Easybank bietet mit Savity digitale Vermögensverwaltung an

Die Easybank macht ab sofort gemeinsame Sache mit dem österreichischen Robo-Advisor Savity. Dazu hat sich der Mutterkonzern, die BAWAG P.S.K., bei Savity mit 49 % beteiligt.

Digitale Vermögensverwaltung ab 10.000 Euro

Bei Savity ist es Easybank Kunden nun möglich einen Fragebogen im Vorfeld zu beantworten und im Zuge des Antragsprozesses kommt ein passender Vorschlag für eine langfristige Investion. Ab einem Mindestbetrag von 10.000 Euro ist der interessierte Easybank Kunde mit dabei.

3 Anlageoptionen: Savity Legends, Savity Classic, Savity Green

„Savity Legends“ setzt die Anlagestrategie des Kunden mit einem aktiveren Managementstil um, indem die Investmentstrategien legendärer Investoren beigemischt werden. „Savity Classic“ ist ein traditionelles, breit gestreutes Portfolio, das in eine diversifizierte Strategie mit kostengünstigen Exchange Traded Funds (ETFs) investiert. „Savity Green“ investiert das Geld der Kunden nur in nachhaltige Unternehmen und Branchen, welche ökologische, soziale und Governance-Prinzipien (ESG) berücksichtigen.

Kosten: 0,99 % + x | x = 0,4 bis 0,8 %

In der Presseaussendung gibt die Easybank die Kosten für das gesamte Leistungsspektrum mit „nur 0,99 %“ der investierten Summe pro Jahr an. Darin enthalten ist dann:

  • Vermögensverwaltung
  • alle Wertpapiergeschäfte
  • Konto- und Depotführung
  • Endbesteuerung für österreichische Privatkunden

Zu den Kosten von 0,99 % – die sich die Easybank und Savity zu 2/3 bzw. 1/3 als Erlöse teilen, kommen dann noch die Kosten für die Fonds hinzu. Es wird laut Savity versucht hauptsächlich in kostengünstige ETFs zu investieren, jedoch werden auch manchmal aktive Fonds ausgewählt. Das kostet dann. Savity gibt an, dass die zusätzlichen Kosten sich im Schnitt im Bereich von 0,4 bis 0,8 % bewegen. In einem Praxitest werden die Gesamtkosten jedoch mit 2,07 % angegeben, das sind zusätzliche Kosten von 1,08 %.

Quelle Screenshot Savity – Portfolio Rechnung für ein „Savity Green“ Portfolio.

Positiv ist hier, dass Savity auch die ungefähren Transaktionskosten angibt, denn bei der Kostenkennzahl TER für Fonds, sind diese nicht enthalten. Und diese können durchaus höher sein, speziell bei aktiven Fonds wie das Beispiel der ING zeigt.

Easybank Vorreiter, andere BAWAG Banken werden wohl folgen

Die Easybank gibt an, dass die Kooperation mit Savity der erste Schritt sei und sie das erste Unternehmen der BAWAG diese Kooperation umsetzt. Nachdem die BAWAG bei Savity mit 49 % beteiligt ist, wird die BAWAG Savity nun ordentlich pushen wollen und so wird Savity wohl auch schon bald bei der BAWAG selbst angeboten werden und vielleicht auch bald in Deutschland bei den dortigen Banken der BAWAG.

Noch ein Robo Advisor

Während in Deutschland so mancher Robo-Advisor auch schon wieder vom Markt verschwindet, ist in Österreich gerade ein Aufwind zu verspüren. Zumindest versuchen mehrere Anbieter eine digitale Vermögensverwaltung anzubieten. Beispiele sind Carl des Bankhauses Spängler oder die DADAT, die ebenso die digitale Vermögensverwaltung probiert.

Hinterlasse einen Kommentar

  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: