KESt Verlustausgleich: Kursverluste den Kursgewinnen, Dividenden, Ausschüttungen gegenrechnen

KESt Verlustausgleich: Kursverluste den Kursgewinnen, Dividenden, Ausschüttungen gegenrechnen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Realisierte Kursverluste können innerhalb eines Kalenderjahres mit erzielten Erträgen aus Wertpapieren gegengerechnet werden
  • Nur für Privatanleger
  • Automatisch bei Einzeldepots von steuereinfachen Brokern
  • Manuell über Beilage E1kv der Einkommensteuererklärung bei mehreren Depots, ausländischen Depots oder Gemeinschaftsdepots

In diesem Ratgeber

  • Realisierte Kursverluste können innerhalb eines Kalenderjahres mit erzielten Erträgen aus Wertpapieren gegengerechnet werden
  • Nur für Privatanleger
  • Automatisch bei Einzeldepots von steuereinfachen Brokern
  • Manuell über E1kv der Einkommensteuererklärung bei mehreren Depots, ausländischen Depots oder Gemeinschaftsdepots

Was wird im Verlustausgleich berücksichtigt?

Für den Verlustausgleich können folgende Wertpapierpositionen herangezogen werden:

  • Kursgewinne bzw. Kursverluste
  • Dividenden
  • Fondsausschüttungen
  • Ausschüttungsgleiche Erträge

Während bei den Kursgewinnen und Kursverlusten nur der Neubestand herangezogen werden darf, ist es bei den Dividenden, Fondsausschüttungen und bei den ausschüttungsgleichen Erträgen so, dass auch der etwaige Altbestand für die Kalkulation des Verlusts herangezogen werden darf.

Automatischer Verlustausgleich

Ist das Depot bei einem österreichischen Broker oder einem Broker mit einem Sitz bzw. Niederlassung in Österreich, so kümmert sich im Normalfall der Broker darum, dass der Verlustausgleich automatisch passiert. Dies aber nur bei Einzeldepots. Bei Gemeinschaftsdepots ist dies nicht möglich. Ebenso nicht möglich ist ein automatischer Verlustausgleich, wenn ein Einzelner mehrere Depots hat. Wie auch? Nur der Depotinhaber hat einen Überblick über all seine Positionen. Führt der Broker die Kapitalertragsteuer nicht freiwillig selbst ab, so müssen die Anleger den Verlustausgleich manuell über die Einkommensteuererklärung bzw. deren passender Anhang E1kv gemacht werden. Wie viel bereits an KESt für Dividenden, Ausschüttungen, ausschüttungsgleiche Erträge oder realisierte Kursgewinne abgeführt wurde, zeigen die steuereinfachen Broker in deren Online Banking. Ausschau halten nach Begriffen wie z. B. „Steuern“, „Verlusttopf“, etc. Hier ein paar Beispiel von Flatex

KESt Verlustausgleich selbst machen

Gibt es kein Einzeldepot sondern ein Gemeinschaftsdepot, gibt es mehrere Depots und möchte der Inhaber einen Verlustausgleich machen, so muss dies selbst in die Hand genommen werden. Ebenso heißt es selbst machen, wenn das Wertpapierdepot im Ausland liegt.

KESt-Verlusttopf bzw. die Steuerbuchungen bei Flatex

Beispiel

Erträge aus Wertpapiergeschäften werden mit 27,50 % Kapitalertragsteuer besteuert. Diese Erträge können mit 27,50 % der entstandenen und realisierten Verluste aus den Wertpapiergeschäften gegengerechnet werden. Wichtig ist, dass diese im selben Kalenderjahr entstanden sind. Der maximale Anrechnungsbetrag ist die KESt der Wertpapier-Erträge.

