Flatex Depot

Flatex Depot

Auf einen Blick:

  • Steuereinfacher Broker aus Deutschland mit Niederlassung in Wien
  • Einziger steuereinfache Broker mit dauerhaft keiner Depotgebühr, keine Kosten für das Verrechungskonto (Cashkonto)
  • Negativzinsen für Guthaben am Verrechnungskonto in der Höhe von -0,40 % p.a.
  • Perfekt für ETF-Sparpläne (rund 1.000 ETFs zur Auswahl) – über 190 ohne Ausführungsgebühr von 1,50 Euro
  • Keine Dividendengebühr für Aktien mit Heimatbörse AT und DE
  • Für alle anderen Aktien: Dividendengebühr von 5,90 Euro, wenn Dividendenzahlung über 15,00 Euro

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr: 0,00 Euro p.a.
Kontoführung: 0,00 Euro p.a. – -0,40 % Negativzinsen auf Guthaben
Order ab: 7,70 Euro
Steuereinfach: Ja

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Keine Depotgebühr
  • Keine Gebühren für Verrechnungskonto
  • Steuereinfach: Kapitalertragsteuer wird vom Broker ans Finanzamt abgeführt, damit endbesteuert. Keine Steuererklärung notwendig
  • Große Auswahl an ETF-Sparplänen und über 190 davon ohne Ausführungsgebühr
  • Keine Dividendengebühr für Aktien mit Heimatbörse AT und DE
  • Keine Devisenprovision

Nachteile

  • Negativzinsen für Guthaben in der Höhe von -0,40 % p.a.
  • Dividendengebühr in der Höhe 5,90 Euro, wenn Dividendenzahlung über 15,00 Euro – ärgerlich bei US-Dividenden die oft 4x jährlich ausgeschüttet werden 

Flatex wurde im 2006 in Deutschland gegründet, bald ging es damit auch nach Österreich und speziell mit dem Ende von Brokerjet, dem Discount-Broker der Erste Bank ging es mit Flatex in Österreich hoch hinaus. Vermutlich hat kein anderer Broker in Österreich diesen Zulauf an Neukunden wie es Flatex in den letzten Jahren hat. Ein dauerhaft kostenloses Depot ohne Gebühren, ebenso auch ein kostenloses Verrechnungskonto. Die flatexDEGIRO Gruppe hat in ganz Europa über 1 Million Kunden. Flatex in Österreich wohl bereits mehr 50.000.

Kosten und Gebühren

Es gibt keine Depotgebühren und auch keine Gebühren für das Verrechnungskonto. Insgesamt können bei Flatex sogar 5 Depots inklusive Verrechnungskonto eröffnet werden – ohne Zusatzgebühren. Flatex ist für uns Österreicher der einzige Online Broker mit dauerhaft 0,00 Euro Depotgebühr und keiner Kontoführungsgebühr für das Verrechnungskonto. Was dennoch störend ist bei Flatex? Es gibt für Guthaben am Verrechnungskonto Negativzinsen in der Höhe von -0,40 % und bei Dividendenzahlungen über 15,00 Euro gibt es eine Gebühr in der Höhe von 5,90 Euro pauschal. Ausnahme sind Dividendenzahlungen von Aktien mit Heimatbörse Österreich oder Deutschland. Für Fondsausschüttungen zählt diese Gebühr natürlich nicht, denn schließlich sind das keine Dividenden sondern Ausschüttungen. 

Depot

Es gibt keine Depotgebühr bei Flatex. Dauerhaft. Daher in Sachen Gebühren für das Wertpapierdepot:

  • 0,00 Euro Depotgebühr

Konto

Keine Gebühren für das Verrechnungskonto, welches bei Flatex Cashkonto heißt.

  • 0,00 Euro Kontogebühr für das Wertpapier Verrechnungskonto
  • aber -0,40 % p.a. Negativzinsen

Die Negativzinsen bei Flatex werden auf täglicher Basis verzinst. Abgerechnet wird zum Ultimo des Quartals.

Besonders bemerkenswert ist bei Flatex, dass Flatex im Moment für Einlagen am Cashkonto einen negativen Zins in der Höhe von -0,40 % verrechnet. Als Trader sollte man daher darauf auchten, dass möglichst wenig Guthaben am Cashkonto ist. Gleichzeitig schränkt ein geringes Guthaben auch die Flexibilität ein schnell mal eine Order zu tätigen. Jeder muss sich daher selbst überlegen, ob  lieber die negativen Zinsen in Kauf genommen werden oder nur dann zu kaufen, wenn kurzzeitig ein Guthaben überwiesen wird. 

Eine zu große Angst vor negativen Zinsen ist jedoch nicht angebracht, denn bei einem Guthaben am Konto von 1.000 Euro über das ganze Jahr, fallen 4,00 Euro an Negativzinsen an. Das ist überschaubar schlimm.  Bei einem Guthaben bis 250,00 Euro fallen im Moment gar keine Negativzinsen an (pssst, Geheimnis!). 

Dass es Flatex ernst meint mit den negativen Habenzinsen können Sie aus dem folgenden Screenshot eines Kontoauszugs ersehen, gleichzeitig ist hier auch gleich ersichtlich, dass die Auswirkung mit den wenigen Cent Verwahrentgelt nicht tragisch ist.

