • Günstige Gebühren
    • Keine Gebühr für Depot und Verrechnungskonto
    • 1 € für Aktien- oder ETF-Order
    • 0 € für Sparpläne (Aktien oder ETF)

Nachteile

  • Nicht steuereinfach
  • Nur 1 Handelsplatz
  • Eingeschränktes Sortiment
  • Nur am Smartphone verfügbar

Trade Republic ist ein Internet Finanzunternehmen mit einer Lizenz der deutschen Bafin (FMA Pendant in Deutschland) als Wertpapierhandelsbank. Das Guthaben am Verrechnungskonto wird bei der Solarisbank auf einem Treuhand-Sammelkonto verwahrt und unterliegt somit deren gesetzlichen deutschen Einlagensicherung. Trade Republic ist in Deutschland im Sommer 2019 mit einem gratis Depot und Wertpapierhandel um 1 Euro gestartet und im Jahr 2020 wurde das Angebot in Deutschland ausgeweitet.

Der Start in Österreich wurde mit Anfang Jänner 2020 bekannt gegeben. Doch dann kam die Covid19 Pandemie und Trade Republic fokussierte sich dann auf Deutschland und ließ Österreich hängen. Mit 3. November 2020 begann Trade Republic die ersten Kunden in Österreich freizuschalten.

Kosten & Gebühren

Depot

Die Depotgebühr bei Trade Republic beträgt 0,00 Euro p.a. Es gibt also keine Depotgebühr. 

  • 0,00 Euro Depotgebühr

Konto

Es gibt bei Trade Republic keine Gebühren für das Verrechnungskonto. Auch gibt es keine Negativzinsen für Guthaben am Verrechnungskonto. Das Verrechnungskonto liegt bei der Solarisbank und wird als Treuhand Sammelkonto geführt. Laut Aussagen der Solarisbank und Trade Republic ist das Sammelkonto dennoch pro Kunde mit bis zu 100.000 Euro mit der Einlagensicherung abgesichert, obwohl es ein Sammelkonto ist und kein Einzelkonto. Der Grund liegt in der Treuhand-Konstruktion.

  • 0,00 Euro Kontogebühr für das Wertpapier Verrechnungskonto

Order

Die Ordergebühren sind das größte Plus von Trade Republic. Trade Republic gibt als Orderprovision 0,00 Euro an und verweist auf eine Fremdkostenpauschale je Handelsgeschäft von 1,00 Euro. Also insgesamt kostet jede Order 1,00 Euro. Pauschal, unabhängig von der Ordergröße. Die Mindestorder liegt bei einem Gegenwert von 500,00 Euro.

Im Fall von Teilsausführungen wird nur einmalig je Handelstag die pauschale Gebühr für eine Order von 1,00 Euro verrechnet.

Im Unterschied zum Depot bei Revolut gibt es keine Beschränkung der maximalen Order (dort können nur Ordergrößen von maximal 10.000 US-Dollar aufgegeben werden).

Dies gilt jedoch nur, wenn die Order per App ausgeführt wird. Wer die Order per Post ausführen möchte, der muss für diese Dienstleistung tiefer in die Tasche greifen, denn hier kostet die Order 25,00 Euro. Sind aber mittlerweile wohl Ausnahmesituationen, wenn via Post geordert wird.

Günstiger Handelsplatz

Order 1.000 Euro: 1,00 Euro
Order 2.000 Euro: 1,00 Euro
Order 5.000 Euro: 1,00 Euro
Order 10.000 Euro: 1,00 Euro
Berechung Ordergebühr: 1,00 Euro Ordergebühr über LSX (Lang & Schwarz Exchange)
Fremdkostenpauschale wird diese bei Trade Republic tituliert.

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: – Euro
Order 2.000 Euro: – Euro
Order 5.000 Euro: – Euro
Order 10.000 Euro: – Euro
Berechung Ordergebühr: Nicht möglich

XETRA

Order 1.000 Euro: – Euro
Order 2.000 Euro: – Euro
Order 5.000 Euro: – Euro
Order 10.000 Euro: – Euro
Berechung Ordergebühr: nicht möglich
Nur Handel an der Lang & Schwarz Exchange zu 1 € Fremdkostenpauschale möglich

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: – Euro
Order 2.000 Euro: – Euro
Order 5.000 Euro: – Euro
Order 10.000 Euro: – Euro
Berechung Ordergebühr:

Warum so günstige Ordergebühren?

