Über mich

Mein Name ist Andreas Greiner und wohne in Linz an der Donau und in der Mitte meines Lebens befindend. Ich bin Privatanleger seit Ende der 90er Jahre (mit Unterbrechungen und so manch bitterer Börsenerfahrung) und gründete Broker-Test.at Ende 2014 mit dem Ziel Interessierten und Gleichgesinnten mehr und bessere Informationen zum Thema Wertpapierdepots in Österreich anzubieten.

Das bin ich.

Die Idee zu Broker-Test.at

Begonnen habe ich in den späten 90er Jahren mit einem Wertpapierdepot bei der lokalen Sparkasse, gleichzeitig mein erster Arbeitgeber. Nachdem die Bankenbranche nach 2 Jahren bereits auch schon wieder verlassen wurde, sammelte ich Depot-Erfahrungen bei der direktanlage.at (heutige Hello Bank) und bei Brokerjet. Neidisch blickte ich nach Deutschland, wo es zahlreiche Vergleiche zum Thema Wertpapierdepots bzw. Online Broker bereits gab, dachte ich mir, dass das eine tolle Sache für uns Österreicher ebenso wäre.

Die liebe Zeit verging und ich nahm das Abenteuer erst dann in den Angriff als ich gerade meinen Job bei Runtastic quittierte. Ende 2014 ging es dann los mit der Recherche und dem Sammeln von Daten und Informationen zu den unterschiedlichen Instituten. Anfang 2015 war es dann soweit, Broker-Test.at erblickte die Welt und hat zum Ziel die Fragen die sich mir als Privatanleger stellen bzw. gestellt haben, zu dokumentieren und andere daran teilhaben zu lassen.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich Broker-Test.at zur Anlaufstelle für Wertpapierbegeisterte in Österreich die sich gegenseitig Tipps geben. Auch gibt es nunmehr die Möglichkeit von Broker Erfahrungsberichten, wo Erfahrungsberichte zu den unterschiedlichen Depots veröffentlicht werden.

All diese Informationen sollen dazu dienen, dass mehr Transparenz einkehrt und Interessierte so einen besseren Blick auf die Angebotswelt der verschiedenen Anbieter erhalten.

Meine Investment Erfahrungen

Begonnen hat alles im Jahre 1999. Das erste Geld war verdient und während ich am Schalter der regionalen Sparkasse damit beschäftigt war das Bargeld auszuzahlen oder Zahlscheine abzustempeln, investierte ich als Privatperson in meine erste Aktie. Es war damals die VA Tech aus Linz. Heute ist das die Primetals. Nach rund 2 Monaten gab es die erste Dividende und auch eine Kurssteigerung war gegeben. So lockte der Verkauf des Wertpapieres, das schnelle Geld?!? Ein Erfolg von rund 20 % war gegeben bei einem Investment von knapp 15.000 Schilling, also knapp über 1.000 Euro.

Das war der Startschuss für mehr Investments in Wertpapiere. Es war Ende der 90er Jahre und so investierte ich kleinere Beträge in Wertpapiere von Unternehmen von denen ich zuvor noch nichts oder nicht viel gehört habe. MP3.com, Yahoo, Amazon und so weiter. Es ging da schnell rauf und ich machte auch immer wieder Kasse um das Geld erneut zu investieren. Dann kam die Dot-Com-Bubble und ich war zu diesem Zeitpunkt weiterhin investiert. Das zuvor „verdiente“ Geld war alsbald auch schon wieder verzockt und war ich zuvor noch der große Trader (Gewinne wurden nicht laufen gelassen) war ich nun der große Buy & Hold Investor geworden (Verluste wurden nicht begrenzt). Das aber keineswegs freiwillig und so ging es ins Jahr 2002, 2003 und 2004 mit Wertpapieren die keine oder fast keine Bewegung nach oben hatten. Sirius Satellite war hier so ein Beispiel.

Entwicklung der Sirius Satellite Aktie – Gekauft wurde sie bei knapp über 40 USD und sehr lange behalten, bis das Ende mit Schrecken gegeben war. Das Unternehmen erholte sich nie wieder und notiert Mitte 2019 bei rund 6 US-Dollar.

Demut wurde gelehrt und der Börse wurde der Rücken gekehrt. Das Depot nicht bereinigt und ich war weiterhin auf „Hold“. In den Jahren 2006 und 2007 kam wieder die Lust auf die Börse zurück und da und dort wurde ein wenig investiert und die alten Wertpapiere zum Teil endlich bereinigt und verkauft. Die Verluste wurden realisiert. Nach der Krise ist vor der Krise und so kam ich von der Dot-Com-Krise nun in die Banken-Krise und die Kurse der Wertpapiere stürzten wiederum ab.

Nun wurde mein investiertes Geld erneut ordentlich gebeutelt und doch war es dieses Mal anders. Ja, es ging runter und ja, es waren ordentliche Verluste. Dennoch investierte ich in den nachfolgenden Jahren da und dort erneut in Wertpapiere und dank des Börsenaufschwungs gab es nun auch bei mir auch endlich Hoffnung, dass sich die Börse doch auch lohnen könnte.

Mitte 2015, der Start von Broker-Test.at war bereits erfolgt, kam die Mitteilung, dass Brokerjet, dort wo ich u.a. mein Depot hatte, seine Dienste einstellen wird.

Mein Lieblingsbroker stellt seine Dienste ein? Unglaublich, aber leider wahr! Nun nahm ich diese Einstellung zum Anlass, dass ich mein Depot wiederum von Altlasten befreie und machte den Fehler, dass ich auch gut laufende Wertpapiere verkaufte, welche ich schon länger im Depot hatte und nicht unter die neue Kursgewinnsteuer von 27,50 % gefallen wäre.

Mit den Erfahrungen der letzten beiden Jahrzehnte warte ich nun auf die dritte große Krise, wo es natürlich wieder runtergehen wird bei den Wertpapieren. Die gemachten Erfahrungen haben mich Demut gelehrt und es heißt eben ausharren an der Börse. Es ist kein Sprint, es ist ein Marathon.

Seien wir gespannt wie diese Seite und die Geschichte über meine Wertpapierinvestments fortgesetzt wird.

Ist Broker-Test.at Non-Profit?

Nein, die Seite ist nicht Non-Profit. Es wird auch Geld damit verdient durch Werbeerlöse. Die hier angebotenen Informationen versuchen ein möglichst umfangreiches Bild der Wirklichkeit abzubilden, was aber natürlich nicht möglich ist.

Die hier gelisteten Wertpapierdepots sind übrigens nicht davon abhängig ob eine Werbepartnerschaft existiert oder nicht, die Listung erfolgt davon unabhängig. Die verschiedenen Tests werden mit einem größtmöglichen Maß an Unabhängigkeit durchgeführt und die Erfahrungsberichte der zahlreichen User runden dieses Bild auch noch ab.

Im Bereich Transparenz wird mehr über die Werbemöglichkeiten und -einschaltungen hier auf Broker-Test.at berichtet.

Was mache ich sonst noch so?

Im Moment bin ich mehr als gerne in den Bergen unterwegs und erklimme wandernd neue Orte.

Kleiner Priel, Blick auf Großer Priel, Spitzmauer

Im Web bin ich auch auf folgenden sozialen Profilen zu finden:

Sie können sich dort gerne mit mir vernetzen.

Hinterlasse einen Kommentar

  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: