BAWAG Broker – Test & Erfahrungen

BAWAG Broker – Test & Erfahrungen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Steuereinfaches Wertpapierdepot einer großen österreichischen Filialbank für Selbstentscheider
  • Depotgebühr jährlich 14,40 Euro fix + 0,144 % vom Depotwert, Abrechnung erfolgt monatlich.
  • Kontoführung ab 0 Euro möglich
  • Ordergebühren ab 7,50 Euro
  • Online Banking sehr einfach gehalten, aber funktioniert
  • Konto, Depot, Kredit, … alles bei einer Bank möglich mit der BAWAG P.S.K. 
  • Nur Fonds-Sparpläne, keine ETF Sparpläne

Test

Testergebnis

Im Broker-Test.at Vergleich wurde das Angebot analysiert und bewertet. Das Ergebnis des Tests zeigt sich so:

Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach

Die größten Vorteile und Nachteile des Broker Angebots:

BAWAG P.S.K. Depot im Test
3.32 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (2 Erfahrungsberichte) User
Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach

Depotgebühren und Kontoführungsgebühr

Depotgebühr

Die Depotgebühr beim Brokerage über die BAWAG P.S.K. liegt bei 1,20 Euro fix im Monat und dazu kommt noch eine Volumsabhängige Gebühr in der Höhe von 0,012 % pro Monat. Das ergibt über das Jahr 14,40 Euro plus 0,144 % vom Depotwert.

Verrechnungskontogebühr

Es ist bei der BAWAG P.S.K. kein eigenes Verrechnungskonto notwendig, es kann daher das Girokonto verwendet werden. Es gibt z. B. das Einfach Online Konto, für das keine Gebühren anfallen, wenn ein monatlicher Durchschnittssaldo von über 1.200 Euro besteht. Also ab 0 Euro möglich, je nachdem welches Konto gewählt wird.

Besonderheiten

Die BAWAG P.S.K. bietet neben dem Einfach Online Depot auch noch andere Depotmodelle an, welche jedoch teurer sind. Das Einfach Online Depot richtet sich an Selbstentscheider, welche keine Beratung wollen oder möchten. Das spiegelt sich dann in den günstigeren Gebühren wider, welche bei den anderen Depotmodellen doch deutlich teurer sind.
 
Die BAWAG ist eine Filialbank und hat das gesamte Produktportfolio im Angebot. Gleich ob Wertpapierdepot, Konto, Kredit, Wohnbaukredit, Bausparer, Kreditkarte, … das alles gibt es bei der BAWAG und somit ist sie eine der möglichen Banken, bei der ein Kunde alles unter einem Dach haben kann. Natürlich nicht zum günstigsten Preis, aber dafür eben alles unter einem Dach und in einem Banking ersichtlich.

Depotgebühren, Verrechnungskonto Gebühren, Besonderheiten

Depotgebühr 14,40 € p.a. + 0,144 % p.a.
Verrechnungskonto: ab 0,00 € p.a.
Besonderheiten:

Ordergebühren

Börsengebühren

Börslich

Die Ordergebühren hängen vom jeweiligen Handelsplatz ab. Die BAWAG P.S.K. bietet auch Orders über die LSX, der Lang & Schwarz Exchange an. Diese Order sind günstiger als über Börsenplätze, hat aber nur eine beschränkte Auswahl an Wertpapieren und außerhalb der typischen Börsenöffnungszeiten der Referenzbörse, können die Spreads zwischen An- und Verkaufskurs doch deutlich höher sein, was ein Nachteil ist für uns Käufer.

An der LSX kostet jede Order fix 4,50 Euro + 0,175 % vom Ordergegenwert. Das sind bei einem Ordergegenwert von 1.000 Euro dann z. B. 6,25 Euro an Gebühren, bei 2.000 Euro dann 8,00 Euro.

  • Ordergebühr LSX: 4,50 € + 0,175 %

Wird ein Wertpapier an der Wiener Börse gekauft, so kostet dieses ebenfalls fix 4,50 Euro und 0,30 % vom Ordergegenwert. Das sind dann bei einem Ordergegenwert von 1.000 Euro Gebühren in der Höhe von 7,20 Euro, bei 2.000 Euro dann 10,50 Euro.

Ordergebühr Wiener Börse: 4,50 € + 0,3 %

Bei Order an der der deutschen XETRA sind die Gebühren genau so hoch wie an der Wiener Börse. Also ebenso fix 4,50 Euro plus 0,30 % vom Ordergegenwert.

