Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Smartbroker Depot

Smartbroker Depot

Auf einen Blick:

  • Nicht steuereinfach
  • Keine Depotgebühr, keine Gebühr Verrechnungskonto
  • 0 € Ordergebühren möglich (gettex)
  • 5,55 € Ordergebühr an der Xetra, ab 10 € an der Wiener Börse, ab 8 $ an den US-Börsen
  • Keine Dividendengebühr

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,00 Euro p.a.
Kontoführung:0,00 Euro p.a.
Order ab:

0 Euro gettex (ab 500 €)
5,55 Euro an XETRA
10,00 Euro an Wiener Börse

Steuereinfach:Nein

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Günstige Ordergebühren (ab 0 € über Handelsplatz gettex)
  • Keine Depotgebühr, keine Gebühr für das Verrechnungskonto
  • Rasche Depoteröffnung
  • Keine Dividendengebühr

Nachteile

  • Nicht steuereinfach 

Smartbroker, ein neues Depot aus Deutschland, auch für uns Österreicher möglich. Der Banking Partner ist die Baader Bank.

Kosten & Gebühren

Smartbroker bietet eine Vielzahl an Wertpapierprodukten an und richtet sich an versierte Anleger.

Depot

Es gibt bei Smartbroker keine Depotgebühr, ohne Wenn und Aber. 0,00 Euro Depotgebühr im Jahr heißt es also beim neuen Angebot aus Deutschland.

  • 0,00 Euro Depotgebühr
Es ist auch möglich Unterdepots zu eröffnen.

Konto

Auch das Verrechnungskonto ist kostenlos. Es gibt keine Gebühren für das Führen des Verrechnungskonto für die Abrechnungen. 

  • 0,00 Euro Kontogebühr für das Wertpapier Verrechnungskonto
Es ist auch möglich Fremdwährungskonten einzurichten in z. B. Schweizer Franken oder US-Dollar.

Order

Der Smartbroker wirbt mit 0 Euro Ordergebühr am elektronischen Handelsplatz gettex. Hier fällt keine Ordergebühr an, sofern der Ordergegenwert 500 Euro oder mehr ist. Liegt dieser darunter, sind es 4,00 Euro Ordergebühr.

Wird eine Order an der Wiener Börse aufgegeben, so kostet diese Order mindestens 10,00 Euro je Ausführung. Die genaue Formel zur Berechnung der Ordergebühr lautet für die Wiener Börse:

  • 4 € Grundpreis
    + 0,06 % vom Ordervolumen
    Mindestens 10,00 €

An der deutschen Xetra kostet eine Order mindestens 5,55 Euro je Ausführung und wird je nach Ordergegenwert um eine Spur teurer. Die genaue Formel zur Berechnung der Ordergebühr für Xetra lautet:

  • 4 € Grundpreis
    + 0,01 % vom Ordervolumen
    Mindestens 1,50 € Börsenplatz

Wird an us-amerikanischen Börsen gehandelt, wie z. B. an der NYSE oder NASDAQ, so fallen mindestens 8 US-Dollar je Ausführung an. Die genaue Formel lautet hier:

  • 4 € Grundpreis
    + 0,02 % vom Ordervolumen
    + evtl. SEC Gebühr
    Mindestens 8,00 $

Günstiger Handelsplatz

Order 1.000 Euro: 0,00 € Euro
Order 2.000 Euro: 0,00 € Euro
Order 5.000 Euro: 0,00 € Euro
Order 10.000 Euro: 0,00 € Euro
Berechung Ordergebühr: Über gettex 0,00 €

Wenn Ordergegenwert < 500 € so Ordergebühr 4,00 €

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 10,00 € Euro
Order 2.000 Euro: 10,00 € Euro
Order 5.000 Euro: 10,00 € Euro
Order 10.000 Euro: 10,00 € Euro
Berechung Ordergebühr: 4 € Grundpreis

+ 0,06 % vom Ordervolumen

Mindestens 10,00 €

XETRA

Order 1.000 Euro: 5,55 € Euro
Order 2.000 Euro: 5,60 € Euro
Order 5.000 Euro: 5,90 € Euro
Order 10.000 Euro: 6,40 € Euro
Berechung Ordergebühr: 4 € Grundpreis

+ 0,01 % vom Ordervolumen

Mindestens 1,50 € Börsenplatz

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: 8,00 $ Euro
Order 2.000 Euro: 8,00 $ Euro
Order 5.000 Euro: 8,00 $ Euro
Order 10.000 Euro: 8,00 $ Euro
Berechung Ordergebühr: 4 € Grundpreis

+ 0,02 % vom Ordervolumen

+ evtl. SEC Gebühr

Mindestens 8,00 $

Dividende

Es gibt keine Dividendengebühren beim Smartbroker. Je Dividendenzahlung wird 1:1 durchgebucht, einzig in Fremdwährung könnte es zu einer kleinen Devisenprovision kommen, siehe Kapitel darüber. Für die Dividende selbst gibt es keine Kosten. Speziell für Dividendendepots ist das sicherlich allemal interessant!

Fonds- und ETF-Ausschüttungen sind das natürlich auch.

  • Keine Dividendengebühr

Devisen

Eine kleine Marge gibt es auch beim Smartbroker, wenn Fremdwährungen in Euro konvertiert werden müssen. Im Preis- und Leistungsverzeichnis des Smartbrokers findet sich dazu eine Tabelle über den Kursaufschlag bzw. -abschlag. Bei US-Dollar heißt es 0,003 Euro Aufschlag bzw. Abschlag. 

ETF-Sparplan

Die Ausführung eines ETF-Sparplans kostet mindestens 1,00 Euro bzw. 0,20 % vom Sparplan Wert. Es gibt mit Jänner 2024 810 sparplanfähige ETFs, eine Vielzahl von 796 Stück an Premium ETFs sind kostenlos erhältlich. Die Mindestrate beträgt 25,00 Euro.

Fonds-Sparplan

Auch hier wieder das Problem des nicht steuereinfachen Brokers. Der Fondskauf über Sparplan ist kostenlos und ohne Ausgabeaufschlag.

Hauptversammlung

Hier fallen mindestens 25 Euro an eigenen Spesen der Baader Bank an. Hinzu kommen noch etwaige fremde Spesen.

Wertpapiere

Was für Wertpapiere können bei Smartbroker gehandelt werden und wenn diese gehandelt werden, welche Orderzusätze können hier verwendet werden? Hier die Auflösung zu dieser Frage.


Handelbare Wertpapiere / Assets

Aktien: Ja
Anleihen: Ja
Fonds: Ja
ETFs: Ja
ETCs: Ja
CFDs: Nein
Futures: Nein
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: Ja
Optionen: Nein
Forex: Nein
Krypto: Nein
Gold: Nein

Orderzusatz

Market: Ja
Limit: Ja
Stop-Limit: Ja
Stop-Loss-Buy: Ja
Trailing Stop: Nein
Trailing-Stop-Limit: Nein
OCO: Nein
OCO Limit: Nein
Folgeorder: Nein

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum): Ja
Tagesgültig: Ja
Unbefristet: Ja
Wochenultimo: Nein
Monatsultimo: Ja
Ultimo nächster Monat: Ja

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot getestet und bewertet. Ebenso wurden bereits Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Testbericht
3.3 /5
Erfahrungsberichte
(4 Erfahrungsberichte)
2.2 /5 (4 Erfahrungsberichte)

Online Trading und App Trading

Folgt demnächst

Eröffnung

Die Eröffnung eines Depots bei Smartbroker erfolgt online über das Ausfüllen eines Formulars in der dazugehörigen Smartphone App. Hier werden die persönlichen Daten abgefragt und natürlich auch die bisherigen Erfahrungen mit der Wertpapieranlage.

Im Rahmen der Depoteröffnung muss sich der österreichische Kunde natürlich auch identifizieren. Das erfolgt sofort und sogleich über das VideoIdentverfahren der Deutschen Post.

Die Eröffnung des Depots dauert wenige Stunden an einem Werktag.

Bilder & Videos

Weitere Bilder zu Smartbroker werden noch folgen. Ebenso ein Video.

Sicherheit & Seriosität

Die Smartbroker AG ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Berlin. Als Banking Partner hat sich die Smartbroker AG auch die Baader Bank aus München ausgesucht. Diese Bank unterliegt natürlich auch der deutschen Einlagensicherung (bis 100.000 Euro) und der Anlegerentschädigung (bis maximal 20.000 Euro).

Kontakt

Postalisch:

Smartbroker AG

Ritterstraße 11
10969 Berlin

0049 30 257 708 403
service@smartbrokerplus.de

Telefonisch:
0049 30 257 708 403

Montag – Freitag: 08 – 18 Uhr

Fazit

Das nicht steuereinfache Wertpapierdepot von Smartbroker ist für alle interessant, die ihre Steuerthemen selbst in die Hand nehmen wollen. Die Depotgebühr mit 0,00 Euro ist toll, keine Gebühr für das Verrechnungskonto ist auch “normal” für deutsche Depots, abnormal für österreichische Angebote. 

Die Ordergebühren an den deutschen Börsen sind top, denn je nach Handelsplatz sind bereits Order mit 0 € möglich (gettex). Auch die Ordergebühren an der Wiener Börse (ab 10 Euro, Xetra ab 5,55 Euro oder NYSE/NASDAQ ab 8,00 US-Dollar sind gut). Eine Vielzahl an Handelsplätze im Ausland sind im Angebot.

Sehr positiv ist auch, dass es keine Dividendengebühr gibt und der Aufschlag auf Devisenumwandlungen sind ebenso sehr gering. Also ist das Smartbroker Depot auch für Langfrist-Anleger geeignet denen es nichts ausmacht, dass das Angebot nicht steuereinfach ist.

ETF-Sparpläne sind zwar auch günstig, denn Mindestgebühren von 1,00 Euro bzw. 0,20 % vom Orderwert sind keine wirklichen Gebühren. Der Wermutstropfen ist hier ganz einfach das Thema steuereinfach. Es ist komplex das Steuerthema selbst zu machen.

Insgesamt ist das Angebot von Smartbroker gut, günstig, aber eben nicht steuereinfach.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

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9 Kommentare
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Kann man sich bei dem Broker auch einen Steuerreport ausgeben lassen? Und ist dieser dann auch halbwegs brauchbar für die österreichische Steuererklärung?

Laut aktueller Auskunft (März 2023) vom Kundensupport soll es zukünftig nach Umstieg von Smartbroker von DAB/BNP auf Baader Bank nicht mehr möglich sein, als österreichisch Ansässiger ein Depot bei Smartbroker zu führen.

Mit diesen Konditionen werden sie wohl ein richtigen Bauchfleck landen !!!!!!!!!!!!!

Hallo Andreas, Vorweg Danke für Deine Arbeit. Gerade bei nicht-steuereinfachen Brokern würde mich auch zusätzlich interessieren, wie es mit Exporten von Transaktionen zur eigenen Weiterverarbeitung aussieht. Ob man die relevanten Daten exportieren kann und damit die Daten für die Steuerberechnung leicht zur Hand hat oder eben nicht. Bei Traderepublic hab ich nun alle PDF Daten einzeln manuell runterladen müssen. Um das in eine Liste zu bekommen habe ich das dann über Portfolio Performance verarbeitet. Gesamt gesehen recht aufwändig. Mein Fokus sind derzeit Dividendenaktien (die bei Flatex nicht alle optimal zu parken sind). Aber auch Aktiensparpläne suche ich noch.

LG Christian

Wenn ich mir die ETF geschickt, sprich Meldefonds in AT, aussuche, sollte sich der Aufwand für die Steuererklärung eigentlich in grenzen halten. gerade jetzt wo es die 16.x Zeilen in Profitweb gibt.

Ich muss mich noch erkundigen wie es mit Quellsteuer auf Dividenden und Co aussieht. Und wie ich das in der Steuererklärung schreibe.

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