Dividendendepot

Dividendendepot

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Dividendendepot ist aktuell ein gern verfolgte Idee, denn durch (hoffentlich) regelmäßige Dividenzahlungen, gibt es Erträge die der Aktionär sieht und spürt
  • Dividendendepot ist jedoch kein Garant für Mehrertrag gegenüber anderen Anlagestrategien, Studien sehen sogar einen Nachteil von Fokus rein auf Dividende
  • Welcher Broker soll es für ein Dividendendepot sein?
    • Vergleich simuliert eine Anlage von 100.000 Euro 
    • 20 verschiedene internationale Titel
    • 9 verschiedene Online Broker
    • Einmalgebühren
    • Laufende Gebühren (Dividendengebühren, Depotgebühren, Verrechnungskonto)
  • Dieser Dividendendepot Vergleich zeigt nur auf, welches Depot für diese Anlage am günstigsten gewesen wäre

In diesem Ratgeber

Warum ein Dividendendepot?

Warum überhaupt ein Dividendendepot?

Hinweis am 29.3.2020 zur Easybank: die neuen Konditionen für Neukunden bei der Easybank wurden noch nicht eingearbeitet. Es kommen nun teurere Depotgebühren zu tragen, ebenso das Verrechnungskonto hat sich verteuert. Günstigere Ordergebühren an der LSX könnten dafür als Vorteil für die Easybank gesehen werden.

Nicht wenige schwören auf Dividenden. Die Dividende wird von einer Aktiengesellschaft ausgeschüttet und ist ein bestimmter Teil des Reingewinns (der auf der Hauptversammlung auf Vorschlag des Vorstands festgelegt wird). Dieser Teil wird einmal jährlich ausgeschüttet, im us-amerikanischen Raum meist viermal jährlich.

Die Idee der Beteiligung an einem Unternehmen und für dieses Wagnis erhält der Aktionär einen Teil des Gewinnes in Form einer Dividende ist der eigentliche Sinn einer Aktie. Dies ist in den letzten Jahrzehnten jedoch leider mehr und mehr verloren gegangen. Nun gibt es jedoch ein Revival, getragen von Hype-Begriffen wie „passives Einkommen“, „frei sein“, etc.

Wer sich eine Dividendenaktie kauft, der ist im Regelfall ein Investor und wird die Aktie über einen längeren Zeitraum besitzen. Keineswegs ist die Dividende der Ersatz der Sparzinsen, denn ein Investment in eine Aktie bringt gleich viel mehr Risiko mit sich als die Anlage in ein Sparbuch oder Sparkonto.

Diverse Studien zeigen jedoch auf, dass die Dividendenstrategie KEINE überlegene Strategie ist. Einen Mehrertrag dürfen sich die Investoren daher bei diesen Wertpapieren nicht erwarten.

Diversifikation

Diversifikation ist die Streuung. Damit ist gemeint, nicht alles auf eine einzige oder wenige Karten zu setzen, sondern verschiedene Branchen, verschiedene Zielländer usw. zu berücksichtigen. Wird keine Diversifikation betrieben, so wird von einem Klumpenrisiko gesprochen. Eine Aktie hat zu hohen Einfluss auf das Gesamtergebnis. Daher eben streuen. Wie viele Aktien werden dazu benötigt, um eine passende Diversifikation zu haben? Darüber streiten sich die Geister, doch darf angenommen werden, dass diese Zahl bei über 10 Aktien liegt. In unserem Beispielsdepot sind es 20 Aktien. Die Herausforderung bei steigender Anzahl an Aktien ist, dass auch das nötige Kapital vorhanden ist. Kleinstgrößen von 500 Euro Positionsgegenwert ergeben wenig Sinn und eine Investition in einen passenden Dividenden-ETF ist hier wohl klüger.

Video

Welcher Online Broker ist gut geeignet für ein Dividendendepot? Dieser Frage wird in diesem über 20minütigen Video nachgegangen.

Dividendendepot in Österreich - welcher Broker ist geeignet?
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Welcher Broker für ein Dividendendepot?

Nicht nur einmal ist die Frage aufgekommen, welcher Broker für ein Dividendendepot denn sinnvoll sei? Es gibt hier keine pauschale Antwort, denn die Vielfalt ist sehr groß und so wurde eine Simulation eines Dividendendepots geschaffen und die dazugehörigen Kosten dazu errechnet. Welche Gebühren kommen auf einen zu bei einem Depot mit Dividendenpapieren?

Gebühren

Ein Dividendendepot ist nicht kostenlos und so entstehen auch hier Kosten, die die Rendite schmälern. Die Gebühren lassen sich in zwei verschiedene Teilbereiche einteilen.

