Flatex Broker – Erfahrungen & Test

Flatex Broker – Erfahrungen & Test

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Einziger steuereinfacher Broker in Österreich ohne Depotgebühr
  • Über 900 ETF-Sparpläne, über 150 sogar ohne Ausführungsgebühr von 1,50 €
  • Negativzinsen von 0,4 % auf Guthaben am Verrechnungskonto
  • Pauschalgebühr von 5,90 Euro für Dividendenzahlungen von über 15,00 Euro außerhalb für Aktien von Unternehmen außerhalb der Heimatbörse Wien oder Deutschland
  • Ordergebühren Wiener Börse ab 7,70 Euro, XETRA ab 7,80 Euro

In diesem Test & Erfahrungsberichten zu lesen:

Wertpapier Angebot

Flatex bietet verfügt über folgendes Angebot für Trader:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Optionsscheine
  • ETFs
  • Fonds
  • Zertifikate
  • FX-Handel
  • CFD-Handel

Flatex bietet seine Dienstleistungen nach österreichischem Recht an, was bedeutet, dass die gesetzlichen Bestimmungen (z. B. Wertpapier KESt oder Verlustausgleich) dort berücksichtigt werden (können). Dies ist wohl auch der Hauptgrund, warum viele Österreicher auf Flatex schwören und, ein preisgünstiger Broker und die automatische Ablieferung der Kapitalertragsteuer. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt und wer z. B. gerne Dividendenaktien kauft, für den gibt es etwas zu beachten – achja, Flatex hat seit dem Frühjahr 2017 sogar negative Zinsen eingeführt, was bedeutet, nur möglichst wenig Guthaben am Verrechnungskonto zu haben.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Günstige Ordergebühren
  • Keine Depotgebühren
  • Keine Gebühren für das Verrechnungskonto
  • Größte Auswahl an ETF-Sparplänen (steuereinfach)
  • Steuereinfach: Abführung der Kapitalertragsteuer, automatischer Verlustausgleich bei Einzeldepots

Nachteile

  • Negativzinsen für Guthaben am Verrechnungskonto
  • Dividendengebühren von 5,90 Euro für Dividendenzahlungen von Aktien über 15,00 Euro – außer für Aktien mit Heimatbörse Wien oder Deutschland
  • Hohe Gebühren für Stimmrechtskarte Hauptversammlung 
  • Support verbesserungswürdig. Speziell online Anfragen dauern lange, mehrere Wochen sogar, telefonisch geht es rascher – aber selbst die Qualität ist hin und wieder zu bemängeln.

Test & Vergleich

Broker-Test.at hat Flatex getestet und so bewertet im Test: 

 

Kosten & Gebühren

Order:

Ordergebühren Wien:

  • 1.000,00 Euro: 7,70 €
  • 2.000,00 Euro: 7,70 €
  • 3.000,00 Euro: 7,70 €
  • 5.000,00 Euro: 11,90 €
  • 10.000,00 Euro: 13,90 €
  • 20.000,00 Euro: 27,90 €

Ordergebühren XETRA:

  • 1.000,00 Euro: 8,28
  • 2.000,00 Euro: 8,29 €
  • 3.000,00 Euro: 8,30 €
  • 5.000,00 Euro: 12,33 €
  • 10.000,00 Euro: 12,37 €
  • 20.000,00 Euro: 22,94 €

Keine Kontoführungsgebühren, keine Depotgebühren und Trades ab ca. 7,70 Euro. Dazu Rabatte auf Fonds und rund 250 ausgewählte ETFs. Einzig der „Strafzins“ über -0,4 % p.a. für Bareinlagen am Verrechnungskonto trüben das Angebot. Auch dass für Dividenden Gebühren anfallen ist nicht sehr attraktiv, außer für jene Dividendenaktien die nicht Heimatbörse Wien oder Deutschland haben.

