Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

DADAT neu mit 1.12.2025: Depotgebühr Senkung um 33 %, günstigere Trades und vieles mehr

Der Mitbewerb im Brokerage wird in Österreich härter und härter. Der Markteintritt von Trade Republic mit seinem steuereinfachen Angebot im April 2025 war viel umjubelt. Mittlerweile zeigt sich, der Broker ist kostengünstig, doch das hat seinen Preis. Es kommt da und dort zu Fehlern und durch den mangelhaften bzw. nicht vorhandenen Support fühlen sich manche Trade Republic Kundschaften im Stich gelassen. Dennoch hat dieser Markteintritt einiges verändert, denn Flatex hat mit Oktober 2025 seine oftmals gehasste Dividendengebühr ersatzlos gestrichen. Nun legt auch die DADAT Bank nach und reagiert in einem größeren Stil.

Die DADAT Bank verändert mit 1. Dezember 2025 die Konditionen und Angebote wie folgt:

  • reduziert die Depotgebühren um 33 % von 0,09 % auf 0,06 % p.a.
  • senkt die Ordergebühren an der gettex bzw. außerbörslich über die Baader Bank abermals
  • reduziert die Mindest-Sparplanrate von 20 auf 10 Euro (für Aktien, ETFs, Fonds und Zertifikate)
  • für Neukundschaften wird die Depotgebührenbefreiung auf 31.12.2030 verlängert (bisher bis Ende 2029)

Video

In diesem Video werden die aktuellen Senkungen der DADAT Bank präsentiert, soweit sie bekannt sind. Dazu wird das Depotangebot mit anderen steuereinfachen Angeboten wie jenes von Flatex, Trade Republic oder beispielsweise easybank verglichen.

Senkung Depotgebühr von 0,09 auf 0,06 %

Mit 1.12.2025 wird die Depotgebühr bei der DADAT Bank für alle Kundschaften gesenkt.

  • Alt: 0,09 Prozent p.a.
  • Neu: 0,06 Prozent p.a.
  • Reduktion: 0,03 Prozentpunkte

Für Fonds, ausgenommen ETFs, gilt auch weiterhin, dass keine Depotgebühr verrechnet wird.

Mindestspesen pro Position:
Was weiterhin anscheinend bleibt ist die Mindestsumme von 3,48 Euro pro Wertpapierposition. Sie bleibt unverändert und bildet weiterhin die Untergrenze, unabhängig von der prozentuellen Depotgebühr. Der Break-even liegt dort, wo die prozentuelle Depotgebühr (0,06 Prozent p.a.) genau 3,48 Euro ergibt.

Rechnung: 3,48 Euro ÷ 0,0006 = 5.800 Euro, das bedeutet:

  • Ab 5.800 Euro wird die prozentuelle Gebühr teurer als die Mindestgebühr.
  • Unter 5.800 Euro Depotwert pro Position greift die Mindestgebühr von 3,48 Euro.

Günstigere Trades über gettex und außerbörslich über Baader Bank

Auch der Handel über gettex und dem außerbörslichen Partner Baader Bank werden günstiger. Bereits in den letzten Monaten gab es bei diesen beiden Handelsmöglichkeiten immer wieder Vergünstigungen und jetzt mit 1. Dezember 2025 werden abermals die Kosten gesenkt. Bei der gettex wurde der Deckel in Form der maximalen eigenen Spesen von 12,90 auf 9,90 Euro gesenkt, wird ab einem Ordergegenwert von 8.000 Euro schlagend und bringt eine Ersparnis von 3,00 Euro je Trade. Bei der Baader Bank wurde die Grundgebühr von 3,90 auf 1,90 Euro gesenkt und der Deckel von 14,90 auf 9,90 Euro gesenkt.

Börse gettex – Vorher/Nachher

Berechnungslogik

Alt:

  • 1,90 Euro Grundgebühr
  • 0,10 Prozent
  • Börsengebühr 1,50 Euro
  • Clearinggebühr 1,10 Euro
  • Deckel: 12,90 Euro

Neu:

  • unverändert + Deckel nun 9,90 Euro
OrdervolumenAlt (bis 12,90 €)Neu (bis 9,90 €)Veränderung
1.000 €1,90 + 1,00 + 1,50 + 1,10 = 5,50 €5,50 €unverändert
2.000 €1,90 + 2,00 + 1,50 + 1,10 = 6,50 €6,50 €unverändert
5.000 €1,90 + 5,00 + 1,50 + 1,10 = 9,50 €9,50 €unverändert
10.000 €1,90 + 10,00 + 1,50 + 1,10 = 14,50 → 12,90 € (Deckel alt)9,90 € (Deckel neu)–3,00 €
20.000 €1,90 + 20,00 + 1,50 + 1,10 = 24,50 → 12,90 €9,90 €–3,00 €

Kurzfazit gettex

  • Bei kleinen und mittleren Orders bleibt alles gleich
  • Erst ab rund 7.000–8.000 Euro wirkt sich der neue Deckel aus
  • Effektive Ersparnis: max. 3 Euro pro Order

Baader OTC – Vorher/Nachher

Berechnungslogik

Alt:

  • 3,90 Euro Grundgebühr
  • 0,10 Prozent
  • keine fremden Spesen
  • keine Clearinggebühr
  • Deckel 14,90 Euro

Neu:

  • 1,90 Euro Grundgebühr
  • 0,10 Prozent
  • Deckel 9,90 Euro
OrdervolumenAlt (bis 14,90 €)Neu (bis 9,90 €)Veränderung
1.000 €3,90 + 1,00 = 4,90 €1,90 + 1,00 = 2,90 €–2,00 €
2.000 €3,90 + 2,00 = 5,90 €1,90 + 2,00 = 3,90 €–2,00 €
5.000 €3,90 + 5,00 = 8,90 €1,90 + 5,00 = 6,90 €–2,00 €
10.000 €3,90 + 10,00 = 13,90 (Deckel nicht erreicht)9,90 €–4,00 €
20.000 €3,90 + 20,00 = 23,90 → 14,90 €9,90 €–5,00 €

Kurzfazit Baader OTC

  • Bei kleinen Orders sinken die Kosten um 2 Euro pro Trade.
  • Bei größeren Orders sind die Einsparungen deutlich höher (bis zu 5 Euro).
  • Insgesamt ist die Neuerung bei Baader OTC wesentlich spürbarer als bei gettex.

Senkung Sparplan Rate von 20 auf 10 Euro

Bei der Sparplanrate gibt es ebenso eine Neuerung. Bisher lag die Mindestrate bei 20 Euro. Diese wird nun auf 10,00 Euro gesenkt. Damit kann mit noch kleineren Beträgen in Aktien, ETFs, Fonds oder Zertifikate via Sparplan investiert werden. Die Senkung der Sparplanrate gilt jedoch nicht für den Gold-Sparplan. Hier liegt die Mindestrate weiterhin bei 50,00 Euro je Ausführungstermin.

Aktion für neue Kundschaften

Neu ist auch, dass für neue Kundschaften die Zeit der „Keine Depotgebühr“ verlängert wird bis Ende 2030.

  • Keine Depotgebühr bis Ende 31.12.2030
  • 1,00 Euro eigene Spesen pro Transaktion für 6 Monate ab Eröffnung + fremde Spesen
  • bis 250 € Übertragsspesen Rückerstattung (mind. 2000 € pro Position)
  • 2,25 % p.a. Tagesgeld Zinsen für 3 Monate

Für das Depot fallen bis zum 31. Dezember 2030 keine Depotgebühren an. In den ersten sechs Monaten ab Depoteröffnung werden für jede Transaktion eigene Spesen in Höhe von einem Euro verrechnet, zuzüglich allfälliger fremder Spesen. Zusätzlich werden Übertragsspesen bis zu einem Betrag von 250 Euro rückerstattet, sofern der Depotübertrag pro Position mindestens 2000 Euro umfasst. Ergänzend erhalten Kundinnen und Kunden für einen Zeitraum von drei Monaten Tagesgeldzinsen in Höhe von 2,25 Prozent pro Jahr.

Im Vergleich zum Mitbewerb

Mit den zum 1. Dezember 2025 angekündigten Änderungen verbessert die DADAT ihre Marktposition spürbar. Die Senkung der Depotgebühr auf 0,06 Prozent p. a., günstigere Handelskosten und eine auf 10 Euro reduzierte Mindestsparrate machen die Bank deutlich konkurrenzfähiger.

  • Gegenüber Trade Republic schließt die DADAT preislich auf, bleibt aber durch die Mindestgebühr von 3,48 Euro bei kleinen Positionen im Nachteil. Bei größeren Depotwerten und Sparplänen wird sie jedoch attraktiver. In Sachen weniger Fehler, Erreichbarkeit des Supports und Qualität des Supports hat die DADAT Bank sowieso die Nase vorne.
  • Gegenüber Flatex gewinnt die DADAT durch die niedrigere Depotgebühr Boden, verliert aber weiterhin aufgrund der fehlenden vollständigen Depotgebührenbefreiung. Bei Ordergebühren, speziell über Baader OTC, verbessert sie sich merklich. Mit den Aktionen für Neukundschaften hat man bis Ende 2030 jedoch auch die Gebührenbefreiung.
  • Gegenüber klassischen Banken (easybank, Bank Direkt, BAWAG, Erste, BKS) setzt die DADAT nun einen deutlich günstigeren Preisrahmen sowohl bei Depotgebühren als auch bei Sparplänen und Orders. Sie wird zum günstigsten steuereinfachen Vollbroker außerhalb der deutschen Broker. In Österreich ist die österreichische DADAT Bank damit der Broker die die Nase vorne hat.

Durch die verlängerte Depotgebührenbefreiung für Neukundinnen und Neukunden bis 2030 und zusätzliche Aktionen verstärkt die DADAT ihre Attraktivität weiter. Insgesamt entsteht ein engerer Wettbewerb, bei dem die DADAT preislich näher an die günstigsten Anbieter rückt und für viele Anlegergruppen wieder eine relevante Alternative darstellt.

Fazit

Die DADAT Bank setzt mit den umfassenden Anpassungen ab 1. Dezember 2025 ein deutliches Zeichen im österreichischen Broker-Markt. Niedrigere Depotgebühren, vergünstigte Handelskosten und eine reduzierte Mindestsparrate stärken ihre Position spürbar. Im Vergleich zur Konkurrenz rückt die DADAT Bank damit preislich näher an die günstigsten Anbieter heran, ohne Abstriche bei Support und Verlässlichkeit. Durch die verlängerten Neukundenaktionen bis Ende 2030 gewinnt das Angebot zusätzlich an Attraktivität und macht die DADAT zu einer wichtigen Alternative für viele Anlegerinnen und Anleger in Österreich.

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