ETF Sparplan

ETF Sparplan

Das Wichtigste in Kürze

  • ETF Sparplan: Breit gestreut langfristig investieren
  • Regelmäßig Anteile eines ETFs zu einem fixen Datum kaufen. Bereits ab 25 Euro im Monat möglich
  • Achtung bei ausländischen Brokern! Die Steuer ist selbst zu machen und die Komplexität ist immens! Unbedingt das Thema ETF & Steuern und ausschüttungsgleiche Erträge studieren
  • Flatex ist in Östereich die optimale Lösung
    • steuereinfach – fällige KESt wird vom Broker abgeführt
    • Über 1.000 ETFs: 216 ETFs ohne Ausführungsgebühr, fast 900 ETFs mit 1,50 Euro Gebühr
    • Abbuchung von externem Konto möglich

In diesem Ratgeber

ETF Sparplan Vergleich

Vergleich

Regelmäßig mit einem fixen Betrag in einen breit gestreuten ETF investieren. Das gelingt mit einem ETF Sparplan. Auch wenn die Angebote aus dem Ausland verlockend sind, so wird keine Steuer von diesen abgeführt und das Thema Steuern ist sehr komplex – daher ist der Tipp, sich unbedingt einen steuereinfachen Broker aus dem Inland zu nehmen. Mit Flatex, DADAT Bank, Hello Bank, Erste Bank oder der Bank Direkt in ETFs investieren.

Welcher Anbieter denn die Nase vorne hat beim ETF-Sparplan? In Österreich ist es mit Abstand Flatex. Günstige Konditionen, keine Depotgebühr und über 1.100 ETFs für den Sparplan zur Auswahl.

* Steuereinfache Broker, diese kümmern sich um die Abführung der Steuern für realisierte Kursgewinne, Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge. Bei den anderen Brokern muss sich der Kunde selbst darum kümmern – eine komplizierte Sache (ETF Steuern, ausschüttungsgleiche Erträge, Auslandsdepots)

Detail Vergleich

Wenn Sie einen ausführlicheren Vergleich dieser 14 Anbieter von ETF Sparplänen wünschen, so verwenden Sie doch diesen Vergleich. Mit diesem ETF Sparplan können Sie gewünschte Broker ein- als auch ausblenden:

Als Liste anzeigen

Vergleich

Flatex
DADAT
Hellobank
Bankdirekt
Erste Bank
Trade Republic
Scalable Capital
Smartbroker
DKB
Onvista
Comdirect
Consorsbank
Trading 212
Bux Zero
Broker
SteuereinfachJaJaJaJaJaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
Depotgebühr0,00 € p.a.0,09 % p.a.
bzw. mind. 3,04 € pro Position
Fonds kostenlos (nicht ETF)
ab 0,12 % p.a. bzw. mindestens 5,40 Euro pro Wertpapierposition p.a. bzw. mindestens 15,00 Euro pro Depot p.a. Fonds kostenlos (nicht ETF)0,1284 % Depotgebühr bzw. mind. 5,93 Euro pro Positionab 0,2792568 % bei inländischer Verwahrung
ab 0,6346752 % p.a. bei ausländischer Verwahrung
mind. 18,43 €/Depot mind. 4,61 €/Position p.a.
0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a. die ersten 3 Jahre, danach gratis ab 2 Trades/Quartal oder Konto oder Wertpapiersparplan (sonst 1,95 €/Monat)0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.
Verrechnungskonto0,00 € p.a.10,12 € p.a.18,00 € p.a.19,92 € p.a.33,08 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.0,00 € p.a.
ETF SparplanJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaNein
Gebühren ETF SparplanKAUF: 1,50 Euro pro Ausführung teilw. auch 0 €
VERKAUF:
bis 3.500 €: 5,90 €
3.500 € bis 12.500 €: 9,90 €
ab 12.500,01 €: 19,90 €
0,75 € + 0,175 % beim Kauf - 3,95 Euro + 0,15 % beim VerkaufKAUF: 2,00 € + 0,275 % bzw. keine eigenen Spesen bei ETF-Starpartner VERKAUF: 2,95 € + mind. 5,95 € bzw. 0,175 % + evtl. Fremdspesen1,9 % plus fremde Spesen - ca. 2,2 %ca. 1,3 bis 1,6 %kostenlos0,00 €0,2 %, mindestens 0,80 €1,50 € pro Ausführung, ca. 120 ETFs mit reduziertem Orderentgelt von 0,49 Euro.1 € Gebühr1,5 % 1,5 % 1 €
Sparplan Intervalle1,3,6 oder 12 MonateMonatlich, QuartalMonatlich, QuartalMonatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlichMonatlich, zweimonatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlichMonatlich, QuartalMonatlich, zweimonatlich, vierteljährlich1,2 3 oder 6 Monate1,2,3 Monate1,3 Monate1,2,3 Monate1,2,3 oder 6 Monateab täglichMonatlich
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Charts

Wie hoch sind denn die Ausführungsgebühren je Sparrate? Welcher Anbieter hat wann und wo die Nase vorne? In diesen beiden Charts werden ausschließlich die Ausführungsgebühren angezeigt. Was nicht am Chart ablesbar ist, wie hoch die Spread bei der Ausführung an der Börse ist bzw. wie die Kurse von der Gegenpartei (auch gerne Kontrahent oder Market Maker genannt) sind, wenn die Ausführung des ETF Sparplans nicht an der Börse erfolgt. Wenn die Beschaffung außerbörslich geschieht, ist es für uns AnlegerInnen intransparenter.

Je nach Rate ist in Österreich bei den steuereinfachen Brokern die DADAT günstiger (gelbe Linie) oder Flatex (blaue Linie). Bei der DADAT kommt halt noch die Depotgebühr hinzu bzw. die Gebühr für das Verrechnungskonto.

ETF Sparplan Vergleich Österreich - Gebühren Vergleich
ETF Sparplan Gebühren Vergleich in Prozenz

Details

Wie die einzelnen Kosten je Ausführung des ETF-Sparplans sind, haben Sie bereits im Vergleich oben gesehen. Was aber bedeutet das konkret, mit welchen Kosten muss man bei dem jeweiligen Broker rechnen und macht es sich daher bezahlt, sich hier mehr Gedanken zu machen?

