Kauf 60 Stück W.P. Carey (ISIN US92936U1097) und 30 Stück Pembina Pipeline Corp. (ISIN CA7063271034)

Nachdem sich der Kauf von US-Unternehmensanleihen als schwierig bis gar unmöglich gestaltete über so manchen Broker, musste ein Plan B her. Der war schnell geboren und so wurde statt der Anleihe der US-Reit W.P. Carey (ISIN US92936U1097) als Alternativinvestment festgelegt und sodann geordert. Kaum waren die ersten Orders bei Bankdirekt, DADAT und Degiro aufgegeben, kam die nächste Hürde. Die Easybank. Hier wurde das Wertpapier einfach nicht gefunden. Unglaublich, oder? Auf Anfrage bei der Easybank kam folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr …! 

Da dieses Wertpapier wie ein Investmentfonds agiert, wird es als Alternative Investment Fund (AIF) eingestuft. Diese Wertpapiere sind über die easybank aufgrund der speziellen rechtlichen Regelungen (AIF-Gesetz) leider nicht handelbar. 

Für weitere Anliegen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. 

Mit freundlichen Grüßen 
XY

T +43 (0)5 70 05-500 
easy@easybank.at 
www.easybank.at 

easybank AG | Wiedner Gürtel 11 | 1100 Wien 
Handelsgericht Wien | FN 150466z

So die Antwortmail der Easybank auf Anfrage, warum dieses Wertpapier nicht vorhanden ist.

Damit ist es klar, dass dieses Wertpapier definitiv nicht bei der Easybank zu kaufen sein wird. Gut, nachdem bereits die ersten Orders aufgegeben wurde, wurde der Alternativ-Plan zum Alternativ-Plan geboren und ein alternatives Wertpapier bei der Easybank gekauft. Sehr ärgerlich zu sehen, dass verschiedene österreichische Broker hier sehr unterschiedlich vorgehen und nachdem der Anleihen-Kauf bei der Easybank bereits gescheitert ist, weil kein deutschsprachiges Kundeninformationsblatt der Anleihe vorlag, nun auch wieder eine unüberwindbare Hürde bei der Easybank.

Und so wurde bei der Easybank statt der US-Aktie W.P. Carey also nun das kanadische Unternehmen Pembina Pipeline Corp.: Registered Shares o.N. an der TORONTO STOCK EXCHANGE (TSE) gekauft. Die Aktie hat die ISIN CA7063271034.

Im weiteren Verlauf des Artikels wird die W.P. Carey Aktie bzw. US-Reit behandelt, daher nur ein kurzer Abriss der Pembina Pipeline Aktie. Spannend bei diesem Unternehmen ist, dass es eine monatliche Dividende gibt, was definitiv unüblich ist. Rund um den 22. bis 24. eines Monats gibt es eine Dividendenzahlung des Transport- und Midstream-Dienstleister von Rohrleitungen. Die Dividendenrendite liegt bei dieser Aktie bei rund 5 %.

Video

Chart W.P. Carey

Bei WP Carey Inc. handelt es sich um einen US-Reit, also ein Unternehmen welches als US-Immobilienfonds agiert. Seit 1973 besteht das Unternehmen und wie der Chart der Aktie zeigt, gibt es in den letzten Jahren bei der Aktie einen wahren Höhenflug nach oben!

Die Dividendenausschüttung sollte quartalsmäßig erfolgen und es gibt eventuell auch noch einen Erlös aus dem Veräußerungsgewinn. Laut Boersen-Zeitung.de gab es folgende Ausschüttungen in den letzten Monaten:

Ex-TagDividendeDividendenartZahlungszeitraumHauptversammlung
27.06.191,034000000 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..
28.03.191,032000000 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..
28.12.180,754603900 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..
28.12.180,237655200 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..
28.12.180,037740900 USDVeräusserungsgewinn REITQuartalsdividende..
28.09.180,884531700 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..
28.09.180,140468300 USDVeräusserungsgewinn REITQuartalsdividende..
28.06.180,139783100 USDVeräusserungsgewinn REITQuartalsdividende..
28.06.180,880216900 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..
28.03.180,139097900 USDVeräusserungsgewinn REITQuartalsdividende..
28.03.180,875902100 USDREIT-AusschüttungQuartalsdividende..

In Relation zum aktuellen Börsenkurs bedeutet dies eine Rendite auf die Dividende von brutto ca. 5-6 %.

Order

Die Order wurde mit einem Limit von 83,40 US-Dollar in den USA aufgegeben. Das war am frühen Nachmittag des 11.7.2019. Danach stieg der Kurs an und an. Am 17.7.2019 wurde das Limit bei der Aktie gesenkt auf 84 US-Dollar und zwei Tage später, am 19.7.2019 wurde dann auch bei allen 5 Depots die Order ausgeführt mit dem Limit von 84 US-Dollar. 12 Stück wurden bei jedem der restlichen 5 Depots gekauft, insgesamt also handelt es sich um 60 Stück. Bei einem Ordergegenwert von ca. 900 Euro sind das dann ca. 5.400 Euro im gesamten an Wert zum Kaufzeitpunkt.

