Froots

Froots

Auf einen Blick:

  • steuereinfache digitale Vermögensverwaltung aus Österreich
  • ab 150 Euro monatlich bzw. 3.000 Euro Einmaleinlage
  • All-In-Gebühr von anfänglich 1,00 %, nach 10 Jahren 0,90 %
  • Keine Bindung
  • Fokus auf nachhaltige Produkte

Die Fakten im Überblick:

Verwaltungsgebühr:

All-In-Gebühr startet bei 1,00 %, minimieren sich bei längerer Laufzeit

Produktkosten:in den oben angeführten Kosten sind bereits die Produktkosten eingerechnet
Steuereinfach:ja

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • steuereinfach
  • Nachhaltigkeit wird groß geschrieben 
  • ab 5 bzw. 10 Jahren, wird die Management Fee günstiger

Nachteile

  • Junger Anbieter (Start März 2022)

Froots nennt sich selbst digitale Vermögensverwaltung, ist aber ein Robo Advisor, denn der Anlageansatz wird mit Algorithmen unterstützt. Froots wendet sich an die junge Zielgruppe. Bei  und greift bei der Auswahl der Investments das Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf und war bis vor kurzer Zeit als LifeTree bekannt. Froots (Financial Roots, finanzielle Wurzeln) stellt ein individuelles Portfolio zusammen und ein dynamisches Risikomanagement ist im Service inbegriffen.  Zu Beginn werden die individuellen Ziele der Anlegerinnen und Anleger ermittelt, um den Anlagehorizont bzw. die dafür notwendige Sparsumme zu errechnen. Durch den hinterlegten Algorithmus wird das Portfolio laufend nachgebessert, um so ein optimales Gewinnergebnis zu erreichen. So wird anfangs Großteils in Aktien-ETFs investiert und im Laufe der Zeit in Anleihen-ETFs, die deutlich weniger Risiko bergen, umgeschichtet. 

Um bei Froots investieren zu können, braucht es ein monatliches Kapital von mindestens 150,00 Euro oder eine Einmalzahlung von 3.000 Euro. Veranlagt werden die Kundengelder nach Wunsch auch in rein nachhaltige Unternehmen. 

Die Partnerbank ist die easybank (ex-Hello Bank). Hieraus entstehen keine zusätzlichen Kosten, denn in der Management Fee von Froots sind diese Kosten bereits inkludiert.

Kosten & Gebühren

Froots verfolgt bei den Kosten den All-In-Ansatz. Dabei handelt es sich um eine Gebühr, die sämtliche Kosten deckt. Zu Beginn sind es 1,00 %, aber nach eigenen Angaben von Froots minimiert sich die prozentuelle Gebühr, je länger das Investment getätigt wird. In den Jahren 6 bis 10 reduziert sich die Gebühr auf 0,95 % und ab dem 10. Jahr dann auf 0,90 %. Zu dieser Management-Fee kommen noch die Produktgebühren der ETFs hinzu. Die liegen 

Ein Rechenbeispiel: Bei einer Investition von 10.000 Euro sind dies die ersten 5 Jahre 100 Euro an Gebühren für Froots, in den Jahren 6 bis 10 dann 95 Euro und ab dem 10. Jahr sind es dann 90 Euro an Jahresgebühren bei einer veranlagten Summe von 10.000 Euro. 

Diese Gebühr ist auch die Einnahmequelle von Froots. Andere Rückvergütungen oder Provisionen von Anbietern erhält Froots nicht. Für uns Kunden kommen noch die Kosten für die ETFs hinzu, welche jedoch vom Fondsvermögen abgezogen werden und nicht gesondert aufscheinen. Diese liegen je nach ETF bei ca. 0,2 bis 0,4 % p.a.

