Bitcoins in Österreich

Bitcoins in Österreich

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoins und Kryptowährungen sind hochspekulative Instrumente. Was ist der wahre Wert hinter dem aktuellen Preis der rauf- und runter geht? Alles nur eine Blase oder gibt es tatsächlich einen Markt für Bitcoins bzw. andere Krypto Assets wie Ether oder Dogecoin?
  • Lassen Sie sich nicht von den Wanderpredigern überrumpeln oder überzeugen. Kryptowährungen sind hochspekulativ und noch in den Kinderschuhen. Viele Trittbrettfahrer nutzen die Unkenntnis aus und platzieren betrügerische Angebote. Die Finanzmarktaufsicht und andere Behörden warnen vor so manchem Unternehmen und auch vor Kryptowährungen im Allgemeinen.
  • Wenn Sie tatsächlich Ihr Geld in Kryptowährungen stecken möchten, so achten Sie darauf, dass es sich dabei um eine legale Plattform handelt mit. In Österreich ist das beispielweise Bitpanda oder Coinfinity. In Deutschland gibt es bei Nuri (früher Bitwala) günstige Gebühren und sogar ein gratis Girokonto mit Karte dazu. Guthaben am Konto unterliegen dank der Partnerbank Solarisbank der deutschen Einlagensicherung.

So gehen Sie vor

  • Seien Sie kritisch und skeptisch gegenüber der Kryptowährungen. Lassen Sie sich nicht einlullen und seien Sie sich bewusst, dass es sich hier um eine hochspekulative Anlageform handelt, die von Behörden immer wieder kritisiert wird (und nein, die Behörden sehen nicht Ihre Felle davonschwimmen).
  • Wählen Sie sichere Plattformen, sichere Wallets (dort liegt die Kryptowährung und kann natürlich auch ausgeraubt werden oder verloren gehen).
  • Wenn Sie tatsächlich Kryptos kaufen möchten, so achten Sie unbedingt darauf, dass dies nur ein kleiner Teil Ihres Gesamtvermögens ist und Ihnen nicht weh tut, wenn es zu einem Totalausfall kommt.
  • Starten Sie bestenfalls mit niedrigen Beträgen und bekommen Sie ein Gefühl für die Welt der Kryptowährungen und dem ständigen auf und ab!

In diesem Ratgeber

Bitcoin ist die erste und nun auch die bedeutendste, dezentrale Währung der Welt, welche ausschließlich digital vorzufinden ist. Es gibt bei den Bitcoins keine zentrale Stelle, die das Geld verwaltet oder herausgibt. Somit sind Bitcoins den Notenbanken und manchen Staaten ein Dorn im Auge. Bekannte Vorwürfe gegen Bitcoins oder anderen Kryptowährungen lauten, dass mit diesen Terror oder andere illegale Aktivitäten bestens finanziert werden können.

Bitcoins werden dezentral durch ein Computernetzwerk geschöpft (Bitcoin Mining) und verwaltet. Das Netzwerk ist gleichzeitig auch das Zahlungssystem im den die Überweisungen durchgeführt und auch dokumentiert werden. Fans von Bitcoins sehen in den Bitcoins das Geld bzw. die Währung des Internets. Streng genommen handelt es sich bei Kryptowährungen aber um keine Währung, sondern um ein Krypto-Asset, einen Wertgegenstand oder auch Vermögensgegenstand.

Too long, didn’t read? Es lohnt sich den gesamten Beitrag über Kryptowährungen, Warnungen, Kurse und das Thema Steuern zu lesen. Wenn es nur darum geht, möglichst rasch und unkompliziert über ein vertrauenswürdiges, österreichisches Unternehmen Kryptos wie Bitcoins zu kaufen, der erhält diese beiden Tipps. Mehr und vielleicht auch bessere Tipps gibt es weiter unten noch zu lesen! Es lohnt sich. Definitiv!

Wenn Sie sich mit Kryptowährungen auseinandersetzen, so bedenken Sie unbedingt folgendes:

Warnung

Warnung der Finanzmarktaufsicht, OeNB und der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) zu Kryptowährungen

Es gibt Fürsprecher und Warner, wenn es um Kryptowährungen geht. Manche Kryptowährungen sind intransparent und vor denen sollte man sich unbedingt hüten. Andere sind arivierter und beliebter und verfügen über eine höhere Transparenz, wie z. B. Bitcoin, dennoch sind alle Kryptowährungen Neuland und unreguliert. Die Kritik der Aufsicht wie FMA, OeNB oder EBA ist weitreichend und jemand der sein Geld in Kryptowährungen steckt, sollte sich bewusst sein, dass es nicht ohne Risiko ist. Welche Risiken gibt es laut FMA, OeNB bzw. EBA?

  • Starke Schwankungen beim Kurs der Kryptowährungen
  • Handelsplattformen sind nicht reguliert
  • Handelsplattformen unterliegen keiner Aufsicht
  • Wallets können gehackt oder geleert werden und auch verloren gehen
  • Kein spezieller Rechtsschutz bei Verwendung von Bitcoins bzw. Kryptowährungen allgemein
  • Anonymität der Nutzung kann kriminellen Missbrauch nach sich ziehen

Kritiker dieser Kritik führen an, dass diese Stellen natürlich ein Interesse daran hätten die Vorteile der Kryptowerte zu verschweigen bzw. vor diesen zu warnen, da sie das traditionelle System bedroht sehen.

Kryptowerte bergen hohe Gefahren, daher bestenfalls einen kleinen Teil des Geldes dazu verwenden, welches leicht verschmerzbar ist bei einem Totalausfall! Der Traum vom schnell reich werden, kann auch mit Kryptowährungen nicht erfüllt werden.

Aktuelle Entwicklungen

Kryptowerte, das ist eine Achterbahnfahrt nach oben und nach unten. Es gibt so viele Legenden und Kursziele und am Ende möchte gerne jeder dabei sein. Wichtig ist es sich bewusst zu machen, dass Kryptowerde noch sehr jung sind, daher nicht blenden lassen und mit etwas Abstand die Entwicklungen betrachten!

Das Jahr 2021 beim Bitcoin. Rauf, runter, rauf! So lässt es sich beschreiben, denn im Mai 2021 ging es gehörig runter und im Sommer befand sich der Preis für 1 Bitcoin bei rund 30.000 Euro und jetzt im Herbst 2021 geht es wieder steil nach oben und der Preis für 1 Bitcoin erreicht Mitte Oktober 2021 wieder mehr als 50.000 Euro – am 18. Oktober 2021 stand der Bitcoin bei über 53.000 Euro bzw. 60.000 US-Dollar. Was für ein Aufstieg!

Im Schatten von Bitcoin geht es auch bei den anderen Krypto Assets steil nach oben und das erfreut natürlich auch jene die Ethereum, Binance Coin, Cardano oder Ripple halten. 

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Keine Bank notwendig
  • Leicht verwahrbarbar
  • Rasche Zahlungsabwicklung
  • Niedrige Transaktionsgebühren
  • Perfekt für Klein- und Kleinstbeträge
  • P2P-Überweisungen möglich (Person-to-Person)
  • Sicher transportierbar
  • Keine zentrale Verwaltung, unabhängige Währung
  • Dezentral & demokratisch

Nachteile

  • Geringe Akzeptanz in der breiten Bevölkerung bzw. gar nicht bekannt
  • Die Software, speziell bei anderen Kryptowährungen ist erst in Entwicklung
  • Gewisse Gefahr von Deflation vorhanden, da Bitcoins meist nur gehortet werden im Wallet und nicht in den Umlauf gebracht werden
  • Wie gehen Nationalstaaten mit Bitcoins um? Wie sieht die Gesetzgebung aus? Bitcoins haben einen Touch von Untergrundwährung und Nationalstaaten möchten diese dort auch hinschieben.

Die Vor- und Nachteile gelten allgemein für Kryptowährungen und nicht nur speziell auf Bitcoin, dem berühmtesten Vertreter aus der Welt der Kryptos.

Bitcoin Kurs aktuell

Wie Sie aus der Entwicklung des Bitcoin Kurses sehen können, ist Bitcoin eine sehr spekulative Währung. Es ist ein rauf und runter. Permanent. Kryptowerte sind sehr spekulativ und da der Bitcoin die wohl berühmteste Kryptowährung ist, gilt der spekulative, volatile Vorbehalt auch hier. Beachten Sie, dass Bitcoins bestenfalls eine Beimischung zu einem Vermögensportfolio haben sollen, denn diese haben einen hochriskanten Charakter!

 

Bitcoin Kursentwicklung

Bitcoins sind nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen, zumindest in der Wahrnehmung vieler Österreicher, denn es wird laufend über die berühmteste Kryptowährung berichtet. Die Berg- und Talfahrten eignen sich hervorragend für tolle Geschichten in den Medien. Ein Blick auf die Kursentwicklung der letzten Jahre zeigt mehr als gut, wie stark der Kurs gestiegen ist und es natürlich immer wieder Rückschläge gibt, aber im Langzeitverlauf der Kurs bisher stets immer weiter nach oben ging.

Hier der Bitcoin Chart, der die Kursentwicklung des Bitcoins in US-Dollar der letzten Jahre zeigt:

Wie wir alle aber wissen ist die Vergangenheit auch wirklich die Vergangenheit und es gibt keine Garantie und Gewissheit, dass es auch in der Zukunft nach oben geht. Wenn man weiterhin auf steigende Kurse spekuliert, so kann man sich Bitcoins kaufen, wie das geht, zeigt das folgende Kapitel. Möchte man auf den Kurs spekulieren und hier sogar auf fallende Kurse spekulieren, so sind strukturierte Produkte wohl das Ziel. Wie der Handel mit Kryptowährungen funktionieren kann, zeigt dieses Kapitel auf. Ende Juni 2019 liegt der Preis für 1 Bitcoin in US-Dollar bei über 11.500! Anfang Juni 2019 lag der Preis für 1 Bitcoin noch bei knapp über 8.000 US-Dollar. Ab dem Sommer 2019 ging es aber wieder nach unten und zum Wechsel des Jahres 2019 auf 2020 befand sich der Kurs sogar wieder unter 7.000 US-Dollar. Anfang Jänner 2020 notierte der Kurs bereits wieder bei über 8.000 US-Dollar und was passiert dann im Lauf des Jahres 2020? Der Bitcoin Kurs und auch der Kurs anderer Kryptowerte fährt ab! Im November 2020 zeigt sich der Bitcoin Kurs bereits bei über 15.500 US-Dollar und in Euro bei über 12.000 Euro. Das war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange! 

Zum Start des Jahres 2021 stieg der Kurs von Bitcoin weiter und weiter. Sogar über 50.000 Euro waren es schon mal und im April 2021 gab es überall bei den Krypto-Assets All-Time-Highs. Doch es kam bald wieder anders. Elon Musk verlor die Lust wieder einmal und so ging es wieder Richtung Süden. Der Sommer 2021 war für die Inhaber von Bitcoins keine schöne Sache nach dem Höhenflug bis April. Jetzt aber im Herbst, speziell im Oktober 2021 ging es rauf und rauf und rauf. Der Bitcoin schaffte wieder den Sprung auf über 60.000 US-Dollar. Wird auch die Grenze von 100.000 US-Dollar heuer noch gesprengt?

Bitcoins kaufen & verkaufen - wo in Österreich?

Wie kommt man an Kryptowährungen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Kryptowährungen wie Bitcoins zu kaufen bzw. zu verkaufen. Das Wichtigste ist die digitale Geldbörse, ein Wallet. Viele Anbieter haben ein eigenes Wallet und somit kriegt man das gleich mit. Das Wallet ist ähnlich einem Girokonto. Es hat eine eindeutige Adresse, welche mit einer Kontonummer vergleichbar ist. An diese Adresse können Bitcoins gesendet werden bzw. überwiesen werden.

In Österreich Bitcoins kaufen & verkaufen:

Wer Bitcoins oder andere Kryptowährungen in Österreich kaufen möchte, der hat hier beispielsweise das Grazer Unternehmen Coinfinity oder das Wiener Unternehmen Coinimal zur Verfügung. Coinfinity hat dafür eine gleichnamige Plattform, Coinimal geht mit der Plattform Bitpanda an den Start. Die Kosten sind hier jedoch ein wenig über den Kosten bzw. Gebühren der internationalen Börsen, wobei Bitpanda mit einem großen Update im Mai 2018 deutlich attraktiver wurde im Vergleich zum Mitbewerber Coinfinity. Beide Unternehmen sind im Vergleich zum Mitbewerb aus Österreich, was für manche Kryptofans durchaus ein Grund ist. Warum sollte man österreichisch Kaufen & Verkaufen? Es hat den Vorteil, dass diese Unternehmen auch  greifbar sind und bei einer digitalen Kryptowährung kann dies ein gutes Gefühl auslösen, zudem unterstützt man hier auch ein heimisches Unternehmen (wobei das natürlich keinerlei Garantie auf irgendwas ist, dass ein Unternehmen in Österreich registriert ist):

Bitcoin Marktplatz

Häufig werden Bitcoins auf einem Marktplatz verkauft. Die größeren Marktplätze sind meistens englischsprachig, einzig Bitcoin.de ist ein größerer Marktplatz mit deutschsprachigem Support.

  • Bitcoin.de
    • Marktplatzgebühr: 1 % plus evtl. weiterer Gebühren

Marktplätze wie Bitcoin.de finanzieren sich über eine kleine Gebühr die Sie bei jeder Transaktion einheben. Bei Bitcoin ist dies z. B. 1 Prozent.

Bitcoin Konto + Karte

Ein kostenloses Girokonto inklusive Visa Debitkarte und einem kostenlosen Wallet mit niedrigen Trading-Gebühren von nur 1 %? Das gibt es bei Nuri, einem deutschen Unternehmen, welches das Konto mit der Hilfe der Solarisbank ermöglicht und die Einlagen am Konto somit auch unter die Einlagensicherung fallen (aber nicht die Wallet Guthaben der Kryptowährungen!).
 
  • Nuri.com: Gratis Girokonto mit 0 € Visa Debitkarte und 1 % Tradinggebühren für Kryptowährungen (früher hieß das Angebot Bitwala)

In diesem Video wird das österreichische Angebot Bitpanda vorgestellt:

Bitcoin Börsen

Wenn Sie nun wissen möchten, wo Sie denn als Österreicher Bitcoins  kaufen können, so sind gibt es die Möglichkeit an einer Bitcoin Börse Bitcoins zu kaufen. Bekannte Börsen sind z. B.
  • Binance (5 % Provisionsrückvergütungsatz in BNB Kryptos mit diesem Link)
    • Große Börse für Kryptowerte, 2017 gegründet von Changpeng Zhao (China) mit Sitz auf Malta
    • Sehr enge Spreads an der Börse
    • Komplexe Handelssoftware
  • Coinbase (8 € Eröffnungsbonus für Sie und mich mit diesem Freundes-Empfehlungslink nach Einzahlung von 100 € und mehr)
    • Kaufgebühr: 1,49 %
    • Verkaufsgebühr: 1,49 %
  • Kraken
    • Kaufgebühr: 0,26 %
    • Verkaufsgebühr: 0,16 %
  • Bison App (mit Invite-Code „zq263m“ gibt es 15 € in Bitcoins und innerhalb der ersten 30 Tage um mindestens 50 € traden)
    • Angebot der Börse Stuttgart
    • Klingt interessant, doch Registrierung ist total buggy
    • Börse Stuttgart sagt, dass der Video-Identdienstleister „IDnow“ total überlastet sei – gleichzeitig funktioniert die Identifizierung für die Produkte von anderen Banken und Brokern über IDnow problemlos.
    • Rezensionen auf Google Play und Apple App Store sind voll von negativen Erfahrungen mit der Nicht-Registrierung.
Binance ist eine noch jüngere Börse für Kryptowerte, doch im Jahr 2021 wohl eine wenn nicht die populärste Handelsbörse. Die Möglichkeiten sind groß, viel Angebot und Nachfrage trifft hier aufeinander. Anfänger werden vermutlich überfordert sein mit der Handelsoberfläche, denn der einfache Kauf und Verkauf bedarf einer gewissen Einschulungszeit. Coinbase ist eine Riesen-Handelsplattform aus den USA, welche 2012 gegründet wurde und darüber können Bitcoin, Ethereum, Litcoin und Bitcoin Cash gehandelt werden. Als Österreicher kann man per Banküberweisung auf ein Bankkonto in Estland via SEPA-Überweisung sehr günstig Guthaben aufladen. Laut Eigenangaben hat das Unternehmen bereits über 10 Millionen Kunden. Im eigenen Vergleich von Krypto-Asset Plattformen gibt es eine Übersicht über den Dschungel. In der genauen Auseinandersetzung mit den verschiedenen Anbietern zeigte sich, dass Gebührentransparenz bei keinem Anbieter vorhanden ist. Keine übersichtliche Seite mit einem Produkt- und Leistungsverzeichnis wo all die Kosten und Gebühren aufgelistet sind. Dieser Vergleich probiert das schier Unmögliche, mehr Transparenz reinzubringen.

Anonym Bitcoins kaufen

In Österreich kann z. B. über Bitcoinbon.at anonym Bitcoins gekauft aber auch eingelöst werden. Es gibt in Österreich über 3.000 Verkaufsstellen der Bitcoins (Trafiken), wo dieser Bon gekauft werden kann. Der Kauf der Bitcoinbons läuft ähnlich unkompliziert ab, wie es bei einem Kauf einer Paysafecard abläuft. Die Stückelung der Bitcoins ist auf 25, 50 und 100 Euro aufgeteilt und beim Kauf erhält man einen Coupon mit einem Code im Format „XXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX“. Mit diesem Code geht der Käufer des Bitcoinbons dann auf die Website und kann dort den Coupon einmalig einlösen (bzw. der Käufer kann den Bon bzw. den Code an andere weitergeben und eine dritte Person kann den Bon auf der Website einlösen). Es müssen aber noch weitere Angaben getätigt werden neben dem Code, wie z. B. eine Bitcoin-Empfangsadresse. Wie viel Sie für den jeweiligen Euro-Gegenwert erhalten, hängt vom aktuellen Bitcoin Kurs ab.

Aber Achtung: Der Coupon ist nicht unendlich lange gültig, sondern nur 12 Monate. Danach verfällt der Coupon, also rechtzeitig einlösen, sonst ists vorbei! Und die Gebühren? Die sind nicht niedrig, denn die schlagen sich mit 9 % zu Buche. Nicht gerade wenig, aber das scheint nun wohl der Preis dafür zu sein, um anonym Bitcoins kaufen zu können.

Bitcoin und andere Kryptowährungen handeln

ACHTUNG: Der Handel mit CFDs ist unter Umständen nicht für Sie geeignet. Denken Sie daran, dass CFDs ein Hebelprodukt sind und zum Verlust des gesamten Kapitals führen können. Bitte stellen Sie sicher, dass sie die damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben. Dazu kommt auch noch, dass Kryptowährungen sehr spekulativ sind und starke Kursveränderungen keine Seltenheit sind!

Handel mit Krypto-Währungen – nicht wirklich zu empfehlen!

Genereller Hinweis: Die Trading Plattformen sind sehr intuitiv und einfach gestaltet und laden förmlich dazu ein, Geld zu überweisen und mit dem Trading zu beginnen. So einfach der Start ist, so schwer ist es hier wirklich gut auszusteigen. Es Bedarf an Fach- und Tradingwissen, um mit diesen mächtigen Werkzeugen umgehen zu können und nachhaltig erfolgreich traden zu können. Viel zu schnell kann es passieren, dass das eingezahlte Kapital weg ist und man ausgestoppt ist. Also in diesem Sinne, auch beim Handel mit Bitcoin & Co aufpassen und sich sorgfältig darüber informieren. Die Anbieter haben neben einem Echt-Konto auch dein Demo-Konto, dort kann man sein System bzw. Idee mal ausprobieren, ohne dass etwas passiert.

Es gibt einige Händler wie eToro oder Plus500 die das Blaue vom Himmel versprechen und den Einstieg in das Trading von Kryptowährungen wirklich sehr einfach machen, doch man muss sich vor Augen halten, dass Kryptowährungen höchstspekulativ sind und wohl nur wenige tatsächlich einen Gewinn aus dem Trading herausholen – die meisten Trader werden hier wohl Ihr Geld verlieren. Aus diesem Grund sind hier keine weiteren Tradingmöglichkeiten angeführt, denn wer sich tatsächlich mit Trading von höchstspekulativen Produkten auseinandersetzen will, der sollte sich umfangreich über Tage, Wochen oder Monate darauf vorbereiten und nicht Klick-Klick ein Konto eröffnen und rein ins Verderben. Mittlerweile müssen diese Unternehmen auch angeben, wie viel Prozent der privaten Trader dort Geld verlieren. Zum Stand Juni 2019 geben eToro und Plus500 folgende Daten an:

  • Plus500: 76,4 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
  • eToro: 67 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Alles klar, oder? Lassen Sie sich nicht verführen von den ach so tollen Werbeversprechen! Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass Sie Geld verlieren werden als Kleinanleger. Im Fall von Plus500 eben rund 80 % aller und bei eToro noch immer 2 von 3 Kleinanlegern.

Bitcoin Bankomaten

Wer an einem Automaten Bitcoins kaufen möchte, der hat in Österreich ebenfalls Möglichkeiten dazu. An verschiedenen Standorten gibt es die Möglichkeiten dort Bitcoins zu kaufen. Eine Liste der aktuell vorhandenen Bitcoin Bankomaten finden Sie hier:

Bitcoin Bankomaten in Österreich

Die Quelle dieser Liste ist die Aufstellung bzw. Liste auf https://coinatmradar.com/ mit eigenen Ergänzungen bzw. Streichungen – Checken Sie daher hier immer, ob sich bei den Öffnungzeiten, bei den Gebühren, etc. etwas verändert hat. Die Bitcoin Branche ist sehr volatil und dies wirkt sich auch auf die Standorte der Bitcoin Automaten aus. In den letzten Monaten sind zahlreiche Bitcoin Automaten in Österreich hinzugekommen, andere hingegen sind auch wieder verschwunden. Aktuell gibt es ca. 60 Automaten in Österreich. Die Funktionsweise ist bei den meisten so, dass Bargeld eingezahlt werden kann und dieses Bargeld, je nach Wechselkurs, dann in Bitcoins oder anderen Kryptowährungen umgetauscht wird. Dafür werden Spesen von 3 % und deutlich mehr verlangt. Werden höhere Barbeträge einbezahlt, muss man sich auch legitimieren, dies dient zur Vorbeugung der Geldwäsche.

Bitcoins versteuern - wann muss ich Steuern bezahlen?

Für Bitcoin Austria hat Frau Natalie Enzinger, eine Steuerberaterin, eine Präsentation erstellt, in der Sie sich dem Thema Steuern und Bitcoin angenommen hat. Natürlich gelten diese Aussagen auch für andere Kryptowährungen. Bei der Behandlung von Bitcoins ist gleich zu Beginn der Umstand spannend, dass es sich bei Bitcoins um ein unkörperliches Wirtschaftsgut handelt. Damit es kein gesetzliches Zahlungsmittel und auch keine Fremdwährung. Durch den Umstand, dass es sich bei Kryptowährungen um ein unkörperliches Wirtschaftsgut handelt, gibt es Besonderheiten in Sachen Versteuerung.

Kauft man nun Bitcoins, so ist die Annahme, dass es sich um ein Tauschgeschäft handelt (wobei es immer auf den konkreten Anlassfall geht. Ist man Unternehmer, Privater, …). Man kauft für einen Euro-Betrag eine bestimmte Anzahl an Bitcoins. Zu einem späteren Zeitpunkt verkauft man diese wieder. Wirft man einen Blick auf die 7 verschiedenen Einkunftsarten so zeigt sich rasch, dass es sich um eine außerbetriebliche Einkunft bei einem Privaten handelt und hier um eine Einkuft aus der Spekulation, also die 7. Einkunftsart:

  1. Einkünfte aus Land­ und Forstwirtschaft
  2. Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  3. Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  4. Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit
  5. Einkünfte aus Kapitalvermögen
  6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  7. Sonstige Einkünfte (darunter fällt eben auch die Spekulation)

Wann muss ich Steuern bezahlen?

  • Wer Bitcoins innerhalb eines Jahres verkauft, der ist steuerpflichtig
  • Es gibt eine Freigrenze von 440 Euro pro Kalenderjahr, falls lohnsteuerpflichtige Einkünfte vorliegen, gibt es sogar einen Veranlagungsfreibetrag von 730 Euro
  • Der Gewinn aus der Spekulation ist zum jeweiligen Einkommensteuertarif zu versteuern, siehe Tabelle.
    • 0 % für Einkommensteile von 0 bis 11.000 Euro jährlich
    • 20 % für Einkommensteile von 11.001 bis 18.000 Euro jährlich
    • 35 % für Einkommensteile von 18.001 bis 31.000 Euro jährlich
    • 42 % für Einkommensteile von 31.001 bis 60.000 Euro jährlich
    • 48 % für Einkommensteile von 60.001 bis 90.000 Euro jährlich
    • 50 % für Einkommensteile von 90.001 bis 1.000.000 Euro jährlich
    • 55 % für Einkommensteile über 1.000.000 Euro jährlich
  • Behält man über 1 Jahr die Bitcoins, so sind diese steuerfrei bzw. nicht steuerbar (sofern die Veranlagung nicht zinstragend ist – genauere Details gibt es unter dem Link weiter unten vom Finanzministerium).
  • Verluste aus Spekulationsgeschäfte können mit Gewinnen aus Spekulationsgeschäfte gegengerechnet werden innerhalb des gleichen Veranlagungsjahres

Alternativ zu diesen Ausführungen kann auch die Rechtsnews des Finanzministeriums vom 1.1.2020 empfohlen werden. Das Finanzministerium hat sich hier sehr ausführlich zu den Steuern von Kryptowährungen geäußert.

In diesem Video befasse ich mich mit dem Thema Kryptowährungen und Steuern in Österreich. Ein scheinbar einfaches Thema, doch der Teufel liegt im Detail. 

Literatur

Natürlich wird das Thema Bitcoin & Co auch in der Literatur behandelt. Ob erklärende Bücher oder vermeintliche Gurus die den totalen Crash voraussagen und der Meinung sind, nur mit Kryptowerten gibt es ein Entrinnen. Alles dabei, alles zu finden.

Hier ein paar Buchideen – über weitere Buchempfehlungen im Kommentarbereich unten freue ich mich!

  • Bitcoin & Co.: Der Praxis-Ratgeber für Anfänger – 3 Schritte zur finanziellen Freiheit (Deutsch)
  • BLOCKCHAIN FÜR ANFÄNGER: Alles was du über Blockchain, Bitcoin, Smart Contracts und Kryptowährungen wissen musst
  • Blockchain for Dummies
  • KRYPTOWÄHRUNGEN – Das 1×1 der Investments in Bitcoin & Altcoins: Wie Sie die Blockchain richtig verstehen lernen, in Kryptowährungen intelligent investieren und maximale Gewinne erzielen
  • Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum, Blockchain, ICOs & Co. einfach erklärt

Bitcoin Mining - rechnet sich das in Österreich?

  • Jeder kann Bitcoin Mining betreiben, einfach mit dem eigenen PC selbst seine eigene Bitcoins „minen“. ABER und jetzt kommt es, denn das Minen ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden und der dazu nötige Energieaufwand hat das Schürfen von Bitcoins in Österreich ineffizient und teuer gemacht. Es benötigt dazu mittlerweile eine spezielle Hardware die dafür ausgerichtet ist und günstigen Strom. Österreich ist nicht gerade dafür bekannt diesen herzustellen. Faustregeln sagen dazu, dass die Produktion der Kilowattstunden nicht mehr als 0,005 bis 0,10 Euro kosten darf. Selbst bei einer eigenen PV-Anlage ist dies mehr als schwer. Zusätzlich darf man nicht vergessen, dass es auch zu Kursschwankungen kommt und was heute noch lukrativ im Schürfen erscheint, kann morgen durch einen Kursverfall ein Verlustgeschäft sein. Wenn das Mining sich für Bitcoins nicht auszahlt, könnte es jedoch sein, dass sich das Mining für alternative Kryptowährungen wie LiteCoin oder Bytecoin rechnen würde. Nachdem die Kurse der Kryptowährungen so stark gefallen sind, haben die wenigen Miningfarmen in Österreich auch ihre Dienste beendet. Es ist finanziell einfach nicht möglich hier positiv zu wirtschaften.

    Als der Kurs der Kryptowährungen im Jahr 2018 so richtig nach unten fiel, haben viele Miner aufgegeben, sogar Konkurse waren gegeben. Je niedriger die Preise, desto schwieriger wird es kostendeckend oder gar mit Gewinn zu minen.

Welche Fragen haben Sie zu Bitcoins oder andere Kryptowährungen?

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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98 Kommentare
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Sehr guter und informativer Artikel. Ich hätte mal eine Frage, die für langfristiges Investment relevant ist. Auf der Website des BMF fand ich Hinweise, dass bei Kryptos eher das First In First Out-Prinzip zur Anwendung kommt und nicht das Prinzip, dass Nachkäufe den Einstandswert aliquot senken, so wie bei Aktien und ETFs. Kann das sein?

Danke für die rasche Antwort. Bin erst seit kurzem bei Bitpanda und habe erst kleine Beträge in einige Kryptos gesteckt. Interessant, dass ich mir das Verfahren aussuchen kann. Etwas verwirrend für Neulinge, die Aktien und ETFs gewohnt sind. Bei Aktien handhabe ich das so, dass ich nachkaufe, wenn der Kurs unter den Einstandskurs fällt. Bei Kryptos muss ich das mal beobachten ob ich dann „Kurs pro Kauf“ oder Durchschnittskurs in den Details sehe. Dokumentieren werde ich sowieso wegen der Besteuerung, wobei ich davon ausgehe, dass die Kursgewinne pro Jahr vermutlich unter 440,- liegen werden.

Kurz gesagt: Bitpanda handhabt das anders als die Flatex, die automatisch den Durchschnittskurs berechnet. Bei der Besteuerung habe ich dann die Wahl auf eines der Prinzipien.

Danke für den exzellenten Artikel!
Ich würde gerne die Bitcoins, die ich kaufe, verleihen. Wenn ich sie auf das Ertragskonto schicke, entfällt die Steuerfreiheit nach einem Jahr, nicht wahr? Und die Erträge werden mit 27,5% versteuert. Wenn ich damit aufhöre und die Bitcoin wieder in die normale Wallet stecke, fängt dann das Jahr bis zur Steuerfreiheit wieder an zu zählen, oder ist das für immer verfallen und ich muss den vollen Steuersatz bei Veräußerung zahlen?

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das hat mir sehr geholfen! Danke für die tollen Informationen, die du zur Verfügung stellst, nehme deinen Link um mein Konto bei Nuri aufzumachen 🙂

Hallo Andreas,
Wie auch bei P2P frage ich mich ob man Krypto Kursgewinne IMMER als Veranlagung beim Finanzamt angeben muss? Auch wenn ich zb. Krypto länger 1 Jahr (bzw. Gewinn unter 440€ selben Jahr) halte?
Das Finanzamt weiß ja nicht was ich mache. Meines Wissens muss ich mich selbst überwachen und mich selbst nach Ö Steuerrecht besteuern. Nur falls mir das Finanzamt auf die „Schliche“ kommt das ich Kursgewinne mache, muss ich nachweisen das ich die Coins länger 1 Jahr gehalten habe.
Liege ich dabei richtig? LG

Hallo Andreas – ich mal wieder.

nach einem Jahr verkaufe ich Kryptowährung ja steuerfrei – wird innerhalb eines Jahres nur der Gewinn eines Verkaufs (also Einkaufs – Verkaufspreis) oder der gesamte Verkaufspreis versteuert?

lg
Bastian

„sofern die Veranlagung nicht zinstragend ist“
Was bedeutet das?
Mfg

Danke !!

Hi Andreas. Gibt es schon verlässliche Steuerregeln zum Thema Staking bei Krypto? Es handelt sich hierbei ja NICHT um Zinsen aus einem Verleihgeschäft, wie man vielleicht meinen könnte sondern um die Leistung zur Validierung der Blockchain. Habe hierzu das hier gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=dB60sDqyrKA. (ab Minute 37) Hierbei wird das am Beispiel Tezos erklärt und in drei Varianten unterteilt. Wollte mal fragen, ob du da was aktuelleres gehört hast, das Video ist ja aus Oktober 2020. Danke!

Servus Andreas ,

Kannst du mir vielleicht kurz und knapp helfen ? Ist es Steuer frei unter einem Jahr sein Gewinn an Krypto auszuzahlen z.b (ab ein bestimmtem Betrag)?

