Flatex Broker – Erfahrungen & Test

Flatex ist ein Online Broker aus Deutschland, welcher in Österreich ein Büro besitzt und damit eine Niederlassung hat. Der Online Broker, welcher ist ein Unternehmen der börsennotierten, deutschen fintechgroup AG, welche diesen Broker Service anbietet. Flatex ist seit 2006 am Markt. Aktuell hat Flatex fast 170.000 Kunden in Deutschland und Österreich mit einem Kundenvermögen von ca. 6,8 Milliarden Euro. In Österreich hat Flatex fast 20.000 Kunden. Flatex positioniert sich als sehr günstiger Pure Broker mit einem reichhaltigen Angebot. Die Dienstleistungen werden nach und nach ausgebaut und so kam 2016 ein Wertpapier-Lombardkredit hinzu mit dem Namen „flex-Kredit“. Für die Weiterbildung der Kunden gibt es Top-Webinare und auch immer Road-Shows bei denen an ausgewählten Orten die Leistungen von Flatex und Tipps für erfolgreiche Tradings präsentiert werden. Auch Wien ist einer dieser Orte an denen es diese Vor-Ort Seminare gibt.

Wertpapier-Angebot

Flatex bietet verfügt über folgendes Angebot für Trader:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Optionsscheine
  • ETF und Fonds
  • Zertifikate
  • FX-Handel
  • CFD-Handel

Flatex bietet seine Dienstleistungen nach österreichischem Recht an, was bedeutet, dass die gesetzlichen Bestimmungen (z. B. Wertpapier KESt oder Verlustausgleich) dort berücksichtigt werden (können). Dies ist wohl auch der Hauptgrund, warum viele Österreicher auf Flatex schwören und, ein preisgünstiger Broker und die automatische Ablieferung der Kapitalertragsteuer. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt und wer z. B. gerne Dividendenaktien kauft, für den gibt es etwas zu beachten – achja, Flatex hat seit dem Frühjahr 2017 sogar negative Zinsen eingeführt, was bedeutet, nur möglichst wenig Guthaben am Verrechnungskonto zu haben.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Sehr günstiger Broker
  • Keine Depotspesen
  • Keine Kontospesen
  • automatischer Verlustausgleich, Wertpapier KESt wird automatisch berücksichtigt

Nachteile

  • Negative Zinsen für Einlagen (-0,4 % Strafzins für Bareinlagen)
  • Kosten für ausländische Dividendenerträge
  • hohe Kosten für Stimmrechtskarte für HV
  • Kosten pro Trade im Mittelfeld für Direktbroker
zu Flatex.at »

Das Angebot von Flatex in einem YouTube Video zusammengefasst:

Test und Vergleich

Broker-Test.at hat das Broker Angebot von Flatex getestet und so bewertet im Test: 

Wie diese Bewertung des Flatex Angebots zustande kommt, erfahren Sie über die einzelnen Bewertungskriterien.

Kosten und Gebühren

Keine Kontoführungsgebühren, keine Depotgebühren und Trades ab ca. 6,80 Euro. Dazu Rabatte auf Fonds und rund 300 ausgewählte ETFs. Einzig der Strafzins über -0,4 % p.a. für Bareinlagen am Verrechnungskonto trüben das Angebot. Auch dass für Dividenden Kosten anfallen ist nicht sehr attraktiv, außer für jene Dividenden für Aktien die nicht in Deutschland oder Österreich liegen.

Trades:Ordergebühren Wien:

  • 1.000,00 Euro: 7,70 €
  • 2.000,00 Euro: 7,70 €
  • 3.000,00 Euro: 7,70 €
  • 5.000,00 Euro: 11,90 €
  • 10.000,00 Euro: 13,90 €
  • 20.000,00 Euro: 27,90 €

Ordergebühren Xetra Frankfurt:

  • 1.000,00 Euro: 7,80
  • 2.000,00 Euro: 7,81 €
  • 3.000,00 Euro: 7,82 €
  • 5.000,00 Euro: 11,85 €
  • 10.000,00 Euro: 11,92 €
  • 20.000,00 Euro: 22,54 €

Teilausführungen: Kostenlos, wenn taggleich

Kosten für Dividenden: Schütten Aktiengesellschaften Dividenden für ihre Aktionäre aus, so ist das bei Unternehmen die an einer österreichischen oder deutschen Börse gehandelt wurden kostenlos. Hier entstehen keine Kosten also für die Dividendenausschüttung. Teuer wird es aber außerhalb von Österreich und Deutschland, denn hier verrechnet Flatex die Kosten weiter. Das bedeutet konkret, dass bei Dividenausschüttungen von einem Gegenwert kleiner als 15 Euro ab 1.3.2018 keine Kosten mehr entstehen, für Dividendenausschüttungen über 15 Euro Gegenwert jedoch Kosten von 5,90 Euro pro Ausschüttung verrechnet werden. Speziell bei US-Aktien gibt es oftmals in jedem Quartal eine Dividendenausschüttung und hier kann es dann bei einem höheren Gegenwert als 15 Euro zu einer quartalsmäßigen Belastung je Ausschüttung von 5,90 Euro kommen. Das läppert sich zusammen, war aber bis 28.2.2018 noch deutlich teurer, denn bis zu diesem Datum heißt es:

Bei einem Gegenwert von unter 15 Euro werden 1,50 Euro fix verrechnet werden (das sind 10 % und mehr!) bzw. bei einem Gegenwert größes als 15 Euro auch noch immer 5 Euro. Bei einem Dividendengegenwert von 15 Euro werden also 5 Euro an Kosten verrechnet. Aber auch bei einem Dividendengegenwert von 800 Euro. Unterm Strich ist Flatex für Dividendenaktien außerhalb von Österreich oder Deutschland eher wenig interessant, speziell, wenn der Gegenwert eher gering ist. Sehr teuer kann es für Aktionäre von US-Aktien kommen, denn dort gibt es nicht selten vierteljährliche Ausschüttungen von Dividenden.

Handelsangebot

Das Handelsangebot von Flatex ist breit und kann sich durchaus sehen lassen. Beim Anleihen Angebot ist Flatex jedoch zurückhaltend und will man als Österreicher heimische Anleihen kaufen, so könnte es sein, dass ein Kauf nicht möglich ist. Speziell Wohnbauanleihen sind kein Thema bei Flatex. Speziell Einnahmen/Ausgaben-Rechner können ihre Steuerlast dadurch drücken, in dem sie Wohnbauanleihen kaufen. Dies ist mit Flatex leider nicht möglich. Eine Alternative dazu wäre das Angebot der DADAT oder Hello Bank.

  • Aktien
  • Anleihen
  • Optionsscheine
  • ETF und Fonds
  • Zertifikate
  • FX
  • CFD

Im außerbörslichen Handel verfügt Flatex laut ihren Eigenangaben ca. 1 Million Optionsscheine, Zertifikate, Fonds und ETFs bei 16 Emittenten.

Kursgewinnsteuer und automatischer Verlustausgleich

Da Flatex in Österreich eine Niederlassung am Wiener Kärnter Ring hat, ist es möglich, dass sich Flatex auch um die Steuerverpflichtungen der Kunden kümmert. Das erleichtert für viele Trader das Steuerleben ungemein. Der automatische Abzug der Kursgewinnsteuer und der automatische Verlustausgleich ist bei Flatex in Österreich möglich, sofern gewünscht. Damit punktet Flatex bei diesem Bewertungskriterium voll.

Zusatzleistungen

Flatex bietet immer wieder neue Aktionen und Zusatzleistung an.

In Deutschland gibt es z. B. bereits den Flatex Flex-Kredit mit dem der finanzielle Spielraum erweitert werden kann. Ebenso ist eine Geldanlage in gebundenen Sparkonten möglich über den Partner Zinspilot. Dies soll alles im Laufe des Jahres 2016 auch in Österreich möglich sein.

Service, Beratung & Support

Flatex bietet Montag bis Freitag die Telefonnummer 0720/518777 für Bestandskunden und die Nummer 0720/518555 für Interessenten an. Dazu kann natürlich auch über ein Kontaktformular ausgefüllt werden. Auf Facebook ist Flatex ebenso vertreten. Der Support ist deutschsprachig und hilft gerne weiter.

Flatex im Broker Test

Auch Flatex wurde nach verschiedensten Kriterien bewertet und dabei die eigenen Erfahrungen miteinfließen lassen. Das Ergebnis dieses Flatex Tests zeigt sich in dieser Bewertung und sie können auch nochmals übersichtlich die wichtigsten Vorteile und Nachteile von Flatex feststellen:

Flatex Test Fazit
4.6 / 5 Broker-Test.at
{{ reviewsOverall }} / 5 (13 Erfahrungsberichte) User
Depot- & Kontoführungsgebühr
Tradingkosten
Handelsangebot
Service & Support
Autom. Verlustausgleich/KESt
Gesamt
Für uns Österreicher die wohl beste und geschickteste Lösung für Online Brokerage, wenn man auf der Suche nach einem kostengünstigen Broker ist, welcher auch die österreichischen Steuerangelegenheiten berücksichtigt. Flatex macht den automatischen Verlustausgleich und zieht auch die Kursgewinnsteuer automatisch ab - das erleichert das Steuerleben ungemein, denn sonst muss jeder Trader selbst Hand anlegen in einer Einkommensteuererklärung.Flatex überzeugt mit keiner Depotführungsgebühr und keiner Kontoführungsgebühr. Die Kosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind ebenfalls günstig.
Besuchen Sie den Webauftritt des Brokers, damit Sie dort mehr erfahren bzw. ein Depot eröffnen können:
zu Flatex.at »

Erfahrungsberichte

Flatex Kunden bewerten ihre Erfahrungen mit Flatex so: 

(13 Erfahrungsberichte)

Nachdem Flatex einer der beliebtesten Broker in Österreich ist und mit der kostenlosen Depotführung, keiner Kontoführung und der automatischen Berücksichtigung des österreichischen Steuerwesens überzeugen kann, sind wir natürlich gespannt, was die Erfahrungen der Flatex Kunden sind. Hinterlassen Sie dazu ganz einfach Ihre Erfahrung.

