Bank Austria Depot – Test & Erfahrungen

Bank Austria Depot – Test & Erfahrungen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Steuereinfaches Depot einer der größten Banken Österreichs
  • Filialen und Online Banking möglich
  • Kosten deutlich höher als bei typischen Online Brokern
  • Depotgebühr 0,3 % für Inland, 0,6 % für Ausland mind. 31,54 Euro pro Depot
  • Verrechnungskonto über 50 Euro
  • Devisenprovision 0,3 % bzw. mind. 4 Euro
  • Order Wiener Börse ab 10,50 Euro, XETRA ab 14,50 Euro

In diesem Test & Erfahrungsberichten zu lesen:

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Bank Austria ist eine Vollbank mit Filialen, jederzeit Beratung auch möglich
  • Vielseitige Angebote, welche von Beratern/Verkäufern der BA begleitet werden können
  • Günstigere Tradingspesen bei Self-Service ohne Beratung

Nachteile

  • Teure Gebühren, speziell für Depotgebühren und Verrechnungskonto

Test & Vergleich

Broker-Test.at hat das Broker Angebot der Bank Austria getestet und so bewertet im Test: 

 

Kosten & Gebühren

Gleich vorneweg, günstig ist etwas anderes. Wer auf der Suche nach dem günstigsten Wertpapierdepot für sich ist, der hat bei der Bank Austria wenig Chancen dieses dort zu finden. Die Bank Austria ist eine Filialbank, bietet also mehr als nur Online Brokerage. Full Service Banking und somit die gesamten Produkte wie Konto, Karte, Kredit und so weiter und natürlich auch das Wertpapierdepot sind im Produktportfolio zu finden. Das kostet aber. Die nachfolgende Aufstellung der Gebühren zeigt, was wie viel bei der Bank Austria kostet, wenn es um das Depot geht.

Depotgebühren

Die Depotgebühren sind für Wertpapiere die im Inland verwahrt werden bei 0,30 % und für Wertpapiere die im Ausland verwahrt werden bei 0,60 % des Wertes der Depotpositionen. Es gibt auch eine Mindestgebühr pro Position, diese beträgt 4,70 Euro. Auch eine Mindestgebühr pro Depot gibt es. Diese liegt bei 31,54 Euro. Beide Beträge sind natürlich Jahreswerte.

  • 0,3 % Inland
  • 0,6 % Ausland
  • Mind. 4,70 €/Position Mind.
  • 31,54 €/Depot
Verrechungskontogebühren

Die Gebühr für das Verrechnungskonto liegen bei 53,28 Euro.

  • Verrechnungskonto Gebühr 53,28 Euro
Ordergebühren

Die Ordergebühren sind durchwegs ganz gut im Vergleich zu den doch eher hohen Gebühren für die Depotführung oder für das Verrechnungskonto.

Wiener Börse

Die Kosten für eine Order an der Wiener Börse betrag mindestens 12 Euro bzw. 0,20 %. Eine Order an der Wiener Börse mit einem Gegenwert von 2.000 Euro kostet so beispielsweise 12,00 Euro. Über 5.000 Euro sind es dann 13,00 Euro.

  • 0,20 % bzw. mind. 12,00 €

XETRA

Die Kosten für eine Order an der XETRA Börse in Deutschland kosten mindestens 12 Euro bzw. 0,22 %. Eine Order mit einem Gegenwert von 2.000 Euro kostet an der XETRA 12,00 Euro, eine Order mit einem Gegenwert von 5.000 Euro dann 13,00 Euro.

  • 0,22 % bzw. mind. 12 Euro
    – eigene Spesen: mind. 8,00 Euro bzw. 0,12 %
    – fremde Spesen: mind. 4,00 Euro bzw. 0,10 %

NYSE, NASDAQ, … US-Börsen

Die Kosten für eine Order an einer us-amerikanischen Börse sind bei der Bank Austria bereits durchwegs höher. Wird eine Order im Gegenwert von 2.000 Euro aufgegeben, so muss mit Orderkosten von 26,00 Euro gerechnet werden. Die hohen Mindestgebühren machen das aus. Selbst bei einer Order über 5.000 Euro sind es noch immer die selben Gebühren, bedingt durch die hohen Mindestgebühren.

  • 0,40 % bzw. mind. 26 Euro
    – eigene Spesen: mind. 15,00 Euro bzw. 0,20 %
    – fremde Spesen: mind. 11,00 Euro bzw. 0,20 %

 

Dividendengebühren

Es gibt anscheinend keine Gebühren für Dividendenzahlungen.

Keine Dividendengebühr (?)

Devisenprovision

Die Devisenprovision beträgt bei der Bank Austria 0,30 % bzw. mindestens 4,00 Euro. Wird von einer Fremdwährung in Euro umgerechnet, wie es z. B. bei einem Kauf einer Aktie an einer us-amerikanischen Börse vorkommt, so sind bei der Umwandlung von Euro auf US-Dollar dann eine Devisenprovision zu bezahlen.

  • 0,30 % Devisenprovision, mindestens 4,00 Euro

Handelsangebot

Leider gibt es bei der Bank Austria nur Fonds-Sparpläne. ETF-Sparpläne, Aktien-Sparpläne oder einen Gold-Sparplan, das gibt es bei der Bank Austria nicht.

Gehandelt werden kann bei der Bank Austria an zahlreichen Handelsplätzen. 

Gehandelt werden können:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds
  • ETFs
  • Optionsscheine
  • Zertifikate

Zur Verfügung stehen 16 verschiedene Handelsplätze:

  • Wien
  • XETRA
  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Frankfurt Parkett
  • Hamburg
  • Hannover
  • München
  • Stuttgart
  • AMEX
  • Nasdaq
  • New York Stock Exchange
  • Euronext Amsterdam
  • London
  • Mailand
  • Euronext Paris
  • SIX Swiss Exchange – Zürich

Steuern

Die Bank Austria hat ihren Sitz in Wien und ist somit ein steuereinfacher Broker. Die Kapitalertragsteuern werden von der Bank selbst an das Finanzamt abgeführt. 

Zusatzleistungen

Die Bank Austria ist eine Vollbank und bietet neben dem Wertpapierdepot natürlich auch so ziemlich alle Leistungen an. Über ganz Österreich Filialen und bei den Produkten natürlich Konto, Karte, Kredit usw.

Kontakt

Testergebnis

Im Broker-Test.at Vergleich haben wir das Angebot der Bank Austria näher angesehen und folgende Bewertung des Angebots vorgenommen:

Die größten Vorteile und Nachteile des Broker Angebots der Bank Austria lassen sich so zusammenfassen:

Bank Austria Broker Test Fazit
2.78 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (0 Erfahrungsberichte) User
Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach
Gesamt
Das Wertpapierdepot der Bank Austria besticht dadurch, dass ein Bank Austria Kunde damit alles unter einem Dach haben kann. Von Konto, Kredit, Karten bis eben hin zum Wertpapierdepot. Das aber kostet dann leider. Speziell die Gebühren für die Depotführung und für das Verrechnungskonto sind hoch. Die Ordergebühren sind für eine Filialbank ganz gut vertretbar.

Erfahrungsbericht schreiben

Sie sind Kunde der Bank Austria und möchten das Brokerage Angebot der Bank Austria bewerten? Dann zögern Sie nicht und hinterlassen Ihre Erfahrungen mit dem Brokerage Service der Bank Austria.

Erzählen Sie in Ihrem Erfahrungsbericht was für ein Anleger-Typ Sie sind (Trader, Buy & Hold), welche Wertpapiere Sie kaufen, etc. und danach erzählen Sie über Ihre persönlichen Erfahrungen z. B. zu diesen Punkten des Brokers:

  • Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
  • Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte wie z. B. Negativzinsen, Wertpapiere werden vom Broker verliehen, …?
  • Wie finden Sie die Ordergebühren?
  • Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
  • Wie sind die Kosten für Teilausführungen?
  • Gibt es eine Gebühr für Währungskonvertierungen (Devisenprovision) und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?
  • Gibt es Kosten bzw. Gebühren für Dividendenzahlungen?
  • Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
  • Ist das Angebot umfangreich?
  • Wie sieht es mit typisch österreichischen Wertpapieren aus (z. B. Wohnbauanleihen)?
  • Bietet der Broker viele Handelsplätze an?
  • Gibt es auch Sparpläne (für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Edelmetalle)?
    • Ist das Angebot auch umfangreich?
  • Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
  • Gibt es regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen(Seminare, Webinare, Veranstaltungen)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
  • Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?
  • Führt der Broker die Wertpapier KESt automatisch ab?
  • Ist es für Sie persönlich wichtig, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt, oder ist Ihnen das egal?
  • Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Erfahrungsbericht zum Broker veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 10 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 150 Wörter schreiben. Beachten Sie bitte, dass Sie tatsächlich Kunde sein müssen bei diesem Broker, bestehen Zweifel daran (z. B. weil der Erfahrungsbericht nicht stimmig ist, so wird nachgefragt und im Zweifel nicht freigeschalten). Gewünscht sind eben echte Erfahrungsberichte und keine Geschichten aus dem Märchenland. Nun aber los mit einem echten Erfahrungsbericht zum Broker:

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Bisher wurden bereits folgende Bewertungen und Erfahrungen zum Wertpapierdepot der Bank Austria verfasst.

Erfahrungen

Bislang gibt es noch keinen Erfahrungsbericht zur Bank Austria, aber vielleicht sind Sie der erste Kunde, der einen Erfahrungsbericht zur Bank Austria verfassen möchte? 

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Eröffnung

Die Eröffnung eines Kontos bzw. Depots erfolgt in der Filiale. Meist ist es so, dass der Interessierte bereits ein Bank Austria Kunde ist und gerne alles bei einer Bank hat. So ist es ein Termin bei seinem Berater, welcher ein Risikoprofil anlegt auf Basis der Erklärungen des Kunden. Ist das Wertpapierdepot angelegt, kann mit dem Trading begonnen werden. Für Interessierte, aber eben noch keine Bank Austria Kunden, gäbe es andere günstigere Broker Anbieter im Lande. Die Kosten sind akzeptabel, aber sicherlich nicht im niedrigen Bereich daheim. Eine Eröffnung über den Online Shop der Bank Austria ist im Moment noch nicht möglich. Dort können aktuell nur andere Produkte wie ein Girokonto oder Kreditkarte beantragt werden.

Bilder & Videos

Bislang gibt es noch keine Bilder und Videos vom Depot der Bank Austria. Gibt es diese, werden sie hier nachgereicht.

Fazit

Das Wertpapierdepot der Bank Austria besticht vor allem dadurch, dass ein Bank Austria Kunde alles bei einer Bank haben kann. Gleich ob Girokonto, Karte, Kredite oder eben Wertpapierdepot. 

Dieser Komfort kostet jedoch und im Fall des Wertpapierdepots gar nicht so wenig, speziell bei der Depotführung ist die Bank Austria durchaus bei den teureren Depots mit dabei. Die Gebühren belaufen sich für Wertpapiere die im Inland liegen bei 0,30 % und im Ausland bei 0,60 %. Das Verrechnungskonto mit über 50 Euro an jährlichen Kosten ist auch kein Schnäppchen.

Dass eine Order an der Wiener Börse dann gerade einmal ab 10,50 Euro startet, ist dann sehr positiv zu werten.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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