Trade Republic Steuerreport: Fehlerhaft?

Trade Republic Steuerreport: Fehlerhaft?

Das Wichtigste zusammengefasst

Trade Republic übernimmt keine Gewähr für den Steuerreport

  • Dient laut Trade Republic nicht in erster Linie als Nachweis für das Finanzamt
  • Wirklich richtig? Trade Republic im Steuerreport:
    • Immobilienfonds wie REITs werden steuerlich als Aktien behandelt und nicht als Fonds
    • Exchange Traded Products wie ein Gold ETC wird als Nichtmeldefonds behandelt anstatt als Zertifikat
    • Trade Republic weist keine anrechenbare Quellensteuern aus bei ETFs

In diesem Ratgeber

Trade Republic Steuern: nicht steuereinfach

Auch wenn Trade Republic angibt 2022 in Österreich steuereinfach werden zu wollen, ist dies noch nicht passiert und es gibt auch kein konkretes Datum und auch keine Garantie. 

Zum aktuellen Stand (Februar 2022) ist Trade Republic nicht steuereinfach und für das Kalenderjahr 2020 gab es einen Steuerreport für die Kunden in Österreich. Selbiges wird es auch für das Kalenderjahr 2021 sicherlich geben, wenn auch noch nicht ausgeliefert.

Steuerreport

Trade Republic hat Mitte Juni 2021 zum ersten Mal den österreichischen Steuerreport veröffentlicht. Bis 30.6.2021 hatten die Steuerzahler noch die Chance eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Also mehr als gerade noch. Hat sich das lange Warten gelohnt? Der Steuerreport ist mehr als umfangreich in Hinblick auf die Seitenanzahl, doch gleichzeitig zeigen sich auch so manche Schwachstellen. Diese sind kurz zusammengefasst auf Basis eines Praxistests:

  • Keine Garantie auf Korrektheit und Vollständigkeit von Trade Republic
  • Keine Quellensteuer Berücksichtigung bei ETFs – Steuerzahler bezahlt so zu viel Steuer (anrechenbare Quellensteuer vermindert die zu zahlende Einkommensteuer)
  • REITs werden als Aktien angesehen und nicht als (Nichtmelde)Fonds
  • ETC mit z. B. Gold oder Silber hingegen werden als Nichtmeldefonds eingestuft und nicht als Zertifikat

 

Disclaimer

Die hier aufgeworfenen Fragen sind auf Basis meines persönlichen Steuerberichts und kann daher nicht allgemein auf alle Berichte umgelegt werden. Ebenso kann keine Aussage darüber getroffen werden, dass bestimmte Teile oder Wertpapiere stets richtig oder falsch sind.

Wie es auch Trade Republic schreibt: Es gibt keine Gewähr auf Richtigkeit. Daher selbst in das Steuerthema reintigern und kontrollieren, ob die angegebenen Zahlen korrekt sind.

Korrektheit

Trade Republic hat nun den Steuerreport für uns ÖsterreicherInnen veröffentlicht. Hat sich das lange Warten bezahlt gemacht? Ist die inhaltliche Qualität so gut, dass die Daten in die Einkommensteuererklärung 1:1 übernommen werden können?

Hier wird sogleich auf den Hinweis auf der ersten Seite des Trade Republic Steuerreports verwiesen:

„Für die Korrektheit und Vollständigkeit der Angaben im Steuerreport können wir keine Gewähr übernehmen“.

Zitat aus der 1. Seite des Trade Republic Steuerreports

Sehen wir den Steuerreport daher als Vorschlag der gegengeprüft werden soll mit den eigenen Berechnungen. Sozusagen eine zweite Meinung zu den eigenen Überlegungen und Berechnungen. Eine Prüfung durch die Steuerberatung der eigenen Wahl könnte durchaus empfehlenswert sein, was Trade Republic auch empfiehlt im eigenen Steuerreport, speziell wenn es um Fonds, ETFs, etc. geht.

Video

Fragen an Trade Republic zum Steuerreport

Ein Teil des persönlichen Steuerberichts ist nachvollziehbar und wird von mir genau so gesehen. Doch es gibt auch Teile, die ich anders sehe und wo es dazu dann Fragen an Trade Republic gibt. Mittlerweile wurden die Antworten von Trade Republic in den Bericht hier eingearbeitet.

