Parqet (Tresor One)

Parqet (Tresor One)

Andreas von Broker-Test.at

17. September 2021

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Kostenlose Software für die Portfolioverwaltung von Wertpapiere (Aktien, ETFs, Anleihen, …)
  • Als Webversion oder am iOS Smartphone oder Tablet
  • gut auch für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet
  • zwei weitere kostenpflichtige Abo-Versionen mit erweiterten Funktionen verfügbar
  • Vermögensverwaltung mit weiteren Asset-Klassen wie Kryptos oder P2P ist geplant

In diesem Ratgeber

Test

Testbericht
3.33 / 5 Broker-Test.at
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Vorteile
  • Cooles Design, toller Joy-of-Use
  • Web-Version, iOS App
  • Noch nicht unterstützte PDFs von bestimmten Broker können anonymisiert zugesandt werden
  • Import über PDFs der Broker - in Österreich wird nur Flatex und die Erste Bank unterstützt
  • Nachteile
  • Nur Portfolioverwaltung
  • Noch weniger Funktionen als Portfolio Performance
  • Schnell mal kostenpflichtig - Preis vs. Leistung?
  • Noch einige Bugs (Kurs zum Einbuchungsdatum (z. B. Depotübertrag) wird als Einstiegspreis hinterlegt.)
  • Wenig individualisierbar
  • Alle Depots in einem bei der kostenlosen Version
  • Kein Export zu einem anderen Programm möglich
  • Gesamt
    Parqet selbst spricht von über 75.000 Nutzerinnen und Nutzer, die die Software mittlerweile für die Vermögensverwaltung nutzen. Durch das ansprechende Design und die kostenlose Version, zieht das speziell Neueinsteiger an. Die Software unterstützt derzeit leider nur Wertpapiere, weitere Assets sind im Plan, wobei sich Parqet zeitlich nicht festlegt. Zuhause ist das Unternehmen in Hamburg und versucht mit einem transparenten Auftreten zu überzeugen. Im Sommer 2021 kam es zur Umbennennung und aus Tresor One wurde Parqet, als Anlehnung an das Börsenparkett. Auch in Sachen Klimaschutz ist Parqet aktiv, den 1,00 % des Umsatzes geht zu Gunsten der Förderung der CO2 Entnahme.
    Funktionen
    Benutzerfreundlichkeit
    Kosten

    Parqet (Tresor One)

    Früher hieß Parqet nämlich Tresor One und war leicht zu merken. Parqet ist ein Kunstwort und es ist wohl schwer nachzuvollziehen, wie die neue Namensfindung auf Parqet schlussendlich kam. Parqet ist unter allen Lösungen die hübscheste Lösung, der Joy of Use ist sensationell. Alles sieht so aus, wie es aussehen sollte. Die Software ist jedoch im Moment nur eine Portfolio Verwaltung, weitere Assets neben Wertpapiere können noch nicht hinzugefügt werden. Das ist zwar im Plan, aber im Moment geht das noch nicht. Das Portfolio kann im Web über den Browser der Wahl gepflegt und angesehen werden und es gibt auch noch eine iOS App.

    Parqet ist grundsätzlich kostenlos, mehr Funktionen gibt es mit einem Aufpreis. Hier wird dann fast 90 Euro im Jahr für die Software bezahlt.

    Ein Export der Daten von Parqet zu einer anderen Software ist leider nicht möglich.

    Kosten:0,00 Euro Basisversion
    87,99 Euro/Jahr Plus Version
    329,99 Euro/Jahr Investor Version
    Typ:Portfolioverwaltung
    Installation:
    Web:Ja
    Smartphone App:Nur iOS
    Dividendenplaner:Ja
    Portfolio veröffentlichen:Ja

    Assets

    Wertpapierdepot:Ja
    Verrechnungskonto:Nein
    Girokonto:Nein
    Sparkonto:Nein
    Edelmetalle:Nein
    Krypto:Nein
    Crowdinvesting:Nein
    P2P:Nein
    Versicherungen:Nein

    Automatisierung

    Datenpflege

    Manuell:Ja
    CSV:Nein
    PDF:Ja
    PSD2 Schnittstelle:Nein

    Sicherheit

    Die Kundendaten werden anonymisiert in einem deutschen Rechenzentrum gespeichert. Dabei versichert Parqet, keine personenbezogenen Daten abzuspeichern. Über den Provider Auth0 wird die Account-Authentifizierung durchgeführt, Parqet selbst hat keine Einsicht auf die Passwörter. Wird ein Abo abgeschlossen, laufen die Zahlungsdaten über den Provider Stripe, auch da hat Parqet keinen Zugang zu Daten. 

    Anonymität dürfte Parqet tatsächlich einiges wert sein, denn bewusst verzichtet der Anbieter auf Google Analytics und setzt statt dessen auf Plausible, um die Privatsphäre der Kundinnen und Kunden zu wahren. 

    Parqet stellt für die Portfolio-Daten, LogIn-Daten und die Zahlungsdaten somit einen eigenen Provider bereit.  

    Der PDF Upload erfolgt verschlüsselt. 

    Unterstützte Banken

    Neben der Unterstützung von Portfolio Performance Importe werden auch noch folgende Banken beim PDF Import unterstützt (Stand August 2021):

    • Portfolio Performance,
    • 1822direkt,
    • Baader Bank,
    • Comdirect,
    • Commerzbank,
    • Consorsbank,
    • DEGIRO,
    • DKB,
    • eBase,
    • Erste Bank,
    • Flatex,
    • Finanzen.net Zero,
    • ING,
    • Onvista,
    • Oskar,
    • Peaks,
    • Postbank,
    • Scalable Capital,
    • Smartbroker,
    • Trade Republic,
    • Unioninvest

    PDF Import Test

    Der Test eines PDF Imports der unterschiedlichen österreichischen Broker brachte das Ergebnis, dass es nur bei Flatex Österreich tatsächlich funktioniert. Das wird versprochen, das wird gehalten. Alle anderen Broker haben im Testfall nicht funktioniert. Angeblich funktioniert der Import einer PDF-Abrechnung der Erste Bank jedoch auch.

     PDF Import wird angeboten
    PDF Import funktioniert
    Flatex ATJaJa
    DADATNeinNein
    Hello BankNeinNein
    easybankNeinNein
    Bank DirektNeinNein

    Bilder

    Fazit

    Parqet sieht sich selbst gerne als Einsteigerlösung, um Ordnung und Transparenz in den Vermögensaufbau zu bringen. Mit dem kostenlosen Abo-Modell „Basis“ gibt es ein Portfolio und Watchlist und die Basis Analyse.  Bei den kostenpflichtigen Abos „Plus“ und „Investor“ gibt es schon deutlich mehr. Parqet ist eine gute Lösung, sofern nur Wertpapiere dargestellt werden sollen. Bei weiteren Assets heißt es leider nein. Die Software gibt es als Webversion und auch für das Smartphone oder Tablet, das gefällt!

    Negativ ist auch hier, wie bei allen privaten Unternehmensanbietern, dass ein Export der Daten nicht möglich ist und so ein Wechsel zu einer anderen Software aufwendig ist.

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    Andreas von Broker-Test.at
    Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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