Warum kann Trade Republic die Ordergebühren so niedrig anbieten im Vergleich zum Mitbewerb? Gehandelt wird das an der Börse Hamburg betriebenen elektronischen Handelssystem LS Exchange (LS = Lang & Schwarz). Die Kursqualität wird laut den Angaben von Trade Republic börslich überwacht. Die Spreads sind an den Referenzmarkt XETRA, soweit dort handelbar, gebunden. Der Derivatehandel erfolgt außerbörslich direkt mit dem Emittenten HSBC Deutschland.

Dividende

Bei Trade Republic gibt es keine Gebühren bei für Ausschüttungen oder Dividenden. Zumindest gibt es keine eigenen Spesen, fremde Spesen könnten entstehen und diese werden laut Gebührenblatt weiterverrechnet.

  • 0,00 Euro Dividendengebühr

Devisen

Es gibt keine fixe Devisenprovision. Devisenprovision fällt an, wenn Wertpapiere, Dividenden oder Ausschüttungen in Fremdwährung anfallen und in Euro umgerechnet werden müssen. Je nach Fremdwährung wird hier ein kleiner Satz verrechnet, der absolut überschaubar ist. Ein Beispiel gefällig? Wird die Dividende in US-Dollar fällig, so beläuft sich der Spread bei der Umrechnung auf 0,0014 und das ist ausgezeichnet. Die Easybank z. B. verrechnet hier 0,25 % und die Comdirect 1,00 %. Also um die Devisenprovision muss sich der Trade Republic Kunde keine Gedanken machen.

  • Keine Devisenprovision

ETF-Sparplan

Mit November 2019 hat Trade Republic auch Sparpläne eingeführt. Über 350 Sparpläne von iShares und WisdomTree sind hier im Angebot. Diese können gratis ausgeführt werden, der Verkauf kostet dann die reguläre Ordergebühr von 1 Euro.

Für uns Österreicher sind ETFs bei ausländischen Brokern jedoch eine gewisse Herausforderung, denn um die Versteuerung müssen wir Österreicher uns hier selbst darum kümmern. Die ausschüttungsgleichen Erträge die sicherlich bei thesaurierenden Fonds/ETFs anfallen machen einem das Leben schwer. Gleichzeitig gibt es auch keine Garantie, dass ausschüttende ETFs keine ausschüttungsgleiche Erträge haben. Auch die Kontrolle vor Kauf eines ETFs, ob dieser hier bei uns in Österreich auch ein Meldefonds ist, ist dringend zu empfehlen! Die Besteuerung von Nicht-Meldefonds ist ein Graus und definitiv zu vermeiden! Wie das mit den ausschüttungsgleichen Erträgen funktioniert zeigt diese Seite. Österreichische Broker kümmern sich automatisch um die Verrechnung der Steuer für ausschüttungsgleiche Erträge und erhöhen den Anschaffungswert des Fonds zur Vermeidung der Doppelversteuerung. Wie das funktioniert zeigt dieses Praxisbeispiels im Broker-Test.at Experiment.

Leider ist es bei Trade Republic, im Unterschied  zu Flatex & Co nicht möglich, dass ein externes Referenzkonto angegeben wird, von dem der Sparplan ausgeführt wird. So muss zuvor mit einem Dauerauftrag dafür gesorgt werden, dass am Trade Republic Verrechnungskonto genügend Guthaben vorhanden ist, damit der Sparplan ausgeführt werden kann. Bisschen mühsam, aber okay, ist nun mal so.

Gestartet wird ab 10 Euro Rate zum Investieren.

Fonds-Sparplan

Bei Trade Republic gibt es keinen Fonds-Sparplan.

Aktien Sparplan

Mit 2. September 2020 hat Trade Republic auch einen Aktien Sparplan eingeführt. 1.000 Aktien aus Deutschland, Großbritannien, Kanada und den USA können ab 10 Euro Investment geordert werden. Um 0,00 Euro je Ausführung! Was für ein Angebot! Niemand anderer in Deutschland hat ein ähnlich hervorragendes und interessantes Angebot. In der Praxis muss es sich aber noch beweisen, ob die Ausführungs-Spreads auch innerhalb der Börsenöffnungszeiten durchgeführt werden und so im Sinne des Kunden ausgeführt werden.

Geordert werden können somit Aktien von Adidas, Bayer, Apple Amazon, BP, British American Tobacco und und und… aber leider nicht steuereinfach und für uns Österreicher durchaus komplex durch die Dokumentation und eventuelle Beweisführung im Verkaufsfalle, wenn es gilt, den korrekten Durchschnittspreis zu ermitteln.

Wie schon beim ETF Sparplan ist es auch beim Aktien Sparplan so, dass mindestens 10 Euro je Ausführung investiert werden muss. Das ist einer der niedrigsten Beiträge für ETFs.

Hauptversammlung

Wie bei anderen nicht steuereinfachen Angeboten aus Deutschland ist es auch bei Trade Republic so, dass die Aktionäre direkt ins Namensregister eingetragen der deutschen Aktien eingetragen werden. Eine Eintragung als Namensaktie kostet je Eintrag 2,00 Euro.

Eine Anmeldung zu einer Hauptversammlung kostet 25,00 Euro zuzüglich fremder Spesen.

Wertpapiere

Wer so günstig traden möchte, der muss beim Handelsangebot einige Abstriche machen, denn es ist sehr ausgedünnt.

Wertpapiere

Wer bei Trade Republic traden möchte, der muss sich auf folgende 3 Wertpapier-Arten einschränken:

  • Aktien (7.500 Aktien)
  • Derivate (40.000 Optionsscheine, Knock-Out-Produkte und Faktor-Zertifikate)
  • ETFs (500 ETFs davon knapp über 300 als ETF-Sparplan verfügbar)

Handelszeiten

  • Aktien und ETFs börsentäglich: von 7:30 bis 23:00 Uhr 
  • Derivate: von 8:00 bis 22:00 Uhr

Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Nein
Fonds: Nein
ETFs: Ja
ETCs: Ja
CFDs: Nein
Futures: Nein
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: Ja
Optionen: Nein
Forex: Nein

Orderzusatz

Market: Ja
Limit: Ja
Stop-Limit: Ja
Stop-Loss-Buy: Nein
Trailing Stop: Nein
Trailing-Stop-Limit: Nein
OCO: Nein
OCO Limit: Nein
Folgeorder: Nein

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum): Nein
Tagesgültig: Ja
Unbefristet: Ja
Wochenultimo: Nein
Monatsultimo: Nein
Ultimo nächster Monat: Nein

News

Trade Republic und die Steuer-ID – muss ich die hinterlegen?

Das Depot von Trade Republic ist sehr einfach handzuhaben, die Macher der App haben bei der Erstellung alles auf den Kunden und seine Wünsche abgestellt. Ein Punkt ist auch, um die Neukunden-Registrierung möglichst einfach zu machen, dass die persönliche Steuer-ID nicht sogleich eingegeben werden muss. Für diese haben Trade Republic Neukunden dann bis zu 3

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Aktien Sparplan jetzt auch bei Scalable Broker

Der Scalable Capital Broker bietet nun auch Sparpläne für Aktien an! Juhu! Leider nicht steuereinfach für uns Österreicher, aber wer sich in das Thema Aktien-Sparpläne dennoch vorwagt, der kann es bei Scalable probieren. Die Auswahl ist groß, so ziemlich jede deutsche Aktie und viele internationale Aktien wie McDonalds, Apple, Alphabet, Tesla oder Tencent. Die Sparrate

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Trading 212 mit Einzahlungsgebühren ab 4. Jänner 2021

Trading 212 hat in einer Aussendung an seine Kunden bekanntgegeben, dass mit 4.1.2021 Einzahlungen auf das Invest Konto bei Trading 212 auch etwas kosten können, nämlich 0,70 % der Einzahlungssumme. Trading 212 hat zwei verschiedene Konten, das CFD- und das Invest-Konto. Wer in Aktien und ETFs investieren möchte, kann dies nur über das Invest-Konto tun.

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot getestet und bewertet. Ebenso wurden bereits Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Testbericht
3 /5
Erfahrungsberichte
(5 Erfahrungsberichte)
3.7 /5 (5 Erfahrungsberichte)

Erlösmodell

Wie verdient Trade Republic Geld? Trade Republic hat ein sehr beschränktes Handelsangebot mit nur einem Zugang zur Börse. Das ist kein Zufall. So werden die Kosten niedrig gehalten. Gleichzeitig gibt es vom Handelspartner (LS Exchange), Market-Makern und Produktherstellern (Blackrock) Rückvergütungen. Die Rückvergütungen liegen angeblich pro Order etwa zwischen zwei und fünf Euro.