 

    Gewinn KESt-Belastung KESt-Gutschrift
8.3.2019 Fondsausschüttung 750,00 206,25  
14.5.2019 Dividende 50,00 13,75  
10.9.2019 Verkauf Aktie m. Gewinn 2000,00 550,00  
12.12.2019 Verkauf Aktie m. Verlust -1500,00   -412,50
      357,50

Dieses Beispiel in der Tabelle zeigt 3 Erträge mit einer 27,5 %igen KESt-Belastung und zum 12.12.2019 einen Verkauf einer Aktie mit Verlust. Daraus ergibt sich eine KESt-Gutschrift über 412,50 Euro. Am Ende des Jahres gibt es sodann eine Gesamt-KESt-Belastung von 357,50 Euro. Mit dem Verlust-Verkauf der Aktie am 12.12.2019 konnte die KESt-Belastung des Kalenderjahres effektiv gedrückt werden.

Videos

Fazit

Der Verlustausgleich funktioniert nur innerhalb eines Kalenderjahres und nur dort können die realisierten Kursverluste von Wertpapiergeschäften mit realisierten Kursgewinnen gegengerechnet werden. Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker bei dem ein Einzeldepot geführt wird, so sollte dieser automatisch diese Rechnung durchführen. Die verschiedenen Broker haben in ihrem Online Banking dazu die notwendigen Berichte dazu. Bei einem nicht steuereinfachen Broker ist der Verlustausgleich über die E1kv der persönlichen Steuererklärung zu machen. Selbiges gilt für Gemeinschaftsdepots oder wenn mehrere Depots bei verschiedenen Brokern vorhanden sind und über all diese Broker die Verluste mit den Gewinnen gegengerechnet werden möchten. 

Der Verlustausgleich ist natürlich freiwillig, denn der Staat bedankt sich natürlich, wenn diese Option nicht genutzt wird.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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140 Kommentare
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Hallo Andreas, ich hätte da eine Frage zu Faktor- und KO-Zertifikaten betreffend. In Deutschland kann bei einem Totalverlust bei einem Knockout-Zertifikat ja kein Verlustausgleich mehr gemacht werden. Aber wie ist die Situation hier in Österreich? Kann ich über das E1kv den Verlust hierzulande geltend machen (in meinem speziellen Fall: bin bei mehreren Brokern – darum E1kv)? Vor allem interessieren würden mich aber Faktor-Zertifikate. Diesbezüglich habe ich leider überhaupt nichts gefunden zu dem Thema „was mit den (-100%igen) Verlusten passiert wenn diese Zertifikate komplett aus dem Handel genommen werden und sich über den Broker auch nicht mehr verkaufen lassen“? Vielen lieben… Weiterlesen »

Hallo
Wollte mal nachfragen wie das mit Optionsscheinen aussieht?
Wenn die unter die Knock Out Schwelle fallen hat man ja Totalverlust und die OS verschwinden aus dem Konto(flatex) werden diese auch automatisch in den Topf eingerechnet ?
Lg Chris

Zuletzt bearbeitet 1 Monat her von Chris

Servus,

Ich habe für 2020 noch verrechenbare Verluste -702€ laut der Steuerbescheinigung von Flatex, habe aber 2.321€ KESt gezahlt in 2020. Die Differenz kommt daher, dass ich Anfang 2020 Gewinne realisiert habe und in der zweiten Jahreshälfte 2020 Verluste realisiert habe. Aufgrund der zeitlichen Differenz zwischen realisierten Gewinnen (und damit gezahlter KESt) und realisierten Verlusten habe ich mehr Steuern gezahlt, als ich im Jahr 2020 hätte zahlen müssen (ich konnte den Verlusttopf nicht ausnützen). Kann ich mir die zuviel gezahlten Steuern über die Finanzonlie zurückholen?