Fun Fact:

Auf dem Steuerreport ist nur eine Kundennummer angeführt, kein Name, keine Adresse. Diese Kundennummer konnte ich bislang aber nicht auf den Abrechnungen in der Trade Republic App finden. Die Depotnummer ist ähnlich mit der Kundennummer, aber nicht ident in meinem Fall.

Was sagt Trade Republic dazu:

Der Steuerreport dient in erster Linie nicht dem Nachweis gegenüber dem Finanzamt, sondern der Information des Kunden. Tatsächlich unterscheiden sich die Kunden- und die Depotnummern unserer Kunden in der letzten Ziffer. Auf Verlangen des Finanzamtes dienen unsere Abrechnungen dem Nachweis, die in ihrer Gesamtheit auch den Zusammenhang zum Steuerreport herstellen lassen.

Welche Punkte bzw. welche Fragen habe ich an Trade Republic gestellt:

US-REIT als Aktie

Es wurde ein US-REIT gekauft, welcher im Trade Republic Steuerreport als Aktie eingestuft wurde. 

  • Warum wurde der US-REIT W.P. Carey (US92936U1097) nicht als Nicht-Meldefonds eingestuft sondern wird als normale Aktie behandelt?

Die Antwort darauf von Trade Republic:

Da es sich bei dem vorliegenden Wertpapier um eine Aktie handelt, ist die Einstufung aus unserer Sicht korrekt erfolgt.

Das sehe ich persönlich anders, denn österreichische Broker wie DADAT, Hello Bank, Bank Direkt stufen dieses Wertpapier als Fonds ein und da kein steuerlicher Vertreter so auch als Nicht-Meldefonds. Auch Gespräche mit dem Finanzamt Linz, welche im Zuge des Broker Experiments stattgefunden haben, zeigten, dass es sich hier um einen Fonds im Sinne des österreichischen Steuerrechts handelt.

Gold ETC als Nicht-Meldefonds

Eine Inhaberschuldverschreibung (ETC, Exchange Traded Commodity) wurde gekauft und zwar für die Commodity Gold. Diese wurde von Trade Republic als Fonds eingestuft und weil hier auch kein Eintrag in der Meldefonds-Datenbank gefunden wurde, dachte sich Trade Republic, dass es sich um einen Nicht-Meldefonds handeln müsse.

  • Wieso wird die Inhaberschuldverschreibung (ETC) Physical Gold USD (DE000A0N62G0) als Fonds bzw. hier als Nicht-Meldefonds behandelt?

Was sagt Trade Republic dazu?

Der Wert „DE000A0N62G0 – Physical Gold USD“ wurde als Nichtmeldefonds eingestuft, da die Instrument-Klassifizierung den Fonds nicht als Meldefonds (OeKB) klassifiziert. Falls ein Fonds nicht als Meldefonds klassifiziert wird, wird der Fonds entsprechend als Nichtmeldefonds behandelt.
Siehe auch Erklärung auf Seite 17 des Reports: „Bei der Einstufung von Investmentfonds und Immobilienfonds aus steuerlicher Sicht in Meldefonds und Nichtmeldefonds greifen wir auf die Veröffentlichungen der OeKB als zuständige Meldestelle über „my.oekb.at“ nach Datenlage zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Aufstellung zu. Die veröffentlichten Werte werden für die Zusammenstellung der Steuerunterlagen ohne weitere Prüfung übernommen. Soweit ein Fonds dort nicht als Meldefonds gelistet ist, wird dieser automatisch als Nichtmeldefonds behandelt.

Keine Quellensteuer Berücksichtigung bei ETFs

Interessant ist, dass im Steuerreport die Quellensteuer nicht angeführt wird, die auf der Website der OeKB angezeigt wird für die Kennzahl 984/998, damit die Ausschüttungen bzw. die Ausschüttungsgleichen Erträge reduziert werden. Wenn diese nicht angegeben werden, wird mehr Steuer bezahlt als nötig.

Was sagt Trade Republic dazu?

Für diesen Wert ist keine Quellensteuer gezahlt worden. Nur Steuern, die effektiv angefallen sind, werden im Report ausgewiesen.

Was auch immer hier Trade Republic meint, dass keine Quellensteuer gezahlt wurde, es ist zumindest eine angefallen, so zeigt es die Jahresdatenmeldung der OeKB schwarz auf weiß.

Dazu gesellt sich dann noch eine weitere Frage zu einem weiteren ETF.

Zum thesaurierenden ETF IE00B4L5Y983 – Core MSCI World USD (Acc) gibt es die folgenden Fragen, weil die gemeldeten OeKB Zahlen aus der Jahresdatenmeldung vom 10.12.2020 von diesen Zahlen abweichen.

  • Woher stammt dieser ausschüttungsgleicher Ertrag bzw. wie wird dieser errechnet, ich kann diesen über die OeKB nicht nachvollziehen?
  • Anrechenbare Quellensteuer wird nicht berücksichtigt, wieso?

Was sagt Trade Republic dazu?

Um die korrekten steuerpflichtigen Einkünfte nachzuvollziehen, möchten wir auf die Angaben der OeKB verweisen (siehe Anhang „OeKB_1“ zur Mail). Die ausschüttungsgleichen Erträge wurden rückberechnet auf Basis der KESt, um den steuerbaren Betrag (in EUR) in Österreich auszuweisen (abschließende Besteuerung).

0,1491 entspricht der Steuer i.H.v. 27,5%, die auf das zu versteuernde Einkommen angewendet wird. Die Rückberechnung vom Wert 0,1491 auf das zu versteuernde Einkommen wurde wie folgt vorgenommen: 0,1491 : 0,275 = 0,542182. 0,542182 USD stellen somit die steuerpflichtigen Einkünfte der Gesamteinkünfte i.H.v. 0,9481 USD dar.
Da die Quellensteuer auch hier nicht effektiv angefallen ist, wird diese nicht ausgewiesen.

Das ist der Screenshot OeKB_1

Rundungsdifferenzen

  • Ich komme öfters auf leicht andere Zahlen, vermutlich ein Rundungsfehler. Auf wie viele Kommastellen wird gerechnet?

Was sagt Trade Republic dazu?

Bei den Berechnungen versuchen wir so viele Nachkommastellen wie möglich zu berücksichtigen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass es in manchen Fällen zu geringen Abweichungen kommen kann.

Möglicher Grund für falsche Wertpapier Einstufung?

Warum wird der US-REIT W.P. Carey nicht als Nicht-Meldefonds geführt, die Inhaberschuldverschreibung in Form des ETCs jedoch sehr wohl als Nicht-Meldefonds (und der daraus folgenden Besteuerung bzw. Nicht-Besteuerung)? Der Grund dürfte darin liegen, dass Trade Republic im Steuerreport angibt, dass sie dazu eine bestimmte Datenbank anzapfen und aufgrund dieser Datenlage dann eine Bewertung des Wertpapiers durchführen:

Screenshot aus dem Trade Republic Steuerreport in Hinblick auf Einstufung der Wertpapiere

Es liegt vermutlich genau an dieser Datenlage, dass die Bewertung so ausfällt. Trade Republic empfiehlt für Fonds, ETFs, REITs etc. sich an den steuerlichen Berater zu wenden.

Fazit

Trade Republic hat ausführlich auf die Fragen zum persönlichen Steuerreport geantwortet. Ich sehe viele Dinge anders als Trade Republic bzw. zu Ungunsten für uns Endkunden.

Einstufung des Wertpapiers W. P. Carey (ISIN US92936U1097) als Aktie und nicht als Nicht-Meldefonds

Dieses Thematik wurde im Experiment vor 2 Jahren ausprobiert und alle österreichischen Broker behandeln dieses Wertpapier als Fonds und da keine Meldungen erfolgen als Nicht-Meldefonds. Selbst persönliche Gespräche mit dem Finanzamt in Linz bestätigten diese Einstufung.

ETFs: Keine anrechenbare Quellensteuer im Steuerreport

Die Auskunft von Trade Republic, dass diese Quellensteuer nicht effektiv angefallen ist, ist korrekt. Dennoch ergibt sich für den österreichischen Anleger die Möglichkeit diese Quellensteuer die auf Fondsebene angefallen ist, steuerlich zu berücksichtigen. Wer das macht, hat einen steuerlichen Vorteil und bezahlt so weniger Kapitalertragsteuer. Die Kennzahlen in der OeKB Meldung zeigen dies auch.

Thesaurierende ETFs, abweichende Berechnung der Kapitalertragsteuer

Die OeKB zeigt in der Jahresdatenmeldung, wie es sein kann. In der Jahresdatenmeldung von einem der oben angeführten ETFs zeigt die OeKB die Werte je Anteil und in diesem Fall in US-Dollar an. Dabei werden auch die Kennzahlen in der E1kv erwähnt. Trade Republic weicht von diesen Zahlen ab.

Quelle: Screenshot aus der OeKB Meldung.

Behandlung der Inhaberschuldverschreibung (ETC) Physical Gold USD (DE000A0N62G0) als Nicht-Meldefonds

Die Instrument-Klassifizierung dürfte hier falsch eingestellt sein bei Trade Republic. Wer dieses Wertpapier bei einem österreichischen Broker hat wie z. B. der easybank oder DADAT Bank, bei dem wird dieses Wertpapier ganz normal als Inhaberschuldverschreibung behandelt. Die Kapitalertragsteuer bemisst sich somit auch nur noch aus einem realisierten Verkaufsgewinn. Ausschüttungsgleiche Erträge wegen einer Pauschalbesteuerung gibt es natürlich hier keine.

Unterm Strich bleibt nur darauf hinzuweisen, dass Trade Republic keine Gewähr auf Richtigkeit übernimmt und jeder Kunde auch bei diesem Broker selbst verantwortlich ist für die korrekte Abfuhr der Steuer. Der Trade Republic Steuerreport, so in meinem Fall, hilft bei der Ermittlung der korrekten Steuer nicht. Die persönliche Steuererklärung wurde mit korrigierten Werten abgegeben und nicht mit denen die der Steuerreport „errechnete“.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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23 Kommentare
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Hi, angeblich ist TR nun in Österreich auch steuereinfach, kann man das irgendwo bestätigen? Nachlesen?

Hallo Andreas! Wenn man Trade Republic nur als Trading Konto (keine Dividendenwerte, keine ETFs) nimmt, sollte der Steuerreport doch einfach bzw richtig sein? Hast du auch einen Auszug einer simplen Aktien mit Kauf und Verkauf?
PS: Reicht es nicht aus, wenn man die Steuer selbst berechnet? Bei simplen Aktien ohne Dividenden etc sollte das doch eine Milchmädchenrechnung sein. (Verluste rechne ich den Gewinnen natürlich gegen)

Andreas, hast du neben Tesla auch andere Einzelaktien bei Trade Republic laufen und diese mit dem Steuerreport verglichen? Mich würde interessieren ob du dort auch Abweichungen im Steuerreport 2020 festgestellt hast. Ich lese auch die Ankündigungen das TR Steuereinfachheit plant. Nichtsdestotrotz bin ich an TR vor allem wegen Einzelaktien interessiert. ETF belasse ich bei Flatex.

Zuletzt bearbeitet 9 Monate her von Andreas

Eine Frage zum Screenshot wo es um den thesaurierenden MSCI World ETF geht:

Wofür stehen denn in der Zeile „Korrekturbetrag 2020“ die drei Beträge 0,8254 0,5545 und 0,6516? Ist mir aus dem Bild nicht ersichtlich.

Vielen Dank!

Ich habe bei TR im Jahr 2020 über Sparpläne sowohl ETFs als auch Einzelaktien angespart. Die Steuern hab ich mir natürlich selber bereits vor erscheinen des Steuerreport berechnet. Mein bescheidenes Fazit: ETFs: da stimme ich vollkommen mit Andreas bzw den Usern hier überein. Korrektur des Anschaffungspreises wurde meiner Meinung nach korrekt durchgeführt. Quellensteuern fehlen und ausschüttungsgleicher Erträge sind auch für mich nicht nachvollziehbar. Aktiensparpläne: Hier stimmt der Steuerreport, bis auf ein paar Rundungsdifferenzen, mit meinen Vorberechnungen überein. Das betrifft die korrekte Berechnung des Durchschnittspreises und der Dividenden sowie die Ausweisung der Quellensteuer. Ich konnte aber zB nicht prüfen wie Quellensteuern… Weiterlesen »

Danke für Deine Einschätzung, Mike! Das bekräftigt mich in meinem Vorhaben das mit den Aktiensparplänen mal auszuprobieren!