Depotgebühren

Bei Flatex gibt es in Österreich keine Depotgebühr. Die Depotgebühr liegt daher bei 0,00 Euro p.a. – im Unterschied zum Angebot von Flatex in Deutschland, hier gibt es seit März 2020 eine Depotgebühr von 0,119 % p.a., bei Flatex Niederlande gibt es aber ebenso keine Depotgebühr.

Verrechungskontogebühren

Es gibt auch keine Kosten für das Verrechnungskonto bei Flatex. Das Verrechnungskonto wird bei Flatex Cashkonto genannt. Für Guthaben werden jedoch Negativzinsen berechnet, denn Flatex will die Guthaben möglichst niedrig halten. Die Negativzinsen sind mit Stand März 2020 bei Flatex AT 0,40 %. Für Guthaben unter 250 Euro werden keine Negativzinsen verrechnet (ebenso Stand März 2020). Das Video ist weiter unten im Beitrag zu finden.

Ordergebühren

Die Ordergebühren bei Flatex Österreich sind gut. Für Order an der Wiener Börse werden 7,70 Euro bei einem Ordergegenwert von 1.000 Euro fällig. Bei 5.000 Euro Ordergegenwert sind mit Kosten von 11,90 Euro zu rechnen.

Bei Käufen bzw. Verkäufen an der deutschen XETRA sind die Gebühren ähnlich wie an der Wiener Börse. Für einen Ordergegenwert von 1.000 Euro sind Kosten von 7,80 Euro zu veranschlagen. Bei einem Ordergegenwert von 5.000 Euro sind es in etwa 11,85 Euro.

An den anderen Börsenplätzen wie z. B. Schweiz, Niederlande oder den Börsen in Nordamerika kommt Flatex mit einer Flat Fee, welche natürlich bei hohen Order interessant wird. Hier ist die Gebühr bei pauschalen 15,90 Euro. Ganz gleich wie viel geordert wird, wobei bei den Börsen in Nordamerika dann bei einer Order von über 40.000 Euro nochmal eine zusätzliche Gebühr von 0,04 % veranschlagt werden muss. Bei Verkauf in den USA – ab 15,90 EUR zzgl. 0,00218 % Fremdgebühr.

Dividendengebühren

Schütten Aktiengesellschaften Dividenden für ihre Aktionäre aus, so ist das bei Unternehmen die als Heimatbörse Wien oder eine der deutschen Börsen haben,  kostenlos. Hier entstehen keine Kosten also für die Dividendenzahlung der Aktiengesellschaft. Teuer wird es aber außerhalb von Österreich und Deutschland, denn hier verrechnet Flatex Gebühren. Das bedeutet konkret, dass bei Dividenzahlungen von einem Gegenwert kleiner als 15 Euro ab 1.3.2018 keine Kosten mehr entstehen, für Dividendenausschüttungen über 15 Euro Gegenwert jedoch Kosten von 5,90 Euro. Pauschal. Ganz gleich ob die Höhe der Dividende nun 15,00 Euro ist oder 3.000 Euro. Speziell bei US-Aktien gibt es oftmals in jedem Quartal eine Dividendenzahlung und hier kann es dann bei einem höheren Gegenwert als 15 Euro zu einer quartalsmäßigen Belastung je Ausschüttung von 5,90 Euro kommen. Das läppert sich zusammen, war aber bis 28.2.2018 noch deutlich teurer, denn bis zu diesem Datum hieß es:

Bei einem Gegenwert von unter 15 Euro werden 1,50 Euro fix verrechnet werden (das sind 10 % und mehr!) bzw. bei einem Gegenwert größes als 15 Euro auch noch immer 5 Euro. Bei einem Dividendengegenwert von 15 Euro werden also 5 Euro an Kosten verrechnet. Aber auch bei einem Dividendengegenwert von 800 Euro. Unterm Strich ist Flatex für Dividendenaktien außerhalb von Österreich oder Deutschland eher wenig interessant, speziell, wenn der Gegenwert eher gering ist. Sehr teuer kann es für Aktionäre von US-Aktien kommen, denn dort gibt es nicht selten vierteljährliche Ausschüttungen von Dividenden.