Bitte um Hilfe

Hallo Andreas, danke für die Antwort. Ich denke, das Problem ist folgendes, sobald ich einen Gewinn realisiere, zahle ich automatisch 27,5% Steuern. Ich habe in der ersten Hälfte des Jahres 2020 einige Gewinne realisiert und darauf Steuern gezahlt. In der zweiten Hälfte des Jahres habe ich einige Verluste realisiert, aber keine Gewinne. Das bedeutet, dass ich meine Verluste nicht nutzen konnte, um meine Steuern zu reduzieren, da sie erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 entstanden sind. Ich wollte wissen, ob ich die Verluste mit den Gewinnen, die ich versteuert habe, über den Steuerausgleich oder eine andere Verrechnungsmöglichkeit gegenrechnen… Weiterlesen »

Hallo zusammen,
anscheinend kann zumindest bei Flatex von einem steuereinfachen Broker keine Rede sein.
Es würde mich interessieren, ob es irgendeinen AT Broker gibt, der wirklich den Titel „steureinfach“ verdient und die späteren (nach den zuvor eingefahrenen Gewinnen) realisierten Verluste am Ende des Jahres berücksichtigt??
Weiss jemand, ob zB Dadat und Hellobank gleich wie Flatex vorgehen?

Guten Tag,

sind Ihnen Ausnahmefälle bekannt bei welchen in Österreich der Verlustvortrag verlängert werden kann (über das eine Kalenderjahr hinaus). Ich spreche hierbei konkret den Wirecard Betrugsfall an, bei welchem man „gezwungen“ war zu verkaufen. Ich würde es nur fair finden, wenn in diesem Fall der Verlustvortrag zeitlich erweitert werden würde, gibt es solche Ausnahmereglungen? Ist Ihnen dahingehend etwas bekannt?

Freue mich über jeden Input diesbezüglich,

Beste Grüße
Georg

Wie meinen Sie das – wie kann man Verluste über mehrere Jahre realisieren?
Ich habe die Verluste 2020 realisieren/buchen MÜSSEN durch den Betrugsskandal… Ich habe in 2021 Gewinne, welche ich gerne gegenrechnen würde. Danke für Ihre schnelle Antwort,
Grüße Georg

Jetzt bin ich etwas verwirrt – kann ich das beliebig in die Steuererklärung einpflegen? Ich dachte es geht um das effektive Verkaufsdatum im Depot?
2020 Verkauf von Aktien – Verlust 100€
2021 Verkauf von Aktien – Gewinn 100€

Kann ich den Gewinn nun ins Jahr 2020 „schieben“ bzw. den Verlust ins Jahr 2021?

richtig… Bin ziemlich frustriert, da man ja in diesem „Spezialfall“ zum Verkauf „gezwungen“ wird. Betrugsfall eines DAX Unternehmens, bei welchem sich auch immer mehr die Verstrickungen in die Deutsche, wie auch Österreichische Politik herauskristallisiert…

Deutsche können aber wiederum über 2 Jahre den Verlustausgleich machen.
Somit habe ich als Österreich in dieser Konstellation die komplette A-Karte gezogen. Wäre echt bitter, wenn das Finanzamt da nicht einlenken würde…

Hallo! Wie mache ich diese einfach verständliche Rechnung mit welchen Formular beim österreichischen FA? Und noch dazu mit einem „und“ Depot mit meiner Frau. Das was ich bis jetzt vom FA gesehen habe ist für mich chinesisch.

Hallo Andreas, Ich bin schon länger bei deinem YT-Channel abonniert und wirklich beeindruckt von der Professionalität und dem Informationsgehalt deiner Videos (und der Vertrauenswürdigkeit deiner Aussagen). Sowas ist man gar nicht mehr gewöhnt, weiter so! 🙂 Ich hätte eine Frage, die meine Eltern betrifft. Sie haben bei FlatEx ein Gemeinschaftsdepot zu zweit. Leider wussten sie (und ich) vorab nicht, dass der Verlustausgleich dann nicht mehr steuereinfach ist. Angenommen sie haben dieses Jahr von Jänner bis April noch ein Gemeinschaftsdepot mit einigen realisierten Gewinnen und Verlusten. Dann werden ja die Gewinne direkt besteuert aber die Gegenrechnung der Verluste nicht (kann nur… Weiterlesen »

Hallo Andreas,
dass der automatische Verlustausgleich durch den (steuereinfachen) Broker nicht funktioniert, wenn
a) ein Gemeinschaftsdepot vorliegt oder
b) mehr als 1 Depot bei verschiedenen Brokern existiert, ist klar.

