Depotgebühren Vergleich in Österreich

Depotgebühren Vergleich in Österreich

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Mittelpunkt des Depotgebühren Vergleichs stehen die Depotgebühren
  • Ideal für all jene die Wertpapiere kaufen und sie „buy & hold“ sehr lange halten möchten
  • Unterschieden wird vor allem in „steuereinfach“ und „nicht steuereinfach“

In diesem Ratgeber

Vergleich

Depotgebühren ab 0 €

Die Kosten für ein online Depot bei einem Online Broker beginnen bei 0 Euro, jedoch sollte man sich nicht nur von günstigen Konditionen blenden lassen, sondernsich im klaren darüber sein, was man selbst benötigt und was in der weiteren Folge an Wertpapieren ge- und verkauft werden soll. Speziell bei ausländischen Brokern ist es so, dass die Kosten für das online Depot sehr niedrig sind, da meist keine Depotgebühr und niedrige Spesen für Wertpapiertrades, diese Broker aber nicht das Thema Steuern für die Brokerkunden übernehmen, und so wir Kunden dieses Thema selbst in die Hand nehmen müssen. Achten Sie daher beim Vergleich  für ein Online Depot nicht nur auf die Kosten alleine.

Stellenwert der Kosten und Gebühren bei einem Wertpapier Depot 

Jährliche oder monatliche Kosten für Wertpapier-Depots sind bei vielen Banken vorhanden, aber nicht bei allen. Über die Zeit summieren sich die Ausgaben bei Banken, die diese Gebühren erheben auf beachtenswerte Werte und müssen erst einmal durch den Bankkunden aufgebracht werden. Die Spesen, die für Depot und Transaktionen aufgewendet werden müssen, entwickeln sich zu einem wichtigen Kostenfaktor für die Rendite insgesamt. Neben den Kosten für die Depotführung sollten Sie auch auf die etwaigen Kosten für die Konto

Wertpapierdepots

Flatex Depot

Keine Depot-Gebühren verlangt Flatex in Österreich. Es entstehen auch keine Gebühren und Kosten für das Verrechnungskonto. Habenzinsen liegen bei -0,4%, die Sollzinsen momentan bei 6,25 %. Ja, richtig gelesen, die Habenzinsen sind negativ! Haben Sie ein Guthaben am Verrechnungskonto Ihres Flatexdepots, so müssen Sie für diese negative Zinsen bezahlen. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 7,70 €. Beim Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 7,70 €. Außerbörslicher Handel ist ebenfalls möglich. Das Angebot lässt sich also mehr als sehen und ist empfehlenswert.

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DADAT Depot

Die DADAT ist mit ihrem Wertpapierdepot mit Ende März 2017 an den Start gegangen und als Direktbankmarke des Bankhauses Schelhammer & Schattera überzeugt dieses Angebot, welches sich in den Grundzügen sehr dem der Hello Bank ähnelt und um einen Tick günstigere Preise anbietet. Bei der DADAT bezahlt man herkömmlich für das Wertpapierdepot 0,09 % vom Depotwert bzw. mindestens 3 Euro pro Position. Hält man Wertpapierfonds (ausgenommen ETF), so wird keine Depotgebühr fällig. Das Verrechnungskonto kostet 10 Euro. Verglichen zum Angebot der Hello Bank, ist dies wie bereits beschrieben, um einen Deut günstiger. Bei den Tradinggebühren ist die DADAT in Österreich und Deutschland leicht teurer als die Hello Bank bei beliebten Ordergrößen, in den USA jedoch deutlich günstiger als die Hello Bank.

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Hello Bank Depot

Günstige Online Broker in Österreich gibt es, bei denen keine Depot-Gebühren erhoben werden. So gilt bis zum Jahr 2016, dass für Depots bei der Hello Bank keine Depot-Gebühren allgemein aufgebracht werden müssen, bei Fonds gibt es generell keine Depotgebühren. Die Hello Bank ist eine Tochter der französischen BNP Paribas Gruppe. Mit weiteren günstigen Konditionen, wie z.B. 50 € Startbonus bei Online-Depot-Eröffnung, der Übernahme von Übertragsspesen bis zu 200 € und lediglich 2,95 € für Kauf- und Verkaufsspesen für 6 Monate ab Depoteröffnung ist diese Bank sehr zu empfehlen. Auch gibt es zusätzlich 90% Rabatt auf Ausgabeaufschläge von Fonds für 6 Monate ab Depoteröffnung. Ordergebühren für beispielsweise eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse liegen bei 6,905 €. Beim Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 15,15 €. Außerbörslicher Handel ist natürlich ebenfalls möglich.

