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Der Test: „Der Vergleich macht sicher“ so sagt der Volksmund. Vergleiche sind wichtig um sich ein besseres Bild zu verschaffen. Broker-Test.at bietet seit 2014 umfangreiche Vergleiche.

Online Broker im Vergleich: Depotgebühren, Kontoführungskosten & Orderspesen

Mit den Vergleichen gibt es die wichtigsten und ersten Antworten zu den Kosten und Gebühren für ein Wertpapierdepot bei unterschiedlichen Brokern. Welcher Broker für Sie am besten ist, das lässt sich nicht pauschal sagen. Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse. Diese Vergleiche sollen eine Hilfestellung im Entscheidungsprozess sein. Was sie aber nicht tun können ist, die eigene Entscheidung abzunehmen.

Die Vergleiche konzentrieren sich vor allem auf die Kosten der unterschiedlichen Angebote. Wie steht es jedoch um die Servicequalität? Wie gut ist das Online Banking? Wie steht es um das Angebot an Wertpapieren? Ist das Angebot steuereinfach? In den zahlreichen Erfahrungsberichten von Kunden der verschiedenen Brokern lassen sich erste Antworten auf diese Fragen finden.

Wie also finde ich den für mich passenden Broker und worauf sollte ich bei meiner Suche in jedem Fall achten?

Die Kosten eines Brokers drücken natürlich auf die Performance der Rendite. Dennoch sind die Kosten bzw. Gebühren eines Brokers für Buy & Hold Anleger in einem niedrigen Bereich. Falls eine Depotgebühr anfällt, so liegt diese meist zwischen 0,09 bis 0,13 %, dazu noch 10 bis 20 Euro für das Verrechnungskonto und die Ordergebühren für den Kauf und Verkauf der Wertpapiere.

Es ist daher viel wichtiger sich Gedanken zu machen darüber, in welche Wertpapiere investiere ich und welches Institut bietet mir diese Wertpapiere an. Gleichzeitig ist auch die Frage, ob es sich um einen steuereinfachen Broker handelt eine sehr wichtige Frage. Speziell für Anfänger ist es so, dass sie sich lieber nicht um das Thema Steuern kümmern möchten. Für Trader ist das Thema Steuern selbstverständlich hingegen.

Wird ein Blick auf das Gebührenblatt eines Brokers geworfen, so gibt es eine Vielzahl an Positionen die bepreist werden. Je mehr gewollt wird, je mehr Extras gewünscht sind, desto höher sind die Kosten. Die wesentlichsten Kosten eines Brokers gestalten sich nach folgenden Kostenblöcken:

Depotgebühr

Gibt es eine Depotgebühr beim Broker und wenn ja, wie hoch ist die Depotgebühr? Danach muss geklärt werden in welchen Abständen sie verrechnet wird und ob es eine Mindestdepotgebühr gibt und auf welcher Basis diese verrechnet wird. Hier gibt es die Möglichkeit, dass eine Pauschale anfällt für das Depot selbst oder sogar für jede Position. Das heißt es gibt einen Fixbetrag der für das Depot zu bezahlen ist und auf der anderen Seite einen Prozentwert mit dem die Gebühren zu berechnen sind zu einem bestimmten Stichtag. Speziell wenn nur kleine Positionen vorhanden sind, können Fixbeträge pro Depotposition sehr wohl ins Gewicht fallen. Grundsätzlich ist es so, dass ausländische Anbieter wie Flatex oder Degiro keine Depotgebühr verlangen, während die österreichischen Anbieter wie die Easybank, DADAT oder die Hello Bank sehr wohl Gebühren verrechnen für das Depot selbst. Aber auch bei diesen Anbietern gilt, dass für Heavy Trader oder besonders große Volumina man Wege findet zu einer niedrigeren oder keiner Depotgebühr.

Für Buy & Hold Anleger sind die Depotgebühren sehr wichtig, denn diese können die Rendite des Portfolios deutlich drücken, gleichzeitig sollte man die Kirche im Dorf lassen, denn eine falsche Wahl der Wertpapiere beeinflusst das eigene Portfolio deutlich höher!