Nun bietet zB Flatex die Möglichkeit, mehr als 1 Depot (bis zu 5, wenn ich richtig informiert bin) – also mehrere Depots für eine Einzelperson beim selben Broker.

Wie sieht es da mit der (automatischen) Gegenrechnung aus?
In den FAQ bei Flatex habe ich dazu nichts gefunden.

Danke für deine Mühe und deine großartige und informative Seite!

LG Wolfgang

Danke für die rasche und kompetente Antwort! Echt super!
LG Wolfgang

Hallo Andreas,
toller Beitrag. Es hat mich interessiert wie die Steuerbuchungen in meinem Depot (Flatex) aussehen. Bisher habe ich nur Verlust gemacht (Aktien gekauft und mit Verlust verkauft) und das reflektiert sich auch in den Angaben bei Flatex (Konto & Depot -> Steuerbuchungen)

Verlustverrechnungstopf: 2.655,80 EUR

Angerechnete ausl. Quellensteuer: 0,00 EUR
Kapitalertragsteuer (Altfälle): 0,00 EUR
Vermögenszuwachssteuer: 0,00 EUR

Frage: ist der Betrag im Verlustverrechnungstopf (2.655,80 EUR) der reale Nettoverlust oder sind das bloß die 27,5% des Verlustes (KEst)?

Ich hoffe die Frage war verständlich. Danke für deine Arbeit!
LG

Hallo,
bitte um Hilfe, ich bin Österreicher und ein Steuerausländer (Flatex de). Ich habe den Steuerausgleich zu erledigen. Die Frage ist, ob ich für die 27,5% kest Abgabe die Transaktionskosten abziehen darf (Gewinn- OrderGebühr)? In der Erträgnisaufstellung ist das mit Bruttoerträge benannt, oder ob rein Kauf und Verkaufkurs verwendet werden.? Vielen Dank für eine Rückmeldung und Hilfe

KESt Verlustausgleich bei Wechsel auf Gemeinschaftsdepot unter dem Jahr

Hallo Andreas! Ich habe bei Flatex ein Einzel-Depot mit steuerlichen Gewinnen. Leider habe ich auch eine Aktie mit Totalverlust im Depot liegen (Konkurs in Österreich). Ich kann sie nicht mehr verkaufen, weil sie nicht mehr an der Börse gelistet ist. Auf Anfrage bei Flatex, ob sie die Aktie ausbuchen und den Verlustausgleich durchführen, bekam ich die Rückantwort, dass sie das erst dann machen können, wenn eine Wertloserklärung vom Masseverwalter vorliegt. Der Masseverwalter stellt aber keine solche Erklärung aus. Kann ich die Aktie von Flatex ausbuchen lassen und die Kest im Rahmen des Verlustausgleiches zurückholen, obwohl bei diesem Depot normalerweise immer… Weiterlesen »

https://www.youtube.com/watch?v=8B4HNtZhRps
Habe zwar dein Video angeguckt, finde das aber bei der Dadat unter Services -> Berichte nicht. 🙁
Könntest du mir das nochmal aufzeigen?
LG

asoo, unter „Berichte drucken hab ichs jetzt!
„WOW“ und Danke für die schnelle Antwort!
LG

Hallo Andreas, eine Frage: ich habe bei Flatex (Steuereinfach) KEST bezahlt für Kursgewinne, da wurde die KEST ja auch im Jahr 2020 abgezogen von Flatex = bezahlt. Ich habe bei Degiro (NICHT Steuereinfach) jedoch einen Verlust. Kann ich mir jetzt so die KEST von Flatex zurückholen in dem ich bei E1kv bei Punkt: „Kapitalertragsteuer, soweit sie auf die inländischen Kapitaleinkünfte entfällt (Feld 899)“ die bezahlte Steuer reinschreibe? müsste richtig sein oder? Wenn ich auf Vorberechnung gehe, kommt genau der Betrag als EST-Erklärungsguthaben raus den ich dort reinschreibe – DANKE, du hast mir schon oft geholfen mit deinen Videos auch 🙂… Weiterlesen »