In diesem Video wird das Erlösmodell von Trade Republic erklärt anhand der Daten aus der GuV eines Jahresabschlusses.

Online Banking

Das Online Banking bei Trade Republic ist ein Smartphone Banking, denn es gibt bei Trade Republic nur das Online Brokerage über eine App, welche es für iOS und Android gibt.

Steuern, steuereinfach oder nicht steuereinfach

Trade Republic ist in Österreich nicht steuereinfach, was bedeutet, dass die Trade Republic Kunden die fälligen Steuern selbst abführen müssen über die persönliche Einkommensteuererklärung bzw. über den Anhang E1kv für Kapitalerträge. Wie das gehen könnte, darüber wird auf dieser Seite eine Idee abgehandelt (ohne Gewähr auf Richtigkeit).

Alles was Trade Republic anbietet an Unterstützung, so wie jeder andere Anbieter aus dem Ausland, eine Aufstellung über die Erträge (realisierte Kursgewinne bzw. -verluste, Dividendenzahlungen, Fondsausschüttungen) zum Jahresabschluss nach deutschen Steuergesetz – Muster III. Das ist auch das besondere am Preis- und Leistungsverzeichnis für Österreich, hier findet sich der Hinweis, dass die Jahressteuerbescheinigung nach deutschem Steuergesetz erfolgen wird – im deutschen Preis- und Leistungsverzeichnis gibt es dazu keinen gesonderten Hinweis.

Trade Republic - nicht steuereinfach - deutsches Steuergesetz

Diese Aufstellung ist nett und besser als nichts, doch fehlen hier die ausschüttungsgleichen Erträge von den ETFs die bei ausschüttenden und thesaurierenden ETFs anfallen können. Wie komplex die Steuer bei ETFs sind und was es mit den ausschüttungsgleichen Erträgen auf sich hat, zeigen die hinterlegten Links. Auch wird es wohl keine Hilfestellung geben in Hinblick auf Nicht-Meldefonds (z. B. Spezialthema BDC oder REIT) geben in Hinblick auf die pauschale Besteuerung zum Jahreswechsel.

Wird Trade Republic steuereinfach?

Die Aussage von Trade Republic dazu ist: Ja Österreich wir hören euch und den Wunsch nach „steuereinfach“. Ob aber Trade Republic das Angebot „steuereinfach“ machen wird und bis wann, das ist gänzlich offen. Die Hoffnung lebt, doch ist in nächster Zeit nicht damit zu rechnen.

1 Woche später:

Nachdem von offizieller Seite die Nachricht kam, dass Trade Republic im Moment nicht steuereinfach ist, gab es nun vom Support eine Veränderung der vermeintlichen Tatsachen. Trade Republic sieht sich mittlerweile im eigenen Sprachgebrauch als „steuereinfach“ in Österreich, da sie den Personen die in Österreich steuerbar sind, einen Bericht als Ausfüllhilfe für die Einkommensteuererklärung anzubieten. Trade Republic hat also vor, dass sie uns Österreichern hier einen Steuerbericht anbietet, wo die realisierten Kursgewinne, Dividenden, Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge angeführt wird und wir diese locker-flockig in die E1kv der Einkommensteuererklärung einfügen können. Das klingt verlockend, zwar keine sorglos Lösung, doch eine deutliche Vereinfachung. Der Haken? Ein Muster konnte auf Nachfrage nicht zur Verfügung gestellt werden, daher ist es schwierig die Aussage von Trade Republic zu prüfen. Am Ende sind die Kunden von Trade Republic dafür verantwortlich, dass sie die Steuern korrekt abführen. Ein Rausreden beim Finanzamt, dass Trade Republic keine besseren Daten bzw. Berichte zur Verfügung stellt, wird es nicht geben bzw. zählt nicht. Es ist daher ein Verlassen auf das gegebene Wort von Trade Republic, dass es einen passenden Bericht bzw. Ausfüllhilfe für die Einkommensteuererklärung geben wird – ein Wechsel von der Arbeitnehmerveranlagung in die Einkommensteuererklärung müssen die meisten Trade Republic Kunden dennoch vornehmen, denn sonst ist das Ausfüllen der E1kv (Beilage zur Einkommensteuererklärung E1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen) nicht möglich.