Order

Teilausführungen, sofern sie taggleich stattfinden, sind bei Flatex kostenlos. Bei den Ordergebühren hat Flatex für den Börsenhandel als auch für den außerbörslichen Handel ein Staffelmodell. Liegt der Orderbetrag bis 3.500 Euro so sind 5,90 Euro fällig, bei 3.500,01 bis 12.500,00 Euro liegt dieser bei 9,90 Euro und bei mehr als 12.500,01 Euro Ordergegenwert sind es Kaufgebühren von 19,90 Euro. Dazu kommen aber noch fremde Spesen. Diese Gebühren gelten für Ausführungen an der der Wiener Börse als auch an deutschen Börsenplätzen und für den außerbörslichen Handel.

Günstiger Handelsplatz

Order 1.000 Euro: 6,75 Euro
Order 2.000 Euro: 6,75 Euro
Order 5.000 Euro: 10,75 Euro
Order 10.000 Euro: 10,75 Euro
Berechung Ordergebühr: Baader Bank, Tradegate, Gettex, LS Exchange:
bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 – 12.500 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus Fremdspesen, z. B. Tradegate +0,78 € + 0,07 €

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 7,70 Euro
Order 2.000 Euro: 7,70 Euro
Order 5.000 Euro: 11,90 Euro
Order 10.000 Euro: 13,90 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils 0,04 Fremdspesen (mind. 1,80 Euro bis max. 90 Euro)

XETRA

Order 1.000 Euro: 8,28 Euro
Order 2.000 Euro: 8,29 Euro
Order 5.000 Euro: 12,33 Euro
Order 10.000 Euro: 12,37 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils Fremdspesen
Fremdspesen:
+ Transaktionsentgelt (Aktienorder DAX-Titel):0,00657 % (min. 0,82 €, max. 98,53 €)
+ Regulierungsgebühr Clearer: Icon Fragezeichen – weitere Information1,01 € oder 2,67 €
+ Regulierungsgebühr Clearer (Aktien, Fonds, ETFs):0,03 € + 0,60 € + 0,72 € + 0,09 € + 0,04 € + 0,0003 % (max. 1,50 €) + 0,0008 % (max. 4,00 €)
+ Kauf von Namensaktien: Icon Fragezeichen – weitere Information0,60 €
+ Schlussnotendatenträgerentgelt: 0,07 €

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: 15,90 Euro
Order 2.000 Euro: 15,90 Euro
Order 5.000 Euro: 15,90 Euro
Order 10.000 Euro: 15,90 Euro
Berechung Ordergebühr: 15,90 € flat

Es gibt Handelsplätze wie z. B. an der Börse Amsterdam oder an den us-amerikanischen Börsen, dort gibt es pauschale Ordergebühren über 15,90 Euro all inclusive. Interessant für höhere Ordergegenwerte.

Hier nochmals die wichtigsten Daten zu den Kosten und Gebühren von Flatex auf den unterschiedlichen Börsenplätzen:

wdt_ID Handelsplatz Preis pro Order Handelsmöglichkeiten Börsengebühren Konto-/Depotgebühr Kostenlose Teilausführungen CFD-Handel Handel über flatex-Trader Kostenlose Realtimekurse Telefonische Order Handelszeiten
1 Börse Wien ab 5,90 € Aktien, Optionsscheine, Zertifikate, Fonds, ETFs, Anleihen ab 1,80 € 0 € Ja (taggleich) Ja Nein Ja Ja 9:00 – 17:30 Uhr
2 Deutsche Börsen, Xetra ab 5,90 € Aktien, Optionsscheine, Zertifikate, Fonds, ETFs, Anleihen 0,87 € 0 € Ja (taggleich) Ja Ja Ja Ja Xetra 9:00 – 17:30
Parkett 8:00 – 20:00
3 Außerbörslicher Direkthandel ab 5,90 € + Fremdspesen Aktien, Optionsscheine, Zertifikate, Fonds, ETFs, Anleihen ab 0 € 0 € Ja (taggleich) Ja Ja Ja Ja 8:00 – 22:00 je nach Emittent
4 Auslandsbörsen ab 15,90 € Festpreis Aktien in USA, Kanada,, Euronext, Mailand, Schweiz ab 0,00 € 0 € Ja (taggleich) Ja Nein Nein Ja 15:30 – 22:00
5 Ohne Gebühren 0,00 € Festpreis Ausgewählte Optionsscheine, Zertifikate, Fonds ab 0,00 € 0 € Ja (taggleich) Ja Ja Ja Ja 8:00 – 22:00 je nach Emittent

Dividende

  • Dividenden von Aktien mit Heimatbörse in Deutschland oder Wien: 0,00 Euro
  • Dividenden außerhalb dieser beiden Länder: 5,90 Euro pro Dividende bei einem Brutto-Gegenwert größer 15 Euro darunter sind Dividendenzahlungen mittlerweile kostenlos

Die Dividendengebühr tut wohl so manchen weh, speziell die Buy & Hold Anleger mit einem Dividendendepot. Bei jeder Aktie die nicht Heimatbörse Deutschland oder Österreich hat und wo die Dividendenzahlung 15 Euro oder mehr ausmacht, fallen so 5,90 Euro an Gebühren an. Das ist viel. Speziell us-amerikanische Aktien zahlen gerne jedes Quartal eine Dividende und hier sind dann stets 5,90 Euro an Gebühr zu zahlen, wenn die Dividendenzahlung über 15,00 Euro ist. Bemessungsgrundlage ist die Bruttodividende, also noch vor Abzug der Kapitalertragsteuer und/oder Quellensteuer.