Verrechnungskonto

Trades werden über das Verrechnungskonto abgerechnet und so ist es obligatorisch, dass eines vorhanden ist. Jedes Depot benötigt dieses. Bei manchen Anbietern ist es möglich ein Girokonto als Verrechnungskonto zu verwenden, bei manchen Brokern ist es notwendig, dass es ein eigenständiges Verrechnungskonto gibt. Je nach Anbieter ist das Verrechnungskonto inkludiert und kostenlos, andere verlangen auch hier Gebühren. Flatex bietet es z. B. kostenlos an, während die DADAT 10 Euro im Jahr verlangt.

Ordergebühren

Die Ordergebühren interessieren vor allem jene Personen die viel traden. Für Buy & Hold Investoren sind die Gebühren nicht so kritisch wie für die Trader, insbesondere für die Day-Trader. Die Ordergebühren variieren je nach Broker und Börsenplatz zum Teil erheblich. Auch bei Fonds variieren die Ausgabeaufschläge zum Teil. Von 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bis hin zu keinem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gibt es so ziemlich alles.

Kosten für Dividenden

Was verlangt der Broker, wenn Dividenden bezahlt werden? Manche Broker wie Flatex oder die DADAT sagen, dass inländische Dividendenzahlungen kostenfrei sind, greifen aber dann bei ausländischen Dividendenzahlungen zu. Dieser Betrag kann sowohl ein Mindestbetrag sein, als auch ein pauschaler Betrag oder es wird in % des Dividendenwerts mit einem Maximum die Gebühr verrechnet. Speziell US-amerikanische Unternehmen haben eine vierteljährliche Auszahlung der Dividende, daher sollte man hier darauf achten, dass die Gebühren für Dividenden nicht zu hoch sind.

Devisenprovision

Wer Wertpapiere in fremder Währung bezahlt muss den Betrag in die jeweilige Währung umrechnen bzw. auch umgekehrt. Gleiches gilt natürlich auch bei Dividendenzahlungen in einer fremden Währung. Daher sollte man hier unbedingt ein Auge darauf werfen, wie hoch denn die Devisenprovision ist. Broker wie die Easybank verrechnen 0,25 % während andere Broker die Devisenprovision für z. B. US-Dollar eher gegen Null verrechnen. Wer viel in Fremdwährungen kauft bzw. verkauft, sollte sich die Devisenprovision genauer ansehen.

Kosten Echtzeitkurse

Dieser Punkt ist für richtige Trader interessant, die keine Zeitverzögerung bei den Kurse der Wertpapiere brauchen können, sondern echte Kurse, Real-Time. Wer Real-Time Kurse möchte, der muss dafür bei den meisten Brokern in die Tasche greifen. Meist ist es so, dass die heimischen Broker diese Informationen für die Wiener Börse kostenlos zur Verfügung stellen, für ausländische Börsen muss man danach bezahlen.

Depotwechsel

Broker locken Neukunden teilweise damit, dass die Depotübertragungsspesen übernommen werden. Der alte Broker hält aber nochmals die Hand auf für den Depotwechsel. Wenn man viele Position inne hat, kann das schon mal teuer werden, denn die Gebühr für den Depotwechsel wird pro Position verrechnet. Den Vogel schießt hier der Low Cost Broker Degiro ab. Möchte man ein Wertpapier von der Börse Wien an einen anderen Broker übertragen, so verlangt Degiro dafür 10 Euro eigene Gebühr plus zusätzlich 73 Euro Fremdgebühr! Ein wenig günstiger sind die Gebühren für andere Börsenplätze, aber immer noch viel zu hoch!

Schlechte Nachrichten, es gibt kein Institut das immer passt und stimmig ist. Es kommt auf die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an, welcher Broker denn am Ende das Rennen macht. Es könnte durchaus auch die Filialbank sein, die sich rührend um einen kümmert, zu deutlich höheren Kosten. Es ist jeder Mensch anders und wichtig ist, dass sich jeder im Vorfeld Gedanken darüber macht, was denn das Ziel ist und welche Bedürfnisse und Anforderungen man selbst hat. Und wichtig ist: es geht nicht nur um die Kosten!