Ordergebühren (Kauf)

Der Kauf erfolgte an der US-Börse NYSE, der New York Stock Exchange. Die Gebühren sind dort deutlich günstiger als sie es in der Schweiz sind, dennoch aber auch teurer im Regelfall als sie es bei einem Kauf in Österreich wären.

KursKaufgebührenKursEigene GebührenFremde SpesenOrdergebühren
Degiro84,00 $1.008,00 $ 1,121830,54 €899,10 €
DADAT84,00 $ €1.008,00 $ 1,121609,32 €908,04 €
Hello Bank*84,00 $ 1.008,00 $ 1,114903,95 €7,00 $ 914,35 €
Flatex84,00 $ 1.008,00 $ 1,1170415,90 €918,28 €
Bankdirekt*84,00 $ 1.008,00 $ 1,115301,00 €20,00 $ 922,72 €

* Bei diesen Anbietern gab es vergünstigte Gebühren dank Neukunden-Mascherl.

Auch dieses Mal besticht Degiro mit der günstigsten Möglichkeit die WP Carey Aktie dort zu kaufen. Insgesamt wurden lediglich 899,10 Euro in der Abrechnung bezahlt, hingegen bei der Bankdirekt trotz Neukundenbonus 922,72 Euro hingelegt. Die Differenz beträgt hier über 23 Euro. Ja, die Spread zwischen dem teuersten und günstigsten Anbieter war auch schon mal höher, aber 23 Euro sind auch nicht nichts.

Beim Devisenkurs gibt es auch hier wieder eine Differenz in der Höhe von 0,62 %, ähnlich hoch war sie schon beim Kauf der PepsiCo Aktie. Auch hier wieder der günstigste Anbieter Degiro mit dem Devisenkurs von 1,12183 bei der Umrechnung von US-Dollar auf Euro. Den schlechtesten Kurs gab es auch dieses Mal wieder bei der Hello Bank und kurz davor die Bankdirekt. Ist das ein Muster, dass Degiro und die DADAT attraktivere Devisenkurse anbieten als der Mitbewerb?

  1. Degiro 1,12183
  2. DADAT 1,12160
  3. Flatex 1,11490
  4. Bankdirekt 1,11704
  5. Hello Bank 1,11530

Dividende / Ausschüttung

Wie aus einer Dividendenausschüttung von 12,43 US-Dollar nur 1,72 Euro werden… die ganze Geschichte von ganz vorne:

Mitte Oktober 2019 war es dann auch soweit, die erste Ausschüttung bzw. Dividende des US-REITs W.P. Carey wurde durchgeführt. Als Österreicher gibt es natürlich großes Interesse daran, wie die Ausschüttung von den unterschiedlichen Brokern versteuert wird. Es gibt viele Gerüchte darüber und daher ist es natürlich mehr als interessant, wie es denn dann die Broker tatsächlich machen.

Das Video dazu:

Zur Erinnerung, bei der Easybank war es von Haus aus schon nicht möglich das Wertpapier zu kaufen. Die Easybank verwehrte einen Kauf mit dem Hinweis auf das AIF (Alternative Investmentfonds Gesetz) und dass dies zu komplex für die Easybank sei und deshalb das Wertpapier für Privatkunden nicht angeboten wird. Daher wurde das Papier dann nur bei den übrigen 5 Brokern (Bankdirekt, DADAT, Degiro, Flatex und Hello Bank) gekauft.

Hier die nackten Zahlen zu der Ausschüttung vom US-REIT W.P. Carey:

Das sind die Ausschüttungen Mitte Oktober 2019 gewesen für den US-REIT W.P. Carey

Bei allen 5 Depots wurden insgesamt 12,43 US-Dollar ausgeschüttet und bei allen Depots wurden 15 % Quellensteuer abgezogen. Soviel zu den Gemeinsamkeiten. Beim nicht steuereinfachen Depot von Degiro wurde nur die Quellensteuer von 15 % abgezogen, der Rest muss selbst über die Einkommensteuererklärung gemacht werden. So wie erwartet. Dann aber die große Überraschung, denn die DADAT, Hello Bank und die Bankdirekt haben es steuerlich so gemacht, dass nicht nur die 15 % Quellensteuer sondern auch die volle Kapitalertragsteuer von 27,50 % abgezogen wurde.

Bei Flatex hingegen wurden dann nur 12,50 % Kapitalertragsteuer abgezogen. Warum das? Bei DADAT, Hello Bank und bei der Bankdirekt wurde nachgefragt, warum denn die volle Kapitalertragsteuer abgezogen wurde. Die Antworten bei der DADAT (schriftlich) und bei der Bankdirekt (mündlich via Telefon) waren kurz und knapp, wobei die von der Bankdirekt.at sehr zuvorkommend und nett wieder war (großes Lob an dieser Stelle an die persönliche Note der Bankdirekt.at bei jedem Kontakt). Die Antwort von der Hello Bank war hingegen sehr ausführlich und konnte einzig hier so richtig nachvollzogen werden, warum sowohl Quellensteuer als auch Kapitalertragsteuer in voller Höhe anfällt:

„REIT’s sind laut dem österr. Steuerrecht als ausländischer Immobilienfonds einzuordnen. Diese sind in der Regel Nichtmeldefonds, da sie keinen steuerlichen Vertreter in Österreich haben.

Wir als Bank sind bei Forderungswertpapieren (Fonds, ETFs, Bonds etc) –
anders als bei Dividendenzahlungen von Aktien – nicht berechtigt, den
anrechenbaren Teil der ausländischen Quellensteuer bei der KESt-Berechnung automatisch zu berücksichtigen.

Rechtliche Grundlage: § 1 Abs. 2 AuslandsKESt-VO iVm § 27 Abs. 2 Z 1 lit a
bis lit c

Daher wurde bei der ISIN US92936u1097 15% Quellensteuer und 27,5% KESt verrechnet.“

15 % Quellensteuer und 27,50 % Kapitalertragsteuer, das wird fällig bei einem US-REIT – steuerlich also definitiv kein gutes Investment für einen Österreicher, wenn es korrekt abgerechnet wird.

Mit dem Finanzamt in Linz wurde vereinbart, dass sie sich meinen Fall mit der W.P. Carey Aktie genau ansehen werden und gegebenenfalls die Quellensteuer mir angerechnet werden.

Die Argumente der DADAT, Bankdirekt.at und Hello Bank, dass sie 15 % Quellensteuer und 27,5 % Kapitalertragsteuer verrechnen müssen sind nachvollziehbar. Die Rechtsabteilungen der Broker sind in engen Kontakt und Abstimmung mit dem Finanzministerium in Fragen wie diesen. Die Abrechnung dürfte somit korrekt sein, fraglich ist jedoch, ob 15 % KESt rückforderbar ist vom österreichischen Finanzamt. Probiert wird es und das Finanzamt sieht sich diesen Fall genau an.

User Christian (siehe Kommentar) hat vom Finanzministerium folgende interessante Antwort erhalten:

„Vorbehaltlich dessen kann zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung genommen werden:

ad REITs:

Der Begriff REIT dient als Überbegriff für verschiedene Investmentformen in Immobilien und wird international uneinheitlich ausgelegt. So können je nach Rechtsordnung hiervon beispielsweise Kapitalgesellschaften, reguläre Immobilieninvestmentfonds, Trust usw verstanden werden.

In der österreichischen Rechtsordnung existiert keine Definition des Begriffes „REIT“. Vielmehr enthält sie allgemeine Bestimmungen zur Besteuerung von Immobilieninvestmentfonds, die gemäß § 42 ImmoInvFG auch für ausländische Immobilienfonds gelten. Wenn ein ausländischer REIT als ausländischer Immobilienfonds zu qualifizieren ist, findet auf diesen auch die österreichische Fondsbesteuerung Anwendung; liegt kein ausländischer Immobilienfonds iSd § 42 ImmoInvFG vor, ist nach allgemeinem Steuerrecht eine Einordnung und eine damit verbundene Besteuerung vorzunehmen.

Ein ausländischer REIT ist dann als ausländischer Immobilienfonds gemäß § 42 ImmoInvFG zu qualifizieren, wenn:

–              Z 1: AIF in Immobilien iSd AIFMG, deren Herkunftsstaat nicht Österreich ist (ausgenommen Körperschaften, die mit einer inländischen unter § 7  Abs 3 KStG fallenden Körperschaft vergleichbar sind: dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die ausländische Körperschaft mit einer österreichischen GmbH oder AG vergleichbar ist);

–              Z 2: Jede einem ausländischen Recht unterstehende Veranlagungsgemeinschaft in Immobilien, unabhängig von ihrer Rechtsform, deren Vermögen nach dem Gesetz, der Satzung oder tatsächlichen Übung nach den Grundsätzen der Risikostreuung (zB Investition in mehr als 10 Immobilien) angelegt ist, wenn sie nicht unter Z 1 fällt (= AIF in Immobilien) und die das Kriterium der Niedrig-/Nichtbesteuerung im Ausland erfüllt (Veranlagungsgemeinschaft unterliegt im Ausland tatsächlich direkt oder indirekt keiner der österreichischen Körperschaftsteuer vergleichbaren Steuer; die ausländische Steuer ist mehr als 10 Prozentpunkte niedriger als in Österreich; die Veranlagungsgemeinschaft ist im Ausland Gegenstand einer umfassenden persönlichen oder sachlichen Befreiung).

