Nachkauf Versicherungszeiten (Schul-, Studien- und Ausbildungszeiten)

Wer länger in einer Ausbildung war, eine mittlere oder höhere Schule bzw. auch studiert hat, der könnte sich Gedanken darüber machen, ob ein Nachkauf dieser Zeiten Sinn ergibt und man so früher in Pension gehen könnte bzw. eine höhere Pension daraus erhält. Es ist aber alles andere als leicht hier eine Entscheidung treffen zu können, denn das System ist mehr als komplex!

Video

Gesetzliche Pensionsversicherung: Höherversicherung & Nachkauf Versicherungszeiten
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Ziel beim Nachkauf von Versicherungszeiten

  • Ziel: Höhere Pension bzw. vorzeitig/zeitnah in Pension zu gehen

Wenn nachgekauft wurde und sich das Gesetz ändert, so müssen die entrichteten Beträge von Amts wegen zurückbezahlt werden.

Auswirkungen auf die Pension

Wer Versicherungszeiten nachkauft, der erhöht die Bemessungsgrundlage für seine Pension als auch die Möglichkeit (früher) in Pension zu gehen. Ein Nachkauf könnte auch interessant sein für die Zielgruppe, die gerne in die Korridorpension gehen möchten (bis zu 3 Jahre früher in Pension mit Abschlägen, für jedes Monat welches früher bzw. später der Pensionsantritt erfolgt wird minus bzw. plus 0,55 % die Pensionsleistung vermindert bzw. erhöht). Für die Inanspruchnahme einer Korridorpension ist der Erwerb von 480 Ver­sicher­ungs­monaten (= 40 Jahre) nötig. Sinnvoll kann ein Nachkauf auch sein, um die Voraussetzungen für eine Schwerarbeitspension zu erfüllen (= Mindestalter 60, min­dest­ens 45 versicherte Jahre).

Kosten

  • Je Monat 1.292,80 Euro

Prämien für den Nachkauf von Versicherungszeiten können auch weiterhin als Sonderausgabe abgesetzt werden (im Unterschied zur Höherversicherung). Hier gibt es keinen Höchstbetrag & Einkommensgrenze.
Auch eine Ratenzahlung ist hier möglich, maximal jedoch das Dreifache der nachgekauften Monate (werden 12 Monate nachgekauft, darf die Dauer der Ratenzahlung hier maximal bei 36 Monaten liegen – Einkommens- und Familienverhältnisse werden hierbei berücksichtigt)

Gut zu wissen

  • Rentabilität ist grundsätzlich höher, je höher die Pensionsbemessungsgrundlage ist
  • Unbedingt Beratungsgespräch mit der PVA suchen bzw. diese bitten eine Rentabilitätsberechnung durchzuführen.
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