Forex Broker

Wie finde ich den für mich passenden Forex Broker?

Der sogenannte Forex Handel, also der Handel mit Devisen an internationalen Börsenplätzen, ist längst für zahlreiche private Anleger eine beliebte Anlageform. Doch bevor der erste Trade getätigt werden kann, gilt es den passenden Forex Broker zu finden. Denn ja, Trader benötigen ein sogenanntes Brokerkonto, um an den Börsenplätzen dieser Welt ihre Anlagestrategie verfolgen zu können. Doch wie findet man nun den passenden Forex Broker und auf welche Aspekte sollte geachtet werden, um den schwarzen Schafen der Branche tunlichst aus dem Weg zu gehen?

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Seriöse Forex Broker vs. Unseriöse Anbieter

Grundsätzlich gilt es, bei der Suche nach einem passenden Forex Broker auf grundlegende Aspekte zu achten. Rationaler Hausverstand und eine gesunde Skepsis sind immer empfehlenswert, wenn es gilt, einem Unternehmen Geld anzuvertrauen. Bevor all die vielen wichtigen Aspekte von Bedeutung sind, sind es somit zunächst die allgemeinen Merkmale seriöser Forex Broker, die beachtet werden sollten.

Zunächst gilt es, die wichtigsten rechtlichen Aspekte abzuklären. Wer steht hinter dem Brokerdienst und wo ist der Firmensitz des Unternehmens? Allem voran Unternehmen in sogenannten Steuerparadiesen oder in Übersee sollten nicht in Betracht gezogen werden, da die rechtlichen Grundlagen in diesen Ländern nicht selten sehr von den europäischen Standards abweichen und somit im Streitfall eine gerichtliche Regelung der Angelegenheit denkbar schwierig sein könnte.

  • Wer betreibt die Plattform / Internetseite?
  • Wo ist der Geschäftssitz des Brokers?
  • Ist ein vollständiges Impressum ersichtlich?
  • Gibt es allgemeine Geschäftsbedingungen?
  • Gibt es einen Hinweis auf den Rechtsstand?

Zudem sind ein vollständiges Impressum sowie umfassende allgemeine Geschäftsbedingungen ein nützlicher Indikator für die Seriosität eines Unternehmens. Denn im gesamten Euroraum sind diese Angaben einerseits verpflichtend, andererseits auch eine wichtige rechtliche Grundlage für mögliche Rechtsstreitigkeiten. Bevor Sie sich also den Details wie einem Demokonto, den anfallenden Kosten oder den Besonderheiten eines Brokers widmen, achten Sie auf den ersten Eindruck des Portals sowie die wichtigen rechtlichen Grundlagen für einen seriösen Internetauftritt. Wenn Sie diesen ersten Eindruck schließlich noch mit neutralen Bewertungen anderer Trader vergleichen, stehen die Chancen sehr gut, einen seriösen und empfehlenswerten Broker zu finden.

Gibt es Demokonten?

Ist ein seriöser Broker gefunden, gilt es den gebotenen Service genauer zu betrachten. Der erste wichtige Aspekt diesbezüglich ist das sogenannte Demokonto. In der Regel bieten alle namhaften und seriösen Forex Trader ein kostenloses (und nicht selten zeitlich nicht limitiertes) Demokonto an. Die Anmeldung ist denkbar einfach und erfordert oftmals kaum mehr als einen Benutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse.

Interessante Fragen zum Demokonto sind:

  • Gibt es ein Demokonto?
  • Ist das Demokonto zeitlich begrenzt?
  • Ist das Demokonto im Funktionsumfang limitiert?
  • Sind die Werte und Angaben im Demokonto korrekt (in Echtzeit aufbereitet)?
  • Gibt es Tradingtipps und Tradinganleitungen für Einsteiger im Demokonto?

Einmal angelegt, ermöglicht das Demokonto einen ersten realistischen Eindruck des Portals sowie dessen Funktionen und Besonderheiten. Um abschätzen zu können, ob der Forex Broker wirklich der passende für Sie ist, sollten sie das Demokonto ruhig einige Tage benutzen und sich so mit den Funktionsweisen des Brokers vertraut machen. Nutzen sie das, im Demokonto enthaltene, „Spielgeld“ um die Möglichkeiten dieses Brokers kennenzulernen und herauszufinden, ob sie einerseits mit der Tradingoberfläche an sich, aber auch mit den angebotenen Tools und Möglichkeiten zufrieden sind und diese ihren Erwartungen entsprechen.

Die Depotgröße und das Anfangskapital

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Wahl des passenden Forex Broker sollte einerseits die Depotgröße, andererseits das Anfangskapital sein. In der Regel bieten viele Forex Broker ein sogenanntes Standardkonto sowie sogenannte Minikonten an. Das Minikonto erscheint oftmals aufgrund des geringeren Anfangskapitals verlockend, jedoch sollten Sie bedenken, dass Minikonten oftmals im Vergleich zu Standardkonten benachteiligt werden.

Kapitaldecke und vernünftige Hebel als Schutz vor Zwangsausstieg

Für alle Trader, die einen aktiven Schutz vor Zwangsausstiegen bevorzugen, sollte der passende Broker entsprechend eine hohe Kapitaldecke und entsprechend vernünftige Hebel bieten, um so einem schnellen und in der Regel ungewollten Zwangsausstieg bestmöglich vorzubeugen. Natürlich sind diese Möglichkeiten kein vollständiger Schutz, doch allem voran Einsteiger werden diese Vorteile sicherlich zu schätzen lernen.

Wie niedrig sind die Spreads bei den gängigsten Währungspärchen?

Sucht man den passenden Forex Broker, sucht man zugleich einen Broker, der seine Gewinne niedrig ansetzt und somit seinem Kunden zuliebe niedrige Spreads ansetzt. Denn der sogenannte Spread ist jene Differenz zwischen Ankaufswert und Verkaufswert, welche der Broker als Gewinn einbehält. Niedrige Spreads bei den gängigsten Währungspärchen sind somit zu bevorzugen, da niedrige Spreads letztlich dem Trader zugutekommen und bares Geld im Konto darstellen.

Gibt es eine garantierte Stop-Loss-Order?

Eine weitere wichtige Funktion (allem voran für Einsteiger) ist die sogenannte Stop-Loss-Order. Diese Funktion wird vordergründig im Aktienhandel angeboten und ermöglicht den automatischen Verkauf einer Option, nach zuvor vom Trader festgelegten Grenzwerten. Grundsätzlich dient die Stop-Loss-Order der Begrenzung möglicher Verluste und ermöglicht so ein kalkulierbares Risiko im Forex Handel.

Unser Tipp für Sie:
Wenn Sie im Begriff sind, erste Tradingerfahrungen im Forex Handel zu machen, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Broker die Stop-Loss-Order anbietet und diese von ihnen korrekt genutzt wird. So schützen sie sich vor unnötigen Risiken und einem möglicherweise großem Verlust.

Bietet der Forex Broker auch eine Airbag Funktion an?

Ob für Einsteiger oder erfahrene Forex Trader, gelegentlich kann es dazu kommen, dass eine Strategie nicht glücklich verläuft und die sogenannte Nachschusspflicht droht. Um genau dies zu vermeide, bieten inzwischen zahlreiche Forex Broker die sogenannte Airbag Funktion an. Denn die Airbag Funktion führt zu einer automatischen Glattstellung der Option. So können unnötige Verluste eingedämmt und das Risiko im Forex Handel nachhaltig reduziert werden. Trader, die eine Airbag Funktion nutzen, müssen in der Regel die sogenannte Nachschusspflicht nicht fürchten, da die Airbag Funktion vor dem Eintritt der Nachschusspflicht aktiviert wird.

Welche Tools und Charttechniken werden zur Verfügung gestellt?

Neben der Stop-Loss-Order und der Airbag Funktion gibt es zahlreiche mögliche Funktionen und Tools, die Forex Broker ihren Anlegern bieten. Je nach Broker können der Umfang der Tools sowie die unterstützten Charttechniken verschieden ausfallen. Einsteiger sollten sich zunächst mit den möglichen Tools vertraut machen, um so den Forex Broker zu finden, der genau den Leistungsumfang bietet, der benötigt oder gewünscht wird. Erfahrene Forex Trader sollten bei der Suche nach dem passenden Forex Broker genau darauf achten, dass der Broker bestenfalls alle gewünschten Tools und Charttechniken bietet bzw. unterstützt.

Wie steht es um die Sicherheit der Einlagen?

Ein Aspekt, den kein Forex Trader außer Acht lassen sollte, ist die Einlagesicherung des Brokers. Verschiedene Möglichkeiten bieten sich hierbei für den Forex Broker, um die von den Anlegern hinterlegten Gelder abzusichern. Grundsätzlich gilt, je größer und erfolgreicher ein Broker ist, umso beständiger sollte die Einlagesicherung sein. In Europa ist die Sicherheit der Einlagen zudem durch Regulierungsbehörden gewährleistet. Dennoch sollte jeder Trader die Sicherheit der Einlagen vorab überprüfen, um letztlich das investierte Geld auch gesichert und gut verwahrt zu wissen.

Wie hoch sind die Gebühren für das Konto, für Überweisungen?

Ebenso entscheidend ist da Thema Gebühren. Achten Sie bei der Wahl ihres Forex Brokers bereits im Vorfeld auf die Kosten und Gebühren, die im Zuge des Devisenhandels auf sie zukommen werden. Allem voran folgende Aspekte sollten sie hierbei beachten:

  • Fallen Gebühren für Ein- oder Auszahlungen an?
  • Sind alle gebotenen Tools ohne Aufpreis verfügbar?
  • Fallen Ordergebühren an?(diese Fallen in der Regel nur bei ECN-Broker an)
  • Fallen Kosten für Spreads, Margin oder allgemeine Finanzierungskosten an?
  • Können weitere Gebühren (z.B.: Im Falle einer Nachschusspflicht) an?

Die anfallenden Gebühren und Kosten sollten übersichtlich und transparent gelistet sein. Ein seriöser Forex Broker zeichnet sich zudem dadurch aus, dass der Support bezogen auf Gebühren und Kosten detailliert über alle möglichen Gebühren und Kosten informiert und dem potenziell künftigen Kunden oder bestehenden Anleger alle nötigen Informationen zugänglich zu machen.

Unser Tipp für Sie:
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit um die anfallenden Gebühren und Kosten eingehend zu studieren und ggf. mit den Gebühren anderer Forex Broker zu vergleichen. Allem voran im Bereich der Gebühren können Vergleiche oftmals ein enormes Einsparpotenzial auftun, welches letztlich Ihnen zugute kommen wird.

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