Denken Sie auch die Sicherheit, an den Wohlfühlcharakter. Haben Sie das Gefühl, dass das Institut ein "ehrbarer Kaufmann" ist und auch so handelt?

Wer anfängt sollte sich nicht bei nicht steuereinfachen Brokern umsehen, also steuerkomplexen Broker, die ihren Sitz im Ausland haben. Meist sind die geringen Kosten das Auswahlkriterium, doch spätestens wenn es um die liebe Steuer geht, wird es kompliziert und mitunter auch teuer, wenn fremde Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Hier ausgewählte Online Broker aus Österreich bzw. mit Sitz in Österreich und daher steuereinfach, ein detaillierter Vergleich ist dennoch empfehlenswert:

Bankdirekt

Unter den 5 Empfehlung der mit dem teuersten Angebot, aber mit einer guten Bedienoberfläche, denn es ist ELBA-Banking. Die Direktbank-Marke der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich kostet zwar, aber dank Neukundenbonus durchaus auch empfehlenswert. Fast 0,13 % Depotgebühr und 20 Euro für das Verrechnungskonto sind nicht günstig. Da gibt es definitiv günstigere Broker! Dazu auch noch höhere Ordergebühren als der Mitbewerb. Dividendengebühr gibt es bei der Bankdirekt für österreichische und US-Aktien keine. Verwöhnt werden die bankdirekt.at Kunden vom ELBA Banking, das ist schön, intuitiv und eben eine Großbank für österreichische Verhältnisse.

Mehr über die Gebühren und das Angebot der Bankdirekt hier.

Flatex

Flatex ist eigentlich ein Anbieter aus Deutschland, hat aber einen Sitz in Wien und ist daher steuereinfach. Keine Depotgebühr, keine Kosten für das Verrechnungskonto sind sehr attraktiv! Für Guthaben wird bei Flatex Negativzinsen verrechnet, ungewöhnlich doch mit -0,4 % durchaus verschmerzbar. Teuer sind hingegen Dividendenzahlungen außerhalb von AT und DE, denn hier greift Flatex pauschal mit 5,90 Euro je Dividendenzahlung zu, wenn diese mehr als 15 Euro beträgt. Das kann besonders bei US-Titeln ins Geld gehen, wenn diese vierteljährlich ausschütten. Ansonsten ist Flatex ausgestattet mit guten Ordergebühren, speziell wenn es in die USA geht. Ein großes Plus gibt es bei Flatex auch bei den ETF-Sparplänen, denn diese sind nicht nur besonders umfangreich, sondern zum Teil auch in der Ausführung kostenlos oder kostengünstig, da kann kein österreichischer Broker mithalten.

Mehr über die Gebühren und das Angebot von Flatex hier.

DADAT

Die DADAT Bank ist eine Direktbanken-Marke des ehrwürdigen Bankhauses Schelhammer & Schattera. Die DADAT hat ihren Sitz in Salzburg und der Chef ist Ernst Huber, der davor die direktanlage.at aufgebaut hat, die spätere Hello Bank. Daher ist es auch kein Wunder, dass sich DADAT und Hello Bank oftmals ähneln. Die gleichen IT-Systeme, ein ähnlicher Aufbau des Gebührenblatts usw.

Die DADAT bietet niedrige Depotgebühren mit 0,09 % an. Das Verrechnungskonto kostet 10 Euro im Jahr und die Ordergebühren sind speziell für die Börsenplätze Österreich und Deutschland sehr attraktiv. Dividendengebühr? Gibt es nicht bei der DADAT, daher sicherlich ein interessanter Broker für diejenigen die gerne Dividendenpapiere kaufen. Weniger toll ist die DADAT bei den Sparplänen. Sie bietet grundsätzlich eine riesige Auswahl an Sparplänen an, wie z. B. für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate und auch für Gold, doch ist das Angebot an Aktien, ETFs, etc. in den jeweiligen Sparplänen leider immer nur sehr gering gehalten. Die Gebühren selbst sind okay.

Mehr über die Gebühren und das Angebot der DADAT gibt es hier.