Wie sieht es bei ETFs und Fonds aus? Fallen hier auch Gebühren an?

ETFs bzw. Fonds schütten keine Dividende aus. Es ist eine Ausschüttung, welche neben Dividenden auch Zinsen, Kursgewinne etc. beinhalten. Hier fallen keine Gebühren an.

Devisenprovision

Bei Flatex gibt es keine eigene Devisenprovision. Es gibt jedoch eine Marge die auf den Wechselkurs bei Fremdwährungsgeschäften aufgeschlagen wird. So ist diese Marge beim US-Dollar und Schweizer Franken bei 0,0040. Beim britischen Pfund beispielsweise bei 0,002. Also sehr überschaubare Margen bei der Umwandlung der Fremdwährung in Euro.

Es gibt bei Flatex im Unterschied zum deutschen Angebot keine Möglichkeit Verrechnungskonten auch in Fremdwährungen zu führen. Es fällt daher bei jeder Transaktion in Fremdwährung die Marge an.

Handelsangebot

Das Handelsangebot von Flatex ist breit und kann sich durchaus sehen lassen. Beim Anleihen Angebot ist Flatex jedoch zurückhaltend und will man als Österreicher heimische Anleihen kaufen, so könnte es sein, dass ein Kauf nicht möglich ist. Speziell Wohnbauanleihen sind kein Thema bei Flatex. Speziell Einnahmen/Ausgaben-Rechner können ihre Steuerlast dadurch drücken, in dem sie Wohnbauanleihen kaufen. Dies ist mit Flatex leider nicht möglich. Eine Alternative dazu wäre das Angebot der DADAT oder Hello Bank.

  • Aktien
  • Anleihen
  • Optionsscheine
  • ETF
  • Fonds
  • Zertifikate
  • FX
  • CFD

Im außerbörslichen Handel verfügt Flatex laut ihren Eigenangaben ca. 1 Million Optionsscheine, Zertifikate, Fonds und ETFs bei 16 Emittenten.

Sparpläne gibt es bei Flatex für Fonds und für ETFs. Speziell das Angebot bei ETFs ist sehr gut, denn rund 900 ETFs sind sparplanfähig, über 150 sogar ohne Grundgebühr von 1,50 Euro je Ausführung. Das ist sehr gut! Sparpläne für Aktien oder Zertifikate gibt es hingegen aber nicht. Auch keinen Gold-Sparplan. 

Steuern

Da Flatex in Österreich eine Niederlassung am Wiener Kärnter Ring hat, ist es möglich, dass sich Flatex auch um die Steuerverpflichtungen der Kunden kümmert. Das erleichtert für viele Trader das Steuerleben ungemein. Der automatische Abzug der Kursgewinnsteuer und der automatische Verlustausgleich ist bei Flatex in Österreich möglich, sofern gewünscht. Damit punktet Flatex bei diesem Bewertungskriterium voll.

Zusatzleistungen

Flatex bietet in Österreich einen Wertpapierkredit noch an, das war es aber dann auch schon mit Zusatzleistungen. Eine Kooperation zum Sparen, wie in Deutschland mit ZinsPilot, die gibt es in Österreich nicht.

Mit Degiro, dem niederländischen Broker der von Flatex übernommen werden soll, will Flatex eine gemeinsame Trading-Plattform aufbauen. Ob es dann hier auch Zusatzleistungen gibt, das wird sich zeigen.

Kontakt

Flatex bietet Montag bis Freitag die Telefonnummer 0720/518777 für Bestandskunden und die Nummer 0720/518555 für Interessenten an. Dazu kann natürlich auch über ein Kontaktformular ausgefüllt werden. Auf Facebook ist Flatex ebenso vertreten. Der Support ist deutschsprachig und hilft gerne weiter.