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Degiro Depot

Degiro ist wohl die eierlegende Wollmichsau unter den Online Brokern, wenn nur ein rascher Blick auf das Angebot geworfen wird. Keine Depotgebühr, keine Gebühr für das Verrechnungskonto und verdammt niedrige Preise für die Order von Wertpapieren (z. B. ab 2,38 Euro und auf der US-Börse sogar noch günstiger). Aber man sollte genauer hinsehen und hier zeigen sich so manche Schwächen des Angebots, denn beim Standard-Wertpapierdepot werden die eigenen Wertpapiere von Degiro an andere verborgt, so gibt es zumindest die Möglichkeit dazu. Dazu gibt es noch eine etwas unübliche Gebühr für einen verwendeten Börseplatz. Für jeden Börseplatz wird pro Jahr 2,50 Euro verrechnet. Hat man also an den verschiedensten Börsenplätze ein Papier liegen, so bezahlt man für jedes dieser Papiere einmal im Jahr 2,50 Euro.

Was für Österreicher ebenfalls noch hinzu kommt ist, dass Degiro keinen Sitz bzw. eine Niederlassung in Österreich hat und so Degiro kein steuereinfacher Broker ist. Die korrekte Versteuerung liegt somit in den Händen eines jeden Kunden und bei Fonds kann dies sehr herausfordernd sein. Es müssen Jahr für Jahr die ausschüttungsgleichen Erträge und die tatsächlichen Ausschüttungen in der Einkommensteuererklärung übermittelt werden (Mehr zu diesem mitunter herausfordernden Thema finden Sie hier).

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Banx Broker Depot

Es wird bei einem Banx Broker Depot keine Depot-Gebühr erhoben. Auch für das Verrechnungskonto entstehen keine Gebühren und Kosten. Haben- und Sollzinsen sind bei 0 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 3,90 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order ebenfalls bei einer Gebühr von 3,90 €. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist nicht möglich. Wer bei Banx Kunde wird, muss sich um die ordnungsgemäße Versteuerung seiner Transaktionen selbst kümmern, da das Banx Depot außerhalb Österreichs geführt wird und Banx keine Niederlassung in Österreich hat.

 zu Banx Broker »

Ceros24 Depot

Auch bei Ceros24 Depots liegen die Depot-Gebühren bei 0% pro Jahr. Auch für das Verrechnungskonto entstehen keine Gebühren und Kosten. Haben- und Sollzinsen sind bei 0 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 5,40 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von ebenfalls 5,40 €. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist nicht möglich. Wer bei Ceros24 Kunde wird, muss sich um die ordnungsgemäße Versteuerung seiner Transaktionen selbst kümmern, da das Ceros24 Depot außerhalb Österreichs geführt wird und Ceros24 keine Niederlassung in Österreich hat.

 zu Cerso24 Broker »

CapTrader Depot

Bei CapTrader Depots gibt es keine Depot-Gebühren. Für das Verrechnungskonto entstehen keine Gebühren und Kosten. Habenzinsen liegen bei 0 %, die Sollzinsen liegen bei 3,07 % pro Jahr. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 4,00 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von ebenfalls 4,00 €. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich. CapTrader ist so wie Banx oder Ceros24 kein steuereinfaches Depot, das heißt, die Versteuerung muss selbst durchgeführt werden.

 zu CapTrader Broker »

Lynx Broker Depot

Bei Lynx Depots werden keine Depot-Gebühren erhoben. Für das Verrechnungskonto entstehen weder Kosten noch Gebühren. Habenzinsen liegen bei 0 %, die Sollzinsen liegen bei 3,67 % pro Jahr. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 5,80 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order ebenso bei einer Gebühr von 5,80 €. Es existierten keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich. Lynx ist ebenfalls kein steuereinfacher Broker, Versteuerung muss daher selbst vom Kunden erfolgen.

 zu Lynx Broker »