4 Wochen später:

Durch einen Youtube Seher der sehr aufmerksam das österreichische Preis- und Leistungsverzeichnis (PLV) gelesen hat, wurde festgestellt, dass wir Österreicher alle das österreichische PLV akzeptieren und somit auch einen Steuerreport nach deutschem Steuergesetz bzw. dessen Muster III. Genau den selben Report stellt jeder andere deutsche Online Broker wie Consorsbank, Comdirect, etc. aus – anscheinend gibt es keinen Mehrwert und keine Hilfe beim Steuerreport nach den österreichischen Steuergesetzen. Somit ist der Steuerreport nur bedingt eine Hilfe beim Ausfüllen der österreichischen Steuererklärung. Warum? Die österreichischen Steuergesetze unterscheiden sich von den deutschen Steuergesetzen. Speziell bei Fonds und ETFs und natürlich auch im Bereich der alternativen Veranlagungen wie bei REITs bzw. BDCs. Das österreichische Finanzamt wird wohl kein Pardon kennen bei fehlerhaften Steuererklärungen nach deutschen Steuergesetzgebungen. Hier in Österreich zählt noch immer das österreichische Steuergesetz.

Depotübertrag

Natürlich kann auch ein Depotübertrag zu Trade Republic gemacht werden, aber mit großen Einschränkungen. Trade Republic verrechnet grundsätzlich keine Gebühren für eingehende Wertpapiere, auch nicht für ausgehende. Es dürfte aber so sein, dass Trade Republic nicht jedes Wertpapier annimmt, bei einem Depotübertrag. Wie wir wissen, führt Trade Republic ca. 7.500 Aktien und ETFs. Wenn das Wertpapier, welches übertragen werden soll zu Trade Republic, nicht geführt wird, so wird es abgelehnt und ein Depotübertrag für dieses Wertpapier kann nicht stattfinden. Die deutsche ING verneint daher nun schon gänzlich einen Depotübertrag, weil Trade Republic sich nur Rosinen rauspickt.

Für uns Österreicher ist ein Übertrag zu Trade Republic wohl auch nicht wirklich interessant, speziell, wenn der Übertrag von einem steuereinfachen Broker stammt. Mit einem Übertrag gehen alle Anschaffungsdaten (die für die Berechnung der Steuer wichtig sind) verloren und können nicht wiederhergestellt werden, bei einem erneuten Rückübertrag zu einem steuereinfachen Broker. 

Eröffnung

Die Eröffnung eines Depots bei Trade Republic erfolgt online über die Smartphone App von Trade Republic, die es für iOS und Android gibt oder über einen Browser auf dem Notebook oder Desktop Rechner. Im Unterschied zum Traden ist nämlich eine Eröffnung sehr wohl auch über das Notebook oder den Desktop-Rechner möglich. 

Achtung TIN – Steuer-Identifikationsnummer wird benötigt!

Im Zuge der Eröffnung müssen persönliche Daten wie Name, Adresse etc. eingegeben werden. Die persönliche Steuernummer, die ist bei der Eröffnung nicht sofort anzugeben, doch informiert Trade Republic hier, dass diese unbedingt innerhalb der ersten 90 Tage ab Eröffnung nachzureichen ist in der Smartphone App. Die persönliche Steuer-Identifikationsnummer (TIN) findet sich auf der Arbeitnehmerveranlagung bzw. Einkommensteuererklärung und nennt sich dort „Abgabenkontonummer“. Die Abgabenkontonummer sieht so aus XX XXX/XXXX und wird als TIN – Steuer-Identifikationsnummer dann einfach in einer Wurscht geschrieben als XXXXXXXXX (9 Stellen). An dieser Stelle wird die TIN und wo diese gefunden wird näher erklärt.

Die Eröffnung des Depots soll in weniger als 10 Minuten möglich sein. Die Eröffnung ist sowohl in der Trade Republic Smartphone App möglich als auch am Desktop PC bzw. Notebook über den Webbrowser. Die Eröffnung des Depots erfolgt in 4 Schritten.

