ING DiBa Depot

ING DiBa Depot

Auf einen Blick:

  • Ende-Gelände! Die ING zieht sich aus Österreich zurück – wie es weiter geht, ob und wer die Depots übernimmt ist unbekannt soll sich aber in den nächsten Monaten entscheiden.
    • Steuereinfaches Depot, aber nur für aktive Fonds
    • ETF-Angebot der ING ist ein aktiver Dachfonds mit laufenden Kosten von 1,35 % p.a.
    • Kostenloses Wertpapierdepot
    • Nur 170 aktive Fonds zur Auswahl (Stand 28.9.2020)

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,00 % p.a. 
Kontoführung:0,00 Euro/Quartal
Order ab:0,00 Euro – Ausgabeaufschläge auf Fonds variieren… bis über 3 % möglich
Steuereinfach:Ja

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Kostenloses Depot
  • Konto, Sparkonto und Depot unter einem Dach

Nachteile

  • Nur teure aktive Fonds
  • Diese wechseln öfters
  • ETFs die angeboten werden, sind tatsächlich aktive Fonds mit jährlichen Kosten von 1,35 %

Ein Wertpapierdepot bei der ING in Österreich? Das hat nicht viele Vorteile, denn das kostenlose Depot der ING ist nur für Fonds. Die ING lässt die Österreicher aus keinen 170 Fonds (Stand 28. September 2020) auswählen, welchen denn der Kunde gerne hätte. Dabei sind alle angebotenen Fonds aktiv gemanaged und somit die jährlichen internen Kosten des Fonds dementsprechend hoch. 

Kosten & Gebühren

Waren es im Juni 2018 noch 123 Fonds, so sind es im April 2020 nur noch 97 Fonds und nun im September 2020 wieder 170 aktive Fonds, die die ING in ihrem Sortiment führt. Hü-hot! Sieht so die Depotstrategie der ING in Österreich aus?

Unverständlich ist das Angebot der ING in Österreich vor allem deshalb, weil die Mutter in Deutschland ein tolles Angebot Depotbank hat. Dort können Aktien, ETFs und und und gekauft werden und das zu sagenhaft vorteilhaften Konditionen. Und in Österreich? Leider nur öde, teure aktive Fonds mit laufenden Kosten von über 2 % im Jahr.

Depot

Es gibt keine Depotgebühr bei der ING.

  • 0,00 Euro Depotgebühr

Konto

Als Verrechnungskonto wird das Sparkonto bei der ING herangezogen. Dieses wird entweder zusätzlich eröffnet oder falls dieses besteht, so wird dieses zur Abrechnung der Käufe und Verkäufe verwendet. Gut verzinst ist dieses täglich fällige Sparkonto der ING übrigens nicht. Im September 2020 waren das 0,01 % an Sparzinsen. Vor Kapitalertragsteuer.

  • 0,00 Euro Kontogebühr für das Wertpapier Verrechnungskonto

Order

Es gibt keine Ordergebühren, jedoch da es Fonds sind, gibt es zum Teil einen Ausgabeaufschlag, welcher zu bezahlen ist. Insgesamt gibt es am 28. September 2020 laut der Fondssuche auf ING.at 175 Fonds zur Auswahl. 

  • Ausgabeaufschläge variieren – Stand 28.09.2020
  • 5 Fonds mit 0 % Ausgabeaufschlag
  • 5 Fonds mit 0 bis  1 % Ausgabeaufschlag
  • 53 Fonds mit 1 % bis 2 % Ausgabeaufschlag
  • 23 Fonds mit Ausgabeaufschlag von 2 % bis 3 %
  • 2 Fonds mit Ausgabeaufschlag von 3 % und mehr

Dividende

Nachdem es bei der ING Österreich keine Aktien gibt, können auch keine Dividenden ausbezahlt werden. Ausschüttungen von Fonds sind selbstverständlich auch hier kostenlos.

Devisen

Über eine Devisenprovision ist bei der ING nichts bekannt.

ETF-Sparplan

Es gibt keinen ETF-Sparplan bei der ING in Österreich. 