Ich habe mir meinen Trade Republic Report angesehen und am Beispiel des Thesaurierenden MSCI World (IE00B4L5Y983) folgende Schlussfolgerung gezogen: Die Korrekturberechnung ist für mich (wie für Dich) nachvollziehbar, weil es im Prinzip auf Anteile * OeKB Kennzahl / Wechselkurs bis auf kleine Rundungsdifferenzen hinkommt. Bei den Ausschüttungsleichen Erträgen habe ich eine These, die aber auch um ein paar Euro daneben liegt: Meiner Meinung nach vermindert Trade Republic die besagten Erträge (Anteile * OeKB Kennzahl für 937 / Wechselkurs) um die Quellensteuer (Anteile * OeKB Kennzahl für 998 / Wechselkurs) und nimmt davon 60%. In meinem Fall liege ich dann mit… Weiterlesen »

TradeRepublic-report-Calc.png

Habe Antwort von Trade Republic erhalten: Der MSCI World wird wohl Vorabbesteuert und hat deswegen einen niedrigeren Betrag als der Wert der OeKB. Ich habe erneut nachgefragt, wie ich als Konsument feststellen kann, ob und wie ein ETF Vorabbesteuert wird und woher ich diese Werte zur Berechnung bekomme. Ist halt für die Einkommenssteuererklärung etwas zu spät :-/

Hallo, wenn ich deine erste Einschätzung richtig verstehe dann sollten Einzelaktien und Optionen kein Problem sein aber ETFs und sonstige „komplexere“ Anlageklassen verursachen einen erheblichen Aufwand?

Ich bin so frei und klinke mich hier mal ein. Für jemanden der nur in Einzelaktien investiert (und damit ohnehin das Thema Dividenden und Quellensteuern hat) sollte es doch zumindest auch möglich sein ohne Ärger per Sparplan in Aktien zu investieren. Dein Experiment mit W.P. Carey zeigt ja, dass wenigstens das Durchschnittspreisverfahren funktioniert (und kein FiFo wie in D angewandt wird) und die Transaktionskosten bei der Gewinn-/Verlustberechnung außen vor gelassen werden. Jetzt könnte man noch sagen, dass Du ja immer je eine Aktie gekauft hast und damit die Berechnung des durchschnittlichen Einstandskurses denkbar einfach ist. Ich hoffe aber doch mal,… Weiterlesen »

Ist mir klar, dass das in AT wie ein Immobilienfonds gewertet wird, mir ging es auch nicht konkret um die Besteuerung von Dividenden bei REITs. REITs werde ich aus bekannten Gründen weiterhin nicht kaufen. Mir ging es um die korrekte Berechnung der Kursgewinne, Dividenden etc. bei Aktien (ausgenommen REITs), insbesondere was die korrekte Berechnung des durchschnittlichen Einstandskurses betrifft – so dass man wenigstens Aktiensparpläne nutzen könnte (sofern man eh auch schon per Einmalkauf in Aktien investiert bei Trade Republic). Hierzu habe ich mir eben die 4 Transaktionen von W.P. Carey angeschaut, wo dann richtigerweise bei Verkauf nicht FiFo angewandt wurde,… Weiterlesen »

Aaaah Sorry, mein Fehler. Nicht genau genug geschaut! Genau, dann geht es um die 4 Transaktionen bei Tesla – wenigstens passt das.

Ich werde wohl das „Risiko“ eingehen und mal ein paar Aktiensparpläne erstellen. Ändert aber natürlich nichts daran, dass auch ich logischerweise in einem Jahr weiß, ob das eine gute Idee war oder nicht.

Ich werde mich mal umhören, vllt komme ich zu einem aussagekräftigen Steuerreport für das Jahr 2020… in dem Fall würde ich mich melden! Danke soweit!

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