Kapitalerträge von Auslandsdepots versteuern

Ein Wertpapierdepot im Ausland zu führen ist meist durch die niedrigen Gebühren sehr von Vorteil. Nachteilig ist hier, dass die lukrierten Kapitalerträge vom Auslandskunden selbst im Inland versteuert werden müssen.


Das Wichtigste in Kürze:
  • Wie gehe ich es an, wenn ich meine Kapitalerträge aus dem ausländischen Wertpapierdepot ordungsgemäß in Österreich versteuern möchte?
  • Wie versteuere ich meine Kursgewinne und -verluste?
  • Wie versteuere ich meine Dividendenerträge (Österreich, Deutschland, USA, Großbritannien, …)
  • Wie versteuere ich meine Kuponerträge?
  • Wie versteuere ich meine Ausschüttungserträge von Fonds und ETFs
  • Was passiert, wenn ich meine Kapitalerträge aus dem Ausland nicht ordnungsgemäß versteuere?
  • Betroffene Broker können sein: Degiro, DKB, Onvista, Comdirect, Lynx, CapTrader, Banx, …

Wer bei einem Broker im Ausland sein Wertpapierdepot hat, der ist selbst für die ordnungsgemäße Versteuerung verantwortlich und dies für jedes Wertpapier. Gleich ob Aktie, Anleihe oder Fonds. Ausländische Wertpapierdepots wie z. B. jene von

  • Degiro
  • DKB
  • Onvista
  • Comdirect
  • Banx

usw. sind in den letzten Jahren auch für uns Österreicher interessanter geworden und wurden nicht selten zum Traden und Investieren verwendet. Nachteil ist die jährliche Angabe der realisierten Kapitalerträge.

Hier erkläre ich, wie es gehen könnte

Kursgewinne und Kursverluste

Auf realisierte Kursgewinne müssen in Österreich 27,50 % Kapitalertragsteuer bezahlt werden. Dazu werden die Kursverluste von den Kursgewinnen abgezogen. Am besten ist es, es wird dazu eine Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellt.

Jeder ausländische Broker bietet in den ersten Wochen des Jahres eine Übersicht über die getätigten Trades und die daraus entstandenen Gewinne und Verluste. In diesem Fall von Degiro werden auch die Gebühren angeführt die über das Jahr angefallen sind.

So sehen dann die Einträge aus:

In der rechten Spalte findet sich bereits die richtige Kennzahl zur Angabe in der Einkommensteuererklärung. Wie das genau aussieht und handzuhaben ist, findet sich weiter unten.

Dividendenerträge

Erliegen Sie nicht dem Irrtum, dass Sie in Österreich keine Einkommensteuererklärung machen müssen für die ausländischen Dividendenerträge, wo doch im Ausland bereits Quellensteuer abgezogen wurde. Die Dividendenerträge sind natürlich auch in Österreich zu versteuern. Wenn im Ausland bereits Quellensteuer verrechnet wurde, so kann in Österreich im Rahmen der Einkommensteuererklärung die ausländische Quellensteuer angerechnet werden. Die Finanz hat festgelegt, dass der Anrechnungsbetrag 15% der Kapitalerträge nicht übersteigen darf.

Übersicht über die Dividendenzahlungen und die bereits entrichtete Quellensteuer. Auch diese Übersicht stammt vom niederländischen Diskontbroker Degiro.

Aus dem oben angeführten Screenshot ist schön ersichtlich, dass das Institut, in diesem Fall Degiro, bereits Quellensteuer abführte. Nach Österreich, in die Schweiz, nach Deutschland und in die USA.

Gehen wir es Zeile für Zeile durch. Die erste Zeile sind die Ausschüttungen von Dividenden aus österreichischen Unternehmen wie z. B. die voestalpine oder die Österreichische Post AG. Dies ist auch sogleich ein gutes Beispiel, dass das was der Broker macht, vom Kunden ausgebügelt gehört. Die bezahlte Quellensteuer der Bruttodividende müsste doch 27,50 % sein, doch ist sie nicht. Bei beiden Ausschüttungen ist sie in unserem Praxisbeispiel einmal 26,57 % und einmal 27,06 %. Hier sind wir dem österreichischen Staat noch etwas schuldig.