  1. Schritt 1: Nutzerkonto anlegen mit den persönlichen Daten
  2. Schritt 2: IBAN des Referenzkontos angeben 
  3. Schritt 3: Identifizierung (Video-Identverfahren über WebID)
  4. Schritt 4: Erfahrungen und Kenntnisse mit Wertpapieren angeben

Je nach Besucheraufkommen kann die Video-Legitimierung mal länger oder kürzer. In sozialen Medien gibt es immer wieder Aufregung über lange Wartezeiten, in unserem Praxistest war die Wartedauer keine 30 Sekunden bis ein Agent zur Video-Identifzierung erschien.  

War die Video-Legitimierung erfolgreich, so kann über das in der Registrierung angegebene Referenzkonto sogleich auch das Verrechnungskonto bei Trade Republic dotiert werden. Nachdem ein Guthaben vorhanden ist, kann auch schon die erste Order durchgeführt werden.

Bedingungen

Die Bedingungen für einen Trade Republic Nutzer aus Österreich

  • Mindestens 18 Jahre
  • dauerhafter Wohnsitz in Österreich
  • Steuerpflicht in Österreich
  • Handynummer
  • Bankkonto (AT und DE funktioniert sicher)

Mit Stand 3. November 2020 ist eine Eröffnung bei Trade Republic nun endlich möglich!

Bilder & Videos

Hier zu Beginn wird gezeigt, wie ein ETF-Sparplan bei Trade Republic angelegt wird, unterlegt mit Screenshots aus der Trade Republic App heraus:

Sicherheit & Seriösität

Das Angebot von Trade Republic ist grundsätzlich seriös. Eine Wertpapierhandelsbank macht mit der Solarisbank, welche einlagengesichert ist, sowie der HSBC als Depotbank, gemeinsame Sache. Das Angebot ist überschaubar und transparent. Von gesetzlicher Seite werden die Auflagen für diese Art von Services erfüllt, ansonsten dürften sie auch nicht am Markt tätig werden.

Als deutsches Bankinstitut mit Zulassung in Österreich wird Trade Republic von der Bundesbank und der BaFin (Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen) beaufsichtigt.

Kritiker könnten darauf hinweisen, dass die App eher auf spielerisches Traden aus ist, als auf nachhaltiges investieren. Buy & Hold Anleger haben bekanntlich wenig Nutzen an einer Smartphone App, denn nur hin und wieder soll doch der Blick ins Depot schweifen und nicht mehrmals am Tag. Muss man auch nicht, doch eine Trading App wie sie Trade Republic anbietet, forciert dann doch das häufigere Starten der App und der nächste Trade steht damit vor der Türe. Darüber sollen sich Trade Republic Interessierte bewusst sein, dass mobile Apps das Tradingverhalten beeinflussen werden, dies ist aber nicht spezifisch für Trade Republic sondern vielmehr der Zeitgeist (hin & her macht bekanntlich Taschen leer!).

Einlagensicherung & Anlegerentschädigung

Das Angebot von Trade Republic ist komplex ausgestaltet. Fangen wir beim Verrechnungskonto an.

Das Verrechnungskonto ist ein Sammelkonto, welches bei der Solarisbank liegt. Das Sammelkonto wird als Treuhandkonto geführt, welches laut Angaben von Trade Republic so strukturiert ist, dass die Einlagensicherung je Kunde und je Bank greift im Falle des Falles. Problematisch könnten bei Sammelkonten sein, dass eine eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Kunden nicht möglich ist und die Einlagensicherung je Kunde nicht greift. Dies ist aber laut den Angaben von Trade Republic bei dem Treuhand-Sammelkonto bei der Solarisbank aber nicht. 

Das Wertpapierdepot von Trade Republic liegt beim Partner HSBC. Diese kümmern sich um die ordnungsgemäße Verwahrung der Wertpapiere der Kunden. Somit hat Trade Republic sowohl die Guthaben der Kunden als auch die Wertpapiere der Kunden an Partner ausgelagert. Die Wertpapiere die in den Depots von HSBC liegen sind Sondervermögen und werden im Fall des Falles an den Trade Republic Kunden ausgehändigt. Sind aus welchem Grunde auch immer (z. B. Betrug) die Wertpapiere nicht mehr vorhanden, so greift die deutsche Anlegerentschädigung, welche in der Einlagensicherung geregelt ist. Diese besagt, dass 90 % bis zu einem maximalen Betrag von 20.000 Euro erstattet werden.