Hello Bank

Ähnlich wie die DADAT ist im vorigen Absatz zu finden. Doch ein wenig teurer zumindest wenn es um die Depotgebühr geht. Die Hello Bank verlangt an jährlicher Depotgebühr 0,12 % und für das Verrechnungskonto 18 Euro im Jahr. Dafür punktet die Hello Bank mit den wohl niedrigsten Ordergebühren für Käufe und Verkäufe an der Wiener Börse. Das freut das Herz des heimischen Anlegers. Dividendenausschüttungen sind leider nur in Österreich kostenlos, anderswo sind sie mit Kosten verbunden, dafür gibt es jedoch keine Devisenprovision.
Bei Sparplänen ist die Hello Bank ein wenig teurer als die DADAT (ausgenommen sind die Gold Sparpläne), doch hat die Hello Bank deutlich mehr Produkte im Angebot als es die DADAT hat. Die Hello Bank hieß früher direktanlage.at und ist seit den 90er Jahren in Österreich am Markt. Daher wohl auch kein Wunder der Marktführer im Bereich Online Brokerage (aber sie haben auch 5 Filialen in Österreichs größten Städten).

Mehr über die Gebühren und das Angebot der Hello Bank gibt es hier.

Easybank

Die Easybank als Tochter der BAWAG P.S.K. hat ebenso einen günstigen Broker, den easy broker. Dieser besticht zwar nicht mit einem zeitgemäßen Design des Online Bankings, jedoch kann er bei den Kosten gut mithalten. Die Depotgebühr liegt bei 14,40 Euro p.a. fix + 0,1296 % Depotgebühr, abergerechnet wird monatlich. Als Verrechnungskonto könnte das gratis Gehaltskonto der Easybank verwendet werden, falls jedoch ein eigenes Verrechnungskonto gewünscht wird, so greift die Easybank mit 27,00 Euro im Jahr zu. Das ist deutlich teurer als beim Mitbewerb.. Bei den Ordergebühren liegt die Easybank bei den verschiedenen Börsenplätzen leicht über den Gebühren des Mitbewerbs, aber die Easybank bietet auch 1,00 Euro Trades an. Bei einem Ordergegenwert von bis zu 3.000 Euro können an der Lang & Schwarz Exchange sehr günstig Aktien oder ETFs gekauft werden.  Also durchaus ansprechend. Dividendengebühren? Gibt es keine, nur eine Devisenprovisen, wenn Fremdwährungen konvertiert werden. Diese beträgt 0,25 %.

Mehr über die Gebühren und das Angebot der Easybank gibt es hier.

Ein steuereinfacher Broker heißt, dass das Institut seinen Sitz oder eine Niederlassung in Österreich hat und somit es dem Institut möglich ist, die anfallenden Steuern des Kunden, im Namen des Kunden an das österreichische Finanzamt abzuführen. Der Vorteil für den Kunden liegt darin, dass dieser sich diese Arbeit nicht selbst antun muss. Es handelt sich dabei um die Kursgewinnsteuer und im Fall eines Einzeldepots bei einem einzigen Broker auch um den automatischen Verlustausgleich. Speziell bei Fonds und ETFs bei denen ausschüttungsgleiche Erträge anfallen ist es gut und ratsam, wenn diese Herausforderung der Broker übernimmt und nicht der Kunde selbst tätig wird. Was für Arbeiten hier anfallen und wie komplex diese Versteuerung ist, zeigen diese Beiträge zum Thema.

Steuereinfache Broker in Österreich sind neben den Wertpapierdepots der Filialbanken natürlich auch folgende Angebote:

Nicht steuereinfache Broker, also Angebote aus dem Ausland bei dem wir Österreicher uns selbst dann um die korrekte Abführung der Steuer kümmern müssen sind beispielsweise folgende Angebote:

  • Banx
  • CapTrader
  • Ceros24
  • Comdirect
  • Consors Bank
  • Degiro
  • DKB
  • Heavy Trader
  • IG
  • Lynx
  • Onvista
  • Revolut Trading
  • Get Bux
  • Trade Republic

Kriterien zur Brokerwahl

Sobald Sie also wissen, welcher Anlegertyp Sie sind, gilt es zu entscheiden, an welchen Börsenplätzen Sie handeln möchten. Auf den ersten Blick scheint diese Entscheidung etwas früh getroffen, doch bedenkt man das einige Broker sich auf einzelne Börsenplätze spezialisiert haben und für diese Handelsplätze besondere Konditionen bieten könne, erkennt man schnell, wie wichtig diese Entscheidung für die Wahl des passenden Brokers sein kann.