Einmalige Gebühren

  • Kauf- und Verkaufsgebühren

Die gekauften Aktien lösen beim Kauf Gebühren aus und natürlich dann auch wieder beim Verkauf. Für Buy & Hold Investoren sind diese Gebühren jedoch zu vernachlässigen. Speziell wenn höhere Order getätigt werden, so machen die Gebühren für Kauf und Verkauf prozentuell kaum etwas aus. In unserem Beispiel waren dies je nach Broker 0,1 bis 0,4 % an Kosten beim Kauf. Wichtiger sind die laufenden Gebühren, denn diese kehren Jahr für Jahr wieder.

Wiederkehrende Gebühren

  • Depotgebühr
  • Verrechnungskontogebühr
  • Dividendenausschüttungsgebühr
  • Devisenprovision

Die wiederkehrenden, laufenden Gebühren sind die richtig gemeinen Gebühren, denn diese drücken die Rendite Jahr für Jahr aufs neue. Hier gilt es aufzupassen, dass diese möglichst niedrig sind und die depotführende Bank hier nicht zu herzhaft zugreift.

Dividendendepot Beispiel

Erstellen wir doch ein beispielhaftes Dividendendepot. Aktien aus Österreich, Deutschland, dem Rest von Europa und natürlich us-amerikanischen Aktien. Die Prämisse war, dass 100.000 Euro zur Verfügung stehen und diese auf 20 Dividendentitel aufgeteilt werden zu gleichen Teilen. Herausgekommen ist eine Liste die passend ist, jedoch natürlich diskussionswürdig ist. Warum ist dieser Titel dabei, jener aber nicht?! Nun, jeder hat so seine Vorlieben und auch ein Dividendendepot lebt!

Ein mögliches Dividendendepot – 20 Aktien mit schönen Dividendenausschüttungen von über 3 % p.a. vor Steuern.

Anhand dieses Dividenden-Wertpapierdepots wurde simuliert, wie hoch die Gebühren für dieses Depot bei den verschiedensten Brokern ausmachen würde. Untersucht wurden sowohl Broker aus Österreich als auch aus dem Ausland.

Folgende Anbieter sind im Vergleich mit dabei:

Die ersten vier Anbieter sind rein österreichische Anbieter, danach folgt Flatex, ein deutscher Anbieter mit einer Niederlassung in Österreich. Daher sind die ersten fünf Anbieter steuereinfacher Insitute. Fallen Steuerangelegenheiten an, so erledigen diese Broker diese in der Regel für die Kunden. Bei den letzten vier Anbietern (die ersten drei sind aus Deutschland, Degiro aus den Niederlanden) ist es so, dass der Wertpapierkunde selbst für die korrekte Versteuerung verantwortlich ist.

Die ersten vier Anbieter sind rein österreichische Anbieter, danach folgt Flatex, ein deutscher Anbieter mit einer Niederlassung in Österreich. Daher sind die ersten fünf Anbieter steuereinfacher Insitute. Fallen Steuerangelegenheiten an, so erledigen diese Broker diese in der Regel für die Kunden. Bei den letzten vier Anbietern (die ersten drei sind aus Deutschland, Degiro aus den Niederlanden) ist es so, dass der Wertpapierkunde selbst für die korrekte Versteuerung verantwortlich ist.

 

Kaufgebühren

In der obigen Liste sind manche Aktien gelb und leicht-grau hinterlegt. Diese Aktien sind an der Wiener Börse handelbar und ein kostenbewusster Anleger sagt sich hier, diese Aktien kaufe ich hier in Wien und erspare mir bei so manchem Broker Kaufgebühren (z. B. Hello Bank bietet eine Flat-Fee mit dem „Hello Heimvorteil“). Genauso verhält es sich bei den deutschen Anbietern, denn dort gibt es meist bei den dortigen heimischen Börsen günstigere Konditionen. So kann die Österreichische Post natürlich auch an einer deutschen Börse geordert werden.


Die Kaufgebühren der 20 Aktien bei den unterschiedlichen Anbietern. Am Ende findet sich die Summe aller Ordergebühren. Im Verhältnis zum Depotwert belaufen sich die Ordergebühren auf nicht mal 0,1 bis max. 0,4 % des Depotwerts in diesem Beispiel.

Wie sieht das Ranking bei den Kaufgebühren aus?

  1. Degiro*
  2. Onvista*
  3. DKB*
  4. Easybank
  5. Flatex
  6. Hello
  7. DADAT
  8. Comdirect*
  9. Bankdirekt

* nicht steuereinfache Broker

Der günstigste steuereinfache Broker ist die Easybank, gefolgt von der Flatex. Der niederländische Broker Degiro ist mit seinen Ordergebühren ganz weit vorne, sozusagen unerreichbar bei den Ordergebühren. Flatex kann ebenso punkten bei den Gebühren für die Orderdurchführung. Dahinter auf den Plätzen folgt dann die Hello Bank, DADAT, Comdirect und die Bankdirekt.at.