Gilt diese Gebühr auch für Ausschüttungen von Fonds bzw. ETFs? Nein, das sind Ausschüttungen und keine Dividenden. Somit gilt diese Gebühr dort nicht. Ausschüttungen sind kostenlos.

Die Abrechnung der Gebühr in der Höhe von 5,90 Euro erfolgt über das Verrechnungskonto und ist auf der Abrechnung selbst nicht zu finden. Die nachfolgenden Screenshots zeigen es.

Devisen

Devisenprovision gibt es bei Flatex keine. Je nach Fremdwährung gibt es eine kleine Marge auf den Devisenkurs. Bei US-Dollar liegt diese bei 0,004. Überschaubar.

ETF-Sparplan

Besonders erwähnenswert ist, dass Flatex zahlreiche ETFs im Angebot hat und viele sogar Meldefonds sind und somit für Österreicher steuereinfach sind. Flatex hat für uns Österreicher das größte Angebot an auswählbaren ETFs als steuereinfacher Broker. Über 190 sind sogar ohne Ausführungsgebühr. Die Ausführungsgebühr je Sparplan liegt bei 1,50 Euro pauschal. Die Mindestsumme liegt bei 25,00 Euro. Als Referenzkonto von dem abgebucht wird, kann das Cashkonto bei Flatex verwendet werden, aber auch wahlweise das externe Referenzkonto. Mehr zu den ETF Sparplänen bei Flatex gibt es hier nachzulesen.

Fonds-Sparplan

Für die Ausführung eines Fonds-Sparplans verrechnet Flatex wie beim ETF-Sparplan eine Gebühr von pauschal 1,50 Euro. Flatex spricht in seinem Preis- und Leistungsverzeichnis auch davon, dass Flatex bei fast allen Fonds einen Rabatt von 50 % auf den Ausgabeaufschlag gewährt. 

Hauptversammlung

Flatex kümmert sich um ein Ticket für eine Hauptversammlung, sofern diese in Österreich oder Deutschland stattfindet. Für dieses Ticket verrechnet Flatex eine Gebühr in der Höhe von 5,90 Euro.

Depotübertrag

Im Unterschied zur DADAT oder Bankdirekt.at bietet Flatex keinen Bonus an für einen Depotübertrag. Sollen die Wertpapiere von einem fremden Broker zu Flatex übertragen werden, so sind die Übertragungskosten die der alte Broker in Rechnung stellt selbst zu tragen. Hier wird nichts refundiert.

Flatex bietet hier ein Formular zum Konto- bzw. Depotübertrag zur flatex Bank AG der Niederlassung Österreich an. Soll das alte Depot zu Flatex übertragen werden, so ist dieses Formular auszufüllen und die zu übertragenden Wertpapiere anzugeben inklusive den Verrechnungskonten. Das ausgefüllte Formular ist dann an den alten Broker zu senden. Ein Depotübertrag dauert mehrere Wochen, 4-8 Wochen sind hier keine Seltenheit.

Depotübertrag Flatex
Depotübertrag Flatex

Wertpapierpositionen Depotübertrag Flatex

Wertpapierpositionen Depotübertrag Flatex

Soll es genau umgekehrt sein, also das Depot weg von Flatex zu einem anderen Broker, so bietet Flatex auch hierfür das richtige Formular an. Für ausgehende Wertpapiere verlangt Flatex Gebühren. 

  • Interner Wertpapierübertrag: 0,00 Euro
  • Externer Wertpapierübertrag je Position: 15,90 Euro
  • Jede Lagerstellumlegung: 5,90 Euro

Bei einem Depotübertrag könnte es sein, dass für das eine oder andere Wertpapier eine andere Lagerstelle benötigt wird. Ist dies der Fall, so müssen eben dann noch zusätzliche 5,90 Euro für die jeweilig, betroffene Wertpapierposition berechnet werden.

Eine Depotübertragung muss stets schriftlich per Post an Flatex geschickt werden. Aufträge per E-Mail werden nicht entgegen genommen.

Wertpapiere

Bei Flatex kann börslich als auch außerbörslich gehandelt werden. Mit dem außerbörslichen Direkthandeln hat man bei Flatex die Möglichkeit zwischen 8:00 und 22:00 Uhr zu handeln, während an den regulären Börsen nur von 8:00 bzw. 9:00 bis 20:00 Uhr gehandelt werden kann. Ob der börsliche oder der außerbörsliche Handel nun günstiger ist, muss im Anlassfall geprüft werden, denn beide bewegen sich auf einer ähnlichen preislichen Höhe (ab ca. 5-6 Euro pro Trade).

Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Ja
Fonds: Ja
ETFs: Ja
ETCs: Ja
CFDs: Ja
Futures: Nein
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: Ja
Optionen: Nein
Forex: Nein

Orderzusatz

Market: Ja
Limit: Ja
Stop-Limit: Ja
Stop-Loss-Buy: Ja
Trailing Stop: Ja
Trailing-Stop-Limit: Ja
OCO: Ja
OCO Limit: Ja
Folgeorder: Nein

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum): Ja
Tagesgültig: Nein
Unbefristet: Ja
Wochenultimo: Nein
Monatsultimo: Ja
Ultimo nächster Monat: Nein

News

Flatex.at: Website Relaunch, schöner & besser

Flatex hat nun auch in Österreich die Website schöner und besser gemacht und kommt nun noch moderner zur Geltung. Auch das Logo wurde leicht verändert und das X ist nun zentraler Designbestandteil. In diesem Video wird die neue Website vorgestellt und was sich hinter den einzelnen Bereichen der Website befindet. Speziell die Suche nach ETFs

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DEGIRO Alternativen in Österreich

DEGIRO zieht sich bekanntlich aus dem österreichischen Markt zurück und so heißt es sich Gedanken darüber zu machen, wie es denn hier nun weiter geht. Vorweg zeigt sich jedoch gleich einmal, dass Nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wurde. Es gibt ein paar einfache Lösungen, die sich jeder DEGIRO Österreich Kunde zuerst überlegen

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot getestet und bewertet. Ebenso wurden bereits Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Testbericht
4.1 /5
Erfahrungsberichte
(123 Erfahrungsberichte)
3.8 /5 (122 Erfahrungsberichte)

Online Banking

Das Online Banking von Flatex ist gut gestaltet, durchaus modern und intuitiv handzuhaben. Nicht zu viel sollte sich der Flatex Kunde von den Charts erwarten. Das folgende Bild zeigt einen Screenshot aus dem Online Banking. Hier wird der Kursverlauf der Wienerberger Aktie gezeigt. die Informationen rund um diese Aktie sind überschaubar – wer mehr Informationen haben möchte, sollte passende Informationsportale wie z. B. TeleTrader eher heranziehen.

Flatex Online Banking
Flatex Online Banking

Das Aufgeben einer Order funktioniert auch bei Flatex denkmöglich einfach. Die Maske sieht mittlerweile sehr modern und zeitgemäß aus, nachdem Flatex sich einen neuen Anstrich verpasst hat. Wir haben für Sie eine Bildergalerie zusammengestellt in der die wesentlichsten Bereiche zu sehen sind. Die Übersicht des Depots und des Cashkontos und wie eine Orderaufgabe aussehen kann.

Eröffnung

Die Eröffnung eines Kontos bzw. Depots erfolgt direkt auf der Homepage. Der Prozess der Depoteröffnung ist in ca. 15 Minuten erledigt, inklusive Legitimierung. Zu Beginn werden die persönlichen Daten hinterlegt, danach müssen Informationen darüber abgegeben werden, ob man denn Steuerausländer ist (zum Teil oder gänzlich), ob es ein Naheverhältnis zu den USA gibt und wie es denn um den Wissensstand und um die Erfahrungen im Wertpapierbereich geht. Wurden all die Informationen online eingegeben, ist der Antrag auch schon wieder fast fertig. Am Ende gibt es die Legitimierung die entweder über die österreichische Post erledigt wird oder sogleich, mit dem Video-Identverfahren der deutschen Post. Das geht ruck-zuck. Dazu einfach die dazugehörige App herunterladen, die Vorgangsnummer eingeben oder abscannen und los geht es. Achtung, den aktuellen Reisepass bzw. Personalausweis bereit halten.

Flatex sendet eine E-Mail mit den notwendigen Informationen zur Identifizierung bzw. Legitimierung – dieser Vorgang geht rasch und nimmt ca. 5 Minuten in Anspruch.

Bilder & Videos

Das Depot von Flatex unter der Lupe mit den Gebühren und für wen das Flatex Depot eine interessante Möglichkeit sein kann in Wertpapiere zu investieren:

Sicherheit & Seriösität

Die flatex Bank AG Niederlassung Österreich ist eine unselbstständige Niederlassung nach § 9 Bankwesengesetz (BWG) der flatex Bank AG, Frankfurt, Deutschland. Die für Flatex zuständigen Aufsichtsbehörden sind in Wien die Finanzmarktaufsicht (FMA) und in Frankfurt die Bafin.

Auf der Flatex Website finden sich Hinweise zur Einlagensicherung:

Die Bank ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) zugeordnet. Die Entschädigungseinrichtung sichert alle Einlagen ab, die in der Bilanzposition „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden“ auszuweisen sind. Hierzu zählen Sicht-, Termin- und Spareinlagen, einschließlich der auf den Namen lautenden Sparbriefe. Diese Einlagen sind bis zu einer Höhe von insgesamt 100.000 Euro je Einleger vollständig abgedeckt.

Einlagen sind auch Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, sofern sich die Verpflichtung der Bank darauf bezieht, den Kunden Besitz oder Eigentum an Geldern zu verschaffen.

Für den Anspruch auf Herausgabe von Wertpapieren ist der Entschädigungsanspruch auf 90% der Verbindlichkeiten und den Gegenwert von maximal 20.000 Euro begrenzt.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) unter www.edb-banken.de.

Flatex unterliegt daher der deutschen Einlagensicherung. Die Wertpapierbestände der Kunden sind – so die gesetzlichen Vorgaben – vom Flatex Anlagevermögen getrennt. Es handelt sich dabei um sogenanntes Sondervermögen.

Die Eigenkapitalquote liegt laut Geschäftsbericht zum 1. Halbjahr 2019 bei 15,10 %. 