Vorweg zur Erinnerung:

  • Flatex: Keine Depotgebühr, keine Gebühr für das Verrechnungskonto, aber -0,4 % Habenzinsen, also Strafzins! Daher ist es zu vermeiden, dass dort hohe Guthaben am Verrechnungskonto liegen.
  • Hello Bank: 0,12 % Depotgebühr (bzw. mindestens 5,40 Euro pro Wertpapierposition p.a. bzw. mindestens 15,00 Euro pro Depot p.a.) und 18 € für das Verrechnungskonto p.a.
  • DADAT: 0,09 % Depotgebühr (bzw. mind. 3,04 Euro pro Wertpapierposition), 10,12 € für das Verrechnungskonto
  • Bank Direkt: 0,1284 % Depotgebühr (bzw. mind. 5,93 Euro pro Wertpapierposition), 19,92 Euro für das Verrechnungskonto
  • Erste Bank: Für 3 Jahre keine Depotgebühr beim s Fonds Spar Plan Depot, danach ca. 0,28 % p.a. bzw. 4,61 Euro pro Position bzw. 18,43 Euro pro Depot
  • DKB: Versteuerung komplex, keine Depotgebühr, keine Gebühr für das Verrechnungskonto, Ausführungsgebühr je Sparplan 1,50 Euro auch Aktions-ETFs mit 0,49 Euro.
  • OnVista: Versteuerung komplex, keine Depotgebühr, keine Gebühr für das Verrechnungskonto, 1 Euro pauschal beim Kauf
  • Consors Bank: Kein steuereinfacher Broker, keine Depotgebühr, 1,5 % Gebühr für den ETF-Sparplan.
  • Comdirect: Kein steuereinfacher Broker, keine Depotgebühr, 1,5 % Gebühr für den ETF-Sparplan.
  • Smartbroker: Kein steuereinfacher Broker, keine Depotgebühr, 0,2 % bzw. mind. 0,80 Euro je Ausführung
  • Trade Republic: Kein steuereinfacher Broker, keine Depotgebühr, über 1.100 ETFs im Sparplan
  • Scalable Capital: Kein steuereinfacher Broker, keine Depotgebühr, rund 1.900 ETFs.
  • Trading 212: Nicht steuereinfach, einfache Nutzeroberfläche jedoch keine Steuerreports wie sie von österreichischen oder deutschen Brokern angeboten werden.
  • Bux Zero: Nicht steuereinfach, einfache Nutzeroberfläche, geringe Auswahl an ETFs und keine Bruchstücke möglich. Kein Einzug von einem externen Konto möglich.

Von diesen 14 verschiedenen ETF-Brokern sind nur 5 Anbieter steuereinfach (DADAT Bank, Hello Bank, Flatex, Erste Bank und Bank Direkt). Da davon ausgegangen werden muss, dass jeder ETF auch ausschüttungsgleiche Erträge haben wird und so die Versteuerung sehr komplex wird, werden im weiteren Vergleich nur die 4 steuereinfachen Anbieter berücksichtigt.

Monatlicher ETF-Sparplan – die Jahreskosten der Ausführung

Die Kosten bei einer monatlichen Sparrate von x (siehe 1. Spalte) löst bei den unterschiedlichen Brokern unterschiedliche Kosten aus. Bei Flatex gibt es auch kostenfreie ETFs, die aber nicht von Dauer sind. Gerechnet wurde daher mit einem kostenpflichtigen ETF, im Idealfall gehts bei Flatex also noch günstiger bzw. zum Nulltarif. Bei der DADAT Bank errechnen sich die Kosten aus 0,75 Euro fix plus 0,175 % von der Rate, bei der Hello Bank sind es 2,00 Euro fix plus 0,275 % von der Rate. Die Bank Direkt verrechnet für jede ETF-Sparplan Ausführung pauschal 1,9 % plus fremde Spesen. Im ex Ante Kostenausweis ergeben sich hier bei der Bank Direkt pauschale Kosten von rund 2,2 %. Bei der Bank Direkt ist es auch so, dass die niedrigste Rate 100,00 Euro sind und es auch ETFs gibt, die erst aber einer Rate von 300,00 Euro starten! Bei der Erste Bank ist es mit den Ausführungskosten beim ETF Sparplan ebenso nicht ganz einfach. Die Kosten sind anscheinend bei 1 % plus fremde Spesen. Der ex ante Kostensausweis zeigt bei beiden ETFs jedoch Kosten < 1 % bei den eigenen Spesen und Gesamtkosten von ca. 1,3 bzw. 1,6 %. Daher wurde mit 1,6 % an Kosten je Ausführung gerechnet an Gebühren um auf der sicheren Seite zu liegen aus der Sicht des Konsumenten.

Wird ein Sparplan monatlich mit einer Sparrate von X € bei dem jeweiligen Anbieter ausgeführt entstehen Jahresgebühren aus der Ausführung in der Höhe von:

Monatliche AusführungFlatexHello BankDADATBank DirektErste Bank
50,00 €18,00 €25,65 €10,05 € 9,60 €
100,00 €18,00 €27,30 €11,10 €26,40 €19,20 €
200,00 €18,00 €30,60 €13,20 €52,80 €38,40 €
300,00 €18,00 €33,90 €15,30 €79,20 €57,60 €
500,00 €18,00 €40,50 €19,50 €132,00 €96,00 €

Je Ausführung fallen auch Gebühren an, am höchsten sind diese bei der Hello Bank, mit Abstand. Sehr ähnlich sind diese bei Flatex und bei der DADAT, wobei die DADAT hier Vorteile hat bei kleineren Investbeträgen bei den Sparplänen. Die Bank Direkt hat im Vergleich zu den anderen Anbietern hier einen Rückstand durch die höheren Gebühren.

Wie sieht es aus, wenn die Ausführung des ETF-Sparplans nicht monatlich, sondern einmal im Quartal erfolgt aber mit der selben Sparrate (das heißt statt monatlich 50 € anzulegen werden 150 € im Quartal angelegt):

Quartalsmäßiger ETF-Sparplan

Quartals-AusführungFlatexHello BankDADATBank DirektErste Bank
150,00 €6,00 €9,65 €4,05 €13,20 €9,60 €
300,00 €6,00 €11,30 €5,10 €26,40 €19,20 €
600,00 €6,00 €14,60 €7,20 €52,80 €38,40 €
900,00 €6,00 €17,90 €9,30 €79,20 €57,60 €
1.500,00 €6,00 €24,50 €13,50 €132,00 €96,00 €

Die Kosten bei einem Sparplan bei dem jedes Quartal ein bestimmter Geldbetrag in Form einer Sparrate (Spalte 1) angelegt wird, verursacht bei den 4 unterschiedlichen Brokern die folgenden Jahreskosten aus der Ausführung des ETF-Sparplans:

Was hier gleich ersichtlich ist, dass sich bei einer quartalsmäßigen Ausführung bei den Kosten sparen lassen kann. Die investierte Summe bleibt unterm Strich gleich, doch kommt es zu weniger Ausführungen. Die Mär vom Cost-Average-Effekt ist über lange Sicht eben nicht aufrecht zu halten und so einfach in sich gehen, ob denn nicht eine Ausführung im Quartal genügt – die fixen Ausführungskosten die bei Flatex (1,50 Euro), DADAT Bank (0,75 Euro) und der Hello Bank (2,00 Euro) anfallen, lassen sich so reduzieren (weil diese dann nicht 12 Mal im Jahr anfallen, sondern nur 4 Mal im Jahr). Da die Bank Direkt nur prozentuelle Gebühren hat, ist es hier in diesem Fall „ghupft wie ghatscht“ ob der Sparplan monatlich oder einmal im Quartal ausgeführt wird. Auch bei der Erste Bank dürfte es gleich sein, denn die Kosten sind prozentuell, so wie es den Eindruck bisher macht.

Der Kostenvergleich in der Tabelle zeigt es auf. Die Umstellung auf quartalsmäßig bringt bei Flatex einen Vorteil der Kosten von 12,00 (statt 18,00 Euro nämlich nur 6,00 Euro Kosten im Jahr). Bei der Hello Bank sind es statt 40,50 Euro dann nur noch 24,50 Euro und bei der DADAT statt 19,50 dann noch 13,50 Euro. Je höher die fixen Kosten sind, desto höher ist die Ersparnis bei einer Ausführung einmal im Quartal.