In den Berechnungen für die Ordererfassung gibt es eine kleine Ungenauigkeit, denn es wurde hier keine Devisenprovision gerechnet, die bei dem einen oder anderen Broker anfallen kann. Diese beträgt maximal 0,25 Prozentpunkte.

Depotgebühr und Verrechnungskontogebühr

Die österreichischen Broker verrechnen alle eine Depotgebühr. Diese setzt sich aus dem Depotwert zusammen und von diesem eine bestimmte Prozentzahl. Diese liegt zwischen 0,09 und ca. 0,13 %. Nur Flatex verrechnet keine Depotgebühr. Die anderen deutschen Broker und Degiro aus den Niederlanden verrechnen ebenso keine Depotgebühr. Für das Verrechnungskonto

In dieser Tabelle werden die Depotgebühren für ein Depot mit einem Wert von rund 100.000 Euro dargestellt. Dazu kommen bei manchen Anbietern auch noch Gebühren für das Verrechnungskonto, welches maximal rund 20 Euro im Jahr kostet. Bei den österreichischen Brokern ist es gang und gebe, dass es Mindestgebühren gibt. Sind es eher niedrigere Depotpositionen (< ca. 4.000 Euro) so ziehen die Mindestgebühren, sonst die prozentuale Gebühr). Bei Flatex gibt es keine Depotgebühr und auch keine Gebühren für das Verrechnungskonto, dafür jedoch einen Negativzins in der Höhe von -0,4 % auf Guthaben. In der Berechnung wird davon ausgegangen, dass die Guthaben am Verrechnungskonto so gering als möglich gehalten werden und so keine negativen Zinsen verrechnet werden.

Wie sieht das Ranking bei den Kaufgebühren aus?

  1. Flatex, DKB*, Onvista*, Comdirect*
  2. Degiro
  3. DADAT
  4. Easybank
  5. Hello
  6. Bankdirekt

* nicht steuereinfache Broker

Im Detail gestalten sich die Kosten für das Depot und Verrechnungskonto so bei den einzelnen Anbietern:

DADAT Mind. 3,00 Euro pro Position, sonst 0,09 % Depotgebühr
Verrechnungskonto 2,50 Euro/Quartal bzw. 10 Euro/Jahr
Hello Mind. 5,40 Euro pro Position und 15,00 Euro pro Depot, sonst 0,12 % Depotgebühr
Verrechnungskonto 4,50 Euro/Quartal bzw. 18,00 Euro/Jahr
Easybank Mind. 5,28 Euro pro Position und 15,84 Euro pro Depot, sonst 0,12 % Depotgebühr, easy gratis kann als Verrechnungskonto verwendet werden
Bankdirekt Mind. 5,87 Euro pro Position und 15,84 Euro pro Depot, sonst 0,1272 % Depotgebühr
Verrechnungskonto 4,87 Euro/Quartal bzw. 19,48 Euro/Jahr
Flatex Keine Depotgebühr
Verrechnungskonto Guthaben Negativzinsen von -0,4 %
DKB keine Depotgebühr
keine Gebühr für das Verrechnungskonto
Onvsita keine Depotgebühr
keine Gebühr für das Verrechnungskonto
Comdirect keine Depotgebühr
keine Gebühr für das Verrechnungskonto
Degiro Pro Börsenplatz einmal jährlich Einrichtung Handelsmodalität von 2,50 Euro.

Dividendenkosten (Ausschüttung und Devisenprovision)

Werden die bisherigen Dividendenzahlungen berücksichtigt bei den 20 Titeln, so kann mit einer Dividendenzahlung in der Höhe von 3.661,11 Euro gerechnet – so in diesem fiktiven Beispiel. Wie viel diese Ausschüttungen bei den einzelnen Broker kosten, zeigt dieses Berechnungsbeispiel. Keine Kosten für Dividendenausschüttungen gibt es nur bei wenigen Anbietern (DADAT, DKB, Onvista), bei den meisten werden Gebühren fällig. Speziell Flatex als auch beim Degiro Custody Profil werden höhere Gebühren fällig im Vergleich zum Mitbewerb. Bei Flatex ist es ein Kostentreiber, dass je Ausschüttung 5,90 Euro verlangt werden. Bei us-amerikanischen Titeln die in der Regel 4x im Jahr ausgeschüttet werden, summieren sich so die Kosten.

Wie sieht das Ranking bei den Dividendengebühren aus?