  • Ordergebühr XETRA: 4,50 € + 0,3 %

Für Order an der us-amerikanischen Börse NYSE oder NASDAQ muss ebenso mit einem fixen Betrag von 4,50 Euro gerechnet werden. Hinzu kommen auch hier 0,30 % vom Ordergegenwert plus 0,10 % fremde Spesen wobei diese mindestens 13,25 US-Dollar betragen müssen. Zudem fällt hier dann auch gleich noch die Devisenprovision von 0,25 % an.

  • Ordergebühr NYSE / NASDAQ: 4,50 €
    + 0,3 %
    + 0,10 % fremde Spesen mind. 13,25 $
    + 0,25 % Devisenprovision
Außerbörslich / Günstiger Handelsplatz
Der außerbörsliche Direkthandel ist über die Lang & Schwarz Exchange möglich und ist die günstigste Art und Weise bei der BAWAG zu traden.

Devisenprovision

Die Devisenprovision liegt bei der BAWAG bei 0,25 % bei der Umrechnung von Fremdwährungen in Euro. Diese fällt beispielsweise beim Kauf auf einen nicht Euro-Handelsplatz an oder wenn eine Dividendenzahlung oder Ausschüttung in einer Fremdwährung stattfindet.

Dividendengebühren

Es gibt bei der BAWAG keine Dividendengebühr.

Börslich

Wiener Börse
Order 1.000 Euro: 7,20
Order 2.000 Euro: 10,50
Order 5.000 Euro: 19,50
Order 10.000 Euro: 34,50
Berechung Ordergebühr: 4,50 € + 0,3 %
XETRA
Order 1.000 Euro: 7,20
Order 2.000 Euro: 10,50
Order 5.000 Euro: 19,50
Order 10.000 Euro: 34,50
Berechung Ordergebühr: 4,50 € + 0,3 %
NYSE / NASDAQ
Order 1.000 Euro: 19,70
Order 2.000 Euro: 22,70
Order 5.000 Euro: 31,70
Order 10.000 Euro: 46,70
Berechung Ordergebühr: 4,50 €
+ 0,3 %
+ 0,10 % fremde Spesen mind. 13,25 $
+ 0,25 % Devisenprovision


Außerbörslich

Order 1.000 Euro: 6,25
Order 2.000 Euro: 8,00
Order 5.000 Euro: 13,25
Order 10.000 Euro: 22,00
Berechung Ordergebühr: Über Lang & Schwarz Exchange:
4,50 Euro + 0,175 %


Devisen & Dividenden

Devisenprovision: 0,25%
Dividendengebühren: 0 €

Handelsangebot

Börsen

25 internationale Börsenplätze stellt die BAWAG zur Verfügung. Und mit der Lang & Schwarz Exchange gibt es auch einen Partner für den außerbörslichen Direkthandel.

Wertpapiere

Beim Einfach Online Depot der BAWAG P.S.K. können die gängigsten Wertpapiere für typische Anleger gehandelt werden. Aktien, Fonds, ETFs und einiges mehr, wie die nebenstehende Tabelle zeigt. 

Sparpläne

Sparpläne? Ja, aber leider nur für Fonds. Die immer beliebter werdenden ETF Sparpläne gibt es leider nicht. 

 
 

Börsen

Börsenplätze: 25
Außerbörsliche Handelsplätze: Ja


Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Ja
Fonds: Ja
ETFs: Ja
ETCs: Nein
CFDs: Nein
Futures: Nein
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: Ja
Optionen: Nein
Forex: Nein
Krypto: Nein

Sparpläne

Fonds-Sparplan: Ja
ETF-Sparplan: Nein
ETC-Sparplan: Nein
Aktien-Sparplan: Nein
Zertifikate-Sparplan: Nein
Gold-Sparplan: Nein

Service & Support

Support

Mehrere Möglichkeiten werden zur Kontaktaufnahme angeboten.

Support Möglichkeiten 

BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und
Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft
Georg-Coch-Platz 2
1018 Wien

Telefonisch (inkl. Rückrufservice):
Telefon: +43 (0) 05 99 05

Internet:
E-Mail: kundenservice@bawagpsk.com
Web: https://www.bawagpsk.com/

Schulungsangebote

Wissensvermittlung bietet die BAWAG auf der Webseite keine an. 

 

Steuereinfach

Die BAWAG hat ihren Sitz in Österreich und ist sowas von österreichisch, wenn es um das steuerliche Know-How geht. Ja, die BAWAG ist ein steuereinfacher Broker und kümmert sich um die korrekte Abführung der anfallenden Steuern. 

Fazit

Das Depot der BAWAG P.S.K. ist natürlich nicht so günstig wie Angebote von typischen Online Brokern wie Flatex, DADAT & Co, doch für eine Filialbank und für jene die gerne alle Leistungen von einer Bank haben möchten, für die ist das Angebot der BAWAG P.S.K. durchaus akzeptabel in Hinblick auf die Kosten und Gebühren.