Befinden sich die Fondsanteile auf einem Inlandsdepot, erfolgt ein KESt-Abzug durch die Bank (dies gilt grundsätzlich unabhängig davon, ob es sich um inländische oder ausländische Fonds-/Immobilienfondsanteile handelt). Sofern sich die Fondsanteile auf einem Auslandsdepot befinden, ist in Hinblick auf die Steuererklärung folgendes zu beachten:

–              Ist der ausländische Immobilienfonds in Österreich steuerlich vertreten, so werden die steuerlich relevanten Daten an die OeKB übermittelt und können dort vom Steuerpflichtigen abgerufen und in der Steuererklärung verarbeitet werden.

–              Sofern keine Meldung an die OeKB erfolgt, hat der Steuerpflichtige selbst für die Ermittlung der korrekten steuerlich relevanten Daten zu sorgen. Aufgrund der Komplexität der Fondsbesteuerung kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, für diese Berechnungen einen Steuerberater zu konsultieren.

Liegt ein Nichtmeldefonds vor und erfolgt die Berechnung der steuerlich relevanten Daten auch nicht durch den Steuerpflichtigen, ist eine Pauschalbesteuerung vorzunehmen (vgl Schätzmethode gemäß § 40 Abs 2 Z 2 ImmoInvFG): danach ist eine Ausschüttung zur Gänze steuerpflichtig und die ausschüttungsgleichen Erträge ermitteln sich wie folgt: als ausschüttungsgleicher Ertrag sind 90% des Unterschiedsbetrages zwischen dem letzten und dem ersten in einem Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreis, mindestens jedoch 10% des letzten Rücknahmepreises anzusetzen.“

So das Finanzministerium, also klingt alles nach 15 % Quellensteuer plus volle KESt von 27,5 % in Österreich – wenn der Steuerpflichtige Unterlagen vorlegt, dann könnte das reduziert werden.

Gebühren

Die Gebühren für die Ausschüttung waren nur bei der Hello Bank und bei der Bankdirekt vorhanden. Besonders bei der Bankdirekt waren die Gebühren mehr als heftig, denn am Ende kamen bei der Bankdirekt nur noch 1,72 Euro am Verrechnungskonto an! Bei einer Bruttoausschüttung von 12,43 US-Dollar also 11,23 Euro! Nach Steuern und Gebühren ist das nichts, wenn gerade nur noch knapp 15 % ankommen! Nein, nein, das darf nicht sein! Ein sehr extremer Fall aber zeigt, dass man sich gewisse Investments sehr gut überlegen soll. Bei der Hello Bank wurden die Mindestgebühren in der Höhe von 1,14 Euro fällig. Alle anderen Broker verrechneten keine Gebühren für die Ausschüttung.

Devisenkurs

Beim Devisenkurs war auch wie schon bei der Pepsi Dividende die Flatex ganz vorne zu finden. Dahinter die Bankdirekt und am Ende die Hello Bank wieder. Ein altbekannter Broker, die Salzburger, wenn es um einen schlechten Devisenkurs geht. Diese Feststellung gab es schon öfters hier im Experiment.

  1. Flatex 1,1007
  2. Bankdirekt 1,1071
  3. Degiro 1,1083
  4. DADAT 1,1089
  5. Hello Bank 1,1090

Die Spread zwischen dem besten und dem schlechtesten Kurs war in diesem Fall jedoch geringer als bei der PepsiCo Dividende, denn es waren ca. 0,75 %.

Abrechnungen

Hier die Screenshots der Abrechnungen der Ausschüttungen der W.P. Carey Ausschüttung im Oktober 2019.

Fragen, Kommentare?

Gibt es Fragen, Hinweise oder Kommentare? Dann einfach die Kommentar-Funktion hier nutzen.

8
Hinterlasse einen Kommentar

1 Comment threads
7 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
2 Comment authors
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
Christian

„Bei Flatex hingegen wurden dann nur 12,50 % Kapitalertragsteuer abgezogen. Warum das? “ Weil Flatex der einzige hier im Bunde war der die US-Quellensteuer schon direkt an die Kest angerechnet hat, so wie das DBA es vorsieht. Bei den anderen heimischen Brokern wurdest du doppel-besteuert – da solltest du nachfragen was das soll und wie du die 15% US-QSt. zurück bekommst (laut DBA kann man die US-QSt. auf die Kest anrechnen – genau das hat Flatex getan, steht auch auf deren Abrechnung weiter unten -> „anrechenbare ausländische Quellensteuer“). Flatex dürfte der einzige sein der korrekt verrechnet hat. Bei den anderen… Weiterlesen »