Kontakt

Der Broker hat seinen Sitz in Wien – direkt auf dem Kärntner Ring. Er ist von Montag bis Freitag zwischen 8 Uhr und 22 Uhr telefonisch erreichbar. Unter der Telefonnummer +43 (0) 720 518 777 hat der Kunde die Möglichkeit, dass er Auskünfte oder Informationen einholt. Unter der Nummer +43 (0) 720 518 555 stehen Mitarbeiter zur Verfügung, welche die Fragen der Interessenten beantworten.

Kundenservice per E-Mail:
info@flatex.at
Montag – Freitag von 8:00 bis 22:00 Uhr

Kundenservice per Telefon:

Interessenten: 0720/518 555

Kunden: 0720/518 777

Fazit

Flatex ist zurecht ein beliebtes Depot in Österreich, denn keine Depotgebühr und auch keine Gebühr für das Verrechnungskonto machen das Depot bei Buy & Hold Anlegern sehr beliebt. Die Ordergebühren sind sehr gut (billiger geht es jedoch immer). Sehr positiv ist auch die Anzahl der möglichen Wertpapiere die Flatex anbietet und natürlich die hohe Anzahl an ETFs und ETF-Sparplänen. Diese noch dazu günstig (kostenlos oder 1,50 Euro je Ausführung). Mehr zum Flatex ETF-Sparplan gibt es hier zum Nachlesen.

Nachteilig ist bei Flatex natürlich, dass es Negativzinsen gibt für Guthaben. Mit Stand Oktober 2019 sind das 0,40 % für Guthaben auf dem Verrechnungskonto von Flatex. Ein weiterer Nachteil ist bei Flatex auch, dass Auslandsdividenden die mehr als 15 Euro betragen, mit Gebühren von 5,90 Euro pauschal abgerechnet werden. Dividendenzahlungen von Aktien mit Heimatbörse Österreich oder Deutschland sind davon nicht betroffen, jedoch Aktien mit Heimatbörse z. B. in London, Paris oder den USA. 

Insgesamt ist Flatex in Österreich eines jener Depots die bei den Online Brokern sehr oft gewählt wird. Speziell für Einsteiger ist das Angebot mit den vielen ETF-Sparplänen und keiner Depotgebühr eine interessante Sache.

FAQ

Die Ordergebühr ist abhängig vom Handelsplatz:

Günstiger Handelsplatz

Order 1.000 Euro: 6,75 Euro
Order 2.000 Euro: 6,75 Euro
Order 5.000 Euro: 10,75 Euro
Order 10.000 Euro: Euro
Berechung Ordergebühr: Baader Bank, Tradegate, Gettex, LS Exchange:
bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 – 12.500 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 7,70 Euro
Order 2.000 Euro: 7,70 Euro
Order 5.000 Euro: 11,90 Euro
Order 10.000 Euro: 13,90 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils 0,04 Fremdspesen (mind. 1,80 Euro bis max. 90 Euro)

XETRA

Order 1.000 Euro: 7,798 Euro
Order 2.000 Euro: 7,811 Euro
Order 5.000 Euro: 11,85 Euro
Order 10.000 Euro: 11,915 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils Fremdspesen

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: 15,90 Euro
Order 2.000 Euro: 15,90 Euro
Order 5.000 Euro: 15,90 Euro
Order 10.000 Euro: 15,90 Euro
Berechung Ordergebühr: 15,90 € flat

Ein Depot bei Flatex kostet:

Depotgebühr: 0,00 Euro p.a.
Kontoführung: 0,00 Euro p.a. – -0,40 % Negativzinsen auf Guthaben
Order ab: 7,70 Euro
Dividende: 0,00 Euro für AT und DE Aktien und Dividendenzahlungen unter 15 Euro
5,90 Euro für alle anderen Dividendenzahlungen

Bei Flatex Österreich sind die Negativzinsen -0,40 % p.a. auf Guthaben über 250 Euro am Verrechnungskonto. Die Negativzinsen werden am Ende des abgelaufenen Quartals taggenau abgerechnet.

Flatex bietet unterschiedliche Handelsplätze an. Abseits von Sparplänen gelten hier die normalen Ordergebühren des Handesplatzes. Neben den fremden Spesen die je Handelsplatz variieren ist der Kauf- und Verkaufskurs wichtig, speziell in jenen Zeiten in denen die Leitbörsen (z. B. XETRA) geschlossen ist.

Ausgewählte ETFs (u.a. Amundi, DWS, iShares und Vanguard) sind bei Flatex bei einem Ordervolumen von 1.000 Euro und mehr sogar ohne Ordergebühr. Wichtig ist hier, dass es über einen dieser Handelsplätze ausgeführt wird: Tradegate, Lang & Schwarz, Baader Bank, Quotrix, gettex, und Lang & Schwarz Exchange

Bei Flatex sind knapp über 150 ETFs kostenlos. Die aktuellen Premium ETFs sind von iShares, Vanguard, Xtrackers und Amundi. Die Mindestorder liegt bei 1.000 Euro und die Order muss über einen dieser Handelsplätze laufen:

  • Tradegate,
  • Lang & Schwarz,
  • Baader Bank,
  • Quotrix,
  • gettex und
  • Lang & Schwarz Exchange

Die gesamte Liste kann hier aufgerufen werden: https://www.flatex.at/geldanlage/anlage/premium-etfs/

Flatex hat als Best-Execution den Handelsplatz Tradegate fix voreingestellt. Flatex nennt diesen Handelsplatz kurz "flatex Preis TRG". Über diesen Handelspartner Tradegate (TRG) können Aktien oder ETFs gekauft werden. Die Kosten für Trades am Handelsplatz "flatex Preis" bzw. Tradegate Exchange sind:

Eigene Spesen Flatex:

  • bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
  • 3.500,01 - 12.500 Euro: 9,90 Euro
  • ab 12.500,01 Euro: 19,90 Euro

Plus fremde Spesen der Tradegate Exchange:

Regulierungsgebühr Clearer: 0,78 € oder 2,44 €
Schlussnotendatenträgerentgelt: 0,07 €

In Österreich wird Flatex gerne verwendet, speziell wegen den fast 1.000 ETFs für einen ETF-Sparplan. Dazu 0,00 Euro Depotgebühr und keine Kosten für das Verrechnungskonto. Neben dem Flatex Depot gibt es in Österreich beispielsweise auch noch Depots von der DADAT Bank, Hello Bank, easybank oder z. B. bankdirekt.at

Flatex ist ein börsennotiertes Unternehmen, über 70 % der Anteile befinden sich im Streubesitz. Dahinter sind die größten Aktionäre die GfBk Gesellschaft für Börsenkommunikation mbH mit 16,5 % und Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA mit 7,3 %. Das Management hält 4,5 %. Stand 22. Juli 2020.

Flatex ist ein Unternehmen wie jedes andere, es ist gewinnorientiert. Nein, Flatex ist nicht kostenlos. Was bei Flatex Österreich kostenlos ist, ist die Depotgebühr. Es gibt hier keine Depotgebühr. Auch das Verrechnungskonto ist kostenlos bei Flatex. Guthaben am Verrechnungskonto werden ab 250 Euro Guthaben mit einen Negativzins von -0,4 % verzinst. Fast jede Order, also der Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers kostet bei Flatex. Ab 5,90 Euro eigene Gebühren plus Fremdspesen ist hier zu rechnen.

Statt Zinsen für das Guthaben am Bankkonto müssen Kunden bei vorhandenen Negativzinsen für Guthaben am Konto Zinsen an die Bank zahlen. In Österreich ist das prominenteste Beispiel für Endkunden Flatex. Hier gibt es mit Stand Juli 2020 Negativzinsen in der Höhe von -0,40 % p.a.

Mit Stand August 2020 werden Negativzinsen bei Flatex erst bei Guthaben über 250 Euro verrechnet. Darunter werden keine verrechnet. Um Negativzinsen zu vermeiden ist das Guthaben am Flatex Cashkonto (=Verrechnungskonto) möglichst gering zu halten. Es ist aber natürlich ein Abwägen zwischen den Negativzinsen von aktuell -0,40 % p.a. oder etwaigen Sollzinsen von 4,90 oder 7,90 % p.a. wenn das Verrechnungskonto im Minus ist (verursacht z. B. durch Steuerbuchungen von thesaurierenden Fonds/ETFs).

Nichts, 0 Euro! Eine Fonds-Ausschüttung ist keine Dividendenzahlung! Das heißt, die Kosten bei Dividendenzahlungen gelten nicht für Fondsausschüttungen. Auch ein ETF ist ein Fonds.

Jede Dividendenzahlung über 15 Euro außerhalb des österreichischen und deutschen Aktien-Marktes kostet bei Flatex 5,90 Euro. Nicht so aber bei Fonds bzw. ETFs. Das sind auch keine Dividendenzahlungen sondern Fondsausschüttungen.

Ja, das muss der Flatex Kunde! Es ist nämlich nur ein Zweit- bzw. Nebennotiz der Aktie an der Wiener Börse bzw. einem deutschen Handelsplatz. Damit bleibt es ein US-Wertpapier und die Dividenden werden in US-Dollar ausbezahlt und ist der Dividendenbetrag größer 15 Euro, so fallen auch hier 5,90 Euro an.

Nein, bei Flatex AT gibt es keine Fremdwährungskonten im Unterschied zu Flatex DE. Es ist auch laut Flatex nicht geplant Fremdwährungskonten in Österreich anzubieten.

Insgesamt können bei Flatex 5 Depots und dazugehörige Verrechnungskonten angelegt werden. Ist einmal ein Depot eröffnet, so können weitere mit wenige Klicks eröffnet werden. Das gelingt im Online Banking unter "Service" danach "Depotanlage". Der Rest ist selbsterklärend.

Diese Fehlermeldung bei einer Order oder beim Anlegen eines Sparplans kommt häufig vor bei Depot-Neukunden. Dies bedeutet, dass die Risikoklasse so angegeben wurde, dass dieses Wertpapier nicht gekauft werden darf zum Schutz des Anlegers. Haben Sie sich geirrt bei der erstmaligen Erfassung der Risikoklasse, so können Sie die Risikoklasse im Online Banking unter "Service" -> "Anlageziele" abändern.

Nein, es gibt bei Flatex keinen Aktien-Sparplan. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Flatex in der Zukunft einmal einen Aktien-Sparplan anbieten wird.

Über Zertifikate kann man sich an der Wertentwicklung von Bitcoin bzw. anderen Kryptowerten beteiligen, ein Direktinvestment in Bitcoins oder anderen Krypto-Assets ist noch nicht möglich. Der CEO Frank Niehage hat jedoch für das 2. Halbjahr 2021 einen Start von Kryptowährungen bei Flatex Deutschland angekündigt.