Die Depotgebühren liegen bei fixen 14,40 Euro im Jahr plus 0,144 % vom Depotwert. Die Depotgebühr wird monatlich abgebucht. Als Verrechnungskonto kann das Girokonto verwendet werden, dazu gibt es das Einfach Online Konto mit einem Mindestsaldo bereits ab 0 Euro.

Die Ordergebühren sind okay, speziell für niedrigere Ordergegenwerte. Besonders Aufträge über den Handelsplatz Lang & Schwarz Exchange sind günstig mit 4,50 Euro fix plus 0,175 %. An der Wiener Börse oder XETRA in Deutschland kostet die Order 4,50 Euro fix plus 0,30 %.

Das Online Banking ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, tut aber genau das, was es soll. Nicht das schnellste Banking, die das modernste, aber übersichtlich und einfach.

Da die BAWAG P.S.K. ihren Sitz in Österreich hat, kümmert sie sich auch um die Steuer, sofern dies möglich ist. Das heißt, auf Gewinne, Dividenden oder Ausschüttungen wird die Kapitalertragsteuer von 27,50 % automatisch abgebucht. Bei Einzeldepots wird auch ein etwaiger realisierter Kursverlust gegengerechnet.

Wie wird getestet?

Der Test auf Broker-Test.at umfasst 5 Testbereiche. Die 5 Hauptkriterien des Tests umfassen

  • Depot- und Kontoführungsgebühr
  • Ordergebühren
  • Handelsangebote
  • Service & Support
  • Steuereinfach

Im Detail runtergebrochen werden die 5 Hauptkriterien nochmals weiter untergliedert und mit Prozente versehen. Es versteht sich von selbst, dass diese Bewertung keine allgemein gültige Bewertung ist, denn jeder hat so seine eigene Vorlieben.

Depot und Kontoführungsgebühr20,00%
Depotgebühr15,00%
Kontoführungsgebühr5,00%
Besonderheiten (z.B. Negativzinsen, Wertpapierleihe) gegebenenfalls Abzug
Ordergebühren20,00%
Börsengebühren (Börslich als auch außerbörslich)15,00%
Devisenprovision3,00%
Dividendengebühren2,00%
Handelsangebot20,00%
Viele Börsen5,00%
Viele Wertpapiere5,00%
Sparpläne (Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Gold)10,00%
Service & Support20,00%
Support10,00%
Support Möglichkeiten (Zeiten, Chat, …)5,00%
Schulungsangebote5,00%
Steuereinfach20,00%

Diese werden nach besten Wissen und Gewissen bewertet und immer wieder neu evaluiert und gegebenenfalls neu bewertet.

Erfahrungsbericht schreiben

Sie sind Kunde beim Broker und möchten das Angebot bewerten? Dann zögern Sie nicht und hinterlassen Ihre Erfahrungen.

Erzählen Sie in Ihrem Erfahrungsbericht was für ein Anleger-Typ Sie sind (Trader, Buy & Hold), welche Wertpapiere Sie kaufen, etc. und danach erzählen Sie über Ihre persönlichen Erfahrungen z. B. zu diesen Punkten des Brokers:

  • Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
  • Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte wie z. B. Negativzinsen, Wertpapiere werden vom Broker verliehen, …?
  • Wie finden Sie die Ordergebühren?
  • Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
  • Wie sind die Kosten für Teilausführungen?
  • Gibt es eine Gebühr für Währungskonvertierungen (Devisenprovision) und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?
  • Gibt es Kosten bzw. Gebühren für Dividendenzahlungen?
  • Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
  • Ist das Angebot umfangreich?
  • Bietet der Broker viele Handelsplätze an?
  • Gibt es auch Sparpläne (für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Edelmetalle)?
    • Ist das Angebot auch umfangreich?
  • Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
  • Gibt es regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen(Seminare, Webinare, Veranstaltungen)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
  • Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?
  • Führt der Broker die Kapitalertragsteuer automatisch ab?
  • Ist es für Sie persönlich wichtig, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt, oder ist Ihnen das egal?
  • Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Erfahrungsbericht zum Broker veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 10 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 150 Wörter schreiben. Beachten Sie bitte, dass Sie tatsächlich Kunde sein müssen bei diesem Broker, bestehen Zweifel daran (z. B. weil der Erfahrungsbericht nicht stimmig ist, so wird nachgefragt und im Zweifel nicht freigeschalten). Gewünscht sind eben echte Erfahrungsberichte und keine Geschichten aus dem Märchenland. Nun aber los mit einem echten Erfahrungsbericht zum Broker:

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Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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