Armo Broker Depot

Armo Broker Depot

Auf einen Blick:

  • Nicht steuereinfacher Broker
  • Ein weiterer Reseller von Interactive Broker
  • Riesige Auswahl an Wertpapieren
  • 120 Handelsplätze
  • Ordergebühren
    • Wiener Börse: 0,12 % und mindestens 4,00 Euro
    • Xetra: 0,12 % und mindestens 4,90 Euro
    • NYSE/NASDAQ 0,01 US-Dollar je Aktie und mindestens 3 US-Dollar
  • Schulungsangebote nicht vorhanden

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,00 % p.a.
Kontoführung:0,00 Euro p.a.
Order ab:4,00 Euro
Steuereinfach:Nein

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • 1,2 Mio. Wertpapiere
  • Moderate Preise
  • 120 Handelsplätze
  • Replikation von höherpreisigen Investmentfonds mithilfe von ETFs
  • Hohe Absicherung bei der Einlagensicherung

Nachteile

  • Nichtvorhandene Schulungsangebote
  • Keine Steuereinfachheit
  • Keine Sparpläne

Kosten & Gebühren

Depot

Keine Kosten beim Depot.

  • 0,00 Euro Depotgebühren

Konto

Eine Besonderheit bei Armo Broker ist, dass das Verrechnungskonto ein Multiwährungskonto ist. Nutzer können gleichzeitig verschiedene Währungen halten, ein- oder auszahlen sowie handeln. Und das Ganze ist kostenfrei.

  • 0,00 Euro für das Verrechnungskonto

Order

Erfreulich für Österreicher: Der Handel an der Wiener Börse ist günstiger als an der XETRA. Die Mindestgebühr beträgt hier 4,00 Euro und die Orderprovision liegt bei 0,12 % des Orderwerts. Etwas preiswerter ist der Handel an US-Börsen bei einer Mindestgebühr von 3,00 US-Dollar bzw. 0,01 US-Dollar pro Aktie. Der Handel über Xetra liegt bei mindestens 4,90 Euro und 0,12 % des Orderwertes.

  • Wiener Börse: 0,12 % und mindestens 4,00 Euro
  • Xetra: 0,12 % und mindestens 4,90 Euro
  • NYSE/NASDAQ 0,01 US-Dollar je Aktie und mindestens 3 US-Dollar

Wenn Teilausführungen taggleich sind, dann sind sie kostenfrei.

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 4,00 Euro
Order 2.000 Euro: 4,00 Euro
Order 5.000 Euro: 6,00 Euro
Order 10.000 Euro: 12,00 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,12 %
mind. 4,00 Euro

XETRA

Order 1.000 Euro: 3,90 Euro
Order 2.000 Euro: 3,90 Euro
Order 5.000 Euro: 6,00 Euro
Order 10.000 Euro: 12,00 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,12 %
mind. 3,90 Euro

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: 3,23 $ Euro
Order 2.000 Euro: 3,47 $ Euro
Order 5.000 Euro: 4,17 $ Euro
Order 10.000 Euro: 5,34 $ Euro
Berechung Ordergebühr: 0,01 USD pro Aktie
Mind. 3,00 USD
Berechnung der Ordergebühren mit beispielhaften 42,7 USD je Aktie

Dividende

Dividendenausschüttungen werden nicht mit Gebühren belegt.

  • 0,00 Dividendengebühr

Devisen

Kennzeichnend für Interactive Broker Resellern ist eine Devisenprovision von mindestens 4,00 Euro/USD und eine Marge von 0,004.

  • 4,00 Euro/USD und 0,004 Marge als Devisengebühr

Hauptversammlung

Manchmal können Eintrittskarten für Aktionärsversammlungen direkt über den Broker erworben werden. Armo Broker bietet diesen Service jedoch leider nicht.

Sparplan

Es gibt bei Armo Broker keinen Sparplan.

Wertpapiere

Aktien, ETFs, Investmentfonds, Optionen, Futures, Forex, Zertifikate – die Auswahl ist riesig bei Armo Broker. Es warten mehr als 1,2 Mio. Wertpapiere darauf, gehandelt zu werden. Zusätzlich bietet der Broker den Investmentfonds-/ETF-Replikator, mit dem man via ETFs die Strategien höherpreisiger ETFs nachahmen kann.

Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Ja
Fonds: Ja
ETFs: Ja
ETCs: Ja
CFDs: Ja
Futures: Ja
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: Ja
Optionen: Ja
Forex: Ja

Orderzusatz

Market: Ja
Limit: Ja
Stop-Limit: Ja
Stop-Loss-Buy: Ja
Trailing Stop: Ja
Trailing-Stop-Limit: Ja
OCO: Ja
OCO Limit: Ja
Folgeorder:

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum): Ja
Tagesgültig: Ja
Unbefristet: Ja
Wochenultimo:
Monatsultimo: Ja
Ultimo nächster Monat: Ja

120 Börsenplätze weltweit lassen keine Wünsche offen. Das macht den Broker auch für all diejenigen interessant, die in exotische Länder investieren wollen.

Bei Aktien und ETFs stehen folgende Länder zur Auswahl:

 

  • Österreich
  • Schweden
  • Norwegen
  • Deutschland (Stuttgart, Frankfurt, Tradegate, Xetra)
  • Italien
  • Großbritannien
  • Frankreich
  • Belgien
  • Niederlande
  • Israel
  • Schweiz
  • Kanada
  • USA
  • Mexiko
  • Australien
  • Hongkong
  • Indien
  • Japan
  • Singapur

News

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot getestet und bewertet. Ebenso wurden bereits Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Online Banking

Wer Traden möchte, ist mit dem Software-Setup von Armo Broker bestens bedient. So gibt es die Trader WorkStation (TWS), die darauf ausgelegt ist, mehrere Finanzprodukte gleichzeitig zu handeln. Dazu gibt es zahlreiche Ordertypen und Trading Tools.

Über das Client Portal kann der Kunde Kurse, Kennzahlen und eine Performanceübersicht abrufen.

Für Anfänger gut geeignet ist der WebTrader, der minimierten Version von der TWS.

Für unterwegs ist die IBKR App, um den Überblick zu behalten.

Eröffnung

Bei der Eröffnung gibt es zwei Wege: den modernen und den herkömmlichen Weg. Man kann online den Antrag ausfüllen oder druckt den Antrag aus und schickt ihn samt Nachweise per Post zurück.

Eröffnet werden kann ein Einzel-, Gemeinschafts-, Firmen- oder Beraterkonto bei Armo Broker.

Für die Legitimation werden folgende Nachweise verlangt. Einen Lichtbildausweis, das kann ein Reisepass, ein Führerschein oder einen Personalausweis sein. Dazu kommt der Adressnachweis, was ein Kontoauszug, Depotauszug oder Verbrauchsrechnung sein kann. Dieser Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein.

Ein Video-Identverfahren braucht es nicht. Nach einer erfolgreichen Identitätsprüfung bekommt der Kunde einen Anruf von einem Mitarbeiter, der den Antragssteller verifiziert.

Bilder & Videos

Es sind noch keine Bilder und Videos vorhanden.

Sicherheit & Seriösität

Durch den Brexit ist es so, dass alle EU-Kunden mit 2021 von der Niederlassung in Großbritannien zu einer Niederlassung in der EU transferiert werden. 

Dabei ist es so, dass Interactive Brokers eine Niederlassung in Luxemburg eröffnet hat, sowie auch in Irland und Ungarn. Die Niederlassung in Luxemburg wurde aber von der nationalen Aufsichtsbehörde in Hinblick auf den Kundenumfang beschränkt. Nun ergibt sich das Problem, dass nicht alle IB Kunden (und somit auch deren Reseller Kunden wie z. B. jenen von Captrader oder BANX Broker) nun nicht in Luxemburg Kunde werden können.


Nun gründete IB auch in Irland und Ungarn eine Niederlassung. Hier verzögerte sich die erfolgreiche Gründung bzw. Zulassung wegen der beiden nationalen Aufsichten.

Mit der Niederlassung in der EU heißt es:
Anlegerentschädigung bei maximal 20.000 Euro in Irland, Luxemburg und Ungarn. Gibt es einen Totalausfall von der nationalen IB Niederlassung, so springt die nationale Anlegerentschädigung ein. Diese ist in jedem der drei Länder bei maximal 20.000 Euro. Wann springt diese Anlegerentschädigung ein?