DKB Depot

Auch bei DKB Depots liegen die Depot-Gebühren bei 0 % im Jahr. Für das Verrechnungskonto entstehen keine Gebühren und keine Kosten. Die Habenzinsen liegen bei 0 %, die Sollzinsen ebenfalls bei 0 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 75 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 10 €. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich. Die DKB sitzt in Deutschland, Berlin, daher auch kein steuereinfacher Broker

 zu DKB Broker »

Heavy Trader Depot

Bei Heavy Trader Depots gibt es keine Depot-Gebühren. Für das Verrechnungskonto werden keine Kontoführungsgebühren erhoben. Die Habenzinsen liegen bei 0 %, die Sollzinsen ebenfalls bei 0 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 1,99 €. Diese Gebühren waren leider nur bei Markteintritt von Heavy Trader zu holen, aktuell kostet der Trade in Österreich mindestens 3,79 Euro bzw. 0,12 %. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von nur 1,99 €. Aktuell sind die Kosten bei mindestens 3,79 Euro bzw. 0,14 %. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich.

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Bankhaus Jungholz Depot

Bei Bankhaus Jungholz Depots liegen die Depot-Gebühren bei 0,187 % und mindestens 36 € im Jahr. Für das Verrechnungskonto bezahlt der Kunde eine Gebühr von 26 € im Jahr. Die Habenzinsen liegen bei 0,37 %, die Sollzinsen bei 6,875 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 9,95 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von ebenfalls 9,95 €. Teilausführungsgebühren sind vorhanden. Außerbörslicher Handel ist möglich.

 zum Bankhaus Jungholz »

EasyBank Depot

Mit Ende März 2020 führte die Easybank für Neukunden neue Konditionen ein. Nun gibt es eine fixe Depotgebühr von 1,20 Euro p. M., also 14,40 Euro im Jahr. Dazu kostet jede Position im Monat mindestens 0,48 Euro bzw. 5,76 Euro im Jahr bzw. 0,0108 % p. M., aufs Jahr gerechnet sind die 0,1296 %. 

Die Ordergebühren sind an der L&S Exchange äußerst günstig, hier können internationale Aktien (6.000 verschiedene Titel) bzw. rund 1.500 ETFs kostengünstig geordert werden.

  • Ordervolumen bis 3.000 Euro: 1, 00 Euro (0,00 Euro eigene Spesen + 1,00 fremde Spesen)
  • Ordervolumen 3.000,01 bis 10.000 Euro: 10,90 Euro (9,90 Euro eigene Spesen + 1,00 Euro fremde Spesen)
  • Ordervolumen ab 10.000 Euro: 16,90 Euro (15,90 Euro eigene Spesen + 1,00 Euro fremde Spesen

Die Ordergebühren an anderen Börsenplätzen hingegen sind teurer als beim vergleichbaren Mitbewerb. 

Wiener Börse

0,20 %
mind. 8,95 €
+ Fremde Spesen 0,03 % (mind. 1,90 €, max. 60 €)
+ 0,24 €

XETRA Frankfurt

0,24 %
mind. 8,95 €
+ Fremde Spesen 0,0055 % (mind. 0,69 €)
+ 2 €


NYSE und andere internationale Börsen

0,25 %
mind. 14 €
+ Fremde Spesen (0,10 % mind. 13,25 $) bei Verkauf 0,00218 %

 zu EasyBroker »

Bankdirekt Depot

Die Depotgebühren bei der Bankdirekt.at liegen im April 2020 bei mindestens 5,93 Euro pro Position bzw. 0,1284 % übers Jahr. Für das Verrechnungskonto muss mit Gebühren von ca. 20 Euro (19,84 Euro übers Jahr) gerechnet werden.

Eine Order über 1.000 Euro an der Wiener Börse schlägt mit ca. 7,90 Euro zu Buche. Bei 5.000 Euro sind es 15,70 Euro. Diese Kosten sind ganz gut. Teurer wird es an der XETRA in Deutschland. Hier kostet die Order über 1.000 Euro an Gebühren gleich mal 15,90 Euro und über 5.000 Euro dann 24,70 Euro.

 zu bankdirekt.at »

Raiffeisen Landesbank Oberösterreich Depot

Bei Raiffeisen Landesbank Oberösterreich Depots werden 0,36 % pro Jahr an Gebühren erhoben, mindestens 6 € pro Wertpapier-Posten. Das Verrechnungskonto kostet in der Regel keine Gebühren, was von der jeweiligen Filiale abhängig ist. Die Habenzinsen liegen bei 0 % und die Sollzinsen liegen ebenso bei 0 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 20 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 32 €. Es existieren keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich.