Hallo, Insbesondere der Besteuerung bist du absolut richtig gelegen. Hier eine Info von meinem Steuerberater:
https://www.accurata.at/steuernews_klienten/m%C3%A4rz_2021/sind_gewinne_aus_dem_handel_mit_kryptowaehrungen_steuerpflichtig_/

Hallo Andreas! Danke für den Artikel. Wenn man auf Kraken verkauft und das Geld dort liegt und man wieder reinvestiert…wie wird das an das Finanzamt zwecks Steuer gemeldet? (wusste bis heute nicht, dass man teilweise überhaupt versteuern muss)

Wenn es Coins aus dem Jahr 2018 waren, sollten die aber steuerfrei sein?
Ich habe heuer lediglich aus dem Jahr 2018 Coins verkauft und in neue Coins reinvestiert.

danke

Hallo Andreas, vielen Dank für die hilfreichen Informationen. Unterjährige Gewinne aus Kryptowährungen werden also als Einkommen versteuert mit entsprechender Freigrenze, in die auch andere Einnahmeneingehen (z.B. AirBnB-Vermietung). Ich kann also nie Verluste aus Wertpapieren und Kryptowerten im selben Jahr gegenrechnen (als Privatperson, ohne Verzinsung auf den Kryptowerten, um’s mal einfach zu halten)? Fiktives aktuelles Beispiel: wenn ich z.B. heute Gamesstop Aktien mit Verlust verkaufe und Bitcoins, die ich letzten September gekauf habe gewinnbringend verkaufe, ansonsten dieses Jahr keine weiteren Kryptowährungen oder Aktien verkaufe, zahle ich für 2021 volle (Einkommenssteuer-) Steuer auf den Bitcoin-Gewinn und die Verluste aus Gamestop bleiben unbeachtet?… Weiterlesen »

Wenn nein (also keine gegenseite Gegenrechnung), kann ich Kryptoverluste einbringen um die Einkommensteuer zu mindern (z.B. gegengerechnet mit regulärem Gehalt, oder Vermietung aus Airbnb)? Oder gelten nur andere Spekulationen?

Falls ich kein Einkommen habe, bedeutet das, dass ich wenn ich innerhalb eines Jahres Verkaufe keine Steuern zahlen muss?
Lg

Kraken ist eindeutig am günstigsten… Warum nimmt dann nicht jeder diesen Anbieter, warum dann Bitpanda, Coinbase etc.? Einfach Geschmack oder übersehe ich etwas? Lg

Könnte jemand mit Erfahrung den Vergleich von Bitpanda und Bison anstellen?
-Kosten
-Gebühren
-Usability
-legal pros/cons (AT/DE)
-Steuern
-Useranzahl
-Sicherheiten-Treuhänder-Banken

Zuletzt bearbeitet 9 Monate her von Bitnami

Toller Artikel! Was aus dem Artikel nicht klar hervorgeht: Wie verhält es sich, wenn man Kryptowährungen unterjährig nicht verkauft, sondern in eine andere Kryptowährungen umtauscht?

Danke für die rasche Rückmeldung! Das heißt als, die alte Kryptowährungen muss zum Tauschzeitpunkt bewertet und der ggf. vorhandene (fiktive) Gewinn versteuert werden?

Leider musste ich bei bitpanda die Erfahrung machen, das just beim höchsten Kurs kein Handeln mehr möglich war. Angeblich technische Probleme. Das aber in den letzten Tagen schon öfter.
Auch bei bison soll das der Fall gewesen sein.
Kann es sein, dass man bei einem hohen Kurs ohnehin nirgends verkaufen kann?

Danke, für die rasche Antwort.
Ist halt schon „verdächtig“, dass die Systeme immer zusammenbrechen bei massiven Kursveränderungen.
Und es muss ja sehr rasch gehen um Gewinne mitnehmen zu können.

Hallo Andreas,
ist die Bison App (Deutschland) für Österreich zugelassen? Steuereinfach wie Broker? oder brauchts bei Auszahlung dann einen Steuerberater?
liebe Grüße und Danke
Bernhard

Sorry, das heißt nun im Klartext, dass für Österreicher (Tiroler 😍) Bison gleich „gut“ ( Steuer, …) ist wie zB die von Dir angegebenen wie bitpanda?
Danke für deine rasche Hilfe.
Deine Seite hat mir bis jetzt schon sehr geholfen bzgl ETFs und Brokerauswahl.
Von mir ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
Bernhard

Danke für den guten Beitrag. Steuern muss ich mir noch genauer anschauen…
Ich verwende die BISON-App der Börse Stuttgart. Ist ganz smart mit defacto Null Gebühren, außer einen 0.7% Spread-Aufschlag bei Kauf bzw. Verkauf

Sorry habe mich nicht richtig ausgedruckt ,laut unten angegeben liste bis 10000 € Steuer frei?Danke und ein schönes 2021

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