Testergebnis

Im Broker-Test.at Vergleich haben wir das Angebot von Flatex näher angesehen und folgende Bewertung des Angebots vorgenommen:

Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach

Die größten Vorteile und Nachteile von Flatex lassen sich so zusammenfassen:

Flatex Test Fazit
4.14 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (96 Erfahrungsberichte) User
Vorteile
Günstige Gebühren (keine Depotführungsgebühren, keine Kontoführungsgebühren) Automatische Verlustausgleich, automatischer Abzug Kursgewinnsteuer Tolles Angebot an ETFs für Sparpläne (über 900, davon über 350 ohne Grundgebühr von 1,50 €) Gute Gebühren
Nachteile
Geringes Angebot an typisch österreichischen Wertpapieren (z. B. Wohnbauanleihen, österreichische Fonds) Günstiger geht und gibts immer, Flatex ist günstig, aber nicht der günstigste Anbieter Leider Negativzins für Guthaben am Cashkonto (-0,4 %)
Gesamt
Für uns Österreicher die wohl beste und geschickteste Lösung für Online Brokerage, wenn man auf der Suche nach einem kostengünstigen Broker ist, welcher auch die österreichischen Steuerangelegenheiten berücksichtigt. Flatex macht den automatischen Verlustausgleich und zieht auch die Kursgewinnsteuer automatisch ab – das erleichert das Steuerleben ungemein, denn sonst muss jeder Trader selbst Hand anlegen in einer Einkommensteuererklärung. Flatex überzeugt mit keiner Depotführungsgebühr und keiner Kontoführungsgebühr. Die Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind ebenfalls günstig. Sehr positiv ist das umfangreiche Angebot an ETF-Sparplänen, negativ hingegen der Negativzins für Guthaben am Verrechnungskonto in der Höhe von -0,4 %
Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach

Erfahrungsbericht schreiben

Sie sind Flatex Kunde und möchten das Brokerage Angebot bewerten? Dann zögern Sie nicht und hinterlassen Ihre Erfahrungen mit dem Flatex Brokerage Service.

Erzählen Sie in Ihrem Erfahrungsbericht was für ein Anleger-Typ Sie sind (Trader, Buy & Hold), welche Wertpapiere Sie kaufen, etc. und danach erzählen Sie über Ihre persönlichen Erfahrungen z. B. zu diesen Punkten des Brokers:

  • Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
  • Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte wie z. B. Negativzinsen, Wertpapiere werden vom Broker verliehen, …?
  • Wie finden Sie die Ordergebühren?
  • Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
  • Wie sind die Kosten für Teilausführungen?
  • Gibt es eine Gebühr für Währungskonvertierungen (Devisenprovision) und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?
  • Gibt es Kosten bzw. Gebühren für Dividendenzahlungen?
  • Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
  • Ist das Angebot umfangreich?
  • Wie sieht es mit typisch österreichischen Wertpapieren aus (z. B. Wohnbauanleihen)?
  • Bietet der Broker viele Handelsplätze an?
  • Gibt es auch Sparpläne (für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Edelmetalle)?
    • Ist das Angebot auch umfangreich?
  • Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
  • Gibt es regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen(Seminare, Webinare, Veranstaltungen)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
  • Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?
  • Führt der Broker die Wertpapier KESt automatisch ab?
  • Ist es für Sie persönlich wichtig, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt, oder ist Ihnen das egal?
  • Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Erfahrungsbericht zum Broker veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 10 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 150 Wörter schreiben. Beachten Sie bitte, dass Sie tatsächlich Kunde sein müssen bei diesem Broker, bestehen Zweifel daran (z. B. weil der Erfahrungsbericht nicht stimmig ist, so wird nachgefragt und im Zweifel nicht freigeschalten). Gewünscht sind eben echte Erfahrungsberichte und keine Geschichten aus dem Märchenland. Nun aber los mit einem echten Erfahrungsbericht zum Broker:

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Bisher wurden bereits folgende Bewertungen und Erfahrungen zum Broker Flatex verfasst.