Grundsätzlich haben sie drei mögliche Optionen

  • Der nationale Handel an einem Börsenplatz .
  • Der internationale Handel an mehreren Börsenplätzen.
  • Der außerbörsliche Handel

Der nationale Handel heißt im Fall eines Österreichers die Wiener Börse. Nachdem wir auch sehr Deutschland affin sind, könnten wir diese Börsenplätze ebenso noch als nahe und fast national sehen. In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Börsenplätzen. XETRA in Frankfurt ist der größte Börsenplatz, es gibt aber dann auch noch Stuttgart, Hamburg, Berlin, etc. - viele heimische Anbieter haben speziell für die Wiener Börse günstige Kosten. Durchaus auch für die deutschen Handelsplätze. Teurer wird es dann international wie z. B. an der NYSE oder NASDAQ.

Die deutschen Angebote wie beispielsweise Onvista, Comdirect oder Smartbroker haben für deutsche Börsenplätze günstige Angebote, an allen anderen Handelsplätzen wird es so richtig teuer.

Internationale Angebote wie zum Beispiel Interactive Broker, die es auch über die Introducing Broker LYNX, BANX oder CapTrader gibt, haben hingegen sehr günstige Angebote für die US-Börsen. Sie sehen, es ist sehr wichtig zu wissen, wo gehandelt wird.

Seien Sie sich jedoch bewusst, dass Sie eine Amazon oder Coca Cola Aktie nicht nur an der Heimatbörse in den USA kaufen können, sondern auch hier bei uns in Europa. Diese internationalen Aktien haben mehrere Notierungen, so zum Beispiel auch an der Wiener Börse oder an einer der deutschen Börse. Dort können diese Wertpapiere zu günstigen Inlandsgebühren in Euro gekauft werden.

Der außerbörsliche Handel (auch Direkthandel oder OTC-Handel genannt) ist der Handel von Wertpapieren zwischen Marktteilnehmern ohne der Börse oder sonstigen Handelsplätzen. So sparen sich die Investoren die Börsengebühren die sonst beim Handel über die Börse fällig werden. Nachteilig ist beim außerbörslichen Handel, dass es dort geringere Kontrolle und Aufsicht gibt und außerhalb der Börsenöffnungszeiten gibt es bei der Preisbildung auch keinen Referenzmarkt. So kann es vorkommen, dass außerhalb der Börsenöffnungszeit die Preise im außerbörslichen Handel eher teurer sind. Eine niedrigere Liquidität als beim Börsenhandel wird ebenso oftmals genannt als einer der Nachteile beim außerbörslichen Handel.

 

Nun wissen Sie also, welcher Anlegertyp Sie sind und an wie vielen Börsenplätzen Sie handeln möchten. Nun gilt es zudem einen weiteren wichtigen Auswahlfilter zu definieren und dieser wären die gewünschten Handelsarten. Mit welchen Finalprodukten möchten Sie künftig handeln? Sollen es nur klassische Aktien und Anleihen sein oder auch Fonds, CFDs und weitere Produkte? Gehandelt werden können mitunter:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • CFDs
  • Forex
  • uvm.

Bedenken Sie, diese Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt, wird jedoch bei der Auswahl des Brokers gute Dienste leisten. Denn wenn Sie nur Aktien handeln möchten, können Sie gezielt nach renommierten Brokern für den Aktienhandel suchen und Broker mit einer Spezialisierung auf zum Beispiel Forex gänzlich außen vor lassen.

Nun ist es so weit. Sie wissen, welcher Anlegertyp Sie sein möchten. Sie haben sich bezüglich der Handelsarten und Börsenplätze entschieden … jetzt gilt es, diese Entscheidungen als Auswahlfilter zu nutzen und die ersten potenziellen Broker zu finden.

