Degiro: Starke Zahlen und anscheinend nachhaltig

Kann denn das wirklich funktionieren? So ein günstiger Broker wie Degiro kann doch nicht nachhaltig erfolgreich sein? Anscheinend aber geht es, denn die offiziellen Berichte von Degiro in den letzten Quartalen erzählen eine runde Geschichte, wonach es aufwärts geht und sich das aggressive Wachstum auch nachhaltig rechnen lässt. In seinem letzten Bericht erzählt Degiro wieder von seinem Wachstum in zahlreichen europäischen Ländern, Finanzkennzahlen sind jedoch aktuell keine zu erfahren, diese folgen erst wieder im nächsten Quartal so Degiro.

DEGIRO, der schnellstwachsende Onlinebroker Europas verkündet ein weiteres starkes Quartal in Umsatz, Kundenzahl und Transaktionen. Im ersten Quartal 2017 erhöhte sich die Anzahl der Anlagekonten auf 173.281, ein Anstieg von 74 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der ausgeführten Transaktionen stieg um 64 % auf 3,6 Millionen und der Umsatz steigerte sich um 69% auf 9,6 Millionen. Im deutschsprachigen Raum stieg die Anzahl der Transaktionen im gleichen Zeitraum um 97% und die Anzahl der Anlagekonten erhöhte sich um mehr als 90%.

Starkes Wachstum außerhalb des Heimatmarktes

Beinahe 26.000 neue Anlagekonten wurden im ersten Quartal eröffnet, von denen 9.000 aus den Niederlanden stammen, wo DEGIRO Marktführer ist. Das bedeutet, dass 65% von allen Anlagekonten außerhalb der Niederlande eröffnet wurden. Die verstärkten Marketingmaßnahmen trugen dazu auch Ihren Teil zu diesem Wachstum bei.   Gijs Nagel, CCO – Mitgründer von DEGIRO: „2017 hat in mehreren Bereichen gut begonnen. Neben dem robusten Wachstum machen wir große Schritte in der Ausweitung unseres Serviceangebots und haben die Benutzerfreundlichkeit verbessert. Unsere überarbeitete DEGIRO Trading App ist ein voller Erfolg. Die Anzahl der Trades über die App hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt.

Aktuell ist Degiro in 18 Ländern Europas tätig und ist ein wahrer Low-Cost Broker. Die Features die Degiro anbietet sind sehr reduziert und was vielen Österreichern nicht gefällt ist, dass es sich um einen ausländischen Broker handelt, was zur Folge hat, dass alle steuerlichen Angelegenheiten vom Investor selbst übernommen werden muss. Wer sich damit noch nie auseinandergesetzt hat, der könnte rasch überfordert sein oder gar einen Steuerberater benötigen, um eine korrekte Steuererklärung machen zu können. Da wäre der Preisvorteil des Brokers auch wieder mal schnell dahin, wenn die Kosten auf einmal woanders entstehen würden.

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