Depots

Wertpapierdepots

Jede Vollbank (auch Universalbank) bietet alle Bankgeschäfte allen Kundengruppen an. Darunter gehören auch Wertpapierdepots. Neben den Vollbanken gibt es auch spezialisierte Banken und Insitute die ein reduziertes Produktportfolio besitzen und neben dem Wertpapierdepot keine oder wenige andere Produkte anbieten. Diese Angebote sind in der Regel ausschließlich für Selbstentscheider. Das bedeutet, es gibt keine Beratung welche Wertpapiere für einen geeignet sind, sondern der Kunde entscheidet ausschließlich selbst und ausschließlich auf eigene Gefahr. Self Directed Brokerage Service heißt dies dann in der Fachsprache. Keine Assistance durch eine Beraterin oder einen Berater (manche meinen sogar, dass es sich hier um Verkäufer handelt in den Banken).

Wertpapierdepot Anbieter

Agora Direct (Interactive Broker)nicht steuereinfach
Bank Austria steuereinfach
Bankdirekt steuereinfach
Bankhaus Jungholz steuereinfach
Banx Broker (Interactive Broker) nicht steuereinfach
BAWAG P.S.K. steuereinfach
Börse Live steuereinfach
Brokerjet (eingestellt)steuereinfach
Bux Zero nicht steuereinfach
CapTrader (Interactive Broker) nicht steuereinfach
Ceros24 (Interactive Broker) nicht steuereinfach
Comdirect nicht steuereinfach
Consorsbank nicht steuereinfach
DADAT steuereinfach
Degiro nicht steuereinfach
DKB nicht steuereinfach
Easybank steuereinfach
Erste Bank steuereinfach
eToronicht steuereinfach
FIL Fondsbank* steuereinfach
Finogradnicht steuereinfach
Flatex steuereinfach
Generali Bank (nur noch Bestandskunden)steuereinfach
George Wertpapierhandel (Erste Bank und Sparkassen)steuereinfach
Hello Bank steuereinfach
IG nicht steuereinfach
ING* steuereinfach
Lynx (Interactive Broker) nicht steuereinfach
Oberbank steuereinfach
Onvista nicht steuereinfach
Revolut nicht steuereinfach
Scalable Capitalnicht steuereinfach / kostenpflichtige Ausfüllhilfe
Smartbrokernicht steuereinfach
Swissquotenicht steuereinfach
Trade Republic nicht steuereinfach
Trading 212nicht steuereinfach

*Hier gibt es nur Fonds

Definition

Das Wertpapierdepot ist die Basis für das Halten von Wertpapieren. „Depot“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „Lager“. Ein Wertpapierdepot ist somit nichts anderes als ein Wertpapierlager. Dort können Wertpapiere eingelagert werden und bei Bedarf wieder herausgenommen werden.

Die Wertpapierbestände werden am Wertpapierdepot verbucht.

Das Wertpapierdepot, die Börsenplätze, das Verrechnungskonto - das Zusammenspiel um Wertpapiere halten zu können.
Das Wertpapierdepot ist die zentrale Drehscheibe für das Halten von Wertpapieren. Die Wertpapiere werden auf Börsen bzw. Handelsplätze gekauft und die Wertpapiere werden mit einem Wertpapier-Verrechnungskonto gegenverrechnet. Dieses Verrechnungskonto wird von einem Girokonto gespeist bzw. dorthin auch wieder ausbezahlt. Manchmal ist es auch möglich, dass der Broker anbietet, dass das Verrechnungskonto das eigene Girokonto ist.

(1) Börsenplätze / Handelsplätze

An den Börsenplätzen bzw. Handelsplätzen können Wertpapiere ge- oder verkauft werden. Die Dienstleistung der Börse kostet ebenfalls Geld. Diese wird beim Kauf und Verkauf als Transaktionskosten abgerechnet. Der Broker führt diese meist als „fremde Spesen“.

(2) Wertpapierdepot

Diese Wertpapiere werden dann in ein Wertpapierdepot eingelagert bzw. ausgelagert. Für dieses Wertpapierdepot muss in der Regel Depotgebühr bezahlt werden. Die heimischen Institute verrechnen im Regelfall eine Depotgebühr, während es im Ausland oftmals der Fall ist, dass keine Depotgebühr verrechnet wird. Die Depotgebühr liegt bei Online Broker meistens bei bis zu 0,13 % p.a. des Depotvolumens zum Stichtag.