  1. DADAT, DKB*, Onvista*
  2. Easybank
  3. Degiro Basic Profil*
  4. Comdirect*
  5. Hello
  6. Bankdirekt
  7. Degiro Custody Profil*
  8. Flatex

* nicht steuereinfache Broker

Erfreulich! Die österreichische DADAT hat kostenlose Dividendenausschüttungen und auch keine eigene Devisenprovision. Das gibt es sonst nur bei ausländischen Anbietern. Die nicht steuereinfachen Broker DKB und Onvista verrechnen gar nichts für eine Dividendenausschüttung. Selbst wenn diese in Fremdwährung geschieht, so nehmen sie den aktuellen Devisenkurs her und verrechnen keinen Aufschlag. Keine Gebühr für die Ausschüttung einer Dividende verlangt auch die Easybank, dafür jedoch eine Devisenprovision in der Höhe von 0,25 % bei Ausschüttungen in Nicht-Euro. Beim Basic Profil von Degiro gibt es keine Gebühren für Dividendenausschüttungen und eine minimale Auto-FX Gebühr als Devisenprovision. Diese beträgt bei Degiro 0,1 %. Bei der Easybank auf Platz 3 ist es ähnlich, keine Gebühr für Dividendenausschüttungen, dafür eine Devisenprovision für Dividenden nicht in Euro. Bei der Hello Bank kostet die Zahlung der Dividende etwas und das nicht wenig, denn es sind hier mindestens 1,14 Euro fällig bzw. 0,30 % der Dividende. Die Comdirect verlangt für die Zahlung der Dividende nichts, dafür aber sogleich 1 % Devisenprovision.
Ganz hohe Kosten entstehen beim Custody Profil bei Degiro. Wird das Degiro Depot mit diesem Profil eröffnet und möchte eben nicht, dass die eigenen Wertpapiere verliehen werden, so hat das Auswirkungen auf die Dividendengebühren. Die Kosten für jede Dividendenausschüttung berechnet sich dann nach dieser Formel: 1 Euro + 3 % der Dividende, aber maximal 10 %. Dazu kommt noch 0,1 % Devisenprovision.

So richtig teuer wird es dann bei Flatex. Die Marge bei der Devisenumrechnung ist sehr minimal mit 0,004 beim US-Dollar auf Euro, also eher zu vernachlässigen. Jedoch verlangt Flatex für Dividenden außerhalb von Deutschland und Österreich 5,90 Euro, wenn die Höhe der Dividende über 15 Euro liegt. Das kann dann schon ins Geld gehen. Wenn die Dividende 4x im Jahr ausgeschüttet wird, so geht das ganz schön ins Geld. Das machen auch die kostenfreien Ausschüttungen aus Deutschland und Österreich nicht mehr wett!

Im Detail sieht es bei der Ausschüttung einer Dividende so aus bei den einzelnen Anbietern:

DADAT keine Gebühr für Dividendenausschüttungen, keine Devisenprovision
Hello mind. 1,14 Euro bzw. 0,30 %, keine Devisengebühren, inländische Wertpapiere in Euro keine Gebühren
Easybank Devisenprovision von 0,25 %
Bankdirekt 0 € für inl. Wertpapiere und für US-Aktien alle anderen 0,125 %; mind. 1,74 € + 0,1 %, ZV-Transaktionsgebühr mind. 3 €, max. 150 € (bei Konvertierungen), keine Devisenprovision
Flatex 5,90 Euro pauschal für Dividenden mit einem Gegenwert größer als 15 Euro, geringe Devisenprovisionen (z. B. USD-Marge 0,004), für AT und DE Wertpapiere keine Dividendengebühren
DKB keine Dividendengebühr, keine Devisenprovision
Onvista Devisenprovision abhängig von Währung, z. B. USD 0,003 Marge
comdirect Devisenprovision 1 %
Degiro Custody Profil: 1,00 Euro + 3 % der Dividende, maximal 10 %,
+ 0,1 % Devisenprovision
Basic Profil: 0,1 % Devisenprovision
Der Unterschied zwischen Basic und Custody Profil wird hier erklärt.

Gesamtkosten

Was kostet es aber insgesamt, so ein Dividendendepot zu führen? Einmalige Gebühren plus laufende Gebühren zusammengerechnet. Die oberste Prämisse ist hier, dass die Kosten so bleiben wie sie sind, was sie definitiv nicht tun. Warum? Manche Anbieter wie bankdirekt.at valorisieren ihre Gebühren Jahr für Jahr und auch andere Anbieter geben keine Preisgarantie für die nächsten 10 oder 20 Jahre ab, nicht einmal für die nächsten Monate.

So sieht die Gesamtkostenbelastung im ersten Jahr bzw. dann für die weiteren Folgejahr aus – inkludiert sind:

  • Kaufgebühren
  • Depotgebühren (inkl. Verrechnungskonto)
  • Dividendengebühren

Ein Dividendendepot läuft über Jahre und so wurde simuliert, wie hoch die Kosten im ersten Jahr sind, in den darauf folgenden Jahren und sodann die Gesamtkosten nach 10 bzw. 20 Jahren. Die Kostenberechnungen unterliegen der Annahme, dass der Wert des Depots gleich bleibt. Steigt dieser, so werden die Depotgebühren für DADAT, Hello, Easybank und Bankdirekt höher, fällt der Wert, dann werden die Gebühren der genannten Institute günstiger.