Unser Rat an Sie wäre die Nutzung von sogenannten Vergleichsmöglichkeiten. Denn nun, da Sie wichtige Grundsatzentscheidungen bereits getroffen haben, können neutrale Vergleichsdienste wahrlich gute Dienste leisten und viel Zeit ersparen. Mit einem Klick und einem zeitlichen Aufwand von meist unter fünf Minuten erhalten Sie eine anschauliche Übersicht verschiedener Broker und Brokerdienste Sie auf Ihr Anlegerprofil, Ihre Wünsche und Vorstellungen passend erscheinen. Nun sollten Sie einen genauen Blick auf die wichtigen Details werden.

Der erste Blick nach dem direkten Vergleich einzelner Dienste sollte auf den Service gerichtet sein. Allem voran der Demoaccount, also ein unverbindlicher Testaccount, ist ein wichtiges Anzeichen für einen seriösen und zuverlässigen Broker. In der Regel binnen weniger Augenblicke erstellt ermöglicht er Ihnen einen ersten unverbindlichen Einblick in die Leistungen und das Handling des Brokerdienstes.

Im nächsten Schritt sollten Sie bereits einen ersten Blick auf die Details werfen. Welche Kosten würden anfallen, wenn Sie sich für diesen Broker entscheiden. Gibt es Gebühren für das Verrechnungskonto oder fallen gar Kosten für einzelne Trades und Dividendenzahlungen an? Jeder Broker hat seine ganz eigenen Gebühren und Konditionen, vergleichen Sie diese in jedem Fall und lassen Sie sich hierfür auch Zeit. Denn letztlich werden die Gebühren Ihren möglichen Gewinn schmälern, je vorteilhafter die Konditionen des Brokers sind, umso besser ist es letztlich für Sie!

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist das Thema Sicherheit und das nicht nur in Bezug auf die hinterlegten Daten und Transaktionsmaßnahmen, sondern auch bezüglich Ihrer Anlage. Gibt es eine Einlagesicherung und wenn ja bis zu welcher Summe, bietet diese finanzielle Absicherung? Was ist mit der Anlegerentschädigung und wie wird diese geregelt.

Grundsätzlich werden wichtige rechtliche Aspekte europaweit durch die Gesetzgebung geregelt, doch viele Sicherheitsaspekte können von Broker zu Broker unterschiedlich gehandhabt werden. Nehmen Sie sich also Zeit und lesen Sie die entsprechenden Abschnitte in den allgemeinen Geschäftsbedingungen aufmerksam durch. Sollten Sie sich unsicher sein, ob die Sicherheitsoptionen ausreichend sind, kann die Suche nach Testberichten zum Beispiel von renommierten Finanzmagazinen helfen. Dies bewerten regelmäßig Leistungen von Broker mit genau diesem Fokus. Sicherheit, Einlagesicherung, Anlegerentschädigung. Dank aktueller Brokertests und klarer Ranglisten finden Sie so garantiert den passenden Broker mit den nötigen Sicherheitsmaßnahmen, die genau ihren Erwartungen entsprechen.

Zu guter Letzt sollte natürlich auch der Kundendienst entsprechend hochwertig sein. Sie möchten mit Ihrem Geld Handel treiben, als Trader Ihr Geld anlegen und im Falle von Fragen oder Problemen einen kompetenten und erreichbaren Ansprechpartner haben. Schenken Sie also auch diesem Aspekt ein wenig Ihrer Zeit. Wie kann Ihnen im Falle von Problemen geholfen werden und mit welchen Servicezeiten werden Sie vorlieb nehmen müssen?

Unserer Erfahrung nach bieten empfehlenswerte Broker einen umfassenden Service im Bereich des Kundendienstes. Nicht selten sogar außerhalb der Handelszeiten erreichbar, gibt es für große und kleine Probleme schnelle Hilfe. Achten Sie darauf, dass Ihr Broker zumindest zwei Möglichkeiten bietet, den Kundendienst zu erreichen und überprüfen Sie gegeben Falls eben diesen auf neutralen Bewertungsportalen.

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Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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