Bankhaus Jungholz – Test & Erfahrungen

Bankhaus Jungholz – Test & Erfahrungen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Eine Marke der Raiffeisenbank Reutte
  • Historisch für betuchte Kunden
  • Depotgebühren mit 0,1872 % bzw. mindestens 36 Euro p.a. durchaus höherpreisig
  • Ordergebühren ab 9,95 Euro an der Wiener Börse oder Xetra

Direkt zum Angebot:

Test

Testergebnis

Im Broker-Test.at Vergleich wurde das Angebot analysiert und bewertet. Das Ergebnis des Tests zeigt sich so:

Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach

Die größten Vorteile und Nachteile des Broker Angebots:

Bankhaus Jungholz Online Broker Test
3.04 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (0 Erfahrungsberichte) User
Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach

Depotgebühren und Kontoführungsgebühr

Depotgebühr

Die Depotgebühren liegen bei mindestens 36,00 Euro im Jahr, bzw. 9,00 Euro pro Quartal. Im Quartal werden die Depotgebühren in der Höhe von 0,0468 % vom Depotwert abgebucht, was eine Depotgebühr von 0,1872 % im Jahr ergibt.

Verrechnungskontogebühr

Über die Gebühren für das Verrechnungskonto ist nichts bekannt.

Besonderheiten

Das Bankhaus ist im Normalfall mehr in der Vermögensverwaltung und -beratung zuhause, bietet aber auch einen Direktbroker an für jene Kunden, welche selbstständig ihre Wertpapierdepots verwalten möchten ohne hier Beratung in Anspruch zu nehmen.

Depotgebühren, Verrechnungskonto Gebühren, Besonderheiten

Depotgebühr 0,1872 % p.a. bzw. mind. 36 € p.a. bei mehr als 50 Trades/Kalenderjahr keine Gebühr für die Depotführung
Verrechnungskonto: 0,00 € p.a.
Besonderheiten:

Ordergebühren

Börsengebühren

Börslich
Bei den Ordergebühren hängt es davon ab, wo die Order durchgeführt wird. wird die Wertpapier-Order an der Wiener Börse, einer deutschen Börse oder im außerbörslichen Handel aufgegeben, so sieht die Gebührenstruktur wie folgt aus:
 
  • 4,95 Grundgebühr
  • + 0,25 % Provision vom Kurswert
  • + Auftragsgebühr von 2,50 Euro für Xetra und außerbörsliche Aufträge
 
An allen anderen Börsen beträgt die Auftragsgebühr nicht 2,50 Euro sondern 3,95 Euro.
 
Order US-Börsen:
  • 20,00 US-Dollar Mindestgebühr
  • + 0,20 % Provision vom Kurswert
Außerbörslich / Günstiger Handelsplatz
Direktpartner gibt es soweit bekannt beim Bankhaus Jungholz. Über die Höhe der Ordergebühren kann keine seriöse Aussage getätigt werden.

Devisenprovision

Kommt es zu Währungsumrechnungen, wird es teuer beim Nobel-Broker. 3,95 Euro beträgt die Auftragsgebühr, hinzu kommen noch 0,275 % vom Kurswert bzw. mindestens 6,00 Euro! Kommt es öfters zu Konvertierungen, kommt da schon einiges an Gebühren zusammen, speziell wenn es sich um Kleinbeträge handelt. 

Dividendengebühren

Informationen zu einer Gebühr bei Dividendenzahlungen ist nicht bekannt.

Börslich

Wiener Börse
Order 1.000 Euro: 9,95
Order 2.000 Euro: 12,45
Order 5.000 Euro: 19,95
Order 10.000 Euro: 32,45
Berechung Ordergebühr: 4,95 € Grundgebühr
+ 0,25 % Provision vom Kurswert
+ 2,50 € Auftragsgebühr

Maximalgebühr für die Order (Grundgebühr + Provision liegt bei 99 €).