Ranking im 1. Jahr:

  1. Degiro Basic Profil*
  2. Onvista*
  3. DKB*,
  4. Degiro Custody Profil*
  5. Easybank
  6. Comdirect*
  7. DADAT
  8. Flatex
  9. Hello
  10. Bankdirekt

Doch das erste Jahr ist nicht alles, denn hier schlagen sich die Ordergebühren ordentlich nieder. Wichtig sind für Dividendenjäger die Folgejahre, denn es wird doch meist eine Buy&Hold Strategie angewendet und hier heißt es abwarten und Tee trinken und die Jahre vergehen lassen. Hier das Ranking für die Folgejahre:

  1. Onvista*, DKB*
  2. Degiro Basic*
  3. Comdirect*
  4. DADAT
  5. Easybank
  6. Degiro Custody Profil*
  7. Hello
  8. Bankdirekt
  9. Flatex

Die oben angeführten Kosten zeigen sehr deutlich, dass sich die wenigen Gebühren pro Jahr eben über einen längeren Zeitraum aufsummieren und dann doch eine größere Summe sind. In unserem Beispielsfall sind die Depots der DKB und Onvista sehr vorteilhaft, wird davon abgesehen, dass die Versteuerung manuell zu erfolgen hat und so Zeit und Ressourcen bindet. Danach folgt das Basic Profil bei Degiro. Bei den steuereinfachen Anbietern mit Sitz oder Niederlassung in Österreich ist die Easybank der Führende, gefolgt von der DADAT, Hello Bank, Bankdirekt.at und Flatex ist das Schlusslicht. Einfach sehr teuer für Dividendenausschüttungen aus dem US-Ausland.

Dividendenerträge vs. Kosten

Die Gebühren der Institute fressen einen Teil der Rendite wieder auf. Wie sieht es denn aus unter der Prämisse, dass die Dividendenerträge jedes Jahr um 2 % steigen bei den ausgewählten Aktien? Unter dieser Annahme gibt es folgende kumulierte Dividendenerträge (Jahresdividendenerträge von 3.661,11 Euro werden Jahr für Jahr um +2 % aufgewertet):

  • Nach 10 Jahren: 40.088,13 Euro
  • Nach 20 Jahren: 88.955,34 Euro

Werden die Gebühren der Broker diesen Erträgen gegenübergestellt, so zeigt sich, dass die Gebühren bis zu über 6,48 % der Dividendenerträge nach 10 Jahren und noch immer bis zu 5,57 % nach 20 Jahren auffressen können.

Werden die kumulierten Kosten der Gebühren den angenommen Dividendenerträge nach 10 Jahren (~40.000 €) bzw. 20 Jahren (~ 89.000 €) gegenübergestellt, so ergibt sich je nach Broker ein Verhältnis der Kosten nach 20 Jahrengegenüber den Dividendenerträgen von 0,17 bis max. 5,57 %

Wie sieht das Ranking bei den Gesamtkosten nach 10 Jahren aus?

  1. Onvista*
  2. DKB*,
  3. Degiro Basic Profil*
  4. Comdirect*
  5. DADAT
  6. Easybank
  7. Degiro Custody Profil*
  8. Hello
  9. Bankdirekt
  10. Flatex

Das Ranking nach 20 Jahren sieht nicht anders aus.

Steuereinfache Broker

Diverse Broker aus dem Ausland sind in der Regel deutlich günstiger, doch heißt es hier dann, die korrekte Versteuerung ist von einem selbst zu übernehmen und über die Einkommensteuer jährlich abzuführen. Verlustausgleich, Kursgewinne und die Dividendenausschüttungen gehören hier dann eingetragen. Das ist Arbeit. Manche tun dies gerne oder müssen es sowieso tun (mehrere Depots und so Verlustausgleich über die Einkommensteuererklärung) oder sehen den Zinsvorteil, wenn sie diese erst später abführen müssen. Auf jeden Fall ist ein steuereinfacher Broker zu empfehlen für all jene, die es sorglos und einfach haben möchten. Für Tüftler ist es natürlich okay, den Kostenvorteil bei der DKB oder Onvista herauszuholen.

Hauptversammlung

Ein wahrer Aktionär besucht vielleicht auch die Hauptversammlung seines Unternehmens? Das kann bei so manchem Broker komplexer sein oder teuer. Hier empfiehlt es sich daheim zu bleiben bei der Brokerwahl, denn hier kostet es dann wenig oder gar nichts.