 

Nun scheint es für viele Interactive Brokers Kunden so zu sein, dass diese in der Niederlassung in Dublin (Irland) als Kunde registriert sind. Die Anlegerentschädigung in Irland ist ähnlich jener in Deutschland. Bis zu maximal 90 % des Verlustes werden erstattet, jedoch nur bis zu einem Maximum von 20.000 Euro (Quelle: https://www.investorcompensation.ie/_fileupload/Info%20Booklet%20July%202016.pdf).

Welche Wertpapiere werden in Irland abgedeckt über die Investor Compensation (Anlegerentschädigung)?

  • public and private company shares;
  • units in collective investment schemes;
  • life insurance policies (including unit-linked funds);
  • non-life insurance policies;
  • tracker bonds; and
  • futures and options. 

Ein Beispiel aus Luxemburg von der Website des CSSF – Système d’indemnisation des investisseurs Luxembourg (SIIL, Luxemburger Anlegerentschädigungssystem):

Der Système d’indemnisation des investisseurs Luxembourg (SIIL, Luxemburger Anlegerentschädigungssystem) umfasst Kunden von Wertpapierfirmen, Banken, Verwaltungsgesellschaften und AIFMs, deren Zulassung sich auf die Erbringung von Dienstleistungen zur Verwaltung von Anlageportfolios auf individueller und diskretionärer Basis erstreckt. Diese Unternehmen sind Mitglieder des SIIL.

Einlagen werden nicht vom SIIL sondern vom Fonds de garantie des dépôts Luxembourg (FGDL, Luxembourg Deposit Guarantee Fund) gedeckt. Im Falle des Ausfalls eines Mitglieds des SIIL fallen Finanzinstrumente wie z.B. Wertpapiere, die im Namen von Kunden gehalten werden, nicht in den Insolvenzpool und müssen an Kunden zurückgegeben werden. Es ist jedoch möglich, dass einige dieser Finanzinstrumente fehlen, z.B. aufgrund von Betrug oder Verwaltungsnachlässigkeit.

Am Ende ist es wichtig zu klären, wie die Wertpapiere von IB gelagert werden. Sind diese verliehen (die AGB von IB sieht das Recht vor), handelt es sich um Aktien oder CFDs?

Schulungsangebote

Es gibt leider keine frei über die Webseite zugänglichen Schulungsangebote. Wer Marktdaten, Nachrichten und Marktanalysen haben möchte, der muss auf die Webseite von Interactive Brokers gehen.

Es gibt jedoch ein Demo-Konto, mit dem man sich erst einmal ausprobieren kann, ohne reale Verluste zu machen.

Für die Software selbst gibt es eine kostenlose Einführung inklusive telefonischer und elektronischer Hilfe.

Zusätzlich gibt es einen Newsletter.

Kontakt

Hilfe gibt es über verschiedene Wege bei Armo Broker.

Es gibt ein Kontaktformular, einen Rückrufservice und eine Telefonhotline, die Werktags von 9:00 bis 19:00 Uhr erreichbar ist.

Telefonhotline: +49 211 97635941

Montag – Freitag 09:00 bis 19:00 Uhr

Fax: +49 (0) 211 976359419

 

E-Mail: [email protected]

 

Adresse:

ARMO Broker LTD.

Hüttenstraße 87

40215 Düsseldorf

Deutschland

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE329262508

Fazit

Als Fazit lässt sich sagen, dass Armobroker mit einer riesigen Auswahl an Wertpapieren und Handelsplätzen aufwartet. So können Nutzer aus 1,2 Mio. Wertpapieren und 120 Handelsplätzen wählen. Die Presigestaltung ist moderat, so wird für eine ORder an der Xetra mindestens 4,90 Euro bzw. 0,12 % fällig. Ein Schmankerl ist das Replizieren von höherpreisigen Investmentfonds mithilfe von ETFs. Der Support ist über alle üblichen Kanäle erreichbar. Zwei Negativpunkte fallen jedoch auf: die nicht vorhandene Steuereinfachheit und die fehlenden Schulungsangebote.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

Es gibt noch etwas, was nicht klar ist? Es gibt einen Fehler im Text oder eine kleine Ergänzung? Dann nicht zögern und hier und sofort einen Beitrag schreiben.

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