Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Österreichische Banken dominieren Wertpapiermarkt: Rekorderlöse und 2,53 Millionen Depots im Jahr 2024

Banken spielen im österreichischen Wertpapiergeschäft eine zentrale Rolle, wie der aktuelle Integrierte Bankenvertriebsbericht 2025 der Finanzmarktaufsicht (FMA) zeigt. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 belegen eine klare Marktdominanz der Kreditinstitute und einen deutlichen Ertragsanstieg.

Rekordergebnis bei Provisionserträgen

Quelle: Abbildung FMA, Integrierter Vertriebsbericht 2024

Das Wertpapiergeschäft erwies sich 2024 als besonders ertragreich. Die Netto-Wertpapierprovisionen der österreichischen Kreditinstitute stiegen auf 1,68 Milliarden Euro, was einem Plus von rund 13 Prozent gegenüber 2023 (1,49 Milliarden Euro) entspricht. Damit wurde sogar das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2021 (1,65 Milliarden Euro) übertroffen, das in der Hochphase der COVID-19-Pandemie erzielt worden war. Nach einem moderaten Rückgang in den Jahren 2022 und 2023 setzt sich damit wieder ein klarer Aufwärtstrend durch.

Den größten Anteil an den Netto-Provisionen hatten 2024 Aktienbanken mit 647 Millionen Euro, gefolgt von Sparkassen mit 407 Millionen Euro und Raiffeisenbanken mit 384 Millionen Euro.

2,53 Millionen Depots, Privatkunden dominieren

Quelle: Abbildung FMA, Integrierter Vertriebsbericht 2024

Die Zahl der bei österreichischen Banken geführten Wertpapierdepots stieg auf insgesamt 2,53 Millionen, verglichen mit 2,42 Millionen im Jahr 2022. Rund 98 Prozent dieser Depots (2,48 Millionen) entfallen auf Privatkunden im Sinne des Wertpapieraufsichtsgesetzes 2018 (WAG 2018). Lediglich rund 43.000 Depots (etwa 2 Prozent) werden von professionellen Kundinnen und Kunden sowie geeigneten Gegenparteien gehalten.

Im Bereich der individuellen Portfolioverwaltung betreuten die Institute zum Jahresende 2024 insgesamt 40.813 Depots mit einem Gesamtvolumen von 17,3 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es noch 43.572 Depots mit 16,41 Milliarden Euro Volumen.

Die fünf führenden Institute verwalteten gemeinsam 1.006.693 Depots und damit rund 41 Prozent aller Privatkundendepots in Österreich. Auffällig ist, dass diese Banken sich durch besonders starke Online-Vertriebskanäle auszeichnen.

Der graue Bereich mit den Zweigstellen im Inland, hier dürfte es sich bis Ende 2024 ausschließlich um Flatex Österreich handeln. Der Anteil von 13 % von 2,53 Millionen Depots, passt auch gut mit den von Flatex kommunizierten Zahlen überein.

Marktanteile nach Sektoren stabil

Nach Bankensektoren betrachtet, ergibt sich beim Depot-Marktanteil ein stabiles Bild: Aktienbanken und Raiffeisenbanken halten jeweils 28 Prozent aller Privatkundendepots, der Sparkassensektor kommt auf 23 Prozent. Die verbleibenden 21 Prozent entfallen auf alle übrigen Sektoren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich diese Verteilung kaum verändert, obwohl die Gesamtzahl der Depots leicht gestiegen ist.

Der Artikel basiert auf Daten des Integrierten Bankenvertriebsberichts 2025 der FMA (Datenstand 31.12.2024).

Mehr

Abonniere
Benachrichtige mich zu:

0 Kommentare
Alle Kommentare anzeigen
×

Advertorial: Interessante Online Broker

  • Advertorial 
  • Steuereinfach mit über 300.000 AT-Kundschaften
  • 0 € Depotgebühr*
  • 0 € Kontoführungsgebühr
  • E-Mail und Telefon-Support
  • Sparpläne und ETFs ab 0 €*
  • * zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen, Produktkosten, Depotgebühr fällt bei ADR, GDR und Xetra-Gold an. Bei Aktien und ETFs keine Depotgebühr.
Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Advertorial: Interessante Angebote

  • Advertorial 
  • Steuereinfach mit über 300.000 AT-Kundschaften
  • 0 € Depotgebühr*
  • 0 € Kontoführungsgebühr
  • E-Mail und Telefon-Support
  • Sparpläne und ETFs ab 0 €*
  • * zzgl. marktüblicher Spreads, Zuwendungen, Produktkosten, Depotgebühr fällt bei ADR, GDR und Xetra-Gold an. Bei Aktien und ETFs keine Depotgebühr.
Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
0
Hinterlasse einen Kommentarx