Auftragsgebühr kommt auch bei Aufträgsänderungen zum Tragen
XETRA
Order 1.000 Euro: 9,95
Order 2.000 Euro: 12,45
Order 5.000 Euro: 19,95
Order 10.000 Euro: 32,45
Berechung Ordergebühr: 4,95 € Grundgebühr
+ 0,25 % Provision vom Kurswert
+ 2,50 € Auftragsgebühr

Maximalgebühr für die Order (Grundgebühr + Provision liegt bei 99 €).

Auftragsgebühr kommt auch bei Aufträgsänderungen zum Tragen
NYSE / NASDAQ
Order 1.000 Euro: 21,95
Order 2.000 Euro: 21,95
Order 5.000 Euro: 21,95
Order 10.000 Euro: 23,95
Berechung Ordergebühr: 3,95 € Auftragsgebühr
+ 0,20 % vom Kurswert, mind. 20 $

Auftragsgebühr kommt auch bei Auftragsänderungen zum Tragen. $:€ Umrechnung erfolgte 1:1.


Außerbörslich

Order 1.000 Euro:
Order 2.000 Euro:
Order 5.000 Euro:
Order 10.000 Euro:
Berechung Ordergebühr:


Devisen & Dividenden

Devisenprovision: 3,95 € Auftragsgebühr + 0,275 % vom Kurswert, mind. 6 €
Dividendengebühren: 0 €

Handelsangebot

Börsen

Das Bankhaus Jungholz spezialisiert sich auf Börsenplätze in Europa und den USA. 

Wertpapiere

Aktien, Anleihen, Fonds und Optionsscheine können über das elitäre Bankhaus gehandelt werden. 

Sparpläne

Ein Sparplanangebot gibt es nur für Fonds. ETFs oder Aktien können leider nicht per Sparplan angelegt werden. 

 

Börsen

Börsenplätze: Europa, USA
Außerbörsliche Handelsplätze: Ja


Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Ja
Fonds: Ja
ETFs: ?
ETCs: ?
CFDs: ?
Futures: ?
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: ?
Optionen: Nein
Forex: ?
Krypto: Nein

Sparpläne

Fonds-Sparplan: Ja
ETF-Sparplan: Nein
ETC-Sparplan: Nein
Aktien-Sparplan: Nein
Zertifikate-Sparplan: Nein
Gold-Sparplan: Nein

Service & Support

Support

Das Bankhaus Jungholz freut sich natürlich über zahlungskräftige Neukundinnen bzw. -kunden und bietet für die Kontaktaufnahme bei Fragen und Anliegen folgende Möglichkeiten an. 

 

Support Möglichkeiten 

Das Bankhaus ist unter den Telefonnummern 0800 1212150-850 bzw. 05676 800-850 erreichbar. Möchte man eine E-Mail senden, so ist das Bankhaus unter [email protected] erreichbar.

Schulungsangebote

Das Bankhaus setzt auf persönliche Beratung und möchte ihre Kundinnen und Kunden persönlich kennenlernen. Wissensvermittlung auf der Webseite für jedermann findet sich nicht. 

 

 

Steuereinfach

Das Wertpapierdepot des Bankhaus Jungholz ist steuereinfach für uns Österreicher, das heißt, die Raiffeisenbank Reutte zieht bei Verkäufen automatisch die Kapitalertragsteuer ab und im Fall von Einzeldepots wird auch ein automatischer Verlustausgleich durchgeführt.

Fazit

Das Bankhaus Jungholz ist eine Marke der Raiffeisenbank Reutte und zielt auf betuchte, vermögende Kunden ab. Neben der Vermögensverwaltung bietet die Raiffeisenbank auch ein Wertpapierdepot für Selbstentscheider an, das Starter-Depot. Die Gebühren für dieses Depot sind über den Gebühren der klassischen Online Broker, doch damit will sich das Bankhaus Jungholz auch nicht unbedingt konkurrieren. Günstiger und billiger kann es immer einer. Die Mindestgebühr beim Depot beträgt 36,00 Euro im Jahr (9,00 Euro im Quartal) und 0,1872 % p.a. bzw. 0,0468 % p. Quartal. Die Ordergebühren an den Börsen sind nach der Formel

  • 0,25 % vom Kurswert + 4,95 Euro Grundgebühr (max. 99,95 Euro) + Auftragsgebühr von mind. 2,50 Euro
zu berechnen. Damit kostet eine Order an der Wiener Börse oder deutschen XETRA 9,95 Euro bei einem Ordervolumen in der Höhe von 1.000 Euro. Bei einer Order an einer US-Börse kommen mindestens 20,00 US-Dollar an Mindestgebühr zu tragen.