In Ihrem Erfahrungsbericht sollten Sie auf folgende Punkte eingehen und diese beschreiben:

Depot- und Kontoführungsgebühr:

Was halten Sie von den Kosten und Gebühren des Wertpapierdepots?
Ist das Preis-Leistungsverhältnis des Verrechnungskontos ok – kann auch ein fremdes Verrechnungskonto gewählt werden?
Ist etwas besonders negativ oder positiv, was erwähnt werden sollte?

Tradingkosten:

Wie finden Sie die Kosten für Trades?
Wie finden Sie die Kosten für den Kauf und Verkauf von Fonds und ETFs?
Wie sind die Kosten für Teilausführungen und die Kosten für Dividendenausschüttungen?

Handelsangebot:

Welche Wertpapiere können gehandelt werden?
Ist das Angebot umfangreich?
Wie sieht es mit typisch österreichischen Wertpapieren aus (z. B. Wohnbauanleihen)?

Service & Support:

Wie finden Sie die Unterstützung des Supports?
Gibt es regelmäßige Schulungen (Seminare, Webinare)?
Welche Möglichkeiten gibt es um mit dem Support in Kontakt zu treten (Telefon, Chat, …)?
Wie empfinden Sie die Zeiten zu denen Sie jemanden vom Support kontaktieren können (auch am Wochenende, später am Abend)?

Automatischer Verlustausgleich / Wertpapier KESt:

Führt der Broker die Wertpapier KESt automatisch ab?
Gibt es die Möglichkeit eines automatischen Verlustausgleichs für Einzeldepots?
Handelt es sich um einen steuereinfachen Broker der sich um die ordnungsgemäße Abführung der angefallenen Steuer kümmert?

Wird Ihr Flatex Erfahrungsbericht veröffentlicht und mit dem Siegel „Geprüft & freigegeben“ versehen, so erhalten Sie als Dankeschön einen 20 € Gutschein von Amazon. Das Siegel erhalten Sie, wenn Sie einen ausführlichen Erfahrungsbericht mit über 100 Wörter schreiben. Legen Sie nun los:

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Depoteröffnung bei Flatex

Besuchen Sie den Webauftritt des Brokers, damit Sie dort mehr erfahren bzw. ein Depot eröffnen können:

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Screenshots von Flatex:

Details

BrokerFlatex Online Broker
Website URLwww.flatex.at
Gegründet2006
SitzWien
Service Telefon0720/518777
KontaktmöglichkeitenTelefon, E-Mail
SprachenDeutsch, Englisch
Trading PlattformWebplattform, iPhone App, Android App, CFD-Handelsplattform, FX-Handelssoftware
Kontoführungsgebühr0,00 % p. a.
Depotgebühr0,00 Euro p. a.
Ordergebühr Wien0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils 0,04 Fremdspesen (mind. 1,80 Euro bis max. 90 Euro)
Ordergebühr Xetra Frankfurt0,00 bis 3.500 Euro: 5,90 Euro
3.500,01 bis 12.500,00 Euro: 9,90 Euro
ab 12.500,01: 19,90 Euro
plus jeweils Fremdspesen
Gratis Demo AccountNein
Regulierungs- und AufsichtsbehördeJa,
ReguliertBundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
EinzahlungsmöglichkeitenÜberweisung
AuszahlungsmöglichkeitenÜberweisung
Österreichischer AnbieterNein
Gesamtbewertung

Bilder vom Flatex Web-Trading

Die Weboberfläche von Flatex sieht so aus:

 

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erich saller

Hallo!

Handeln jetzt seit Anfang Jänner mit flatex,
grundsätzlich sehr günstiger sehr kompetenter Handel..
aber ITAN Card ist in der Praxis eine Katastrophe auch bei Verwendung der Session TAN, insbesonders weil Login sogar bei Netzwerkwechsel erzwungen wir .
fast ein nogo,,,,
und die Einhebung von Negativzinsen ist aus Prinzip (nicht wegen des maginalen Betrages) ein nogo, so etwas darf man nicht akzeptieren,
werden somit wechseln, wenn flatex nicht wenigstens bis Jahresende einlenkt!
aktuelle Handelskosten waren in den letzten 4 Monaten knapp 3K somit sind die etw 300.– Negativzinsen eigentlich unbedeutend und trotzdem inakzeptabel!

mfg ES