Fonds: Fragen & Antworten

Fonds: Fragen & Antworten

In diesem Ratgeber

Fonds

Fonds. Es gibt aktiv verwaltete Fonds mit einem Fondsmanager und passiv verwaltete Fonds (ETFs). Spricht man von Fonds, so werden in der Regel aktiv verwaltete Fonds damit gemeint. Oftmals verkaufen Banken sehr gerne Fonds und auch spezielle Nischen und Themen werden über Fonds oftmals abgebildet. Es gibt unzählige Fonds und dennoch können diese meist zugeordnet werden in z. B. Aktienfonds, Anleihenfonds, Mischfonds. 

Für uns Österreicher ist es wichtig, dass es sich um einen Meldefonds handelt, denn hier gibt es dann einen steuerlichen Vertreter, welcher an die Österreichische Kontrollbank (OeKB) bzw. dessen Meldeplattform Profitweb, die steuerlichen Daten für den Fonds meldet. So kann das depotführende Institut die steuerliche Belastung abrechnen. Handelt es sich um keinen Meldefonds, so muss das depotführende Institut eine Pauschalbesteuerung durchführen, welche ungünstig ist für den Fondsinhaber. Bei der Pauschalbesteuerung wird vorab meistens bereits ein Mehr an Steuer fällig, die bei einem Verkauf dann wieder erst angerechnet werden kann.

Fragen & Antworten

Ein Fondssparplan ist ein Sparvertrag mit regelmäßiger Einzahlung in einen Investmentfonds. Das Fondssparen als regelmäßige Investition eines Geldbetrages kann auch außerhalb einer vertraglichen Bindung erfolgen, indem ein Anleger bei einer Fondsgesellschaft oder direkt bei einigen Börsen Anteilsscheine kauft, vielfach durch Vermittlung einer Bank oder eines Vermögensberaters.

Ein Meldefonds hat einen steuerlichen Vertreter in Österreich und dieser meldet an die Österreichische Kontrollbank (OeKB) die zu versteuernden Daten. Diese Daten sind auf der Plattform profitweb.at allgemein zugänglich und werden von den steuereinfachen Brokern dazu verwendet die Steuern im Namen des Kunden an das Finanzamt abzuführen. Das Gegenteil eines Meldefonds ist ein Nicht-Meldefonds. Hier kommt es zu einer Pauschalbesteuerung.

Es gibt verschiedene Arten von Fonds. Beispiele dafür sind:

  • Aktienfonds
  • Anleihenfonds/Rentenfonds
  • Mischfonds
  • Geldmarktfonds
  • Dachfonds
  • Indexfonds
  • Länderfonds
  • Branchenfonds
  • Offene (Immobilien)fonds

Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der ausschließlich oder zum überwiegenden Teil in Aktien investiert. Er kann global als internationaler Aktienfonds investieren oder Aktien aus speziellen geographischen oder wirtschaftlichen Bereichen zusammenfassen.

Anleihenfonds sind Wertpapierfonds, die ihr Vermögen vorwiegend oder ausschließlich in festverzinslichen Wertpapieren veranlagen.

Ein Mischfonds ist ein Investmentfonds, der in mehrere Anlageklassen wie Aktien, Rentenpapiere, Geldmarkt­titel, Rohstoffe, Edelmetalle und Immobilien gleichzeitig anlegen kann. Er kombiniert Wachstumschancen von riskanteren Anlagen wie Aktien mit Erträgen aus risikoärmeren Anlagen wie Anleihen.

Hedgefonds sind im Finanzwesen aktiv verwaltete Investmentfonds, deren Geschäftszweck in alternativen Investments besteht und die deshalb höhere Finanzrisiken eingehen als klassische Investmentfonds

Als Dachfonds werden Investmentfonds bezeichnet, die das Geld der Anteilseigner wiederum in Anteilen von Investmentfonds anlegen. Die Fonds, in die der Dachfonds investiert, bezeichnet man dabei als Zielfonds.

Thesaurierung. Der Begriff der Thesaurierung (v. gr. thesauros „Schatzhaus“) bezeichnet Vorgänge, bei denen die von einer Organisation erwirtschafteten Gewinne nicht ausgegeben oder ausgeschüttet werden, sondern in der Organisation selbst verbleiben (einbehalten werden).

Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge des Fonds wie Zinsen oder Dividenden sogleich und direkt wieder reinvestiert in den Fonds. Davon profitiert der Anleger vom Zinsenszinseffekt der Anlage (genau genommen gibt es diesen aber nur bei Zinsen). Somit muss sich der Anleger keine Gedanken machen, was dieser mit den Ausschüttungen macht und spart sich Kosten bei einem etwaigen Re-Investment der Ausschüttungen, wenn der thesaurierende Fonds dies sogleich für den Investor übernimmt.

Bei einem Kauf eines Fonds gibt es meist einen Ausgabeaufschlag. Der Ausgabeaufschlag, kurz auch AgA wird auch Agio genannt. Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die einmalig beim Kauf eines Investmentfonds von den Banken berechnet wird und diesen als eine Art Vertriebsprovision zufällt. Daher gibt es oftmals Direktbanken die einen Rabatt auf den AgA geben. Manche sogar 100 % Rabatt.

Wird der Fonds verkauft, so wird der Fonds von der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) zum Rücknahmepreis zurückgenommen. Der Rücknahmepreis liegt knapp unter dem Ausgabepreis, die Differenz zwischen Rücknahmepreis und Ausgabepreis ist der Rücknahmepreis bzw. eine Art Spread der KAG.

TER ist die Abkürzung für Total Expense Ratio. Die Total Expense Ratio wird auch gerne Gesamtkostenquote genannt. Das ist eine Kennzahl über die jährliche Kosten eines Fonds. Aber Achtung, es sind hier dann doch wieder nicht alle Kosten enthalten, denn zum Beispiel fehlen die Transaktionskosten.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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