Sparen Sie nicht nur in einem ETF an sondern in mehreren verschiedenen ETFs so addieren sich diese Kostenbelastungen!

Kosten von Sparplan + Kontoführung + Depotgebühr

Soweit, so gut, aber die Kosten für den Sparplan sind nicht die einzigen Kosten die auf einen zukommen, denn es gibt bei den diversen Brokern auch noch weitere Gebühren. Bei der Hello Bank und bei der DADAT gibt es eine Gebühr für das Depot und auch für das Verrechnungskonto. Bei beiden Brokern schlagen auch noch Mindestgebühren zu, welche natürlich sehr unattraktiv sind, wenn man einen Sparplan laufen hat mit einem niedrigen Wert.

Depotgebühr und Kontoführung bei einem Sparplan im ersten Jahr:

Hat man einen Sparplan laufen, so wie der oben skizzierte, so ergeben sich bei den 4 Brokern folgende Depotgebühren, unter der Annahme, dass man keine anderen Depotwerte als den ETF am Depot liegen hat:

 

DepotkostenFlatexHello BankDADATBank DirektErste Bank
600,00 €0,00 €15,00 €3,04 €5,93 €0,00 €
1.200,00 €0,00 €15,00 €3,04 €5,93 €0,00 €
2.400,00 €0,00 €15,00 €3,04 €5,93 €0,00 €
3.600,00 €0,00 €15,00 €3,24 €5,93 €0,00 €
6.000,00 €0,00 €15,00 €5,40 €7,70 €0,00 €

Flatex Kunden haben es gut, denn dort gibt es keine Depotgebühr, damit 0 € Kosten im Jahr. Bei der Hello Bank sind die Kosten mit 15 Euro deshalb so hoch, weil es mit 15 Euro eine Mindestgebühr für das Depot gibt. Bei der DADAT Bank gibt es pro Position eine Mindestgebühr von 3,04 Euro, daher auch die jährliche Depotgebühr von 3,04 Euro bei einem Depotwert von bis zu 2.700 Euro wie in diesem Beispiel gezeigt. Bei der Bank Direkt ist es so, dass es eine Mindestgebühr von 5,93 Euro je Position gibt. Bei der Erste Bank gibt es ein eigenes Depot für den s Fonds Plan. Hier gibt es keine Depotgebühren in den ersten 3 Jahren, wenn der Depotwert unter 10.000 Euro liegt, danach wird es aber teuer mit ab 0,2792568 % p.a., mindestens 18,43 Euro pro Depot bzw. 4,61 Euro pro Position p.a.

Dazu kommt bei der Hello Bank, DADAT und Bank Direkt und noch eine Kontoführungsgebühr für das Verrechnungskonto von 18,  10,12 und 19,92 Euro im Jahr. Bei der Erste Bank und Flatex gibt es keine Kosten für das Führen des Verrechnungskontos.

Gesamtkosten 

Rechnet man nun alles fix zusammen bei unserem Beispiel, so ergeben sich bei einer monatlichen Sparweise gehörige Kostenunterschiede. So ergeben sich bei der Variante von einer 50 € Rate im Monat bei Flatex jährliche Kosten von bis zu 18,00 Euro und bei der Hello Bank von 58,65 Euro, bei einem Depotwert von 600 Euro! Mit kleinen Beträgen einzusteigen macht sich also bei der Hello Bank und DADAT Bank nicht bezahlt – es gibt hier einfach zu hohe Mindestgebühren beim Depot. Bei all diesen Anbietern gilt, je größer das Depot ist, desto eher bleiben dann nur noch die prozentuellen Depotgebühren (0,09 DADAT Bank, 0,12 % Hello Bank) übrig. Insgesamt zeigt sich bei hohen Depotständen, dass eine Depotgebühr von ca. 0,1 % mehr als akzeptabel ist. Teuer ist es bei der Bank Direkt, wie die nachfolgende Tabelle zeigt, speziell wenn die Raten höher sind.

Die Gesamtkosten bei monatlicher Sparrate im 1. Jahr:

Depotgebühr + SparrateFlatexHello BankDADATBank DirektErste Bank
600 €/50 € Sparrate/Monat18,00 €58,65 €23,21 € 9,60 €
1200 €/100 € Sparrate/Monat18,00 €60,30 €24,26 €52,25 €19,20 €
2400 €/200 € Sparrate/Monat18,00 €63,60 €26,36 €78,65 €38,40 €
3600 €/300 € Sparrate/Monat18,00 €66,90 €28,66 €105,05 €57,60 €
6000 €/500 € Sparrate/Monat18,00 €73,50 €35,02 €159,62 €96,00 €

Die Gesamtkosten bei quartalsmäßiger Sparrate im 1. Jahr:

Depotgebühr + SparrateFlatexHello BankDADATBank DirektErste Bank
600 €/150 € Sparrate/Quartal6,00 €42,65 €17,21 € 9,60 €
1200 €/300 € Sparrate/Quartal6,00 €44,30 €18,26 €52,25 €19,20 €
2400 €/600 € Sparrate/Quartal6,00 €47,60 €20,36 €78,65 €38,40 €
3600 €/900 € Sparrate/Quartal6,00 €50,90 €22,66 €105,05 €57,60 €
6000 €/1500 € Sparrate/Quartal6,00 €57,50 €29,02 €159,62 €96,00 €

Das Ergebnis ist wenig überraschend, denn Flatex hat bei ETF-Sparplänen die Nase vorne. Zu Beginn sind die Kosten nicht ohne und wer seinen Wunsch-ETF bei Flatex findet, der ist dort wohl als ETF-Anleger gut aufgehoben. Die Kosten bei der Hello Bank liegen mit 57,50 Euro bei einem Depotwert von 6.000 Euro bei 0,96 %. Das heißt die Kosten des Orderns und des Depots fressen ca. 1 % der Rendite im ersten Jahr auf in diesem Beispiel neben den internen Kosten des ETFs selbst. Bei niedrigeren investieren Beträgen oder einer niedrigen monatlichen Sparrate ergibt sich ein noch höherer Wert. Dies relativiert sich aber im Laufe der Zeit.

Nimmt man nun an, dass über 10 Jahre fleißig angelegt wurde, so zeigt sich folgendes Bild im 10. Jahr des monatlichen ETF-Anlageplans (Hinweis: beim Rechenbeispiel ist keine Performance des ETF eingerechnet, der in der Realität aber hoffentlich eingetreten ist):

Depotgebühr + SparrateFlatexHello BankDADATBank DirektErste Bank
6000 €/50 € Sparrate/Monat18,00 €58,65 €25,57 € 9,60 €
12000 €/100 € Sparrate/Monat18,00 €60,30 €32,02 €53,81 €52,71 €
24000 €/200 € Sparrate/Monat18,00 €77,40 €55,72 €80,21 €105,42 €
36000 €/300 € Sparrate/Monat18,00 €95,10 €57,82 €106,61 €158,13 €
60000 €/500 € Sparrate/Monat18,00 €130,50 €83,62 €159,41 €263,55 €

Bei Flatex gibt es keine Depotgebühr und es entstehen auch keine Kosten für das Verrechnungskonto, daher werden hier nur die Gebühren für den ETF-Kauf schlagend.

Bei der Hello Bank und bei der DADAT werden natürlich noch beide Gebühren schlagend, sind aber prozentuell schon deutlich gesunken. In diesem Beispiel von knapp 1 % im ersten Jahr auf nur noch fast 0,2 % im 10. Jahr. Absolut gesehen sind die Kosten bei der DADAT nun bei 83,62 Euro und bei der Hello Bank bei 130,50 Euro jene bei der Bank Direkt bei rund 160 Euro.

Investiert man in mehrere ETFs so sieht die Rechnung gleich wieder anders aus. Das Ziel dieser Rechnung mit den Kostenvergleichen der unterschiedlichen Anbieter soll Ihnen einen Überblick darüber geben, wie die unterschiedlichen ETF-Anbieter Ihr Gebühren strukturieren.

Fazit

Die Auswahl des richtigen ETFs ist die wohl wichtigste Entscheidung, wenn es darum geht, nachhaltig Erfolg zu haben. Wichtig ist aber auch, dass Sie einen Blick auf die Gebühren Ihres Wertpapierdepots werfen. Neben den Kosten für die Ausführung des Sparplans kommen dann eventuell die Kosten für das Verrechnungskonto und für das Depot selbst hinzu. Bei unserem Vergleich zwischen Flatex, Hello Bank und der DADAT Bank hat sich Flatex durchsetzen können, denn Flatex glänzt durch gratis Depot- und Kontoführung und günstigen ETFs. Manche sind sogar ganz ohne Ausführungskosten. Möchte man einen österreichischen Anbieter, so hat die DADAT die Nase vorne und die Hello Bank kommt mit einem kleinen Abstand bei den Kosten ins Ziel. Die Bank Direkt ist leider abgeschlagen. Die Auswahl ist gering, die Kosten mit 1,9 % plus fremde Spesen summieren sich so auf ca. 2,2 % je Ausführung. Bei der Erste Bank gibt es mit dem s Fonds Plan für die ersten 3 Jahren und bis zu einem Depotwert von 10.000 Euro eine kostengünstige Möglichkeit zum Investieren. Danach wird es aber teuer mit der Depotführung. Der Kauf von ETFs ist sehr limitiert, denn es gibt nur 2 ETFs zur Auswahl. Hier sind die Kaufgebühren ein großes Fragezeichen, denn anscheinend sind es 1 % plus fremde Spesen. Im ex ante Kostenausweis findet man dann all inclusive Kosten von ca. 1,3 bzw. 1,6 % und eigene Spesen aber unter 1 %. Ein kleines Mysterium.

Die ausländischen Angebote sind aufgrund der nicht steuereinfachen Handhabung viel zu mühsam und keine Empfehlung. Die vermeintlich eingesparten Kosten werden durch den Steueraufwand schnell zunichte gemacht und der Kunde ist hier dann auch selbst verantwortlich, dass alles korrekt versteuert wird.

ETF Liste

In dieser Tabelle bzw. Liste kann mit der ISIN danach gesucht, ob einer der vier steuereinfachen Broker in Österreich, welche einen ETF-Sparplan anbieten, auch diesen einen ETF als Sparplan zur Verfügung stellen. Damit kann gecheckt werden, ob bestimmte Broker gleich von vornherein wegfallen würden. Rechts oben ist ein Suchfeld, in dieses ganz einfach die ISIN eingeben und auf Enter drücken. 

ISIN = International Securities Identification Number – Internationale Kennnummer für Wertpapiere

ETF Broker

Folgende Informationen möchten wir noch besonders herausstreichen bei den oben angeführten Angeboten über die ETF Sparpläne:

Flatex

Bei Flatex gibt es im Moment rund 200+ ETFs die im Sparplan kostenfrei bespart werden können. Weitere ETFs sind bei Flatex natürlich auch besparbar, denn Flatex bietet knapp mehr als 1100 ETFs insgesamt an. Seit 2020 sogar auch Vanguard ETFs.  Bei den restlichen ETFs fallen bei der Ausführung als Sparplan jedoch pro Ausführung 1,50 Euro an Kosten an.

 zu Flatex.at » 

Hello Bank

Die Hello Bank hat auch Fonds & ETF Starpartner. Dazu gehört unter anderem iShares. Ausgewählte iShare ETFs sind damit ohne eigene Kaufspesen bei der Hello Bank zu kaufen.

 zu hellobank.at »

DADAT

Bei der DADAT gibt es im Moment noch keine Premiumpartner für den Kauf von ETFs. Es fallen hier die ganz normalen Kaufspesen an. Im Moment sind 39 ETFs für einen ETF-Sparplan zur Verfügung.

 zu dad.at »

Bank Direkt

Bei der Bank Direkt gibt es 19 iShares ETFs zur Auswahl im Rahmen des ETF-Sparplans. Dieser kann am 5. des Monats ausgeführt werden – die Kosten je Ausführung sind mit 1,9 % plus fremde Spesen jedoch höher. Es ist mit ca. 2,2 % Gesamtkosten je Ausführung zu rechnen und die Mindestrate ist 100 bzw. 300 je nach ETF. 

 zu Bank Direkt »

Erste Bank

Auch bei der Erste Bank gibt es 2 ETFs die im Rahmen des s Fonds Spar Plans ausgewählt werden können. Die Rate ist mindestens 50 Euro und ist flexibel ausführbar. Der Tag kann selbst ausgewählt werden, ebenso wie oft. Monatlich, zweimonatlich bis hin zu jährlich. Einzig bei den Kosten gibt es ein Fragezeichen. Die Kosten konnten nicht explizit festgestellt werden. Zum einen ist von 1 % plus fremde Spesen die Rede zum anderen zeigt sich im ex ante Kostenausweis ETF-Sparplan Ordergebühren an eigenen Spesen unter 1 % und eine Gesamtbelastung von ca. 1,3 bis 1,6 %. 

 zu Erste Bank »

DKB

Bei der DKB handelt es sich um keinen steuereinfachen Broker und so müssen die Steuern selbst abgeführt werden. Bei thesaurierenden Melde-ETFs kann das schon ein wenig kompliziert werden, wie unser Beitrag zu diesem Thema auch immer wieder gerne aufzeigt. Aber günstig wären so ein Sparplan bei der DKB allemal, denn neben dem gratis Girokonto gibts auch das Wertpapierdepot bei der DKB gratis. Es gibt bei der DKB 115 Aktions-ETFs, welche zu 0,49 Euro ausgeführt werden. Alle anderen kosten 1,50 Euro je Ausführung. Die Aktions-ETFs kommen von Amundi, Lyxor und Vanguard.

 zu DKB.de »

 OnVista

OnVista als deutscher Broker hat ein spannendes Angebot auch für uns Österreicher. 122 ETF-Sparpläne werden im Moment (Stand Jänner 2021) angeboten und diese sind von den ETF-Partnern iShares, Lyxor, VanEck, Legal & General, Wisdom Tree, Vanguard. Gestartet werden kann ab einer monatlichen Sparrate von 50 Euro. Der ETF-Sparplan kann je nach Wunsch am 1. oder 15. eines Monats ausgeführt werden. Je Ausführung eines Sparplanes fällt eine Gebühr in der Höhe von 1 Euro pauschal an. So schön das Angebot von OnVista auch ist, so leidlich gestaltet sich das Thema Steuern, denn OnVista als deutscher Anbieter überlässt den Anlegern selbst das Versteuern und damit wird es kompliziert bei aktiven und passiven Fonds. Definitiv ein attraktives und durchaus umfangreiches Angebot, jedoch ist das Thema Steuern nicht zu unterschätzen und das was man sich bei den ETF-Kosten erspart, könnten schnell für den Steuerberater wieder ausgegeben werden.

 zu OnVista.de »

 

Trade Republic

Trade Republic ist ein deutsches Angebot und für uns Österreicher leider nicht steuereinfach, das heißt wie auch schon bei der DKB oder Onvista, das Thema Steuern muss von uns selbst übernommen werden. Das ist speziell bei Fonds komplex. Trade Republic bietet neben dem kostenlosen Depot auch kostenlosen ETF-Sparpläne an mit über 300 ETFs. Selbst im Verkauf kosten sie lediglich 1 Euro. Angeboten werden die ETFs im ETF-Sparplan von iShares.