DADAT 0 € für AT, sonst 48 € plus Fremdspesen
Hello 0 € für AT, sonst 48 € plus Fremdspesen
Easybank 0 € für AT
Bankdirekt 8,40 € Inland
72 € Ausland + Fremdspesen
Flatex 5,90 € für AT und DE
DKB --
Comdirect --
Onvista 5,00 € zzgl. Portokosten
Degiro 100 € + fremde Kosten

Fazit

Es gibt nicht den Anbieter der für ein Dividendendepot perfekt geeignet ist. Diese Beispielsrechnung zeigt auf, welche Anbieter wie viel verlangen bei einem Depotwert von rund 100.000 Euro und 20 Titeln gemischt aus den verschiedensten Branchen und Ländern. Vorne zu finden sind rein nach den Gebühren die deutschen Anbieter wie die DKB oder Onvista. Diese sind jedoch nicht steuereinfach und so müssen Ressourcen aufgewendet werden, das Steuerthema Jahr für Jahr zu erledigen. Diese Ressourcenaufwendung muss auch in Euro bewertet werden und so kann es rasch passieren, dass die vermeintlich eingesparten Kosten nun zu deutlich höheren Kosten führt als die steuereinfachen Anbieter aus Österreich. Attraktiv für ein steuereinfaches Dividendendepot ist sicherlich Flatex. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass Dividendenausschüttungen außerhalb von Österreich und Deutschland mit 5,90 Euro pauschal verrechnet werden sofern der ausgeschüttete Betrag über 15 Euro liegt. Bei der Easybank kosten die Dividendenausschüttungen nichts, dafür gibt es eine Devisenprovision – und die Depotgebühr liegt bei 0,12 %. Auch bei der DADAT kosten Dividendenzahlungen nichts. Hingegen bei der DADAT kostet das Depot jährlich 0,09 % und die Zahlung von Dividenden ist seit April 2019 kostenlos (davor mind. 1,14 Euro bzw. 0,15 %). Die DADAT gibt an, dass fremde Gebühren bei Dividendenzahlungen weitergegeben werden, hat aber auf Nachfrage auch keine Idee, wann diese anfallen könnten – aber sie sichern sich für den Fall des Falles ab. Flatex ist generell ein sehr empfehlenswerter Anbieter, doch zeigt dieser Anbieter Schwächen, wenn Dividenden aus dem Ausland kommen, speziell wenn diese vielleicht auch noch unterjährig ausgeschüttet werden, wie es in den USA der Fall ist. Da summieren sich die Kosten von 5,90 Euro je Ausschüttung. Daher Augen auf, wie viele Dividendenaktien aus den USA kommen bzw. häufiger ausschütten, denn das ist ein wahrer Kostentreiber bei Flatex, die grundsätzlich doch ein günstiges Wertpapierdepot für uns Österreicher anbieten.

Das Gesamtranking der besten Dividendendepots auf Basis des vorgestellten Beispielsdepots mit 20 Aktien und einer Investsumme von 100.000 Euro:

  1. Onvista*
  2. DKB*,
  3. Degiro Basic Profil*
  4. Comdirect*
  5. Easybank
  6. Degiro Custody Profil*
  7. DADAT
  8. Hello
  9. Bankdirekt
  10. Flatex

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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49 Kommentare
Alle Kommentare anzeigen

Hallo Andreas,
Spricht irgendwas dagegen 2 Broker zu haben – aus rein steuerlicher Sicht?
Gerne möchte ich meinen derzeitigen Flatex Broker für Ansparzwecke weiter beibehalten, jedoch gerne bei DADAT ein Konto eröffnen und zwar als reines Dividendenportfolio.
Konkret möchte ich in einen Dividenden ETF investieren (am besten per Einmalzahlung und danach per Sparplan) Gedacht habe ich an folgenden ETF „iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)“ mit der ISIN: DE000A0F5UH1

bin gespannt auf deine Antwort

lg Norbert

mir ist noch eine Frage in den Sinn gekommen: Wenn ich 2 steuereinfache Broker verwende (Flatex & DADAT) muss ich bei mehrere Depots trotzdem den Verlustausgleich über die Einkommensteuererklärung machen?

Zuletzt bearbeitet 2 Monate her von Norbert

Danke für den Hinweis auf die Frage von Philipp und das gelungene Video! 🙂

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bezahle ich für akkumulierten (schwieriges Wort 😉 ) ETF-Ausschüttungen, die sich unter anderem aus Dividenden, Zinsen,etc… zusammensetzen nur eine sehr geringe Devisengebühr von 0,004% und sonst nix (abgesehen von den 27,5% Steuern)?

Weiters wäre interessant was passiert wenn ich mehrere Depots bei einem Broker eröffne z.B.: 1 Depot für Aktien 1Depot für ETFs-Sparpläne 1 Depot für DividendenETFs?

Würdest Du in einen Dividenden-ETF (bsp. den von mir genannten) investieren?

lg Norbert

Zuletzt bearbeitet 2 Monate her von Norbert

Danke für die Info!

übrigens finde ich es großartig was Du hier mit broker-test.at aufgezogen hast! Die meisten Infos zum Thema Investment im Netz bekommt man meist nur aus Deutscher Sicht präsentiert.

Lg Norbert

Hallo Andreas, Vielen Dank für den tollen Artikel für uns österreichische Anleger! Ich habe bisher nur ETF bespart und bin bei Flatex. Seit einigen Wochen überlege ich, meine Gesamtrendite durch Einzelaktien aufzufetten. Dabei plane ich, diese lang zu halten. Beeinflusst von der aktuellen Krise und den zahlreichen “Erhalten Sie in 20 Jahren ein Zusatzeinkommen in der Pension durch lang gehaltene Valueaktien”-Artikel plante ich – neben den IT-Wachstumsaktien Dividendenaristokraten aus den USA zu kaufen. Nun mein Ergebnis: Aufgrund Quellensteuerproblematik (Rückforderungsaaufwand mühsam) scheiden Deutschland und Schweiz aus, mangels aufregender Kursentwicklung Österreich. Bleiben die USA. Nur dass hier Dividenden meist vierteljährlich, manchmal sogar… Weiterlesen »

Danke für die rasche Antwort!
LG

Hallo Andreas!
Habe meine Dividende von meinen Allianz Aktien erhalten. Nach meinen Berechungen habe ich aber zu wenig erhalten. Könntest du mal nachrechnen wieviel da raus käme bei 51 Stk. Ich komme auf 315,14 Euro. Erhalten habe ich auf meinem Flatex Konto 299 Euro.
Mich würde nur interessieren wo ich den Fehler gemacht habe bzw. was mit den ca. 15 Euro passiert ist.
Danke und liebe Grüße,
Patrick

51 Stück zu je 9,60 Euro

ok.. Hmm. Kann ich mir die dann wieder zurückholen?
Danke für´s nachrechnen 😉

Die Quellensteuer für Deutschland beträgt 26,375 %
Und 12,5% sind dann in Österreich noch an KEST zu zahlen.
Dann würde ich auf 315,41 € kommen.

Ok hier nochmal meine Berechnung
51 Stk. Allianz Aktien zu je 9,60 Dividende = 489,60
– 26,375 % Quellensteuer = 129,13
=360,47
– 12, 5% KEST noch zu versteuern = 45,06
=315,41

61, 2 zieht mir Flatex bei der KEST noch zu versteuern ab. Das verstehe ich nicht.

Achso das wird von der Brutto Dividende berechnet.
Danke. War ein Denkfehler. Ich habe die 12,5 % von 360 abgezogen.
LG Patrick

Guten Tag,

ich beginne nun mich gerade an Dividendenaktien heranzutasten.
(früher habe ich nur gekauft gewartet und wieder verkauft)
Mir ist natürlich gleich aufgefallen das man mit österreichischen Titeln nicht weit kommt.
Weiters kommt bei vielen ausländischen Titel das Problem mit der Doppelbesteuerung hinzu.
Jetzt habe ich gesehen das die DKB die Möglichkeit anbietet für eine Vorabbefreiung der Quellensteuer für Frankreich und die USA.
Hast du eventuell auch Infos/Erfahrung bezüglich dieser Vorabbefreiung bezüglich Aufwand, Kosten, Dauer, andere Broker mit dieser Möglichkeit?

Hallo Andreas!

Welche Tools nutzt du für die Aktien-Recherche (im speziellen Dividenden)?
Durch ein Video („5000 Euro in Dividendenaktien investieren + Strategie“) von Thalerbox Smart Invest (deutscher YouTube Channel) bin ich auf „aktienfinder.net“ gestoßen. Der Dividendenturbo ist ein super Analysetool, jedoch frage ich mich ob sich die ca. 130€ p.a. (für Privatanleger) auszahlen um die Vollanalysefunktion (zB: grafische Darstllung „Fair Value“) nutzen zu können. Gibt es diesbezüglich kostenfreie/kostengünstigere Seiten bzw. wie gehst du vor um die passenden Dividenden zu finden?

Vielen Dank schon mal für deine Antwort!

Guten Tag, zuerst ein Lob und ein Danke für den tollen Beitrag. Mir stellt sich nun eine eigentlich logische Frage. Wenn ich mehrere Dividenden Aktien habe, gemischt US, AT, DE macht es Sinn, auch wenn ich noch ein schönes Stück von 100k € entfernt bin, auf 2 Depots auszuweichen? Bsp.: für AT, DE Aktien – Flatex (da meistens pro Jahr die Dividenden über 15€ liegt) und für US Aktien DADAT da ich auch Titel anstrebe bzw. im Depot habe die monatlich bis quartalsmäßig ausschütten? Rein rechnerisch würden die 5,9€ von Flatex von Monats sowie Quartalsdividenden in Summe höher sein als… Weiterlesen »

Herzlichen Dank für die schnelle Antwort!
Ist verständlich, wie verhält sich der Verlustausgleich denn bei den zwei angeführten Flatex und DADAT nachdem die in Österreich, wo ich mich steuerrechtlich etc. befinde, Ja automatisch angeführt bzw. durchgeführt wird?

Lg Danke

Ich glaube, ich habe mich falsch ausgedrückt, oder verstehe es gerade falsch.
Wenn ich zwei Depots verwende, die steuereinfach in Österreich sind, wird der Verlustausgleich ja direkt vom Broker gemacht bzw. an das Finanzamt angeführt oder ist dies selbst zu erledigen, da die 2 Broker nicht zusammenspielen bzw. das Finanzamt dies nicht zusammenführt?
Mir geht es hauptsächlich um steuereinfache Broker, derzeit, obwohl andere „ausländische Broker/Depots“ natürlich attraktive Kosten aufweisen würden.

Okey. Jetzt hab ich’s!
Herzlichen Dank für deine schnellen und kompetenten sowie sehr hilfreichen Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Du „hast“ das dann eben… Heißt das so viel wie, wenn ich einen Verlustausgleich machen MÖCHTE oder, du MUSST den Verlustausgleich machen? Mir geht es hier rein darum ob ich mich strafbar machen würde, wenn ich zwei (oder mehr) Depots habe und die Einkommensteuererklärung nicht mache.

Zuletzt bearbeitet 1 Monat her von Michael Kreuzmayr

Bzgl der Dividendenkosten von Flatex hätte ich noch anhand dem Beispiel Johnson&Johnson eine Frage: werden die Gebühren auch bei diesem Titel verrechnet wenn in Euro zb in Frankfurt gekauft wurde? Oder gelten die Gebühren nur wenn es sich um „reine“ US Titel handelt die NUR an der zb New Yorker Börse gehandelt werden?

Vielen Dank für die rasche und tolle Antwort!

Hallo Andreas, vielen Dank für das informative Video. Ich hätte doch noch zwei Fragen: 1) Im PL-Verzeichnis von flatex steht, dass nur inländische Kapitalmaßnahmen kostenfrei sind. Im Artikel steht, dass es für AT und DE Wertpapiere kostenfrei ist? Habe ich hier im PL-Verzeichnis etwas missverstanden? Wo steht das von keine Gebühren bei DE-Wertpapieren? 2) Sollte die Aussage für keine Dividendengebühren bei AT UND DE Wertpapieren stimmen, hätte ich noch folgende Frage: Wenn man eine US-Aktie über eine DE Börse gekauft hat und die Dividende mehr als 15 EUR beträgt, fällt trotzdem das Dividendengebühr von EUR 5,90, richtig? D.h. ausschlaggebend für… Weiterlesen »

Danke für die ausführliche Recherche!

Eine Zusatzfrage: Wenn ich mich bei den Dividendenpapieren auf Österreich und Deutschland konzentriere, sollte dann Flatex sowohl im kurz- als auch im langfristigen Vergleich wieder ins Spiel kommen, sehe ich das richtig?

Beste Grüße – Andreas

Hallo
Wann ich nur Oesterreichische Post kaufen möchte kommt mir Flatex bei als günstig
keine Depot oder Dividendenauszahlung Gebühren
Hauptversammlung Kosten verstehe ich leider nicht
mfg
Fred

Hallo,

vielen Dank für den super Artikel!

Eine Frage hätte ich jedoch zu den Gesamtkosten bei „Degiro Basic“: Sollte sich die Summe Folgejahre nicht lediglich aus den Dividendengebühren (€ 2,13) zusammensetzen? (Die Kaufgebühren und die Handelsmodalität sollten ja nur einmalige Kosten darstellen)

Beste Grüße
Maximilian.

Hallo Andreas. Sehr interessanter Artikel, danke dafür.
Welche der beiden Aussagen trifft nun zu?
1. „Hingegen bei der DADAT kostet das Depot jährlich nur 0,09 % dafür werden für Dividendenausschüttungen Gebühren von mind. 1,14 Euro bzw. 0,15 % der Ausschüttung verrechnet.“
2.“DADAT keine Gebühr für Dividendenausschüttungen, keine Devisenprovision“

mfg tom

Hallo,
Danke für den tollen Vergleich!

Wenn man beim Screenshot „Dividendenkosten (Ausschüttung und Devisenprovision)“ draufklickt, bekommt man auch noch die alte Kostenaufstellung mit den alten Gebühren der DADAT Bank.
freundliche Grüße Edi

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