DANKE für die RASCHE Antwort. Ja der Satz: „Bei Wahrnehmung der Verlustausgleichsoption nur für einen Teil der Kapitalerträge darf hier nur diejenige Kapitalertragsteuer erfasst werden, die auf Kapitalerträge entfällt, die tatsächlich in den Verlustausgleich einbezogen werden.“ sagt mir, dass ich die Steuer nur so eintragen darf, nur soweit ich die Kapitalerträge mit Verluste ausgleiche. Wenn ich BSP. 1000€ KEST bezahlt habe (BSP. bei Flatex) und Verlust bei DEGIRO wäre -500€, dann dürfte ich hier eben nicht die 1000€ bezahlte KEST eintragen sondern nur für die -500€ also: 137,5€ (27,5%) (weil diese nicht gegengerechnet wurden, da DEGIRO SteuerSCHLECHT 😉 ist, WÄRE… Weiterlesen »

Eine Verständnisfrage: Das Jahr ist gut gelaufen, man hat hohe realisierte Gewinne aber keine Aktien die man mit Verlust verkaufen könnte. Machts dann Sinn -jetzt am Jahresende- spekulative Hop oder Trop Optionsscheine zu kaufen? Der Verlust liegt ja dann bei max. 72,5% vom Einsatz – Und falls es gut läuft behalt ich den Optionsschein bis Anfang Jänner. – Zusammengefasst: Machts Sinn am Jahresende riskanter zu traden wenn man keine Verluste für den KESt Ausgleich hat? Vielen Dank

Heißt ich kann maximal 27,5% des Verlustes wiederholen? Oder ist da irgendwie mehr möglich?

Kann ich maximal 27,5% meiner Verluste gegenrechenen oder kann ich meinen gesamten Verlust den bezahlten Steuern gegenrechnen?

Hallo Andreas,

eine Frage hätte ich noch.
Macht es nicht mehr Sinn am Anfang des Jahres verlustbehaftete Aktien zu verkaufen als am Jahresende?
Dann hätte man das ganze Jahr Zeit diesen Verlusttopf auszuschöpfen(durch Gewinnaktien und Dividenden).
Oder versteh ich das komplett falsch?

aber sicher besser als ich verkaufe das ganze Jahr über keine einzige Aktie(weder mit Gewinn noch mit Verlust) und mache dann diesen Verkauf mit Verlust – dann ist der Verlustausgleichstopf gar nicht ausgeschöpft und mit 31.12 wird dieser ja wieder auf 0 gesetzt. Sprich ich verkaufe im Jänner mit 100€ Verlust – hab dann 27,5 im Verlustausgleichstopf. Bekomm dann 100€ an Bruttodividende – wären es ohne Verlusttopf 72,5 € – mal angenommen es ist eine österreichische Aktie – dann würd ich mit dem Verlustausgleichtopf dann eben 100€ an Dividenden bekommen oder 🙂 Wenn diese Annahme jetzt stimmt dann kenn ich… Weiterlesen »

Hallo,

Wo finde ich bei flatex diese saldoinformation?

Danke 🙂

Hallo Andreas,

Danke für die rasche Antwort 🙂

Schon gefunden – dieses Jahr wird nichts mehr verschenkt 😂

Hallo! Ich hätte eine kurze Frage, nur um sicherzugehen dass ich alles richtig verstanden habe: Ich habe nur ein Depot (bei FlatEx) und im Jahr 2020 größere Verluste realisiert, also viel im Verlusttopf gehabt. Wenn ich jetzt im Jahr 2021 aber wieder Gewinne mache, muss ich darauf die volle KESt zahlen und die Verluste aus dem Vorjahr werden nicht mehr berücksichtigt oder vom Finanzamt vorgeschrieben, wenn ich sie bei der Steuererklärung eintrage? Die Verlustbescheinigung, die mir FlatEx demnächst ausstellen wird ist somit in Österreich für meinen Fall nicht relevant? (Die Dame am FlatEx-Telefon hat mir erklärt, dass Verlusttöpfe nicht verfallen… Weiterlesen »

Alles klar, vielen Dank für die schnell und klare Antwort. Sehr schade weil eine 5-stellige Summe im Verlusttopf war aber meine bestehenden Positionen mit Jahresende zum Teil bei +30% waren… Naja jetzt weiß ich zumindest Bescheid, ich bleib mal positiv und sehe es als „Lehrgeld“ 😉 Hab gleich mal deinen YT-Channel abonniert um am Ball zu bleiben.