In den nächstfolgenden Zeilen der Tabelle finden sich Dividendenausschüttungen aus aller Herren Länder bei denen zum Teil bereits Quellensteuer bezahlt wurde. Wie weiter oben bereits erläutert müssen 27,50 % an Steuer an den österreichischen Fiskus abgeführt werden, ist jedoch bereits Quellensteuer abgeführt worden, so können bis zu 15 % angerechnet werden. Zu verbesserten Veranschaulichung wurden dazu neben der Bruttodividende und der bezahlten Quellensteuer noch weitere Spalten hinzugefügt in denen gezeigt wird, wie hoch die bezahlte Quellensteuer bereits war und wie viel noch zu versteuern ist in Österreich. In der Schweiz und in Deutschland wurden weit über 15 % an Quellensteuer bereits abgeführt (Schweiz 35 %, Deutschland 23,34 %), doch angerechnet werden eben nur die 15 % und 12,50 % müssen so noch in Österreich abgeführt werden. Bei den Dividendenerträgen aus Großbritannien und Maxiko wurde gar keine Quellensteuer abgeführt und so sind volle 27,50 % in Österreich abzuführen. In den USA waren es genau 15 % und so sind die restlichen 12,50 % hier in Österreich an Steuer fällig.

Kuponerträge

Gibt es Erträge aus Kupons, als Zinszahlungen aus Anleihen, so sind auch diese zu versteuern. In Österreich beträgt diese 27,50 %.

Ausschüttungserträge

Anleger von Fonds und ETFs erhalten keine Dividenden sondern Ausschüttungen. Das ist ein kleiner Unterschied mit großen Auswirkungen..

Ausschüttungen

Bei ausschüttenden Fonds und ETFs gibt es im Regelfall Ausschüttungen, das soll auch so sein und wohl deshalb wurden diese angeschafft. Die Ausschüttungen werden voll mit 27,50 % versteuert.

Ausschüttungsgleiche Erträge

Die Sache mit den ausschüttungsgleichen Erträge ist so komplex und langwierig, dass ein eigener Beitrag zu diesem Thema erstellt wurde. Ausschgüttungsgleiche Erträge fallen fix bei thesaurierenden Fonds und ETFs an. Zu bedenken ist, dass auch ausschüttende Fonds und ETFs sehr wohl auch ausschüttungsgleiche Erträge haben können. So ist man nicht vor diesen gefeit, wenn ein ausschüttender Fonds bzw. ETFs gekauft wird.

Die genaue Vorgehensweise und wo, was einzusetzen ist, wird in diesem Beitrag genauer erklärt.

E1kV Beilage zur Einkommensteuererklärung E1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen

Um Ihre Kapitalerträge korrekt zu versteuern benötigen Sie das zusätzliche Formular E1kV zur Einkommensteuererklärung. Um zu diesem zu gelangen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Wechsel zur Einkommensteuererklärung

Sie müssen noch keine Einkommensteuererklärung durchführen, sondern machen Jahr für Jahr die Arbeitnehmerveranlagung? Damit ist nun Schluss und Sie müssen in die Einkommensteuererklärung wechseln. Das ist keine große Hexerei und gleichzeitig auch kein Damoklesschwert. Die Einkommensteuererklärung hat einzig mehr Möglichkeiten als die Arbeitnehmerveranlagung, daher ist dies notwendig. Um einen Erklärungswechsel durchzuführen steigen Sie auf FinanzOnline ein, klicken danach im Menü auf “Eingaben > Anträge > Erklärungswechsel” und wählen dort den “Wechsel zur Einkommensteuererklärung” aus.