Das heißt, dass die Lagerstelle nicht kompatibel ist mit dem gewählten Handelsplatz, wo die Order ausgeführt werden soll. Zum Beispiel wurde die BAWAG Aktie über den Handelsplatz Tradegate gekauft und soll nun über die Wiener Börse verkauft werden. Da die Aktien auf der falschen Lagerstelle liegen, können sie nicht über die Wiener Börse verkauft werden. Es gibt für dieses Problem 2 Lösungsmöglichkeiten: Verkauf über einen anderen Handelsplatz oder einen kostenpflichtigen Lagerstellenwechsel. Der schnelle und günstigere Weg ist der Verkauf über einen kompatiblen Handelsplatz.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

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Hallo! Danke zunächst für die wertvollen Informationen auf dieser Seite. Darf ich zu „flatex“ eine Frage stellen: Die „Dividenden“ von Atrium (JE00B3DCF752) sind als Kapitalrückzahlung (capital repayment) KESt- steuerfrei. flatex jedoch stellt die Kest in Rechnung. Wie kann man vorgehen, um bei der Depot führenden Bank eine ordnungsgemäße Verbuchung zu veranlassen?

Zuletzt bearbeitet 22 Tage her von HalGer

Frage 1: Kann ich bei Flatex ein Depot eröffnen, das auf mich und meine Gattin lautet?
Frage 2: Wo finde ich ein Verzeichnis, welche sparplanfähigen ETFs Flatex führt?

Danke für die rasche Antwort!
Wenn ich im Depot nur einen ETF (mit Sparplan) habe, stellt sich die Frage nach Verlustausgleich ohnehin nicht.
Der Anlass für meiner Frage bzgl. Gemeinschaftskonto war eher dahingehend: Bei meinem Tod (was ich nicht wirklich erwarte!) würde sich der Zugriff auf ein Depot auf meinen Namen allein für die Erben wahrscheinlich kompliziert gestalten, was ich vermeiden will.

Danke, Andreas! Noch eine Frage:
Gibt es auf thesaurierende ETF Sparpläne mit LU Nummer (Fondsdomizil Luxemburg) eine Quellensteuer? Wenn ja, wie hoch ist sie?

Vor kurzem hat die Flatex ja berichtet, dass die Order für Sparpläne jetzt zum 1. des Monats erfolgt. Dies ist seit 2 Monaten auch der Fall. Das Problem ist nur, dass die Abbuchung, für den Kau vom Referenzkonto, ein paar Tage hinterher hinkt. Damit bin ich jetzt jedes Monat ein paar Tage, am Verrechnungskonto, im Minus. So ist daS Ganze natürlich Unfug.
Hat noch wer diese Erfahrung gemacht?

Welche steuerlichen und sonstigen Risiken gibt es bei einem Gemeinschaftsdepot bei Flatex? Kann man das noch in zwei Einzeldepots aufsplitten?

„Am Ende gibt es die Legitimierung die entweder über die österreichische Post erledigt wird […]“ stimmt nicht (mehr?). In Erwartung gleich meinen eingescannten Reisepass zur Legitimation hochladen zu können, bot sich mir nur das Bild wie hier in „flatex-eroeffnung-13“ dargestellt. Ohne weitere Optionen. Auf der Flatex-Seite wird neben der „Videolegitimation über IDnow“ eben auch „Dokumentenupload über fourthline“ angeboten: „Im Anschluss an die Eröffnung wird die Legitimation benötigt. Stimmen Sie der Standorterkennung zu, werden Sie zum Dokumentenupload über fourthline weitergeleitet. Sofern Sie österreichischer Staatsbürger und in Österreich ansässig sind, haben Sie die Möglichkeit, einfach und mit wenigen Klicks, Ihren Personalausweis oder… Weiterlesen »

lieber andreas,eine frage noch zur sicherheit: (anlegerentschädigung):wenn man bei einem broker(flatex)mehrere depots hat, gilt die entschädigung dann JE eigentümer oder JE DEPOT??lieben dank im voraus!katahrina

danke dir!

Hallo Andreas,
bin gerade am Überlegen, ob ich mir ein Portfolio mit ausschüttenden ETFs bei Flatex aufbaue und hätte dazu eine Frage:
Wenn ich jetzt zum Start, einen größeren Betrag kaufen will, z.B: um 2000€, könnte man (sofern man das ganze nicht genau heute durchführen mag, sondern bis zum 1. des nächsten Monats warten kann) doch auch einfach einen Sparplan mit dieser Rate aufsetzen und den einmal ausführen lassen und damit ein paar Orderkosten sparen, oder hab ich hier einen Denkfehler im Beispiel?

LG
Stephan

etf_vergleich.png

Hallo Andreas,

habe eine Frage zu „Provision je Dividendenzahlung“. Habe gerade mit Flatex Hotline telefoniert und mir wurde gesagt => für mich als österreichischen Kunden sind auch Dividenen von deutschen Aktien kostenpflichtig (habe auch konkret als Beispiel „Deutsche Telekom“ genannt… und da müstte ich 5,90€ für Dividenden zahlen).

Im Preis-/Leistungsverzeichnis finde ich auch keinen Hinweis, dass deutsche Aktien nicht zum Ausland zählen wie von dir oben genannt. Was stimmt jetzt? Gab es da eine Änderung?