Fonds-Sparplan

Im Moment sind 170 der 175 Fonds die die ING anbietet auch für einen Fonds-Sparplan zu haben. Der Fondssparplan startet ab 30,00 Euro im Monat. Das ist im Vergleich zum Mitbewerb ein niedriger Einstieg.

Hauptversammlung

Keine Aktien, keine Hauptversammlung. Nein, gibt es nicht bei der ING.

Wertpapiere

Welche Wertpapiere sind bei der ING handelbar? Nun, eigentlich keine, nur Fonds sind im Angebot. Very sad. Die ING Deutschland kann das besser.

Handelbare Wertpapiere

Aktien: Nein
Anleihen: Nein
Fonds: Ja
ETFs: Nein
ETCs: Nein
CFDs: Nein
Futures: Nein
Optionsscheine: Nein
Zertifikate: Nein
Optionen: Nein
Forex: Nein

Orderzusatz

Market:
Limit:
Stop-Limit:
Stop-Loss-Buy:
Trailing Stop:
Trailing-Stop-Limit:
OCO:
OCO Limit:
Folgeorder:

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum):
Tagesgültig:
Unbefristet:
Wochenultimo:
Monatsultimo:
Ultimo nächster Monat:

News

Broker News 01/2022

FlatexFlatex Next startet 2022 in Österreich, eine adaptierte, neue Oberfläche. Bei Flatex.de gibt es 2022 auch eine neue Oberfläche für die WebFiliale.Flatex hat für 2022 auch mehr ETFs bei den Sparplänen verfügbar.Flatex überlegt auch weitere Produkte einzuführen. Entweder zuzukaufen oder Partnerschaften einzugehen. Depotübertrags ExperimentAktien von Trade Republic und Scalable Capital zu Flatex und zur DADAT

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ING Depot, alles bleibt (vorerst) gleich mit bank99 Übernahme

Die Übernahme der ING Österreich durch die bank99 rückt näher und näher. Jetzt gibt es auch ein Übernahme Datum, nämlich den 1. Dezember 2021, sofern die behördliche Genehmigung auch erteilt wird. Mit 1.12.2021 werden die verbliebenden ING Österreich Kunden dann bank99 Kunden und wie die ING Österreich auf ihrer Website mitteilt, ändert sich für diese

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ING kündigt leere Depots

Die ING Österreich stellt bekanntlich ihr Geschäft ein und es wurde vor wenigen Wochen bekannt, dass die bank99 die restlichen Kunden übernimmt. Nun gibt es auf der Website der ING Österreich doch etwas Neues, was ein wenig verwundert. Die ING kündigt nämlich weitere Kunden bevor das Rest-Geschäft an die bank99 übergeben wird. Was wird nun

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot getestet und bewertet. Ebenso wurden bereits Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Testbericht
2.7 /5
Erfahrungsberichte
(3 Erfahrungsberichte)
3.2 /5 (3 Erfahrungsberichte)

Online Banking

Das Banking der ING Österreich ist übersichtlich und einfach gehalten. Es tut, was es soll in einem angenehmenen Erscheinungsbild. Ungewöhnlich für eine Bank ist, dass sie gerne Werbe-Popups schaltet gleich nach dem Login ins Banking. 

Ansonsten gibt es nicht viel zu bereichten zum Online Banking der ING im Bereich des Depots, denn die Verwaltung von Fonds inklusive der Orderaufgabe ist nun keine komplexe Sache. Es ist eben alles sehr reduziert.

Bilder vom Online Banking der ING finden sich unten in der Galerie im Bereich Bilder & Videos.

Eröffnung

Die Eröffnung der Depots erfolgt online über die Website der ING. Die Eröffnung erfolgt sehr rasch und einfach, speziell für Bestandskunden. Diese melden sich in ihrem bestehenden Online Banking an und mit wenigen Klicks ist das Depot eröffnet.

Wer noch kein Kunde bei der ING ist und das Depot möchte, der muss ordentlich in den vielleicht sauren Apfel beißen. Denn die ING sagt, bevor du ein Depot bei uns eröffnen kannst, musst du ein Girokonto eröffnen. No Girokonto, no Depot. So einfach ist das bei der ING. Das ING Konto ist übrigens erst dann kostenlos, wenn mindestens 300 Euro im Monat eingehen. 