 zu Börse Live Broker »

Generali Bank Depot

Bei Generali Bank Depots werden 0,192 % pro Jahr an Gebühren erhoben, mindestens 58,70 € pro Wertpapier Depot, bzw. 7,49 € pro Depotposition. Das Verrechnungskonto ist kostenfrei. Die Habenzinsen liegen bei 0,125 %, die Sollzinsen belaufen sich auf 8,625 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 32,92 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 31,92 €. Teilausführungsgebühren sind vorhanden. Außerbörslicher Handel ist nicht möglich.

 zur Generali Bank »

Erste Bank Depot

Bei Erste Bank Depots werden 0,233 % pro Jahr an Gebühren erhoben, mindestens 3,84 € je Position, bzw. je Depot mindestens 15,36 € pro Jahr. Für inländische Wertpapiere werden sonst 0,232714 % und für ausländische Wertpapiere 0,528896 % pro Jahr an Gebühren fällig. Das Verrechnungkonto kostet 62,48 € und ist im ersten Jahr kostenfrei. Die Habenzinsen liegen bei 0,01 %, die Sollzinsen bei 12,75 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 8,95 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 12,70 €. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich.

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BAWAG P.S.K. Depot

Das Wertpapierdepot der BAWAG ist ein Angebot für bestehende BAWAG Kunden, die alles bei einer Bank haben möchten, denn die Gebühren für das Depot sind nicht günstig. Die BAWAG verlangt für die Depotführung 0,25 % für inländische Wertpapiere und für ausländische Wertpapiere sogar 0,50 %. Je Depot muss mindestens mit einer Jahresgebühr von 23 Euro gerechnet werden bzw. je Position mindestens 4,47 Euro. Für das Verrechnungskonto können nochmals 6,38 Euro (=25,52 Euro im Jahr) angesetzt werden. Wird eine Wertpapierorder aufgegeben, so müssen mindestens 30 Euro gerechnet werden bzw. 0,40 %. Wird in Deutschland an der XETRA Frankfurt gekauft, muss ebenfalls mit mindestens 30 Euro bzw. 0,60 % gerechnet werden.

 zum BAWAG Wertpapierdepot »

Brokerjet Depot

Mit Ende 2015 stellte Brokerjet, die Tochter der Erste Bank seinen Betrieb ein. Bis dahin galt folgendes Angebot des Brokers: Bei Brokerjet Ecetra Depots werden keine Depot-Gebühren erhoben. Das Verrechnungskonto kostet 80 € im Jahr, wobei die Kosten entfallen, falls mindestens ein Trade pro Quartal durchgeführt wurde. Die Habenzinsen liegen bei 0 %, die Sollzinsen liegen bei 7 %. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 9,99 €. Bei Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 9,99 €. Es gibt keine Teilausführungsgebühren. Außerbörslicher Handel ist möglich.

ING DiBa Österreich Depot

Bei ING DiBa Österreich Depots werden keine Depot-Gebühren erhoben. Das Verrechnungskonto ist gratis. Die Habenzinsen liegen bei 0 %, die Sollzinsen liegen bei 0 %. Aktuell können in Österreich nur ausgewählte Fonds gekauft werden. Das Fondsangebot ist mindestens 50 % auf den herkömmlichen Ausgabeaufschlag reduziert, manches Mal sogar bis zu 100 %. Aktuell hat die ING-DiBa jedoch nur knapp über 100 Fonds im Angebot. Der Kauf von Aktien ist bislang noch nicht möglich.

 mehr über das ING-DiBa Depot »

FAQ

Filialbanken wie

  • Raiffeisenbank
  • Volksbank
  • Sparkassen
  • BAWAG P.S.K.

sind Full-Service-Banken und bieten mehr als nur ein online Wertpapierdepot an und daher tun sich diese Banken auch dementsprechend schwer bei der Gestaltung von attraktiven Gebühren für ein Depot. Verglichen mit den Depotgebühren eines Online Brokers, können diese natürlich nicht mithalten, dafür bieten diese Banken und Sparkassen alles aus einer Hand an. Vom Girokonto, zur Finanzierung bis hin zum Wertpapierdepot. Online Broker, bei denen das Depot meist nur online verfügbar ist, haben folgende Vorteile im Vergleich zu den Depots der Filialbanken:

  • Niedrigere Depotgebühr (bis hin zu gratis Depotgebühr)
  • Niedrigere Ordergebühren
  • Einfach und ausgelegt auf online Order

Wertpapierdepot bei Raiffeisenbank, Sparkasse, Volksbank empfehlenswert?