Kontakt

Die Wertpapierhandelsbank hat seinen Sitz in Berlin. Persönliche Beratung vor Ort gibt es natürlich keine bei diesem Online Angebot.

Trade Republic

Kastanienalle 32

10435 Berlin

Deutschland

[email protected]

Telefon: 0049 30 5490 6310

www.traderepublic.com

 

Fazit

Trade Republic ist ein Low-Cost Anbieter von ausgewählten Wertpapieren. Leider ist Trade Republic nicht steuereinfach, denn es handelt sich dabei um einen Anbieter aus Deutschland. Im November 2020 ist Trade Republic in Österreich gestartet endlich gestartet. 

Bei Trade Republic gibt es keine Depotgebühr, jede Order kostet 1,00 Euro pauschal und gehandelt werden können Aktien, ETFs und Derivate. 

Besonders attraktiv wäre das Angebot der Sparpläne. Ja, Konjunktiv, wäre. Trade Republic bietet ETF- und Aktien-Sparpläne an. Es gibt rund 350 ETFs für einen Sparplan, startend bei 10 Euro. Hauptsächlich sind es iShares ETFs im Angebot von Trade Republic. Bei den Aktien ist es sogar noch schöner, denn hier bietet Trade Republic 1.000 Aktien an die ab 10,00 Euro im Monat als Sparplan gekauft werden können. Was kosten die Sparpläne? 0,00 Euro! Kostenlos! Was für ein tolles Angebot, doch jetzt kommt der Konjunktiv mit „wäre“ wieder. 

Da Trade Republic nicht steuereinfach ist, muss der Österreicher sich selbst um die ordnungsgemäße Versteuerung kümmern. Dies ist aber keine einfache Übung und nicht zu unterschätzen in Hinblick auf Aufwand und Kosten (eigene Zeit oder Steuerberater*In – Kosten von 1.000 Euro p.a. und darüber sind nicht unüblich). Laut letzten Meldungen von Trade Republic (Stand Mitte November 2020) gibt es für uns Österreicher einen Bericht der auch als Ausfüllhilfe für die Einkommensteuererklärung verwendet werden kann. Leider gibt es von Trade Republic noch kein Muster, wie denn dieser Bericht aussieht. Im Dezember 2020 wurde Trade Republic nochmals mit den Aussagen im österreichischen Preis- und Leistungsverzeichnis konfrontiert. Da wurde dann bestätigt, dass der Steuerreport, sprich die genannten Ausfüllhilfe, lediglich ein Steuerreport ist nach dem deutschen Steuergesetz! Nachdem wir hier in Österreich nach den österreichischen Steuergesetzen die Steuern abführen müssen, hilft uns das wohl nur wenig. 

Aufzupassen gilt es natürlich bei ETFs, denn hier handelt es sich um keinen steuereinfachen Broker und es fallen ausschüttungsgleiche Erträge bei einem ETF an, so wird es bei der Versteuerung komplex. Generell ist es zu empfehlen, dass ein nicht steuereinfacher Broker nur dann gewählt wird, wenn sich der Interessierte auch tatsächlich darüber bewusst ist, dass die korrekte Versteuerung nun bei einem selbst liegt und dies entweder Zeit oder Geld kostet, der Steuerberater will für seine Leistung Geld sehen. Trade Republic wird trotz des Berichts nicht dafür verantwortlich sein, dass die Steuern korrekt abgeführt werden.

Ich als Andreas von Broker-Test.at finde es persönlich sehr schade, dass rund um das Thema Steuerreport Trade Republic nicht klar kommuniziert (außer im Preis- und Leistungsverzeichnis), dass es sich um einen Report nach deutschem Steuerrecht handelt.

FAQ

Trade Republic gibt bekannt, dass sie von den Betreibern der Ausführungsplätze (LS Exchange) oder der Kontrahenten der Ausführungsgeschäfte (HSBC) oder von Anbietern von Wertpapieren (z. B. iShares) Zahlungen erhält. Diese Abwicklungskostenzuschüsse belaufen sich auf bis zu 3,00 Euro pro Order bzw. sogar bis zu 17,60 Euro in Ausnahmefällen.

Trade Republic handelt am elektronischen Handelsplatz LS Exchange in Hamburg. In den Öffnungszeiten der XETRA (9:00 bis 17:30 Uhr wochentags) sind die Spreads daran angelegt, außerhalb dieser Öffnungszeiten können die Spreads der Aktien und ETFs deutlich abweichen.

Die Ankündigung zum Start war im Jänner 2020, die ersten Kunden wurden jedoch erst im November 2020 freigeschalten. Die Warteliste wird nun abgearbeitet von Trade Republic, dann wird das Angebot allen Österreichern zugänglich sein. Vermutlich wird es keinen großen Andrangsstau geben, denn mittlerweile gibt es schon genügend Mitbewerb in Österreich die ein ähnliches Angebot haben.

Nein, Trade Republic ist kein steuereinfacher Broker in Österreich sein. Trade Republic Kunden aus Österreich, müssen daher selbst die Steuern abführen. Wird Trade Republic jemals steuereinfach? Das weiß Trade Republic selbst nicht. Sie hören zwar das Feedback in Hinblick auf "steuereinfach", wissen aber nicht OB und wenn Ja, wann diese "steuereinfach" einführen könnten.

Die Wertpapiere sind Sondervermögen und gehören dem Kunden. Diese müssen von Trade Republic ausgefolgt werden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Wertpapiere nicht gefunden werden, gibt es die deutsche Anlegerentschädigung in der Höhe von 90 % bis zu einem Wert von maximal 20.000 Euro. Das Guthaben am Verrechnungskonto ist durch die deutsche Einlagensicherung gedeckt. Bis zu 100.000 Euro sind durch einen Einlagensicherungsfonds abgesichert. Wobei es ja so ist, dass die Wertpapiere bei der HSBC liegen und das Kontoguthaben bei der Solarisbank.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

Es gibt noch etwas, was nicht klar ist? Es gibt einen Fehler im Text oder eine kleine Ergänzung? Dann nicht zögern und hier und sofort einen Beitrag schreiben.

Das Häkchen setzen, dann gibt es auch eine automatische Benachrichtigung per E-Mail, wenn ein neues Kommentar bzw. eine Antwort geschrieben wurde.

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12 Kommentare
Alle Kommentare anzeigen

Hallo, ich hätte eine Steuerfrage zu Trade Republic. Da dieser Broker leider nicht steuereinfach ist wollte ich fragen, ob ich bei einem Kauf von z.B: iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc), der bekanntlich ein Thesaurierender ETF ist, jedes Jahr die Steuern (Kest) auf den Gewinn der jedoch automatisch reinvestiert bezahlen muss? Oder werde ich mich erst bei dem Verkauf der ETFs mit den Steuern auseinandersetzen müssen? Und die zweite Frage: Wenn ich auf einen ausschüttenden ETF setze, wird die Kest automatisch von der Bank bei der Überweisung des Gewinns berücksichtigt? Vielen herzlichen Dank im Voraus! LG

Bezüglich der Steuer-Thematik: TR hat mitgeteilt, dass es jedes Jahr ein Steuerreporting gibt, dass an die österreichische Einkommenssteuererklärung angepasst ist und man die Werte dann einfach eins zu eins übertragen kann. Bleibt natürlich noch offen, ob dieser kostenlos ist 🙂

Unbenannt.PNG

„wirst du selbst vornehmen“ auch herrlichstes Marketing-Sprech 👌

Hallo Andreas, danke wie immer fürs nachhaken!
Welche offiz. Aussagen meinst du denn mit denen es sich hier spießt?

Und auscchüttungsgleiche Erträge sind mir wurscht, für ETFs gibts eh Alternativen 😛

Hallo Andreas!
Welchen Vorteil hat TradeRepublic Östereich wenn es (wahrscheinlich) nicht steuereinfach wird für uns Österreicher?
Lg

Hallo Andreas!

Wie würdest Du Trade Republic nutzen, als nicht steuereinfachen Broker? Dividenden? Oder erst mal Finger davon lassen und auf eine österreichische Niederlassung warten?

Ich weiss noch nicht welche interessanten Wertpapiere es konkret bei Lang & Schwarz gibt. Interessiere mich aber sehr für US Dividenden Aktien. Wäre diese Kombination interessant, wenn man bereit ist die Steuergeschichte selbst in die Hand zu nehmen?

LG Stefan

PS: Einer der hoffnungsvollen ersten Wartelistenmenschen im Ö-Land.

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