Bilder & Videos

Hier sind 2 Videos zur ING bzw. zu den dort angebotenen Fonds zu sehen. Darunter sind Screenshots des Bankings zu finden.

Sicherheit & Seriösität

Die ehemaligen Kunden der ING Österreich sind nun Kunden der österreichischen bank99 – damit unterliegt sie nun auch der österreichischen Einlagensicherung. Für die Sicherung Ihrer Einlage zuständiges Einlagensicherungssystem: Ihre Einlage wird von einem gesetzlichen Einlagensicherungssystem gedeckt. Im Falle einer Insolvenz werden Ihre Einlagen bis zu 100.000 Euro vom Einlagensicherungssystem erstattet.

Zuständige Aufsichtsbehörden:

Europäische Zentralbank (EZB):

Sonnemannstraße 22, 60314 Frankfurt am Main https:/​/​www​.bankingsupervision​.europa​.eu

Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA):

Otto-Wagner-Platz 5, A-1090 Wien https:/​/​www​.fma​.gv​.at

Kontakt

bank99 AG

Rochusplatz 1
1030 Wien
Österreich

Telefon: 0800 099 099
E-Mail: info [at] bank99.at
Website: https:/​/​bank99​.at

Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien
Firmenbuchnummer: FN 76198g
Handelsgericht Wien
DVR: 0063142
UID-Nr.: ATU15354907
Bankleitzahl: 19120
Swift Code/BIC: SPBAATWW

Fazit

Mit 1.12.2021 wurde das Angebot der ING durch die bank99 übernommen. Die hier auffindbaren Informationen beziehen sich daher auf das historische Angebot der ING Österreich, die es aber so nicht mehr gibt.

Das Angebot der ING-DiBa ist absolut rudimentär und nicht zu vergleichen mit dem Angebot der Mutter in Deutschland. Die ING-DiBa in Österreich greift auf die Hilfe der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich zurück, welche den Kauf und Verkauf inklusive aller Abrechnungen durchführt und zugleich sich auch um die Verwahrung der Wertpapiere kümmert. Großartige Brokerage Dienste darf man sich daher bei der österreichischen ING-DiBa nicht erwarten, das aktuelle Angebot richtet sich eher an bestende Sparkunden der DiBa die einen Teil des Ersparten in Fonds investieren möchten. Das Depot wird kostenlos bei der ING-DiBa geführt (ok, das ist es z. B. bei der Hello Bank oder DADAT auch, wenn man nur Fonds hat) was sehr attraktiv wäre, aber das Angebot an Fonds ist sehr überschaubar und die jährlichen Kosten der Fonds (TER ist hier das Stichwort in Hinblick auf die Kosten) sind nicht zu vernachlässigen. Ein Investor in passive Fonds, also ETFs, würde vermutlich weinen, wenn er die Fondskosten der angebotenen ING-DiBa Fonds sehen würde.

Die ING-DiBa und deren Abwicklungspartner arbeitet unter der Aufsicht der zuständigen Finanzmarktaufsicht (FMA), Bereich Bankenaufsicht, in Wien. Zusätzlich unterliegt er jedoch der Bankenaufsicht und den Regularien der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn und Frankfurt am Main. Er gehört der Wirtschaftskammer Österreich, Sektion Banken, mit Sitz in Wien an. Leider ist es im Moment nicht möglich andere Wertpapiere als die ING DiBa Fonds und wenige andere ausgewählte Fonds zu kaufen bzw. zu verkaufen. Ob dies in Österreich einmal geplant ist, ist im Moment unbekannt. Daher eignet sich die ING DiBa wohl nur für sorglos Fondsanleger, welche sich nicht allzu sehr Gedanken machen wollen über ihre Wertpapierauswahl. Für versierte Anleger ist das Depot bei der ING DiBa nichts, denn die Möglichkeiten dort sind viel zu sehr beschränkt.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

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