 

Erfahrungen

Es gibt bereits über 80 Erfahrungsberichte zu Flatex. Gibt es noch etwas, was andere noch nicht geschrieben haben und Sie sich denken, DAS muss ich unbedingt an Erfahrungen teilen? Dann zögern Sie nicht! Ansonsten viel Spaß beim Durchstöbern der bisherigen Erfahrungsberichte.

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Eröffnung

Die Eröffnung eines Flatex Depots ist einfach online möglich. Auf der Website von Flatex gibt es einen online Prozess, in 3 Schritten ist der Depotantrag erledigt.

Im ersten Schritt werden die persönlichen Angaben wie Name, Geburtsort, Geburtstag oder Geburtsland abgefragt. Danach werden Angaben zum Wohnsitz abgefragt und die Kontaktdaten wie E-Mail und Telefonnummer. 

Danach geht es um die steuerrelevanten Angaben. Wie bei allen Brokern werden auch hier die Herkünfte der Gelder abgefragt. 

Dann geht es um die Angabe des Referenzkontos. Von diesem Konto können später und nur von diesem Konto, Gelder an das Verrechnungskonto bei Flatex überwiesen werden bzw. natürlich auch wieder zurück. 

Im Schritt 2 der Depoteröffnung gibt es dann eine lange Liste an Dokumenten, die man sich als Neukunde von Flatex zu Gemüte führen muss. Akzeptiert man diese, kommt es nun zum dritten und letzten Schritt. Die Legitimation, die Ausweisung, dass man auch tatsächlich die Person ist, die man in der Eröffnung angegeben hat. 

Bilder & Videos

Die Weboberfläche von Flatex sieht so aus:

Fazit

Broker Flatex Online Broker
Website URL www.flatex.at
Gegründet 2006
Sitz Wien
Service Telefon 0720/518777
Kontaktmöglichkeiten Telefon, E-Mail
Sprachen Deutsch, Englisch
Trading Plattform Webplattform, iPhone App, Android App, CFD-Handelsplattform, FX-Handelssoftware
Kontoführungsgebühr 0,00 % p. a.
Depotgebühr 0,00 Euro p. a.
Ordergebühr Wien 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro 3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro ab 12.500,01: 19,90 Euro plus jeweils 0,04 Fremdspesen (mind. 1,80 Euro bis max. 90 Euro)
Ordergebühr Xetra Frankfurt 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro 3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro ab 12.500,01: 19,90 Euro plus jeweils Fremdspesen
Gratis Demo Account Nein
Regulierungs- und Aufsichtsbehörde Ja,
Reguliert Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einzahlungsmöglichkeiten Überweisung
Auszahlungsmöglichkeiten Überweisung
Österreichischer Anbieter Nein
Gesamtbewertung
Flatex ist eine der ersten Adresse für Online Broker für uns Österreicher. Attraktiv macht das Angebot, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt ohne Depotgebühr. Das große Angebot an ETF-Sparplänen lockt ebenso viele Österreicher zu Flatex. Die Ordergebühren sind ebenso gut und günstig. Negativ bei Flatex sind die Negativzinsen für Guthaben am Verrechnungskonto und für Anleger in Dividendenaktien der Umstand, dass Gebühren von 5,90 Euro pro Dividendenzahlung anfallen, wenn diese über 15,00 Euro liegt. Diese Gebühr zählt aber nur für Aktien deren Heimatbörse nicht die Wiener Börse oder eine deutsche Börse ist.

