Oberbank Depot – Test & Erfahrungen

Oberbank Depot – Test & Erfahrungen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Steuereinfaches Depot
  • Filialbank von Salzburg bis ins Burgenland
  • Höhere Gebühren, dafür Vorteil dass Oberbank alles von Konto bis Kredit bis Depot anbietet
  • Depotgebühr 0,2844 % p.a. bzw. mind. 6,00 Euro pro Position bzw. mind. 24,00 Euro pro Depot

In diesem Test & Erfahrungsberichten zu lesen:

Wertpapier Angebot

Gleib ob Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Optionsscheine oder Zertifikate. All das gibt es bei der Oberbank. Für den normalen Wertpapierinvestor und -trader reicht dies vollkommen aus. 

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Steuereinfach
  • Vollbank, Filialbank – alles unter einem Dach

Nachteile

  • Deutlich teurer als reine Online Broker
  • Filialen nur von Salzburg bis ins Burgenland

Das Wertpapierdepot der Oberbank ist wohl nur für diejenigen gedacht, die bereits bei der Oberbank andere Produkte in Anspruch nehmen und gerne alles unter einem Dach haben. Unter dem Dach der Oberbank. Die Kosten und Gebühren der Oberbank sind deutlich höher als anderswo, aber im Rahmen von anderen Filialbanken.

Test & Vergleich

Broker-Test.at hat das Oberbank Broker Angebot getestet und so bewertet im Test: 

 

Kosten & Gebühren

Der Vorteil der Oberbank sind die Filialen von Salzburg bis ins Burgenland und dass bei der Oberbank es möglich ist, alle Produkte bei einer Bank zu haben. Diesen Komfortvorteil schlägt sich in höheren Kosten nieder, weil die Bank eben auch eine höhere Kostenstruktur hat.

Depotgebühren

Die Depotgebühren liegen bei 0,264 % p.a. vom Depotwert. Mindestens wird jedoch pro Position 6,00 Euro verrechnet bzw. pro Depot 24,00 Euro p.a. – diese Depotgebühren liegen damit eher im oberen Bereich, aber im Normalbereich für eine Filialbank.

  • 0,264 % p.a. Depotgebühr, mindestens 6,00 Euro pro Position, 24,00 Euro pro Depot
Verrechungskontogebühren

Das Verrechnungskonto für das Wertpapierdepot gibt es um 21,56 Euro p.a.

  • 21,56 Euro p.a. Verrechnungskontogebühr
Ordergebühren

Die Ordergebühren sind bei der Oberbank doch im höheren Bereich zu finden. Die Kosten für eine Order an der Wiener Börse sind mindestens 36,00 Euro bzw. 1,10 % vom Ordergegenwert.

Wiener Börse

  • 1,10 % vom Ordergegenwert, mindestens 36,00 Euro

XETRA

An der XETRA in Frankfurt sind die Kosten für eine Order nochmals höher als an der Wiener Börse. Hier werden mindestens 45,00 Euro fällig bzw. 1,40 % vom Ordergegenwert.

  • 1,40 % vom Ordergegenwert, mindestens 40,00 Euro + 5 € Transfergebühr als Fremdspesen

US-Börsen

Wird eine Order an einer US-Börse aufgegeben, muss nochmals tiefer in die Tasche gegriffen werden. Die Kosten für eine Order an der NYSE oder NASDAQ belaufen sich auf 

  • 1,45 % vom Ordergegenwert, mindestens 60,00 Euro + 5 € Transfergebühr als Fremdspesen

Das bedeutet, dass eine Order mit einem Gegenwert von 2.000 Euro bei der Oberbank 65,00 Euro kostet. Das sind über 3,2 % an Kosten beim Kauf. Beim Verkauf nochmals. Das heißt, dass rund 6,5 % an Performance des Wertpapieres nötig ist, um eine schwarze Null zu erreichen. 

Devisenprovision

Über eine Devisenprovision ist nichts bekannt, es könnte diese jedoch geben.

Dividendengebühr

Über eine Dividendengebühr ist nichts bekannt, es könnte diese jedoch geben.