(3) Verrechnungskonto

Die gekauften Wertpapiere kosten einen bestimmten Preis. Inklusive der Gebühren für den Broker bzw. für die Börse und Makler wird der Kauf gegen das Verrechnungskonto abgerechnet. Verkäufe kommen am Verrechnungskonto als Konto-Gutschrift an. Je nach Anbieter ist das Verrechnungskonto gratis oder kostenpflichtig. Im Fall von Flatex ist das Verrechnungskonto kostenlos, jedoch werden Negativzinsen für Guthaben verrechnet. Bei den heimischen Anbietern kostet das Verrechnungskonto meist zwischen 10 und 25 Euro.

(4) Girokonto

Das Girokonto dient dazu, das Verrechnungskonto zu speisen bzw. vom Verrechungskonto gespeist zu werden. Vollbanken bieten es oftmals an, dass das Girokonto auch als Verrechnungskonto für Wertpapiere verwendet werden kann. Für wenige Transaktionen ist dies auch durchaus okay, jedoch leidet die Übersicht darunter, speziell wenn mehr Transaktionen stattfinden.

Video

In diesem Video wird erklärt, wozu ein Wertpapierdepot benötigt wird und was es mit dem Verrechnungskonto auf sich hat.

Depot und Verrechnungskonto: Wozu braucht man das?
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wertpapierdepot eröffnen

Wurden Vergleich zum besten Wertpapierdepot für die eigenen Ziele erfolgreich durchgeführt, so geht es dann um die Eröffnung des Depots für sich bzw. für sich und seinen Partner.

Die Eröffnung eines Depots erfolgt mittlerweile bei den meisten Anbietern ausschließlich online. Dazu bietet die Website des Anbieters (Flatex, DADAT, Hello Bank, Bankdirekt, …) ein Online Formular. Bei einer Vollbank ist natürlich auch die Eröffnung in der Filiale möglich.

Persönliche Daten

Das Institut möchte den Namen, die Adresse, Familienstand, Herkunft des Geldes, Steuernummer und andere persönliche Daten wissen.

Risikoprofil

Das Risikoprofil ist für das Institut deshalb wichtig, weil sich danach die möglichen Wertpapiere richten. Gibt der Antragsteller an, dass dieser neu im Bereich der Wertpapiere ist, keine wirtschaftliche Ausbildung hat und auch nicht über Wertpapier-Erfahrungen verfügt, so kann dieser natürlich keine hochspekulative Wertpapiere handeln. Mit dem Abfragen des Risikoprofils sichert sich der Anbieter ab, dass keine falschen Wertpapiere gekauft werden können.

Postident- oder Videoidentverfahren zur Legitimation

Im Rahmen des Eröffnungsprozesses muss auch die eigene Person legitimiert werden. Legitimation heißt nichts anderes als sich auszuweisen, dass man selbst tatsächlich jene Person ist, die man angegeben hat. Dies geschieht mit einem amtlichen Lichtbildausweis wie zum Beispiel dem Reisepass. Diesen Prozess müssen geschulte Personen durchführen. Entweder in einer Bankfiliale wird legitimiert oder über die österreichische Post oder ganz modern und zeitgemäß, über das Videoidentverfahren.

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Depotgebühren Vergleich in Österreich

Depotgebühren Vergleich in Österreich

Das Wichtigste in Kürze

  • Die laufenden Gebühren für die Depotführung drücken auf die Rendite, speziell für Langfrist-Investoren mit Buy & Hold Ansatz
  • Achten Sie darauf, welcher Broker steuereinfach ist, sprich die Steuern für Sie abführt – nicht steuereinfach bedeutet, dass Sie die Steuern korrekt berechnen und abführen müssen.
  • Interessante Wertpapierdepots mit niedrigen Depotgebühren (alle steuereinfach):
    • Flatex: 0,00 Euro p.a. Depotgebühr
    • DADAT Bank: 0,09 % p.a. Depotgebühr, 3,04 Euro mindestens pro Position
    • Hello Bank: 0,12 % p.a. Depotgebühr, mindestens 5,40 Euro pro Position bzw. mindestens 15,00 Euro je Depot
    • Bank Direkt: 0,1284 % p.a. Depotgebühr, mindestens 5,93 Euro pro Position
    • easybank: 14,40 Euro fix + 0,1296 % p.a., mindestens 5,76 Euro pro Position

In diesem Ratgeber

Vergleich

Depotgebühren ab 0 €

Die Kosten für ein online Depot bei einem Online Broker beginnen bei 0,00 Euro – manchmal nur für Neukunden für einen limitierten Zeitraum oder auch dauerhaft. Speziell ausländische Angebote glänzen oftmals mit keiner Depotgebühr, doch ist es dort so, dass die Steuerangelegenheiten selbst gemacht werden müssen und das kann mühsam und langwierig sein. Mitunter sogar nur unter Zuhilfenahme einer kostenpflichtigen Steuerberatung. 