Problematisch ist wie bereits oben erwähnt das Thema Steuern und natürlich auch, ob der jeweilige Trade Republic ETF in Österreich überhaupt ein Meldefonds ist. Also unbedingt zuvor immer prüfen, dann erst entscheiden!

 zu Trade-Republic.com »

Scalable Capital Broker

Auch Scalable Capital bietet ETF-Sparpläne an. Leider ist es ein nicht steuereinfaches Depot mit über 1.300 ETFs zur Auswahl. Über 600 ETFs sind kostenlos, ansonsten gilt für Free Broker Kunden, dass ein weiterer Sparplan kostenlos ist und sonst 0,99 Euro an Gebühr anfällt. Wer Prime Broker Kunde ist zu ca. 36 Euro Jahreskosten, der erhält alle Trades und Sparplanausführungen an der gettex kostenlos.

 zu Scalable Capital »

Smartbroker

Der Smartbroker ist ebenso kein steuereinfaches Depot und bietet fast 600 ETFs an, wobei ca. 250 ohne Ausführungskosten angeboten werden. Ansonsten belaufen sich die Ausführungskosten bei mindestens 0,80 Euro bzw. 0,20 % von der Sparrate. Ab 25,00 Euro geht es los.

 zu Smartbroker »

Consorsbank

Die Consorsbank ist ebenso kein steuereinfaches Depot. Keine Depotgebühren, keine Kosten für das Verrechnungskonto Kosten von 1,50 % der Sparrate bei der Ausführung des ETFs. Im Angebot sind fast 700 ETFs und davon gibt es ca. 270 ETFs ohne Gebühr.

 zur Consorsbank »

Comdirect

Die Comdirect ist ebenso kein steuereinfaches Depot. Es gibt zumindest die ersten drei Jahre keine Depotgebühr, danach hängt es davon ab, ob man ein aktiver Anleger ist. Das Verrechnungskonto ist kostenlos bei der Comdirect. Die Ausführung eines Sparplans kostet 1,50 %

 zur Comdirect »

Trading 212

Trading 212 ist ein sehr einfacher Anbieter, alles kostenlos und so einfach und gemütlich einen ETF-Sparplan auch dort über einen Basket anzulegen. Doch Achtung, das Steuerthema kommt hier knüppeldick!

 zur Trading 212 »

Schritte zum ETF Sparplan

1. Wertpapierdepot eröffnen

Um einen ETF-Sparplan starten zu können, benötigen Sie ein Wertpapierdepot auf dem die gekauften ETF-Anteile verwahrt werden. Je nach Broker fallen für das Verwahren der ETF-Anteile auch Depotgebühren und mitunter auch Kosten für das Verrechnungskonto an. Für den Kauf bzw. Verkauf von ETF-Anteilen sind bis auf wenige Ausnahmen, stets Gebühren zu bezahlen. Wenn Sie also den Plan haben, dass Sie mit ETFs dauerhaft sparen möchten, so eröffnen Sie ein Wertpapierdepot bei einem Broker Ihrer Wahl.

2. ETF auswählen

Sie werden rasch feststellen, dass jeder Broker so seine eigenen ETFs hat und nicht jeder ETF bei jedem Broker verfügbar ist. Daher informieren Sie sich bereits im Vorfeld, welcher Broker, wie viele ETFs hat und falls Sie auf der Suche nach einem bestimmten ETF sind, ob dieser Broker auch tatsächlich diesen ETF auch führt. Es gibt große Unterschiede im Umfang der verfügbaren ETF Sparpläne bei den unterschiedlichen Online Broker.

3. Eröffnen des ETF Sparplan beim Online Broker

Haben Sie nun Ihren Online Broker gefunden und dort ein Wertpapierdepot eröffnet, so geht es nun um die Eröffnung eines ETF Sparplans. Diesen ETF Sparplan können Sie bequem über das Banking des Online Brokers Ihrer Wahl eröffnen. Es gibt je nach Broker einen Mindestbetrag, welcher meist bei 50 Euro startet. Wenn Sie nun Monat für Monat z. B. um 50 Euro Ihren ETF kaufen, so kaufen Sie jedes Monat ETF-Anteile um genau diesen Gegenwert. Da der ETF Kursschwankungen unterliegt, kaufen Sie immer unterschiedlich viele Anteile des georderten ETFs. Sie werden feststellen, dass Sie nicht nur ganze Stücke von diesem ETF kaufen, sondern auch Bruchteile davon, was sich widerspiegelt in Anteile mit einem Wert auch hinter dem Komma (z. B. kaufen Sie ~14,62 Anteile um einen Gegenwert 50 € bei einem Stückpreis von 3,42 €).

Alternativen

Fondssparplan

Die logische Alternative zu einem ETF Sparplan ist ein klassischer Fonds Sparplan, welcher in aktiv gemanagte Fonds investiert. Diese sind im Regelfall aber teurer, zum einen gibt es meist einen Ausgabeaufschlag beim Kauf und auch die jährlichen Kosten für den Fonds, die von der Rendite zerren, sind nicht zu vernachlässigen. Der Vorteil bei Fondssparplänen wäre, dass deutlich mehr Online Broker diese anbieten würden und auch eine viel größere Anzahl an Fonds vorhanden sind.

Alternativ zu einem Fondssparplan ist es natürlich auch möglich ETFs selbst von Zeit zu Zeit zu kaufen und dies nicht über einen Sparplan zu tun. Hier kommen ebenfalls auf einmal deutlich mehr Broker in Frage und auch das Angebot an möglichen, kauffähigen ETFs erweitert sich sodann.

Robo Advisor

Wer sich gänzlich nicht hinaus sieht und gerne Unterstützung beim Aufbau seines Depots hätte, der sollte sich das Angebot der Robo Advisor ansehen. Es gibt digitale Angebote, welche einem beim Vermögensaufbau bzw. -erhalt unterstützen. Diese fragen ab, welche Ziele der Einzelne hat und kümmern sich schlussendlich um die Anlage. Meist sogar in kostengünstige ETFs. Aber nicht alle. Nicht überall ist passives Investieren drin, nicht überall ist das Angebot steuereinfach und nicht überall sind kostengünstige, passive Fonds (ETFs) enthalten sondern teure aktive Fonds. 

Im Robo Advisor Vergleich zeigt sich, welche Angebote es für uns Österreicher gibt. 

 

Meldefonds oder Nicht-Meldefonds

Aktuell bieten nur Flatex, DADAT und die Hello Bank die Möglichkeit eines ETF-Sparplans an. Auf den ersten Blick ist Flatex der logische Online Broker, wenn man sich einen ETF-Sparplan anlegen möchte. Aber es gibt ein gewisses Problem, denn Flatex hat über 900 ETFs im Angebot für einen Sparplan und viele sogar kostenlos (hier entfallen die Kosten von 1,50 €/Sparrate), aber unter diesen vielen ETFs sind auch ETFs mit dabei, welche in Österreich nicht gemeldet sind und es sich damit um einen Nicht-Melde-ETF handelt. Das heißt, dass es in Österreich keinen steuerlichen Vertreter gibt und für diese ETFs wird Jahr für Jahr für die ausschüttungsgleichen Erträge bei thesaurierenden ETFs  eine pauschale Wertpapier-KESt fällig. Diese errechnet sich so:

  • Pauschal 27,5 % KESt auf 90 % des jährlichen Kursgewinns,  bzw. mindestens aber 27,5 % KESt auf 10 % des ETF-Werts am Jahresende

Wenn Sie sich für die Hello Bank entscheiden, so können Sie sicher sein, dass unter den rund 100 ETFs sich kein ETF befindet, welcher ein Nicht-Melde-ETF wäre. Die Hello Bank kümmert sich hier um alle notwendigen steuerlichen Meldungen und Abrechnungen und so ist der ETF-Sparplan bei der Hello Bank sicherlich steuereinfach. Weniger schön sind die Kosten bei der Hello Bank, denn die Hello Bank ist deutlich teurer als Flatex, denn neben den Kosten für den Kauf des ETFs fallen auch noch Kosten an, wenn der ETF verkauft wird. Auch Depotgebühren und Kosten für das Verrechnungskonto fallen an. Bei der DADAT gibt es im Moment nur ein sehr eingeschränktes Portfolio an möglichen ETFs.

FAQ

ETFs

Bei der Entscheidung welcher ETF es denn sein darf, muss auch zwischen ausschüttender und thesaurierender (nicht ausschüttend) ETF gewählt werden. Was macht der ETF mit den Dividenden, Kuponerträgen oder Gewinnen aus Verkäufen? Werden diese ausgeschüttet an den Investor, so handelt es sich um einen ausschüttenden ETF. Werden diese jedoch wiederveranlagt, so handelt es sich um einen thesaurierenden ETF. Thesaurieren ist der Vorgang bei dem erwirtschaftete Gewinne in der Organisation bleiben, in diesem Fall im ETF.

Welcher ETF ist dabei besser?

Psychologie & Zinseszinseffekt

Nun, das muss jeder für sich selbst entscheiden, denn es kommt auf die persönliche Bevorzugung an. Ein ausschüttender ETF hat den psychologischen Vorteil, dass durch die Ausschüttungen das Investment spürbar wird. In einer späteren Lebensphase können Ausschüttungen auch einen Teil der laufenden Kosten abdecken, was ebenso charmant ist. Geht es um die Maximierung in der Ansparphase, so ist ein thesaurierender ETF besser, denn es geht in dieser Phase darum, seine Investments zu maximieren. Bleiben die Ausschüttungen im ETF selbst drinnen, so werden diese sofort wieder veranlagt und nutzen so den Zinseszinseffekt. Müsste man sich selbst darum kümmern, dass diese Ausschüttungen wieder veranlagt werden, so kostet das Zeit und Geld. Und seien wir uns ehrlich, es würde nicht passieren. Ausschüttungen bleiben Monate liegen, bis diese wieder reinvestiert werden. Thesaurierungen erfolgen automatisch und ohne Kosten.

Steuer

Wie ist es bei den Steuern auf ETFs? Wird hier unterschieden in ausschüttend und thesaurierend? Ja, wird es. Es gibt einen leichten, aufgeschobenen Steuervorteil bei den thesaurierenden ETFs, denn hier kann es zu Substanzgewinnen kommen und diese außerordentlichen Erträge werden im jeweiligen Jahr in dem sie anfallen mit 60 % versteuert und beim Verkauf des ETFs mit den restlichen 40 %. Die ordentlichen Erträge in Form von Zinsen, Dividenden etc. werden jedoch stets mit 100 % versteuert. So kann es einen kleinen aufschiebenden Steuervorteil bei thesaurierenden ETFs geben, die jedoch nur die Substanzgewinne betreffen.

Die Idee ist, dass ein ETF alle Erträge ausschüttet und nicht thesauriert, also anhäuft im ETF selbst. Es ist aber nicht so, dass bei einem ausschüttenden ETF garantiert werden kann, dass keine Thesaurierung stattfindet und so kann es sehr wohl so sein, dass bei einem ausschüttenden ETF es zu einer Thesaurierung kommt. Umgekehrt ist dies natürlich auch im Fall des Möglichen, dass ein thesaurierender ETF eine Ausschüttung hat.

Bei einem steuereinfachen Broker ist dies auch kein großes Problem. Bei einem nicht steuereinfachen Depot denkt sich so mancher Investor, wähle ich einen ausschüttenden ETF und weiß somit stets darüber bescheid, was ich zu versteuern habe, nämlich die Ausschüttungen des ETFs. Leider ist dies mitunter vielleicht doch nicht so trivial, denn wie oben beschrieben kann es sein, dass der ETF auch thesauriert und somit „Auschüttungsgleiche Erträge“ anfallen.

Synthetische ETFs werden auch SWAP-ETFs oder ETFs mit indirekter Replikation genannt. Damit ist gemeint, dass die Replikationsmethode, also jene Methode die der ETF wählt um den gewählten Index nachzustellen, synthetisch ist und der ETF gar nicht die dazugehörigen Wertpapiere des ETFs selbst hält.

Der synthetische ETF schließt einen Vertrag mit einem Finanzinstitut ab. Dieses Institut verpflichtet sich die Rendite des Index zu liefern, gegen eine Gebühr. Die Gefahr ist das Kontrahentenrisiko. Fällt das Institut aus (Konkursfall), so hat der Anbieter des ETFs nichts in der Hand. Synthetische ETFs können den Index deutlich genauer mit weniger Aufwand nachbilden, was sich auf die Indexgenauigkeit (Tracking Error) positiv auswirkt und natürlich auch auf die Kosten des ETFs.

Ein physischer ETF besitzt die Wertpapiere des Index tatsächlich und auch im „richtigen“ Verhältnis. Speziell in kleinen, illiquiden Märkten ist dies eine Herausforderung genau dies zu bewerkstelligen. Gleich

Ein ETF Sparplan investiert in regelmäßigen Abständen einen bestimmten Geldbetrag zum aktuellen ETF-Kurs in einen zuvor festgelegten ETF. Ziel des ETF-Sparplans ist der langfristige Vermögensaufbau mit der Hilfe von Wertpapieren.

Sparplan ist vielleicht der falsche Begriff, vielmehr handelt es sich um einen Investplan in Wertpapiere. In Abständen von meist einem Monat oder einmal im Quartal wird der fixe Geldbetrag zum aktuellen Kurs in ETF-Stücke umgewandelt und diese ETF Stücke und Bruchstücke dem Wertpapierdepot gutgeschrieben. Aus der Sicht eines Österreichers ist es zu empfehlen, dass der ETF-Sparplan bei einem steuereinfachen Broker läuft, damit die steuerlichen Herausforderungen vermieden werden. Der ETF-Sparplan Vergleich zeigt auf, welche Institute einen ETF-Sparplan anbieten und ob dieser Broker auch steuereinfach für Österreicher ist.