DANKE!
LG Alex

Hallo Andreas,
ich bin bei Flatex und habe momentan da nur den MSCI AC World. Jetzt haben die mir am 30.4. die „Bruttothesaurierung“ abgeszogen, also die Kest davon. Pro Stück ETF 0,5 €, davon die Kest.
Wie oft muss ich im Jahr denn das zahlen? ich hoffe doch, nur einmal? :-O
Herzlichen Dank vorab für deine Antwort.
LG
Christina

Hallo,

habe noch eine kurze Frage zum Verrechnungskonto (Cashkonto) von Flatex:
Gibt es auch eine Möglichkeit die Steuerbuchungen auch gleich vom Referenzkonto abbuchen zu lassen und nicht vom Cashkonto?

Gruß und Danke für den großartigen Content den du hier für uns lieferst!

Hallo Andreas,

Gibt es bei Flatex auch Limit Order Verkauf bei ETF? Bzw. Dynamisches Stop Loss verkauf bei ETF?

Gruß

Super Danke für den Link. Ist ja cool, Trailing Stop Order, genau das habe ich gesucht!

Zuletzt bearbeitet 6 Monate her von Martin Bachmayr

Hallo Andreas,

Hab mich heute bei Flatex angemeldet und in den ABG´s was von Verwertung von Sicherheiten gelesen. Jetzt hab ich da schon ein mulmiges gefühl. Ich will nur auf Buy & Hold Basis in ein Weltenportfolio in ETF´s investieren. Mir kann da jetzt aber nichts passieren wenn ich einfach in mein Weltenportfolio investiere außer das diese ETF´s mal in ihren Wert verlieren oder? Also nicht das die mir jetzt mein Haus pfänden.

Sorry für die Blöde Frage und lg

18. Verwertung von Sicherheiten (2) Verkauf (a) Sicherheiten, die einen Markt- oder Börsenpreis haben, wird das Kreditinstitut nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen durch Freihandverkauf zu diesem Preis verwerten. (b) Sicherheiten, die keinen Markt- oder Börsenpreis haben, wird das Kreditinstitut von einem Sachverständigen schätzen lassen. Das Ergebnis der Schätzung wird das Kreditinstitut dem Kunden zusammen mit der AUfforderung mitteilen, binnen angemessener Frist einen Kaufintressenten namhaft zu machen, der auch innerhalb dieser Frist zumindest den ermittelten Schätzwert als Kaufpreis an das Kreditinstitut bezahlt. Wird vom Kunden innerhalb der Frist kein Kaufintressent namhaft gemacht bzw. der Kaufpreis vom namhaft gemachten Intressenten nicht bezahlt,… Weiterlesen »

Danke für deine Hilfe und für diese super informative Seite Andreas.

Lg und weiter so

Servus, habe auch vor kurzem bei FLATEX ein Konto eröffnet aber je mehr ich Lese das man bei jeder Gelegenheit Geld abzieht, sieht es für mich nach einem unattraktiven Deutschen Broker aus, der nur Kohle machen will 🙂 Warum soll ich bei einer Dividendenauszahlung noch fast 6 Euro Flatex geben, was soll das, das hat doch keinen Sinnvollen Grund, warum muss ich 0,4% Flatex Zahlen wenn ich auf dem Cashkonto Geld habe, das kurzfristige minus Konto noch gar nicht eingerechnet, so what*hust*? ich denke es gibt genug andere Broker die attraktiver sind als Flatex zurzeit. IB, Lynx usw.usw. Steuereinfach hin… Weiterlesen »

Hallo andreas.ich habe letzte Woche zum 1xin meinem Leben investiert.44.000€;ein großer Teil meiner Ersparnisse in einen etf auf dem Msci world.jetzt habe ich hier gelesen,dass die anlegerentschädigung nur bis 20.000euro geht.ich möchte den etf grundsätzlich lange halten.sollte ich sicherheitshalber die Hälfte gleich wieder verkaufen und wegen der Risikostreuung zu einem anderen Broker geben?vielen Dank für deine Antwort!katharina

Lieber andreas,herzlichen Dank für deine Antwort!l

hallo andreas, ich grüble nun wegen der sache.da ich beruflich aus einer ganz anderen branche komme(architekt) und daher das risiko in keinster weise abschätzen kann, überlege ich, die hälfte meines depotbestandes auf ein noch neu zu eröffnendes depot übertragen zu lassen.alternativ käme in frage, die hälfte wieder zu verkaufen, und dann bei dem neuen broker wieder zu kaufen(ich besitze ja bis dato nur einen einigen etf in hoher stückzahl).was denkst du, ist klüger?lg

herzlichen dank nochmals für deine antwort!ja, für mich ist es relevant, da noch total neu und nicht souverän etc….in diesem sinne greife ich deine anregungen gerne auf!viel erfolg weiterhin!

danke, ja so werde ich es machen:)bleibt nur mehr die frage, ob es jetzt besser ist, alles über z.B. 15.000 wieder zu verkaufen und dann bei einem neuen broker wieder kaufen, oder aber einen teil des depots zu einem neuen broker zu übertragen, was einige ja kostenlos anbieten.(ich weiß, dann bleibt mir immer noch das emittentenrisiko, aber das würde ich gesondert bewerten)…was denkst du, sofern ich jetzt nicht schon zuviele fragen stelle…

danke vielmals! auch für deine tolle seite du hast das super übersichtlich zusammengestellt!eine der hilfreichsten seiten für neubeginner wie mich!

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