ING Depot – Test & Erfahrungen

ING Depot – Test & Erfahrungen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Das Depot der ING in Österreich ist nur ein Fonds Depot
  • Nur knapp über 200 aktive Fonds
  • ETFs kommen verpackt in aktive Dachfonds mit Gebühren > 1,3 % p.a.
  • Keine Depotgebühr
  • Steuereinfach

In diesem Test & Erfahrungsberichten zu lesen:

Wertpapier Angebot

Nicht viel, eben nur Fonds, das ist es, was die ING in Österreich bietet.

  • Fonds (keine ETFs)

Die ING ist ein steuereinfacher Anbieter, das heißt die korrekte Abrechnung der Steuer, das übernimmt die ING für Ihre Kunden. 

Die ING ist unter den 10 größten Banken der Welt und damit ein Schwergewicht, wenn es ums Banking geht. Im Auftritt gibt sie sich sehr lokal, doch ist die ING eine niederländische börsennotierte Großbank und der Standort Österreich gehört zur deutschen ING. Während das Wertpapierangebot in Deutschland bei der ING sehr umfangreich und mächtig ist, gibt es in Österreich nur ausgewählte Fonds für das Wertpapierdepot. Auch wenn es auf den ersten Blick sich toll anhört, dass es keine Depotgebühr gibt und vergünstigte oder keine Ausgabeaufschläge, sollte das Angebot der ING Österreich gut überlegt sein

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Keine Depotgebühr
  • Keine Gebühr für das Verrechnungskonto
  • Steuereinfach
  • Fonds mit geringem oder keinem Ausgabeaufschlag

Nachteile

  • Sehr eingeschränktes Fondsangebot (knapp über 200 Fonds)
  • Keine anderen Wertpapiere
  • Viel Marketingsprech, wohl nur für Wertpapieranfänger interessant denen nicht bewusst ist, dass aktive Fonds hohe laufenden Gebühren verursachen (im Vergleich zu ETFs)

Test & Vergleich

Broker-Test.at hat das ING Depot getestet und so bewertet im Test: 
 

Kosten & Gebühren

Es klingt erst einmal so einfach und so schön. Es gibt keine Gebühren für das Wertpapierdepot und für das Verrechnungskonto der ING Österreich. Ist aber auch kein Wunder, denn es gibt nur Fonds zur Auswahl und mit denen lässt sich gut verdienen. Bei der Hello Bank und bei der DADAT ist es z. B. auch so, dass für Fonds keine Depotgebühr anfällt.
Order: Keine Ordergebühren Ausgabeaufschläge varrieren – Stand 22.11.2018 4 Fonds mit 0 % Ausgabeaufschlag 2 Fonds mit bis zu 1 % Ausgabeaufschlag 56 Fonds mit bis zu 2 % Ausgabeaufschlag 163 Fonds mit Ausgabeaufschlag über 2 %
Depotgebühren
Es gibt keine Depotgebühren.
Verrechungskontogebühren
Als Verrechnungskonto wird das Sparkonto der ING verwendet.
Ordergebühren
Es gibt keine typischen Ordergebühren, denn bei Fonds gibt es Ausgabeaufschläge, die beim Kauf anfallen. Manche Fonds der ING haben keinen Ausgabeaufschlag, andere hingegen sehr wohl, auch wenn rabattiert. Diese Einmalkosten sind also zu bezahlen. Und nicht vergessen, all diese Fonds haben auch laufende Kosten, die von der Performance des Fonds sogleich abgezogen werden.
Dividendengebühren
Es gibt keine Gebühren für Ausschüttungen der Fonds.
Devisenprovision
Es gibt auch keine Devisenprovision

Handelsangebot

Leider eben nur dieses eingeschränkte Angebot. In Deutschland ist die ING mit einem vollwertigen Depot am Start, in Österreich hingegen mit einer für den Kunden teuren Fonds-Lösung.
  • Fonds (keine ETFs, nur aktive Fonds die in ETFs investieren -> höhere Kosten)
Die ING verspricht hier auf dem Screenshot die Wahl eines ETFs, die Wahrheit ist aber, dass es sich hier um aktive Fonds handelt, die in ETFs investieren. 
Was ändert sich dadurch? Statt in ein Kostenwunder zu investieren mit einer Kostenquote von 0,1 bis 0,4 % pro Jahr erwartet einen einen Fonds mit einer Kostenquote (TER) in der Höhe von 1,35%. 1,35 %? In unserem Praxistest haben wir festgestellt, dass die tatsächlichen Kosten nochmals höher sind. Lesen Sie dazu diesen Beitrag über die ETF-Fonds der ING. Weiter oben bei den Nachteilen war von Marketingsprech die Rede. Was ist damit gemeint? Die ING gibt an, dass sie ETFs im Angebot hat. Das ist aber sehr optimistisch, denn ein ETF ist ein Exchange Traded Funds und das was die ING anbietet ist, dass sie aktive Fonds hat, welche wiederum in ETFs investieren. Sie führen also die Idee eines ETFs ad absurdum und versuchen auf dem klingenden Namen ETF zu reiten. Das gibt ein großes Minus, besonders, weil die Zielgruppe der ING nicht die Profi-Trader sind, sondern jene die erste Erfahrungen mit Wertpapieren sammeln sollen.

Steuern

Steuereinfach ist das Angebot der ING in Österreich. Die ING übernimmt alle Steuerthemen im Namen des Kunden. Das funktioniert bei der ING in Österreich bestens, denn hier kümmert sich die ING um die korrekte Versteuerung. Damit hat der Inhaber des Wertpapierdepots keine weitere Arbeit mit dem Depot.

Zusatzleistungen

Als Neukunde hat man es bei der ING gut, denn hier gibt es immer wieder Aktionen. Als Bestandskunde ist es deutlich schwerer, denn hier gibt es nur selten Aktionen. Neben dem Wertpapierdepot für Fonds gibt es bei der ING in Österreich auch das Sparkonto, ein Girokonto und die Möglichkeit eines Konsumkredits.

Kontakt

Eine Beratung welchen Fonds man wählen soll, die gibt es nicht. Was es jedoch gibt ist eine grundsätzliche Beratung über die Produkte allgemein. Diese kann telefonisch, per E-Mail oder vor Ort am Wiener Schwedenplatz bei der ING Filiale selbst, erfolgen.

Testergebnis

Im Broker-Test.at Vergleich haben wir das Angebot der ING näher angesehen und folgende Bewertung des Angebots vorgenommen:
Die größten Vorteile und Nachteile des Wertpapierdepots der ING lassen sich so zusammenfassen:
ING Direkt Depot Test
2.74 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (2 Erfahrungsberichte) User
Depot- & Kontoführungsgebühr
Orderkosten
Handelsangebot
Service & Support
Steuereinfach
Gesamt
Das Depotangebot der ING Österreich ist sehr einfach gehalten, um es positiv zu beschreiben. Über 200 aktive Fonds sind im Angebot. Keine ETFs und somit profitieren die Investoren beim ING Wertpapierdepot lediglich von der Einfachheit des Angebots. Wer andere Wertpapiere haben möchte als Fonds, wie z. B. kostengünstige passive Fonds (ETFs), Aktien oder Anleihen, der muss sich einen anderen Broker suchen. Negativ ist auch, dass viel Marketingsprech das Angebot umfasst, wie das oben zitierte Beispiel des ETFs zeigt (die ING spricht von einem ETF im Angebot, die Realität ist jedoch, dass sie einen teueren Fonds im Angebot haben, welcher in ETFs investiert).

Erfahrungsbericht schreiben

Sie sind Kunde der ING und möchten das Wertpapierdepot der ING bewerten? Dann zögern Sie nicht und hinterlassen Ihre Erfahrungen mit dem ING Depot.

Erzählen Sie in Ihrem Erfahrungsbericht was für ein Anleger-Typ Sie sind (Trader, Buy & Hold), welche Wertpapiere Sie kaufen, etc. und danach erzählen Sie über Ihre persönlichen Erfahrungen z. B. zu diesen Punkten des Brokers:

  • Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
  • Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
  • Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte wie z. B. Negativzinsen, Wertpapiere werden vom Broker verliehen, …?
  • Wie finden Sie die Ordergebühren?
  • Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
  • Wie sind die Kosten für Teilausführungen?
  • Gibt es eine Gebühr für Währungskonvertierungen (Devisenprovision) und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?
  • Gibt es Kosten bzw. Gebühren für Dividendenzahlungen?
  • Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
  • Ist das Angebot umfangreich?
  • Wie sieht es mit typisch österreichischen Wertpapieren aus (z. B. Wohnbauanleihen)?
  • Bietet der Broker viele Handelsplätze an?
  • Gibt es auch Sparpläne (für Aktien, Fonds, ETFs, Zertifikate, Edelmetalle)?
    • Ist das Angebot auch umfangreich?
  • Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
  • Gibt es regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen(Seminare, Webinare, Veranstaltungen)?
  • Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
  • Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?
  • Führt der Broker die Wertpapier KESt automatisch ab?
  • Ist es für Sie persönlich wichtig, dass es sich um einen steuereinfachen Broker handelt, oder ist Ihnen das egal?
  • Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Erfahrungsbericht zum Broker veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 10 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 150 Wörter schreiben. Beachten Sie bitte, dass Sie tatsächlich Kunde sein müssen bei diesem Broker, bestehen Zweifel daran (z. B. weil der Erfahrungsbericht nicht stimmig ist, so wird nachgefragt und im Zweifel nicht freigeschalten). Gewünscht sind eben echte Erfahrungsberichte und keine Geschichten aus dem Märchenland. Nun aber los mit einem echten Erfahrungsbericht zum Broker:

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Bisher wurden bereits folgende Bewertungen und Erfahrungen zum ING Depot verfasst:

 

Erfahrungen

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Eröffnung

Die Eröffnung eines Wertpapierdepots bei der ING Österreich ist einfach über die Website machbar.

Bilder & Videos

ING-DiBa Depot - die Fonds
Dieses Video ansehen auf YouTube.
ING ETF Investment - In Österreich eine teure Sache
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Fazit

Broker ING Direkt Depot
Website URL ing.at
Gegründet 2004
Sitz Wien
Service Telefon 0800 22 11 22
Kontaktmöglichkeiten Telefon, E-Mail
Sprachen Deutsch, Englisch
Trading Plattform Webplattform
Kontoführungsgebühr 0,00 % p. a.
Depotgebühr 0,00 Euro p. a.
Ordergebühr Wien nur Fonds möglich
Ordergebühr Xetra Frankfurt nur Fonds möglich
Gratis Demo Account Nein
Regulierungs- und Aufsichtsbehörde Ja
Reguliert Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einzahlungsmöglichkeiten Überweisung
Auszahlungsmöglichkeiten Überweisung
Österreichischer Anbieter Nein
Gesamtbewertung
Wer ernsthaft sein Geld anlegen möchte, für den ist das Angebot der ING wohl kein Thema. Die ING versucht die Zielgruppe der bisherigen Sparer mit ihrem reduzierten Depotangebot anzusprechen. Ein einfaches Angebot, rasch abzuschließen und wenige Fragen in Bezug auf die Kosten und Gebühren. Ja, das Depot kostet nichts, auch das Verrechnungskonto nichts. Aber die laufenden Gebühren bei den Fonds sind nicht zu verachten und drücken die jährliche Performance immens. Besonders das Angebot von aktiven ETF-Fonds ist ein persönlicher Dorn im Auge. Es erweckt den Anschein, als ob man Trittbrettfahren möchte mit dem ETF Hype, hier aber nur einen aktiven Fonds anbietet mit jährlichen Gebühren von über 1,3 %.
Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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