Handelsangebot

Bei der Oberbank gibt es leider nur einen Fonds-Sparplan. Sparpläne für Gold, Aktien, Zertifikate und vor allem ETFs sind leider nicht vorhanden. Das regelmäßige Investieren ist somit leider nur über den Umweg Fonds möglich. Hier gibt es aber leider eben die teuren Fondsspesen. Ist aber normal für eine Filialbank, dass sie nur Fondssparpläne anbieten.

Ansonsten können über die verschiedenen Börsen die gängigsten Wertpapiere gehandelt werden.

  • Aktien
  • Anleihen
  • ETFs
  • Fonds
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Steuern

Die Oberbank hat ihren Sitz in der Donaustadt Linz, Oberösterreich. Damit ist auch ganz klar, dass sie österreichisch sprechen und das auch beim Thema Steuern. Alles also steuereinfach, wenn es um die automatische Abführung von Kursgewinnen geht. Der Verlustausgleich auf Depotebene wird natürlich auch gemacht bei Einzeldepots.

Zusatzleistungen

Da hat die Oberbank definitiv etwas! Denn die Oberbank ist als Filialbank eine Vollbank. Sie bietet neben dem Wertpapierdepot natürlich auch Girokonto, Karten, Kredite, Immobilien usw. an. Da ist der Kunde bestens aufgehoben, wenn dieser eine Bank haben möchte, bei der alle Produkte laufen.

Kontakt

Untere Donaulände 28
A-4020 Linz

E-Mail: office@oberbank.at
Telefon: +43 (0732) 7802 – 0
Telefax: +43 (0732) 7802 – 32140

Weitere Daten:

Firmenbuch-Nr.: FN 79063 w
Firmenbuch beim Landesgericht Linz

UID-Nr.: ATU 2285 2606

Testergebnis

Im Broker-Test.at Vergleich haben wir das Angebot der Oberbank näher angesehen und folgende Bewertung des Angebots vorgenommen:

Die größten Vorteile und Nachteile des Broker Angebots der Oberbank lassen sich so zusammenfassen:

Oberbank Depot Test Fazit
2.73 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (0 Erfahrungsberichte) User
Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach
Gesamt
Die Oberbank ist eine Filialbank in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Wien, Burgenland. In den anderen Bundesländern sind die BKS und die BTV tätig. Die Oberbank ist die größte Bank der 3-Banken-Gruppe. Sie bietet neben zahlreichen anderen Produkten natürlich auch ein Wertpapierdepot an. Ein steuereinfaches Depot. Die Kosten für das Depot sind natürlich höher als es bei einem reinen Online Broker der Fall ist. Dafür gibt es den Vorteil, dass alles aus einer Hand kommt. Girokonto, Karte, Kredit und was auch immer Vollbanken anbieten. Daher kostet die Depotgebühr 0,2844 % p.a. bzw. mindestens 6 Euro pro Position bzw. mindestens 24 Euro je Depot. Die Kosten für eine Order sind auch höher als es beim Mitbewerb der Fall ist. An der Wiener Börse starten die Ordergebühren bei 36 Euro, an der XETRA bei 45 Euro und an us-amerikanischen Börsen sind es gar 65 Euro.

Erfahrungsbericht schreiben

Sie sind Oberbank Kunde und möchten das Brokerage Angebot der Oberbank bewerten? Dann zögern Sie nicht und hinterlassen Ihre Erfahrungen mit dem Brokerage Service der Oberbank.