FAQ

Die Ordergebühr ist abhängig vom Handelsplatz:

Günstiger Handelsplatz

Order 1.000 Euro: 6,75 Euro
Order 2.000 Euro: 6,75 Euro
Order 5.000 Euro: 10,75 Euro
Order 10.000 Euro: Euro
Berechung Ordergebühr: Baader Bank, Tradegate, Gettex, LS Exchange:
bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 – 12.500 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 7,70 Euro
Order 2.000 Euro: 7,70 Euro
Order 5.000 Euro: 11,90 Euro
Order 10.000 Euro: 13,90 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils 0,04 Fremdspesen (mind. 1,80 Euro bis max. 90 Euro)

XETRA

Order 1.000 Euro: 7,798 Euro
Order 2.000 Euro: 7,811 Euro
Order 5.000 Euro: 11,85 Euro
Order 10.000 Euro: 11,915 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils Fremdspesen

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: 15,90 Euro
Order 2.000 Euro: 15,90 Euro
Order 5.000 Euro: 15,90 Euro
Order 10.000 Euro: 15,90 Euro
Berechung Ordergebühr: 15,90 € flat

Ein Depot bei Flatex kostet:

Depotgebühr: 0,00 Euro p.a.
Kontoführung: 0,00 Euro p.a. – -0,40 % Negativzinsen auf Guthaben
Order ab: 7,70 Euro
Dividende: 0,00 Euro für AT und DE Aktien und Dividendenzahlungen unter 15 Euro
5,90 Euro für alle anderen Dividendenzahlungen

Bei Flatex Österreich sind die Negativzinsen -0,40 % p.a. auf Guthaben über 250 Euro am Verrechnungskonto. Die Negativzinsen werden am Ende des abgelaufenen Quartals taggenau abgerechnet.

Flatex bietet unterschiedliche Handelsplätze an. Abseits von Sparplänen gelten hier die normalen Ordergebühren des Handesplatzes. Neben den fremden Spesen die je Handelsplatz variieren ist der Kauf- und Verkaufskurs wichtig, speziell in jenen Zeiten in denen die Leitbörsen (z. B. XETRA) geschlossen ist.

Ausgewählte ETFs (u.a. Amundi, DWS, iShares und Vanguard) sind bei Flatex bei einem Ordervolumen von 1.000 Euro und mehr sogar ohne Ordergebühr. Wichtig ist hier, dass es über einen dieser Handelsplätze ausgeführt wird: Tradegate, Lang & Schwarz, Baader Bank, Quotrix, gettex, und Lang & Schwarz Exchange

Bei Flatex sind knapp über 150 ETFs kostenlos. Die aktuellen Premium ETFs sind von iShares, Vanguard, Xtrackers und Amundi. Die Mindestorder liegt bei 1.000 Euro und die Order muss über einen dieser Handelsplätze laufen:

  • Tradegate,
  • Lang & Schwarz,
  • Baader Bank,
  • Quotrix,
  • gettex und
  • Lang & Schwarz Exchange

Die gesamte Liste kann hier aufgerufen werden: https://www.flatex.at/geldanlage/anlage/premium-etfs/

Flatex hat als Best-Execution den Handelsplatz Tradegate fix voreingestellt. Flatex nennt diesen Handelsplatz kurz "flatex Preis TRG". Über diesen Handelspartner Tradegate (TRG) können Aktien oder ETFs gekauft werden. Die Kosten für Trades am Handelsplatz "flatex Preis" bzw. Tradegate Exchange sind:

Eigene Spesen Flatex:

  • bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
  • 3.500,01 - 12.500 Euro: 9,90 Euro
  • ab 12.500,01 Euro: 19,90 Euro

Plus fremde Spesen der Tradegate Exchange:

Regulierungsgebühr Clearer: 0,78 € oder 2,44 €
Schlussnotendatenträgerentgelt: 0,07 €

In Österreich wird Flatex gerne verwendet, speziell wegen den fast 1.000 ETFs für einen ETF-Sparplan. Dazu 0,00 Euro Depotgebühr und keine Kosten für das Verrechnungskonto. Neben dem Flatex Depot gibt es in Österreich beispielsweise auch noch Depots von der DADAT Bank, Hello Bank, easybank oder z. B. bankdirekt.at

Flatex ist ein börsennotiertes Unternehmen, über 70 % der Anteile befinden sich im Streubesitz. Dahinter sind die größten Aktionäre die GfBk Gesellschaft für Börsenkommunikation mbH mit 16,5 % und Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA mit 7,3 %. Das Management hält 4,5 %. Stand 22. Juli 2020.