Ja, durchaus. Ja, die Kosten und Gebühren sind dort höher, aber diese Banken und Sparkassen bieten auch etwas anderes als die reinen Online Broker. Wer seine Wertpapiere selbst kauft, keine Beratung benötigt und auch kein Problem damit hat, dass verschiedene Banken genutzt werden, so ist ein Online Broker vorteilhaft, denn die Gebühren lassen sich dadurch drücken.

Niedrige Kosten und Gebühren sind  äußerst vorteilhaft für die Rendite!

Es kommt nicht nur auf die Performance des Wertpapiers alleine an, denn mit hohen Kosten für das Wertpapier beim Kauf bzw. Verkauf und beim Halten des Papiers können die Rendite ordentlich drücken. Daher ist es durchaus gescheit, wenn ein Auge auf die sorgfältige Wahl des Wertpapieres gelegt wird, während das andere Auge die richtige Wahl des Online Brokers verantwortlich ist.

Sind Online Broker unsicherer als bekannte Filialbanken wie Raiffeisen oder Sparkassen? Grundsätzlich ist es so, dass der Verwahrer (also die Bank die das Wertpapierdepot führt) nicht Eigentümer der Wertpapiere ist und die Wertpapiere so nicht von der Insolvenz betroffen sind. Es gibt jedoch eine Ausnahme und zwar:

  • Wenn die Depotbank nicht selbst der Emittent dieser Wertpapiere ist
  • Wenn der Deckungsbestand ausreichend ist (kein Verlust und auch keine Veruntreuung)

Geht der Verwahrer tatsächlich in Insolvenz, so hat der Inhaber des Depots einen Herausgabeanspruch. Im Unterschied zu Spareinlagen gilt die Einlagensicherung bei Wertpapierdepots nicht. Hier gibt es jedoch die Anlegerentschädigung.

Für natürliche Personen werden 100 % bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro durch die Anlegerentschädigung abgedeckt. Für nicht natürliche Personen gibt es einen Selbstbehalt von 10 %, so werden also dann nur 90 % von maximal 20.000 erstattet. In welchen Fällen zieht die Anlegerentschädigung? Hier hilft die Website der WKO die hier dazu sagt:

Wertpapiere, die vertragskonform auf einem Kundendepot liegen, von der Bank im Sicherungsfall allerdings nicht weisungsgemäß auf ein anderes Depot übertragen oder ausgefolgt werden können, sind im Rahmen der Anlegerentschädigung bis zum Höchstbetrag von EUR 20.000,– gesichert.

Forderungen aus Guthaben von Konten, die sowohl als gedeckte Einlage als auch als sicherungspflichtige Forderung aus Wertpapiergeschäften entschädigt werden könnten, sind als gedeckte Einlage im Rahmen der Einlagensicherung zu entschädigen (§ 51 Abs 1 ESAEG).

Wann die Anlegerentschädigung einspringt bis zu einem maximalen Betrag von 20.000 Euro

Es gibt natürlich auch Wertpapierdepots im Ausland, wo diese Anlegerentschädigung nicht gilt bzw. anders gestaltet ist. So zum Beispiel bei Flatex, welche der deutschen Einlagensicherung bzw. Anlegerentschädigung unterliegt. Hier werden 90 % ersetzt bzw. maximal 20.000 Euro. Bei der Hello Bank aus Salzburg ist es so, dass die Einlagensicherung bzw. Anlegerentschädigung aus Frankreich gilt. Jene der Mutter BNP Paribas. Diese ist großzügiger ausgestaltet als jene in Österreich.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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Flatex verlangt doch nun 0,5 % Negativrendite am Cashkonto und 0,1% Depot Gebühr…

Ad Anlegerentschädigung € 20.000,00: Bedeutet diese Begrenzung, dass es zu empfehlen ist, kein Kundendepot größer als € 20.000,00 werden zu lassen und ab einer Größe von € 20.000,00 sich einen weiteres Kundendepot bei einem anderen Broker, Bank etc. zu suchen?

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