Hallo ich habe eine Frage:

Ich besitze zwei Depots: ein Depot bei der Raika und eines bei flatex.

Beim Raika Depot habe ich 2020 einige Aktien mit Verlust verkauft und beim flatex Depot habe ich 2020 einige Aktien (+Dividende) mit Gewinn verkauft und deshalb „zuviel“ KESt bezahlt.

Nun möchte ich quasi die KESt der beiden Depots gegenrechnen, damit ich die zuviel bezahlte KESt bei flatex wieder zurück bekomme.

Das muss ich über dieses Formular machen oder?
E1kv 2020
https://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/2020/E1kv.pdf

Aber was muss ich da wo reinschreiben? Habe das noch nie gemacht.

Vielen Dank für deine Hilfe!

Liebe Grüße
b0nex

Hallo Andreas, danke für deine Antwort. Leider ist das Thema bei mir aus privaten Gründen etwas liegen geblieben. Ich habe heuer auch schon meine Arbeitnehmerveranlagung erledigt. Ich bin prinzipiell Angestellter und habe somit natürlich Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit. Frage: 1) Ist es jetzt überhaupt noch möglich einen Erklärungswechsel von Arbeitnehmerveranlagung zur Einkommensteuererklärung durchzuführen UND für das vergangene Jahr (2020) das E1kv Formular abzugeben? Oder hätte ich das E1kv Formular Ende 2020 schon machen müssen respektive bevor ich heuer die ANV gemacht habe? 2) Gibt es einen Nachteil, wenn ich nun zur Einkommensteuererklärung wechsle und dann in Zukunft statt der… Weiterlesen »

Hallo, ich hätte auch eine Frage.
Ich habe am Ende des Jahres Verluste eingefahren. Verlustverrechnungstopf ausgeschöpft und trotzdem noch Verluste. Nun muss ich über die Arbeitnehmerveranlagung versuchen noch was zu reduzieren. Bringt mir das überhaupt was wenn ich eine niedrige Pension beziehe bei der keine Steuer angerechnet wird, weil sie eben so niedrig ist. Bekomme ich da noch was vom Finanzamt retour.
Für Aufklärung wäre ich dankbar
Mit freundlichen Grüßen
Reiselust

Puh….die Antwort kam aber schnell. Danke Andreas
Bin bei Flatex. Das heißt , der Verrechnungstopf Gewinn/Verlust ist endgültig. Da ich oft lese, dass man sich über das Finanzamt Steuern retour holen kann, dachte ich , ich sollte das noch machen.
Das betrifft also nur die Trader die nicht bei einem Steuer abführenden Broker sind?
Ist nicht mit der Steuer die abgeführt wird aus einem nichtselbständigen Einkommen gegenzurechnen/reduzieren.

Verstanden. Danke nochmals.
Schönen Abend

Darf ich eine Frage stellen? ja, ich weiß, dass Sie kein Steuerberater sind 🙂

Nehmen wir an, ich habe sowohl einen steuereinfacher Broker als auch einen nicht-steuereinfacher Broker.

Steuereinfacher Broker:
Ich habe 1000€ Kapitalgewinne gehabt und 275€ wurden bereits automatisch abgezogen.

Nicht-steuereinfacher Broker:
Ich habe zufällig auch 1000€ Kapitalgewinne hier gehabt.

Wenn ich eine Steuererklärung machen würde, müsste ich dann nur die Kapitalgewinne des nicht-steuereinfaches Brokers erklären, oder alle?

Also, 1000€ oder 2000€ deklarieren?

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