Für langfristige Investoren sind die Depotgebühren neben den Kosten für ein Verrechnungskonto und Kosten für Ausschüttungen die wesentlichen laufenden Kosten bei der Führung eines Wertpapierdepots. Die Kauf- und Verkaufkosten fallen jeweils nur einmalig an, die Kosten für die Depotführung aber laufend und schmälert dementsprechend die Rendite des Investments.

Sich jedoch nur auf die Depotführungskosten aufzuhängen und alle anderen Entscheidungskriterien außer Acht zu lassen ist auch keine gute Idee. Achten Sie auf niedrige Depotgebühren und wählen Sie einen Broker bei dem Sie ein gutes Gefühl haben und ihm Vertrauen. Eine Optimierung auf die letzten 0,1x ist schön, doch vielleicht ist die Zeit hier besser aufgehoben bei der Auswahl der richtigen Investmentprodukte?

Hier eine Auswahl über steuereinfache Broker mit niedrigen Depotgebühren:

  • Flatex: 0,00 Euro p.a. Depotgebühr
  • DADAT Bank: 0,09 % p.a. Depotgebühr, 3,04 Euro mindestens pro Position
  • Hello Bank: 0,12 % p.a. Depotgebühr, mindestens 5,40 Euro pro Position bzw. mindestens 15,00 Euro je Depot
  • Bank Direkt: 0,1284 % p.a. Depotgebühr, mindestens 5,93 Euro pro Position
  • easybank: 14,40 Euro fix + 0,1296 % p.a., mindestens 5,76 Euro pro Position

Wertpapierdepots

Flatex Depot

Keine Depot-Gebühren verlangt Flatex in Österreich. Es entstehen auch keine Gebühren und Kosten für das Verrechnungskonto. Habenzinsen liegen bei -0,4%, die Sollzinsen momentan bei 6,25 %. Ja, richtig gelesen, die Habenzinsen sind negativ! Haben Sie ein Guthaben am Verrechnungskonto Ihres Flatexdepots, so müssen Sie für diese negative Zinsen bezahlen. Die Ordergebühren liegen beispielsweise für eine 1.000 € Order bei der Wiener Börse bei 7,70 €. Beim Xetra Frankfurt liegen 1.000 € Order bei einer Gebühr von 7,70 €. Außerbörslicher Handel ist ebenfalls möglich. Das Angebot lässt sich also mehr als sehen und ist empfehlenswert.

 zu Flatex »

DADAT Depot

Bei der DADAT bezahlt man herkömmlich für das Wertpapierdepot 0,09 % vom Depotwert bzw. mindestens 3,04 Euro pro Position. Hält man Wertpapierfonds (ausgenommen ETF), so wird keine Depotgebühr fällig. Das Verrechnungskonto kostet 10,12 Euro. Verglichen zum Angebot der Hello Bank, ist dies wie bereits beschrieben, um einen Deut günstiger. Bei den Tradinggebühren ist die DADAT in Österreich und Deutschland leicht teurer als die Hello Bank bei beliebten Ordergrößen, in den USA jedoch deutlich günstiger als die Hello Bank.

 zur DADAT »

Hello Bank Depot

Bei der Hello Bank ist die Depotgebühr 0,12 % p.a. vom Depotwert bzw. mindestens 5,40 Euro pro Position bzw. 15,00 Euro mindestens je Depot. Für Fonds im Depot, genauso wie bei der DADAT Bank, wird keine Depotgebühr verrechnet. Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für ETFs.

 zur Hello Bank »

EasyBank Depot

Mit Ende März 2020 führte die Easybank für Neukunden neue Konditionen ein. Nun gibt es eine fixe Depotgebühr von 1,20 Euro p. M., also 14,40 Euro im Jahr. Dazu kostet jede Position im Monat mindestens 0,48 Euro bzw. 5,76 Euro im Jahr bzw. 0,0108 % p. M., aufs Jahr gerechnet sind die 0,1296 %. 

Die Ordergebühren sind an der L&S Exchange äußerst günstig, hier können internationale Aktien (6.000 verschiedene Titel) bzw. rund 1.500 ETFs kostengünstig geordert werden.

  • Ordervolumen bis 3.000 Euro: 1, 00 Euro (0,00 Euro eigene Spesen + 1,00 fremde Spesen)
  • Ordervolumen 3.000,01 bis 10.000 Euro: 10,90 Euro (9,90 Euro eigene Spesen + 1,00 Euro fremde Spesen)
  • Ordervolumen ab 10.000 Euro: 16,90 Euro (15,90 Euro eigene Spesen + 1,00 Euro fremde Spesen

Die Ordergebühren an anderen Börsenplätzen hingegen sind teurer als beim vergleichbaren Mitbewerb. 

Wiener Börse

0,20 %
mind. 8,95 €
+ Fremde Spesen 0,03 % (mind. 1,90 €, max. 60 €)
+ 0,24 €

XETRA Frankfurt

0,24 %
mind. 8,95 €
+ Fremde Spesen 0,0055 % (mind. 0,69 €)
+ 2 €


NYSE und andere internationale Börsen

0,25 %
mind. 14 €
+ Fremde Spesen (0,10 % mind. 13,25 $) bei Verkauf 0,00218 %

 zu EasyBroker »

Bank Direkt Depot

Die Depotgebühren bei der Bankdirekt.at liegen im April 2020 bei mindestens 5,93 Euro pro Position bzw. 0,1284 % übers Jahr. Für das Verrechnungskonto muss mit Gebühren von ca. 20 Euro (19,84 Euro übers Jahr) gerechnet werden.

Eine Order über 1.000 Euro an der Wiener Börse schlägt mit ca. 7,90 Euro zu Buche. Bei 5.000 Euro sind es 15,70 Euro. Diese Kosten sind ganz gut. Teurer wird es an der XETRA in Deutschland. Hier kostet die Order über 1.000 Euro an Gebühren gleich mal 15,90 Euro und über 5.000 Euro dann 24,70 Euro.

 zu bankdirekt.at »

FAQ

Filialbanken wie

  • Raiffeisenbank
  • Volksbank
  • Sparkassen
  • BAWAG P.S.K.

sind Full-Service-Banken und bieten mehr als nur ein online Wertpapierdepot an und daher tun sich diese Banken auch dementsprechend schwer bei der Gestaltung von attraktiven Gebühren für ein Depot. Verglichen mit den Depotgebühren eines Online Brokers, können diese natürlich nicht mithalten, dafür bieten diese Banken und Sparkassen alles aus einer Hand an. Vom Girokonto, zur Finanzierung bis hin zum Wertpapierdepot. Online Broker, bei denen das Depot meist nur online verfügbar ist, haben folgende Vorteile im Vergleich zu den Depots der Filialbanken:

  • Niedrigere Depotgebühr (bis hin zu gratis Depotgebühr)
  • Niedrigere Ordergebühren
  • Einfach und ausgelegt auf online Order

Wertpapierdepot bei Raiffeisenbank, Sparkasse, Volksbank empfehlenswert?

Ja, durchaus. Ja, die Kosten und Gebühren sind dort höher, aber diese Banken und Sparkassen bieten auch etwas anderes als die reinen Online Broker. Wer seine Wertpapiere selbst kauft, keine Beratung benötigt und auch kein Problem damit hat, dass verschiedene Banken genutzt werden, so ist ein Online Broker vorteilhaft, denn die Gebühren lassen sich dadurch drücken.

Niedrige Kosten und Gebühren sind  äußerst vorteilhaft für die Rendite!

Es kommt nicht nur auf die Performance des Wertpapiers alleine an, denn mit hohen Kosten für das Wertpapier beim Kauf bzw. Verkauf und beim Halten des Papiers können die Rendite ordentlich drücken. Daher ist es durchaus gescheit, wenn ein Auge auf die sorgfältige Wahl des Wertpapieres gelegt wird, während das andere Auge die richtige Wahl des Online Brokers verantwortlich ist.

Sind Online Broker unsicherer als bekannte Filialbanken wie Raiffeisen oder Sparkassen? Grundsätzlich ist es so, dass der Verwahrer (also die Bank die das Wertpapierdepot führt) nicht Eigentümer der Wertpapiere ist und die Wertpapiere so nicht von der Insolvenz betroffen sind. Es gibt jedoch eine Ausnahme und zwar:

  • Wenn die Depotbank nicht selbst der Emittent dieser Wertpapiere ist
  • Wenn der Deckungsbestand ausreichend ist (kein Verlust und auch keine Veruntreuung)

Geht der Verwahrer tatsächlich in Insolvenz, so hat der Inhaber des Depots einen Herausgabeanspruch. Im Unterschied zu Spareinlagen gilt die Einlagensicherung bei Wertpapierdepots nicht. Hier gibt es jedoch die Anlegerentschädigung.

Für natürliche Personen werden 100 % bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro durch die Anlegerentschädigung abgedeckt. Für nicht natürliche Personen gibt es einen Selbstbehalt von 10 %, so werden also dann nur 90 % von maximal 20.000 erstattet. In welchen Fällen zieht die Anlegerentschädigung? Hier hilft die Website der WKO die hier dazu sagt:

Wertpapiere, die vertragskonform auf einem Kundendepot liegen, von der Bank im Sicherungsfall allerdings nicht weisungsgemäß auf ein anderes Depot übertragen oder ausgefolgt werden können, sind im Rahmen der Anlegerentschädigung bis zum Höchstbetrag von EUR 20.000,– gesichert.

Forderungen aus Guthaben von Konten, die sowohl als gedeckte Einlage als auch als sicherungspflichtige Forderung aus Wertpapiergeschäften entschädigt werden könnten, sind als gedeckte Einlage im Rahmen der Einlagensicherung zu entschädigen (§ 51 Abs 1 ESAEG).

Wann die Anlegerentschädigung einspringt bis zu einem maximalen Betrag von 20.000 Euro

Es gibt natürlich auch Wertpapierdepots im Ausland, wo diese Anlegerentschädigung nicht gilt bzw. anders gestaltet ist. So zum Beispiel bei Flatex, welche der deutschen Einlagensicherung bzw. Anlegerentschädigung unterliegt. Hier werden 90 % ersetzt bzw. maximal 20.000 Euro. Bei der Hello Bank aus Salzburg ist es so, dass die Einlagensicherung bzw. Anlegerentschädigung aus Frankreich gilt. Jene der Mutter BNP Paribas. Diese ist großzügiger ausgestaltet als jene in Österreich.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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Hallo,
ab wann gelten die Depotgebühren „Verwahrung im Ausland“ (bspw. Erste Bank)? Sobald ein Fond nicht aus Österreich stammt und der ISIN nicht mit AT beginnt? Oder welche Definition gibt es dafür?

Hallo Andreas
Habe eine allgemeine Frage zu den steuereinfachen Brokern. Habe einen Bruttogewinn im Jänner von 100k€ eingefahren und es wurden 27,5k€ für die KGST abgezweigt- soweit so gut.
Nun aber bin ich mit meinem virtuellen Cashbestand auf null € und überziehe mein Konto um 10k€. Da die Steuer doch am Ende des Jahres fällig wird, warum muss ich nun beim Broker Überziehungszinsen bezahlen, da dieser ja noch die 27,5k€ eigentlich noch nicht ans Finanzamt abgeführt wurde.
Habe ich da einen Fehler in meinen Überlegungen? Muss die KGST sofort entrichtet werden?
Bitte um kurze Info THX

Hallo Andreas
Danke dir für die Info- aber die Info die ich von Hellobank oder auch vor längeren von Brokerjet erhalten habe lautet anders. Die behalten sich das Geld und führen es erst am Ende des Kalenderjahres die KGST ab, denn wie können Verluste ansonsten Gegenverkehres werden? Aber vielleicht ist meine Info nicht mehr aktuell.
Danke Dir und gratuliere zu deiner tollen Site für Österr. Anleger.
liebe Grüsse
Erik

Flatex verlangt doch nun 0,5 % Negativrendite am Cashkonto und 0,1% Depot Gebühr…

Ad Anlegerentschädigung € 20.000,00: Bedeutet diese Begrenzung, dass es zu empfehlen ist, kein Kundendepot größer als € 20.000,00 werden zu lassen und ab einer Größe von € 20.000,00 sich einen weiteres Kundendepot bei einem anderen Broker, Bank etc. zu suchen?

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