Erzählen Sie in Ihrem Erfahrungsbericht was für ein Anleger-Typ Sie sind (Trader, Buy & Hold), welche Wertpapiere Sie kaufen, etc. und danach erzählen Sie über Ihre persönlichen Erfahrungen z. B. zu diesen Punkten des Brokers:

  • Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
  • Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte wie z. B. Negativzinsen, Wertpapiere werden vom Broker verliehen, …?
  • Wie finden Sie die Ordergebühren?
  • Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
  • Wie sind die Kosten für Teilausführungen?
  • Gibt es eine Gebühr für Währungskonvertierungen (Devisenprovision) und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?
  • Gibt es Kosten bzw. Gebühren für Dividendenzahlungen?
  • Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
  • Ist das Angebot umfangreich?
  • Wie sieht es mit typisch österreichischen Wertpapieren aus (z. B. Wohnbauanleihen)?
  • Bietet der Broker viele Handelsplätze an?
  • Gibt es auch Sparpläne (für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Edelmetalle)?
    • Ist das Angebot auch umfangreich?
  • Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
  • Gibt es regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen(Seminare, Webinare, Veranstaltungen)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
  • Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?
  • Führt der Broker die Wertpapier KESt automatisch ab?
  • Ist es für Sie persönlich wichtig, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt, oder ist Ihnen das egal?
  • Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Erfahrungsbericht zum Broker veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 10 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 150 Wörter schreiben. Beachten Sie bitte, dass Sie tatsächlich Kunde sein müssen bei diesem Broker, bestehen Zweifel daran (z. B. weil der Erfahrungsbericht nicht stimmig ist, so wird nachgefragt und im Zweifel nicht freigeschalten). Gewünscht sind eben echte Erfahrungsberichte und keine Geschichten aus dem Märchenland. Nun aber los mit einem echten Erfahrungsbericht zum Broker:

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Bisher wurden bereits folgende Bewertungen und Erfahrungen zum Depot der Oberbank verfasst.

Erfahrungen

Bislang gibt es noch keinen Erfahrungsbericht zur Oberbank, aber vielleicht sind Sie der erste Kunde, der einen Erfahrungsbericht zur Oberbank verfassen möchte? 

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Eröffnung

Will man bei der Oberbank ein Wertpapierdepot eröffnen, so ist der Gang in eine Filiale unumgänglich, denn eine Eröffnung über die Website ist nicht möglich. Es ist empfehlenswert sich im Vorfeld einen Termin zu vereinbaren, dass die richtige Ansprechsperson auch tatsächlich Zeit hat und sich auch Zeit nimmt für alle Fragen und auch die Depoteröffnung dann durchführt, wenn man sich handelseins wird. Ist das Anlagevolumen höher, fragen Sie doch auch nach verbesserten Konditionen. Ein bissl was geht immer!

Zur Eröffnung des Wertpapierdepots nehmen Sie unbedingt einen amtlichen Lichtbildausweis aus, sofern Sie noch kein Kunde bei der Oberbank sind.

Bilder & Videos

Bislang gibt es noch keine Bilder und auch kein Video zum Wertpapierdepot der Oberbank. Gibt es etwas, wird es hier natürlich veröffentlicht.

Fazit

Die Oberbank ist eine Filialbank und Vollbank. Sie hat Filialen von Salzburg bis ins Burgenland und bietet neben einem Wertpapierdepot natürlich auch noch andere Kontoprodukte an. 

Das Wertpapierdepot der Oberbank ist natürlich bei den Konditionen jenen Konditionen angepasst, die es bei Filialbanken eben gibt. Die Depotgebühr liegt bei 0,2844 % p.a. bzw. mindestens 6,00 Euro pro Position bzw. mindestens 24,00 Euro pro Depot.

Das Verrechnungskonto kostet bei der Oberbank knapp über 21 Euro. 

Die Ordergebühren sind durchaus hoch, denn eine Order an der Wiener Börse kostet mindestens 36 Euro, an der deutschen XETRA mindestens 45 Euro und an einer us-amerikanischen Börse wie der NYSE oder NASDAQ kostet die Order dann sogar mindestens 65 Euro. Günstig ist etwas anderes.

Ein Wertpapierdepot bei der Oberbank ist sicherlich für jene interessant, die bereits bei der Oberbank Kunde sind und alles unter einem Dach haben möchten. Der Vorteil der Filialbanken ist definitiv, dass verhandelt werden kann. Haben Sie ein größeres Depot oder handeln viel, so können Sie natürlich bei den Gebühren verhandeln. Ein bissl was geht immer!

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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