FFB Depot (FIL Fondsbank)

FFB Depot (FIL Fondsbank)

Auf einen Blick:

  • Steuereinfache Fonds- und ETF-Depotbank 
  • Nur zu eröffnen über FondsDiscount.at (oder alternativen Finanzberater)
  • Kosten und Gebühren komplex, Fondsdiscount.at gibt in ihrem Antrag andere Kosten und Gebühren an
  • Total veralteter Prozess – simples Online Banking, Orderaufträge und Sparplanaufträge nur in Papierform möglich!
  • Devisenprovision von 0,6 %

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,25 % für Fonds (mind. 25,00 Euro, max. 50,00 Euro)
zusätzlich nochmals 0,10 % für ETFs
Kontoführung:0,00 Euro
Order ab:Fonds: Kein Ausgabeaufschlag – 2,00 Euro Ordergebühr je Transaktion (Spar- und Entnahmepläne kostenlos) wird über Fondsdiscount.at nicht verrechnet.
ETFS: 2,00 Euro je Transaktion (Spar- und Entnahmepläne kostenlos) + ATCs + 0,20 % vom Ordergegenwert
Steuereinfach:Ja

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Auf aktive und passive Fonds spezialisierte Fondsbank
  • Ab 25.000 Euro Fondsvolumen auch keine Depotgebühr mehr
  • relativ niedrige Depotgebühr
  • Steuereinfache Veranlagung, FFB kümmert sich um die Abführung der Steuern
  • Sparplan ab 25 Euro bereits möglich

Nachteile

  • Komplexe Gebührenstruktur, auch teilweise undurchsichtig und fehlerhafte Angaben
  • Veraltetes Online Banking und Order werden in Papierform abgegeben

Die FIL Fondsbank (FFB) ist vor wenigen Jahren auch in Österreich gestartet, nachdem sie in Deutschland Erfolg hatte. In Österreich ist die FFB als reine Vermittlerbank tätig und kann nur über Vertriebspartner abgeschlossen werden. Ein direkter Abschluss eines Depots ist bei der FFB nicht möglich, aber über das Angebot von Fondsdiscount.at kann ein Fondsdepot bei der FFB dann schlussendlich doch abgeschlossen werden. Der Vorteil bzw. das Angebot der FFB ist konzentriert auf Fonds. Es gibt bei allen Angeboten keinen Ausgabeaufschlag, welcher bei anderen Banken zur Gänze oder zum Teil beim Kauf verrechnet wird – bei der FFB gibt es keinen Ausgabeaufschlag. Bei passiven Fonds, also ETFs ist es so, dass beim Kauf bzw. Verkauf 2 Euro je Transaktion + 0,20 % + ATC – sonst nicht mehr. Verkauft man seinen aktiven Fonds oder seinen ETF so fallen pauschal wieder die selben Gebühren an von 2 Euro + 0,20 % + ATC an Gebühren an. Ebenfalls nicht viel. Man hat auch die Qual der Wahl… über 200 ETFs und über 4.000 Fonds stehen zur freien Wahl zur Verfügung.

Wie refinanziert sich eigentlich das Angebot, es ist ja im Vergleich zum Mitbewerb doch nochmals günstiger?!

Kauft man einen Investmentsfonds, gibt es in der Regel Managementgebühren, welche durchaus höher sein können. Diese Managementgebühr wird Jahr für Jahr vom Fondsvermögen abgezogen und an das Fondsmanagement als Vergütung für die Verwaltung des Fonds abgeführt. Diese Bestandsprovisionen werden zum Teil auch die depotführenden Depotbanken weitergeleitet und damit lässt sich ein gutes Geld verdienen. Internetanbieter wie Fondsdiscount.at haben eine kostengünstige Basis und sind nicht mehr darauf angewiesen auch Ausgabeaufschläge einzuheben und bieten daher so günstige Konditionen an.

Kosten & Gebühren

Das Depot bei der FFB ist dank der Sonderkonditionen von Fondsdiscount sehr überschaubar, denn das Depot kostet im Jahr 0,25 % vom Depotwert, wobei es eine Mindestdepotgebühr von 25,00 Euro gibt und eine maximale Depotgebühr in der Höhe von 50 Euro im Jahr. Gibt es einen Bestand von Fonds über 25.000 Euro, so kann die verrechnete Depotgebühr von Fondsdiscount.at auf Antrag zurückerstattet werden. Die Kauf und Verkaufsspesen sind bei der FFB überschaubar, denn bei einem Kauf oder Verkauf von Fonds fallen lediglich pauschale 2 Euro an Gebühren an. Ausgabeaufschlag gibt es keinen. Werden ETFs gekauft oder verkauft, so fallen hier 0,15 % des ETF-Volumens plus fremde Spesen an.

Werden neben Fonds auch noch andere Assetklassen im Depot verwahrt, so fallen neben der oben angeführten Depotgebühr von 0,25 % p.a. (bzw. mindestens 25,00 und maximal 50,00 Euro) noch zusätzlich 0,10 % p.a. verrechnet. Dies gilt z. B., wenn ETFs gelagert werden. 

Depot

Es gibt keine Depotgebühr bei der Consorsbank. Daher in Sachen Kosten für das Wertpapierdepot:

  • Depotgebühr: 0,25 % vom Depotwert 
  • Mindestdepotgebühr: 25,00 Euro pro Jahr
  • Maximaldepotgebühr: 50,00 Euro pro Jahr 
  • Ab 25.000 Euro Fondsvolumen (ausgenommen ETF) werden die Kosten für die Depotgebühr auf Antrag von fondsdiscount.at zurückerstattet.
  • ETF-Depotgebühr: 0,10 % vom Depotwert on top hinzu

Werden Fonds im Wert von 10.000 Euro im Depot gelagert, so sind dies 25,00 Euro Depotgebühr, bei einem Fondswert von 20.000 Euro wären das bereits die maximale Depotgebühr von 50,00 Euro. Die Fondsdiscount.at erstattet diese Gebühr auf Antrag zurück. Werden neben Fonds auch noch ETFs gelagert, so fallen für diese dann die weiteren 0,10 % an Depotgebühr an.

Konto

Es gibt keine Gebühren für das Verrechnungskonto bei der FFB bzw. wird gar keines benötigt. Es wird von einem Referenzkonto jeweils per Lastschrift abgebucht.

  • 0,00 Euro Kontogebühr bzw. wird keines benötigt

Order

Die Ordergebühren bei der FFB.at sehen wie folgt aus:

  • Transaktionskosten je Fonds-Order: 2,00 Euro je Transaktion – die Transaktionskosten werden jedoch über Fondsdiscount.at dann nicht verrechnet.
  • Transaktionskosten je ETF-Order: 2,00 Euro je Transaktion + ATC + 0,20 %

Ausschüttungen

Nachdem es bei der FFB nur Ausschüttungen von Fonds und ETFs gibt, gibt es keine Dividendenzahlungen. Die Ausschüttungen sind natürlich kostenlos.

Devisen

Gibt es bei der FFB eine Devisenprovision? Die erste Antwort wäre nein, doch wird genauer hingesehen, zeigt sich eine Devisenprovision von 0,60 %. Das ist durchaus sehr hoch! 

ETF-Sparplan

Ja, bei der FFB gibt es ETF-Sparpläne. Ab 25,00 Euro im Monat geht es los. Die Kosten für die Ausführung eines ETF-Sparplans – der Betrag wird übrigens vom Referenzkonto abgebucht – liegen bei 0,20 % an Gebühr + ATC (Additional Trading Costs)

  • ETF-Sparplan: ATC + 0,20 %

Fonds-Sparplan

Günstiger geht es wohl kaum, den die Ausführung eines Fonds-Sparplans ist bei der FFB kostenlos. Es gibt auch keinen Ausgabeaufschlag auf die Fonds.

  • Fonds-Sparplan: 0,00 Euro – kostenlos

Hauptversammlung

Es gibt keine Möglichkeit an einer Hauptversammlung teilzunehmen. Die FFB.at bietet auch keine Aktien an.

Wertpapiere

Das Angebot der FFB ist sehr überschaubar, denn es können dort nur Fonds und ETFs gehandelt werden. Die Fonds sind laut Angaben der FFB.at mit einer Anzahl von über 4.000 verschiedenen Fonds zu finden und bei den ETFs sind es in Österreich knapp über 200 verschiedene ETFs die zur Auswahl stehen. Die meisten der angebotenen Fonds und ETFs können auch als Sparplan abgeschlossen werden.

Eine Einmalanlage kann ab 500 Euro stattfinden, eine Folgezahlung danach bereits ab 50 Euro. Sparpläne gibt es bereits ab 25 Euro monatlich Auszahlpläne gibt es ab einem Fondsbestand von 5.000 Euro und monatlichen Auszahlraten von 50 Euro.

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot noch nicht getestet und bewertet. Ebenso wurden noch keine Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Online Banking

Allzu viel gibt es über das Online Banking der FFB nicht zu erzählen, denn es ist Steinzeit! Wirkliche Steinzeit! Möchte der FFB Kunde eine Order aufgeben oder einen Sparplan einrichten, so ist dies nur in Form von Papier bzw. E-Mail möglich. Das nachfolgende Bild zeigt einen Einblick in die Übersicht ins Online Banking der FFB.

Eröffnung

Ein Depot bei der FIL Fondsbank (FFB) kann nur über einen Vermittler eröffnet werden. In Österreich ist einer der Vermittler Fondsdiscount.at – möchte man darüber ein Depot eröffnen, so geht man ganz einfach auf die Website von Fondsdiscount.at und klickt auf den grünen Button „FFB Depot jetzt eröffnen“. Danach kommt man auf eine Seite mit einem Formularfeld. Dort füllt man den Antrag für ein FFB Depot aus. Man kann bei der FFB ein Einzeldepot, ein Gemeinschaftsdepot oder ein Juniordepot für das Kind eröffnen. Hat man den Antrag vollständig ausgefüllt, so sendet man die Unterlagen unterschrieben an Fondsdiscount.at, welche den Antrag prüfen und an die FFB weiterreichen. Nach der erfolgreichen Depoteröffnung kann man zu Sonderkonditionen seine Fonds und ETFs bei der FFB kaufen.

Die Legitimierung erfolgt über das PostIdent Video-Verfahren oder über den IDENT.Brief, je nachdem was einem lieber ist. Das Videoverfahren ist natürlich deutlich schneller.

Bilder & Videos

Es gibt noch keine Bilder und Videos zum Depot der FFB.

FFB Depot in Österreich: Fondsdepot mit 100 % Rabatt auf Ausgabeaufschlag inkl. ETFs
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Sicherheit & Seriösität

Die Bank ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. angeschlossen. Die Wertpapiere sollten Sondervermögen sein und vom Vermögen der Bank getrennt sein.

Kontakt

Eigentlich sitzt die FFB in Deutschland, hat aber in Österreich eine Zweigniederlassung. Die FIL Fondsbank GmbH hat in Wien das Postfach 2222 in 1131 Wien. Telefonisch kann das Unternehmen unter 01/2530177-400 erreicht werden bzw. per E-Mail mit info@ffb.at

Da die FFB die Depots nicht direkt vertreibt, sondern dieses Wertpapierdepot nur über Vermittler zu bekommen ist, muss ein Vermittler her. In Österreich ist dies beispielsweise Fondsdiscount.at

wallstreet:online capital AG
FondsDISCOUNT.at
Graben 19
1010 Wien
Telefon: 01/365215
Telefax: 01/365215-15
Email:info@fondsdiscount.at
URL: www.fondsdiscount.at

Fazit

Das Angebot der FFB richtet sich an Fondssparer. Es ist günstig und interessant für die langfristige Vermögensanlage bzw. Vermögensaufbau. Günstige Gebühren für Fonds, keine Ausgabeaufschläge beim Kauf, sondern 2 Euro fixe Spesen sind eine willkommene Einladung in Fonds zu investieren. Wer für aktive Fonds nichts über hat, sondern ETFs präferiert, so hat man bei der FFB ebenfalls die Möglichkeit in diese zu investieren. Der Kauf bzw. Verkauf von ETFs kostet 0,15 % plus evtl. zusätzlicher fremder Gebühren.

Die Depotgebühr ist moderat gestaltet mit Mindestgebühren von 25 Euro im Jahr und maximalen Gebühren von 50 Euro im Jahr, bzw. 0,25 % vom Depotwert. Für ETFs gibt es wiederum eigene Gebühren, was das Angebot wieder komplexer macht. Übersteigt das Fondsvolumen (exklusive ETFs) 25.000 Euro, so werden die jährlichen Depotgebühr auf Antrag von Fondsdiscount zurückerstattet.

Bemerkenswert ist auch die Devisenprovision von 0,60 %! Bei jeder Umrechnung von US-Dollar in Euro fallen hier 0,60 % an. Das ist ein sehr hoher Wert.

Insgesamt ist das FFB Angebot mit über 4.000 Fonds und über 200 ETFs für uns Österreicher als steuereinfaches Depot mit Fokus auf Fonds & ETFs eine Option, doch ist die Transparenz bei den Gebühren zu verbessern. Die Angaben bei Fondsdiscount und der FFB weichen voneinander ab (Stand Mai 2020) und auf Nachfrage bei den beiden Stellen, gibt es keine oder nur mürrische, nicht hilfreiche Antworten.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

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4 Kommentare
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Ich warne ausdrücklich vor der FFB!
Der Kundenumgang ist absolut unterste Schublade!
Auf keinen Fall FFB für irgend etwas wählen!

Ich kann bestätigen was Arnie Böhm geschrieben hat. Der Kundenumgang ist geprägt von absoluter Gleichgültigkeit. Folgendes ist passiert: 1. Bei Depoterfahrung erfolgte eine nicht-beauftragte Lastschrift von 7.000 Euro. Auf eine Email wurde nicht reagiert. Beim 1. Anruf konnte die Dame mir nicht weiterhelfen. Dann Rückruf: „Sorry, wir haben aus versehen in Ihrem Namen Fonds gekauft. Die Prüfung hat ergeben, das kein Auftrag ihrerseits vorlag. Wir werden das Geld zurücküberweisen.“ Eine Grund wurde mir nicht genannte. Die Rücküberweisung hat 3 Wochen gedauert! 2. Vor 6 Wochen habe ich einen Depotübertrag beauftragt. Von 6 Depotpositionen sind nur 4 angekommen. 2 Depotpositionen fehlen… Weiterlesen »

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