Flatex ist ein Unternehmen wie jedes andere, es ist gewinnorientiert. Nein, Flatex ist nicht kostenlos. Was bei Flatex Österreich kostenlos ist, ist die Depotgebühr. Es gibt hier keine Depotgebühr. Auch das Verrechnungskonto ist kostenlos bei Flatex. Guthaben am Verrechnungskonto werden ab 250 Euro Guthaben mit einen Negativzins von -0,4 % verzinst. Fast jede Order, also der Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers kostet bei Flatex. Ab 5,90 Euro eigene Gebühren plus Fremdspesen ist hier zu rechnen.

Statt Zinsen für das Guthaben am Bankkonto müssen Kunden bei vorhandenen Negativzinsen für Guthaben am Konto Zinsen an die Bank zahlen. In Österreich ist das prominenteste Beispiel für Endkunden Flatex. Hier gibt es mit Stand Juli 2020 Negativzinsen in der Höhe von -0,40 % p.a.

Mit Stand August 2020 werden Negativzinsen bei Flatex erst bei Guthaben über 250 Euro verrechnet. Darunter werden keine verrechnet. Um Negativzinsen zu vermeiden ist das Guthaben am Flatex Cashkonto (=Verrechnungskonto) möglichst gering zu halten. Es ist aber natürlich ein Abwägen zwischen den Negativzinsen von aktuell -0,40 % p.a. oder etwaigen Sollzinsen von 4,90 oder 7,90 % p.a. wenn das Verrechnungskonto im Minus ist (verursacht z. B. durch Steuerbuchungen von thesaurierenden Fonds/ETFs).

Nichts, 0 Euro! Eine Fonds-Ausschüttung ist keine Dividendenzahlung! Das heißt, die Kosten bei Dividendenzahlungen gelten nicht für Fondsausschüttungen. Auch ein ETF ist ein Fonds.

Jede Dividendenzahlung über 15 Euro außerhalb des österreichischen und deutschen Aktien-Marktes kostet bei Flatex 5,90 Euro. Nicht so aber bei Fonds bzw. ETFs. Das sind auch keine Dividendenzahlungen sondern Fondsausschüttungen.

Ja, das muss der Flatex Kunde! Es ist nämlich nur ein Zweit- bzw. Nebennotiz der Aktie an der Wiener Börse bzw. einem deutschen Handelsplatz. Damit bleibt es ein US-Wertpapier und die Dividenden werden in US-Dollar ausbezahlt und ist der Dividendenbetrag größer 15 Euro, so fallen auch hier 5,90 Euro an.

Nein, bei Flatex AT gibt es keine Fremdwährungskonten im Unterschied zu Flatex DE. Es ist auch laut Flatex nicht geplant Fremdwährungskonten in Österreich anzubieten.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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Hallo Andreas! Großartige Internetseite, die du hier betreibst! Herzliches Dankeschön, und ein großes Lob erstmal dafür!! zu meiner Frage: Ich möchte mir ein Konto bei FlatEx eröffnen, zwecks Aktien oder Etfs, noch nicht ganz sicher. Ich habe bereits ein Konto bei Bitpanda wo ich bitcoins halte, da mir der Anbieter aber nur begrenzt sympathisch ist (Gebühren sehr hoch und teils ist das Konto nicht zugänglich aus „Wartungsgründen“, etc.), habe ich überlegt, meine Bitcoins dann auf FlatEx zu transferieren, da man dort, soweit ich weiß, auch Bitcoins kaufen kann. Wie sehen die Gebühren bei FlatEx beim Kauf von Kryptowährung aus? habe… Weiterlesen »

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