Zu Beginn des Erklärungswechsels muss geklärt werden, woher die Einkünfte stammen. Dazu verwenden Sie das Dropdown und wählen “Einkünfte aus Kapitalvermögen”. Im Erklärungsfeld darunter bei “Genaue Bezeichnung” erklären Sie, woher die Einkünfte stammen werden. Je genauer, desto besser. Das freut das Finanzamt, wenn hier genaue Angaben getätigt werden und es gibt keine Rückfragen – in unserem Fall könnte das z. B. irgendwas mit „Kursgewinne bzw. -verluste und Kupon-/Dividendenerträge aus Veranlagungen in einem ausländischen Wertpapierdepot“ sein. Nach den ersten Eingaben folgt die Angabe, ab welchem Datum die “unternehmerische Tätigkeit” beginnt. In unserem Falle gar nicht, aber wir verwenden das Feld um anzugeben, ab wann das Auslandsdepot bzw. die dortige Veranlagung gestartet wurde. Hier z. B. der 1.1.2018.

Bei den weiteren Angaben geht es weiter zur verpflichtenden Eingabe des Bilanstichtages. Dieser wird vermutlich bei allen der 31.12. des Jahres sein und die letzten beiden Angaben beziehen sich auf die voraussichtlichen Brutto-Zinseinkünfte, welche in den Feldern “Voraussichtlicher Gewinn im Eröffnungsjahr” bzw. “Voraussichtlicher Gewinn im Folgejahr” eingetragen wird. Wenn die Zinseinkünfte und die daraus resultierende Steuerzahlung einen höheren Betrag ausmachen würde, so ist es auch möglich, dass das Finanzamt eine Vorauszahlung der Einkommensteuer vorschreibt. Dies würde dann mit einer quartalsmäßigen Zahlung abgegolten werden.

Kursgewinne, Dividendenerträge, Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge in E1kv versteuern

Um die Zinserträge ordnungsgemäß zu versteuern, wählen Sie in FinanzOnline das Formular E1kv aus (E1kv Beilage zur Einkommenssteuererklärung E1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen).

Folgende Kennziffern könnten für Sie wichtig sein:

KennzifferEinzutragen sind
862Inländische Dividendenerträge
863Ausländische Dividendenerträge
981Inländische Kursgewinne
994 Ausländische Kursgewinne
891Inländische Kursverluste
892Ausländische Kursverluste
898Ausschüttungen (Ausland)
937Ausschüttungsgleiche Erträge (Ausland)
899Bereits bezahlte Kapitalertragsteuer für inländische Wertpapiere im Ausland
998Bereits bezahlte Quellensteuer für ausländische Dividendenerträge

Wie es mit ausländischen Sparzinsen aussieht, wo diese einzutragen sind, erfahren Sie in diesem Beitrag auf der Schwesternseite Sparzinsen.at.

Abgabenrechtliche Nachteile

Den Staat zu bescheißen ist niemals eine gute Idee und so ist es auch hier, wenn im Ausland Kapitalerträge erzielt werden und diese nicht ordnungsgemäß in der Einkommensteuererklärung angeführt werden. Was kann passieren? Fix ist einmal, dass es zu Steuernachzahlungen kommen wird und es kann sogar zu finanzstrafrechtlichen Konsequenzen führen. Zu glauben, dass das österreichische Finanzamt nichts vom Wertpapierdepot im Ausland mitbekommt ist vermessen. Es ist so, dass dank Common-Reporting-Standards (CRS) die österreichischen Finanzbehörden sehr genau im Bilde sind, wer, was und wie viel im Ausland gebunkert hat und wie viel Steuern zu entrichten gewesen wären. Daher immer steuerehrlich sein!

Steuereinfaches Wertpapierdepot zu empfehlen?

Bei all diesem Aufwand gibt es natürlich auch Gründe warum ein Wertpapierdepot im Ausland durchaus Sinn ergibt. Neben den meist kostengünstigen Gebühren im Ausland ist es bei erfolgreichen Trades durchaus auch interessant im Ausland das Wertpapierdepot zu haben, denn in diesem Fall könnte es auch ein Vorteil sein, dass die Steuern für Kapitalerträge erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig werden. Ob sich das aber tatsächlich so bewahrheitet wie erträumt steht natürlich auf einem anderen Papier.