 

Strategie, Produkte & Portfolios

Die verfolgte Strategie von Froots ist, dass erst Ziele definiert werden müssen. Froots nimmt dabei die Kundinnen und Kunden sanft an die Hand, und errechnet den monatlichen Sparbetrag und die invidiuelle Risikobereitschaft in Hinblick auf den gewünschten Veranlagungszeitraum. Das Portfolio wird im nächsten Schritt individuell zusammengestellt. Das große Versprechen lautet dabei, mit der richtigen Dosis an Risiko eine gute Rendite zu erzielen. Ausgegangen wird von einem mittel- bis längerfristigen Anlagehorizont, so dass der Zinseszins zu tragen kommt und kurzfristige Kursschwankungen ohne Bedeutung sind. 

Froots verfolgt einen aktiven/passiven Ansatz. Die Produkte werden aktiv für das Portfolio zusammengestellt, die Produkte selbst sind jedoch passiv, d.h. Aktien- und Anleihen-ETFs mit hoher Diversifikation, und keine aktiv gemanagten Fonds. Eine weiteres Anlageprodukt ist Gold und andere risikoarme Produkte. In welchem Ausmaß in Wertpapiere oder Gold investiert wird, ist vom Ziel der Kunden abhängig. Die Anpassung bzw. Umschichtung erfolgt automatisch. Wie oft diese Anpassung vorkommt, hängt von der Entwicklung ab. Um die Transaktionskosten gering zu halten, wird ein zu häufiges hin und her aber vermieden. Ein Rebalancing über die Asset-Klassen ist dennoch unumgänglich. Halbjährlich wird das Portfolio zusätzlich unter die Lupe genommen, ohne Entstehung von weiteren Kosten. 

Nachhaltigkeit wird bei Froots groß geschrieben und daher bietet der Robo Advisor auch zahlreiche ETFs mit grünem Mascherl an. ESG-Investing nennt sich diese Strategie und bedeutet, dass neben finanziellen Faktoren auch ökologische, soziale und Governance-Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Dennoch bietet Froots auch zahlreiche andere, nicht der Nachhaltigkeit entsprechende Produkte an.

Eröffnung

Der Eröffnungsprozess dauert laut Froots rund 15 Minuten. Die Definition der Anlageziele ist der erste wichtige Punkt für eine erfolgreiche Eröffnung. Danach kommt es zur Verifizierung der Identität, unter anderem mit der Begründung, „um sicher zu stellen, dass unser Algorithmus der einzige Roboter ist“, Froots möchte somit sicher gehen, dass es sich bei den Antragstellern um reale Personen mit Personalausweisen handelt. Ist alles geprüft, braucht nur noch die Sparrate oder Einmalzahlung angegeben werden.

Eine Schließung ist jederzeit möglich und verursacht auch keine Kosten. Eine Mindestlaufzeit von drei Jahren wird aber empfohlen. 

Bilder & Videos

Bislang gibt es noch keine Bilder und auch kein Video zu Froots, abgesehen von der Eröffnungsstrecke, siehe Kapitel zuvor.

Support & Kontakt

Froots kommt aus Wien und zeigt sich kundennah und transparent. Empfohlen wird die Kontaktaufnahme per E-mail. Die Kontaktadresse bzw. E-Mail lautet noch auf den alten Firmennamen Lifetree.

office@froots.io

Telefon:

01 34 31 709

Adresse:

Lifetree Asset Management GmbH
Schweizertalstraße 24
1130 Wien

Fazit

Froots ist ein Robo Advisor, der neben der individuellen Portfolio Zusammenstellung auch ein dynamisches Risikomanagement verspricht. Die Gebühren sind dabei durchaus in Ordnung, denn es entstehen All-In Kosten von 1,00 %.  Zusätzliche Zahlungen fallen nicht an! 

Ab wie viel Euro geht es bei Froots los? Bei 150 Euro monatlich oder einer Einmalzahlung von 3.000 Euro kann der Robo Advisor loslegen. Für uns Österreicherinnen und Österreicher ist Froots steuereinfach und wird durch die österreichische Finanzmarktaufsicht reguliert. 

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

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Super, hört sich genial an.

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