Ein Melde-ETF ist das Pendant zum Melde-Fonds. Ein Melde-ETF meldet über einen steuerlichen Vertreter in Österreich die zu versteuernden Erträge. Die Steuerdaten werden an die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) gemeldet, welche diese Daten dann auf der Plattform Profitweb.at veröffentlichen. Mit den gemeldeten Erträgen können die Institute die Kapitalertragsteuer für die Erträge des ETFs berechnen und für den Kunden an das Finanzamt abführen.

Das Gegenteil zu einem Melde-ETF ist ein Nicht-Melde-ETF. Hier gibt es keinen steuerlichen Vertreter in Österreich und so wird dieser ETF pauschal versteuert. Die Basis für diese Pauschalbesteuerung von Nicht-Melde-ETFs ist jeweils der höhere Wert von einer der beiden folgenden Werte:

  • 90 % des Unterschiedsbetrages zwischen dem Anteilswert zu Beginn und zum Ende des Kalenderjahres oder
  • 10 % des letzten Anteilswertes im Kalenderjahr.

Es gibt Ausführungskosten bei jedem Broker. Diese Kosten variieren je nach Anbieter. Hier eine Auflistung der unterschiedlichen Kosten und Gebühren bei Flatex, DADAT, Hello Bank, FFB, DKB und Onvista (DKB und Onvista sind nicht steuereinfach).

ETF Sparplan Vergleich

wdt_ID Broker Anzahl ETFs Mindestsparrate Depotgebühr Verrechnungskonto Gebühren Sparplan Intervall
1 Flatex 750 davon ca. 270 kostenlos 50 € 0 € 0 € 1,50 € + ATC / Sparrate teilweise kostenlose ETFs Monatlich/Quartal
2 Hello Bank ca. 150 50 € 0,12 % p.a. 18 € p.a. 2,00 € + 0,275 % Kauf
2,95 € + 0,175 % + Fremdspesen Verkauf
Monatlich/Quartal
3 DADAT 38 50 € 0,09 % 10 € 1,50 € + 0,175 % beim Kauf
1,95 € + 0,100 % beim Verkauf
Monatlich/Quartal
4 DKB Broker 820 davon ca. 120 als Aktions-ETFs 50 € 0 € 0 € 0,49 € Aktions-ETFs bzw. 1,50 €/Ausführung 1,2,3,6 oder 12 Monate
5 FFB / fondsdiscount.at ca. 600 25 € +0,10 % p.a. für ETFs plus folgende komplexe Regelung
ab 25.000 € Volumen: 0 €darunter 0,25 % vom Depotwert, mind. 25 Euro, max. 50 Euro p.a.
0 € 0,15 % + ATC (additional trading costs) + 0,20 % Kommission
ab 1.10.2020 ohne ATC
2 € bei Verkauf
monatlich
6 Onvista Bank 90 50 € 0 € 0 € 1 € beim Kauf
7 € beim Verkauf
Monatlich/Quartal

Neben den Kosten für die Ausführung gibt es je nach Anbieter auch noch die Depotgebühr und eventuell auch Kosten für das Verrechnungskonto. Beim Verkauf von ETF-Anteilen fallen die jeweiligen Kosten des Brokers für den Verkauf von ETFs an.

ATC Gebühren: ATC ist die Abkürzung für Additional Trading Costs. Additional Trading Costs: Flatex und FFB verrechnen bei manchen ETFs ATC, das sind zusätzliche Kosten die bei der Ausführung des ETFs entstehen. Wie hoch diese sind, kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt mit dem jeweiligen ETF zusammen. Man kann davon ausgehen, dass die ATCs max. 0,6 % betragen, meist sogar deutlich darunter.

Die Frage müsste lauten, was ist iShares? iShares ist die ETF-Produktgruppe der berühmten us-amerikanischen Fondsgesellschaft BlackRock. iShares gehört zu den weltweit größten ETF-Anbietern. Alle iShares ETFs sind Indexfonds welche an die Entwicklung eines bestimmten Index wie z. B. DAX oder S&P500 gekoppelt sind.

MSCI ist ein us-amerikanischer Dienstleister, die MSCI Inc. Unter anderem bietet das Unternehmen auch Aktienindeces an und aus diesem Grund ist der Begriff „MSCI“ auch bekannter. Viele ETF-Anbieter bilden einen der Indeces von MSCI nach.  Der wohl berühmteste Index ist der MSCI World. Der ist ein Aktienindex und beinhaltet über 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern. Die im Index abgebildeten börsennotierten Unternehmen werden nach der jeweiligen Marktkapitalisierung gewichtet.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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109 Kommentare
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Nachtrag: bei BankDirekt ist die 2-monatl. Besparung hineingerutscht; es geht nur monatl., 3-monatl. (vierteljährl.), 6-monatl. (halbjährl.) od. 12-monatl. (jährlich)

Die ETF-Sparpläne; hatte einen auf den Xtracker MSCI World und einen auf Lyxor Core STOXX Europe 600 bei flatex.at seit kurzem bietet meine Hausbank (= BankDirekt) ebenfalls ETF-Sparpläne an; bei flatex.at kann man die bei einem Sparplan entstandenen Bruchstücke nur verkaufen, ein „Delta“-Kauf ist nicht möglich; bei BankDirekt werden ausschließlich ganze Stücke gekauft, und damit sämtlicher „Ärger“ mit Bruchstücken umgangen; ich habe nach einer Gewinnmitnahme 2 ETF-Sparpläne (MSCI World und NASDAQ 100) bei BankDirekt und nur noch einen (Xtracker MSCI Emg. Mrkt.) bei flatex.at; der Grund f. den Minimumsbetrag von 100€ bzw. 300€ bei BankDirekt liegt am Kurs eines Stückes,… Weiterlesen »

Hallo,
erstmal vielen Dank für die tolle Aufbereitung der Infos!

Ich bespare derzeit MSCI World & MSCI EM mit insgesamt 1000€ pro Monat bei der Flatex.
Bin am Überlegen, ob ich mir nicht ebenfalls ein Depot bei der Dadat eröffne und die 1000€ pro Monat auf beide Broker aufteile.

Außer den zusätzlichen (überschaubaren) Transaktions & Depotgebühren ergeben sich aber keine weiteren Nachteile? (Vom Zinseszinseffekt her ist es ja egal ob ich die ETF’s bei einem Broker oder mehreren Brokern über x Jahre anspare?)

LG

Zuletzt bearbeitet 3 Monate her von Gabriel

Hallo,
falls Du hier wegen der max. Einlagensicherung von 100 000€ an eine Aufteilung auf 2 Depots bei verschiedenen Brokern nachdenkst; brauchst Du nicht; es handelt sich hier um Sondervermögen;
Fiskaltechnisch wirkt sich eine Aufteilung nachteilog aus;

Danke Andreas,
wusste ich nicht, dass es das auch gibt
https://www.einlagensicherung.at/anleger.php?lang=de

Danke für den ausführlichen Vergleich!