Typische steuereinfache Anbieter von Wertpapierdepots in Österreich sind:

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Fil

Hallo,
macht jemand von euch aktive Stuerplanung/-steuerung, sprich Wertpapiere auf dem ausländischen Depot mit Verlust vor Jahresende verkaufen und auf dem österreichischen mit Gewinn vor Jahresende ebenfalls verkaufen um hier nicht die Kursverluste zu verlieren bzw. um nicht Kursgewinne zu versteuern?
Ich handle hauptsächlich mit Aktien bei Degiro und habe bisher gezögert ETFs bei Flatex zu kaufen? Wir ist deine/eure Überlegung dazu?

Danke
MfG
Fil

Chris

Tolle Übersicht – hab ich derart sonst noch nirgends gefunden. Ein ausländischer Broker macht aus meiner Sicht allerdings hauptsächlich dann Sinn, wenn man Produkte handeln will, welche über inländische Broker nicht gehandelt werden können. Ich meine damit insbesondere unverbriefte Derivate (insbesondere Optionen), die soweit ich weiß, lediglich über Interactive Brokers bzw. deren Ableger Lynx oder Banx gehandelt werden können. Interessant wäre mMn daher auch noch ein Hinweis, wie unverbriefte Derivate zu versteuern sind. Soweit ich weiß, gilt für diese Produkte in Österreich leider nicht der besondere Steuersatz für Kaptitalerträge. Plant ihr diesbezüglich auch noch eine Information oder ist das Thema… Weiterlesen »

Markus

Hallo, du lieferst ausgezeichnete Informationen zu dem Them. Mich würde internieren wie du zu dem finanzen.net Broker stehst. Dieser erscheint mir als Kostengünstigster Broker, jedoch ist dieser nicht steuereinfach. Aber Aufgrund der kostengünstigen Vorteile ziehe ich diesen Broker allen anderen Broker vor auch wenn man dann selbst für den Steuerausgleich verantwortlich ist.

Ömer

Hallo, Danke für den tollen Bericht. Eine Frage hätte ich noch. Ausländische Erträge sind jene die im Ausländischen Broker sind. Sprich die Österreichische Dividende bei der Comdirekt ist ein ausländischer Ertrag. Alle Dividenden und Gewinne die durch meinen Broker in Österreich laufen sind inländische Erträge. Die brauch ich aber nicht angeben da ich einen steuer einfachen Broker habe. Stimmt das ?

Schöne Grüße
Ömer

Alexander

Guten Tag, danke für die aufschlussreiche Erklärung. Ich habe nun meine Daten bei Finanzonline für die Steuererklärung 2018 angegeben. Leider erhalte ich bei den eingetragenen Verlusten aus Aktien folgende Fehlermeldung:

Verarbeitung konnte nicht durchgeführt werden, folgende Fehler sind aufgetreten:
Unzulässiger Wert im gekennzeichneten Feld: Verl. Aktien, Ford.WP. Ausl. KZ892

Liegt dies daran, dass die Kursverluste höher sind als die Einkünfte?

Danke euch vorab für euer Feedback.

Beste Grüße
Alexander

Michael

bei den Verlusten musst du ein – (Minuszeichen) vor den Wert setzen

Hannes

Hallo Super Übersicht, endlich mal etwas wo es dargestellt wird. Ich muss nämlich auch klarerweise Steuer auf meine Dividenden zahlen. Halte selbst derzeit nur US-Dividenden Aktien. Dennoch habe ich eine Frage. Also ich habe letztes Jahr laut Übersicht € 996 an Dividenden bekommen und €134,15 wurden mir gleich abgezogen. Jetzt müsste ich nur ins Feld „863“ die €996 eintragen, und ins Feld „998“ die €134,15 die ich bereits bezahlt habe oder? Also nur diese beiden Felder ausfüllen? Außerdem müsste ich für 2 Jahre zahlen, dann müsste ich die Erträge eigentlich nur zusammenrechnen oder? Schätze das müsste reichen, bei den übersichtlichen… Weiterlesen »