Wie wird getestet?

Der Test auf Broker-Test.at umfasst 5 Testbereiche. Die 5 Hauptkriterien des Tests umfassen

  • Depot- und Kontoführungsgebühr
  • Ordergebühren
  • Handelsangebote
  • Service & Support
  • Steuereinfach

Im Detail runtergebrochen werden die 5 Hauptkriterien nochmals weiter untergliedert und mit Prozente versehen. Es versteht sich von selbst, dass diese Bewertung keine allgemein gültige Bewertung ist, denn jeder hat so seine eigene Vorlieben.

Depot und Kontoführungsgebühr20,00%
Depotgebühr15,00%
Kontoführungsgebühr5,00%
Besonderheiten (z.B. Negativzinsen, Wertpapierleihe) gegebenenfalls Abzug
Ordergebühren20,00%
Börsengebühren (Börslich als auch außerbörslich)15,00%
Devisenprovision3,00%
Dividendengebühren2,00%
Handelsangebot20,00%
Viele Börsen5,00%
Viele Wertpapiere5,00%
Sparpläne (Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Gold)10,00%
Service & Support20,00%
Support10,00%
Support Möglichkeiten (Zeiten, Chat, …)5,00%
Schulungsangebote5,00%
Steuereinfach20,00%

Diese werden nach besten Wissen und Gewissen bewertet und immer wieder neu evaluiert und gegebenenfalls neu bewertet.

Erfahrungsbericht schreiben

Sie sind Kunde beim Broker und möchten das Angebot bewerten? Dann zögern Sie nicht und hinterlassen Ihre Erfahrungen.

Erzählen Sie in Ihrem Erfahrungsbericht was für ein Anleger-Typ Sie sind (Trader, Buy & Hold), welche Wertpapiere Sie kaufen, etc. und danach erzählen Sie über Ihre persönlichen Erfahrungen z. B. zu diesen Punkten des Brokers:

  • Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
  • Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte wie z. B. Negativzinsen, Wertpapiere werden vom Broker verliehen, …?
  • Wie finden Sie die Ordergebühren?
  • Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
  • Wie sind die Kosten für Teilausführungen?
  • Gibt es eine Gebühr für Währungskonvertierungen (Devisenprovision) und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?
  • Gibt es Kosten bzw. Gebühren für Dividendenzahlungen?
  • Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
  • Ist das Angebot umfangreich?
  • Bietet der Broker viele Handelsplätze an?
  • Gibt es auch Sparpläne (für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Edelmetalle)?
    • Ist das Angebot auch umfangreich?
  • Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
  • Gibt es regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen(Seminare, Webinare, Veranstaltungen)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
  • Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?
  • Führt der Broker die Kapitalertragsteuer automatisch ab?
  • Ist es für Sie persönlich wichtig, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt, oder ist Ihnen das egal?
  • Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Erfahrungsbericht zum Broker veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 10 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 150 Wörter schreiben. Beachten Sie bitte, dass Sie tatsächlich Kunde sein müssen bei diesem Broker, bestehen Zweifel daran (z. B. weil der Erfahrungsbericht nicht stimmig ist, so wird nachgefragt und im Zweifel nicht freigeschalten). Gewünscht sind eben echte Erfahrungsberichte und keine Geschichten aus dem Märchenland. Nun aber los mit einem echten Erfahrungsbericht zum Broker:

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Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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Das Bankhaus ist Pleite und 70 Prozent der Einlagen weg.

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