Wie ist es eigentlich wenn ich einen Sparplan bei Flatex storniere? Fallen dann Kosten an?
Würde gerne meinen Sparplan auf 1/4 Jährlich ändern, jedoch kann ich das nur indem ich ihn storniere und neu anlege.

Lg

Hallo,
mittlerweile bietet Bitpanda auch ETF an. Was haltest du davon?

Edit: im Test von Bitpanda bist du schon auf das Thema eingegangen, danke!

Lg Christoph

Zuletzt bearbeitet 4 Monate her von christoph

Hallo Andreas, Echt super dass du dein Wissen so gut aufbereitest. Drei Fragen hätte ich dennoch: 1) Die ETF Sparplan Kauf-Kosten sind höher als 1,5€+ATC. Es kommen ja immer noch die Rückvergütungskosten bei jeder Sparplan Ausführung dazu! (zb 1,2€) Diese Rückvergütungskosten fallen auch bei den „gratis“ Sparplänen an. Falls das die anderen Broker (DATAD) nicht verrechnen, müsste man die Tabellen noch anpassen. Dafür gibt es mittlerweile die ATC Gebühr bei Flatex nicht mehr;-) 2) Bezüglich Versteuerung und Gebühren von ETF´s: Sollte ich eher thesaurierende oder ausschüttende ETF´s wählen? 3) Fallen Fremdwährungs Gebühren an, wenn man einen ETF (auf DE Börse… Weiterlesen »

Hallo Andreas, Danke für deine rasche Antworten. Fragen 2&3 sind für mich geklärt. Bei Frage 1 gebe ich dir Recht, dass zwar dort steht dass es sich um Rückvergütungs-Kosten handelt – Also Provisionen. Diese belasten den monatlichen „kostenlosen“ Sparplan aber auch deutlich, da es sich hier um einen Fixbetrag handelt. Das steht nirgendwo. Es heißt kostelos und ohne ATC Gebühr – Das ist also offensichtlich eine Irreführung des Kunden, da der Sparplanbzw. die Ausführung ja doch etwas kostet. Ja klar – die müssen natürlich auch etwas verdienen – aber es dürfte doch nicht als „Kostenlos/0€“ beworben werden? Ich wollte eigentich… Weiterlesen »

Hallo Andreas,
Danke für die Aufklärung – anscheinend habe ich das wirklich falsch Verstanden. Im Kostenausweis steht dass die Produktkosten im Kurs enthalten sind. Nichts aber über die Dienstleistungskosten. Aber wenn ich als Kund nur die „orangen“ Kosten zahle, dann ist ja alles in Butter 😉
Momentan habe eh nur 2 ETF´s im Auge, möchte aber konstant monatlich sparen und keinen Nachteil haben, solange der ETF „kostenlos“ ist. Sobald er kostenpflichtig wird, stelle ich dann auf auf quartalseise Zahlung um.
Danke jedenfalls für die Hilfe und die Geduld.
lg

Hallo, was sagen Sie zum Oskar? Danke, LG

Titel: US Ban auf China Unternehmen und Auswirkungen auf österreichische ETF-Sparplan-Besparer Hallo Andreas, kannst du uns mal einen Einblick geben, welche Auswirkungen der US Ban auf chinesische Unternehmen für uns „kleine Leute“ die ein ETF (z.b. Emerging Markets oder direkt in China) besparen geben? Werden Blackrock (iShares,) Vanguard, etc… die vom US Ban betroffenen Unternehmen aus deren ETFs rausschmeißen? Falls Ja gilt das auch für ETFs die von NICHT-Amerikanern (also uns Österreicher) bespart werden? Oder muss man auf einen anderen europäischen Anbieter wechseln wenn man weiter in EM oder China per ETF investieren will? Falls ja welche ETF-Anbieter kommen in… Weiterlesen »

Hallo Andreas,

Danke für die Info!

ich bin mir halt nicht sicher wie ich da vorgehen soll, nachdem ich doch gerne ich China-Aktien via ETF investieren möchte. Dachte du hast da einen etwas besseren Insight als ich 🙂

btw hier ein interessanter Artikel zum Thema:
https://www.ft.com/content/f68aed6f-c395-4515-8041-a69107fb37c6

lg Norbert

Hallo! Zunächst vielen herzlichen Dank für die sehr gelungene und gute Aufarbeitung auf dieser Seite – sie hat mir bereits sehr helfen können!

Nun zur Frage:
Wenn ich ausschüttende ETFs im Sparplan bei Flatex besparen möchte, werden die Ausschüttungen bei Flatex als Dividenden gesehen und daher die 5 Euro (irgendwas) an Spesen ab 15 Euro abgebucht? Dann würde es, wenn man hauptsächlich ausschüttende ETFs hätte, vermutlich Sinn machen zu einem FFB oder Hello Bank (mit iShares) zu wechseln bzw die ausschüttenden ETFs dort zu kaufen, oder nicht?

Danke vielmals,
Marcus

Die steuereinfache Broker-Situation in Österreich ist echt ein Graus! Ich habe derzeit knapp 40k in thesaurierende ETFs investiert (aufgrund der Steuerstundung). Ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten 4-5 Jahren die 100k (ohne Berücksichtigung der Wertsteigerung) knacke und dann habe ich ein super tolles Klumpenrisiko. Geht Flatex hops uns meine Aktien sind gar nicht da (Betrugsfall), dann bekomm ich statt meinem Geld nur 90% der Entschädigung in der Höhe von 20k = 18k + den Mittelfinger als Abschiedsgruß. Mit meinen Einzelaktien ziehe ich sofort auf ein nicht steuereinfaches deutsches Depot um (Onvista oder DKB). Da ich sowieso eine… Weiterlesen »

Hallo, ich wollte mich erstmal bei dir Bedanken für die ganzen Vergleiche und Erklärungen. Jetzt bin ich aber auf ein Problem gestoßen. Ich will einen ETF-Sparplan erstellen und blick gerade nicht über die Kosten durch bei Flatex. Sind die Kosten die angegeben werden wie in meinem Fall 8,01 +6,39 also 14,40€ jährlich oder monatlich? Hir ein Beispiel: Gesamtkosten bei Haltedauer von einem Jahr Betrag Auswirkung** Kosten (Bank*) 3,80 EUR 2,53 % Gesamtkosten (inkl. Rückvergütung) 6,39 EUR 4,26 % Dienstleistungskosten 4,70 EUR 3,13 % davon weitere Nebenkosten 0,00 EUR 0,00 % davon Rückvergütung 0,90 EUR 0,60 % Produktkosten 1,69 EUR 1,13… Weiterlesen »

Hallo,

es ist zu 100% ein Sparplan. Ich habe ein Screenshot gemacht von einem Sparplan. Wenn ich meine 2 Sparpläne zusammenzähle 8,01 +6,39 also 14,40€ x 12 dan bin ich bei rund 170€ und das ist doch schon viel.

was kann Falsch sein ?

Sparplan.JPG

Danke für deine Hilfe.

Hallo,
es scheint so, als wäre insgesamt flattex die bessere option. Habe aber ein Konto mit ein paar aktien und etfs bei einem anderen broker.
Wie muss ich vorgehen um günstig zu wechseln und meine produkte mitzunehmen?
Vielen Dank.

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