Richi

Hallo Andreas, danke für die schön aufbereitete Info! Mir ist aufgefallen, dass du für die Summe der bereits bezahten ausländischen Quellensteuer (401,34 in der Tabelle) die Kennzahl 998 anführst. Sollte hier nicht die Differenz 401,34 – 370,97 (noch in AT zu versteuren) eingetragen werden, da nur diese angerechnet wird vom FA?
bg richi

Luigi

Hi Andreas, I think this is the best post about taxes for not Austrian brokers that I have seen. I would like to ask you about where to include Distributive ETF. At the end of the year, for example, I have sold my ETF and I must declare the distribution (dividends) and the profit (if exists) of selling this ETF. The profit or loss of this selling would go in 994/892 (together with the sells of shares, etc) and the dividends in 898? In the case that some external tax was applied over the dividends by another government, this must… Weiterlesen »

Thomas

Hi Super Anleitung trotzdem habe ich eine Frage. Ich habe zu Beginn des Jahres 2017 in ausländische (US-Aktien) investiert und bekomme seither Dividenden. Die ausländische Quellensteuer wird gleich abgezogen aber die Österreichische muss ich selbst machen. Das Problem ist ich muss das jetzt seit 2017 nachhohlen, ich dachte das macht mein Broker, ok passier blöd gelaufen kannte mich da auch noch nicht so aus selbst Schuld. Ich würde einfach den Gewinn der letzten Jahre zusammenrechnen und eintragen ebenso die bereits gesamt bezahlte ausländische Steuer. So würde das doch klappen oder, oder muss ich irgendwo auch die Zeitspanne eintragen? Desweiteren würde… Weiterlesen »

Erwin

Hallo Andreas,
vielen Dank für die gelungene Arbeit.

Bei Durchsicht des E1kv-Formulars ist mir aufgefallen, das unter Punkt 1.3.1 Kennziffer 863
wahrscheinlich nur Dividendengewinne (Aktien) einzutragen sind.
Realisierte Ausländische-Kursgewinne sind meiner Meinung unter Punkt 13.2 Kennziffer 994 einzutragen. (Aktien und ETF) bzw. Verluste 892.
Ausschüttungen von Investmentfonds werden unter Punkt 1.3.4 Kennziffer 898 und 937 (A.gl.Erträge) eingetragen.

Ich bin kein Steuerfachmann, aber ist meine Annahme richtig.

Javier Rodriguez Robles

Hallo,
mir ist klar, wie ich das Formular E1kv beim Wechsel zur Einkommenssteuererklärung zu verwenden habe. Ich möchte wissen, zu welchem Zeitpunkt genau ich meine Kapitalerträge auf diese Weise deklarieren müssen.

Wenn ich zum Beispiel heute eine Geldanlage im Ausland eröffne, aus der ich Einkünfte erlangen werde, muss ich bereits für 2018 von der Arbeitnehmerveranlagung auf die Einkommenssteuererklärung umstellen und meine für 2019 und 2020 zu erwartenden Gewinne deklarieren? Oder ist die Umstellung und somit Angabe der Kapitaleinkünfte bei der Finanz erst nach Ablauf der Kalenderjahres 2019 notwendig?

Vielen Dank.

Petz

Hallo Andreas bzw. liebe broker-test.at Communty zu erst einmal vielen Dank für die sehr gute Erklärung. Eine der besten Ausführungen zu diesem Thema, welche ich bis jetzt im Netz gefunden habe. Ich habe mich dazu entschlossen, bei einer ausländischen Depotbank ein Depot zu eröffnen, da die Konditionen in Österreich, vor allem, wenn man Dividenden von ausländischen Wertpapieren quartalsweise bezieht und keine großen Summen pro Aktienposition investiert hat sehr unattraktiv sind. Meine ETFs und Wertpapiere aus Österreich möchte ich allerdings bei meinem österreichischen Depot lassen. Hier wird die Steuer ja dann weiterhin automatisch abgeführt. Nun meine Frage: Muss ich dann auch… Weiterlesen »