Kapitalerträge von Auslandsdepots versteuern

Kapitalerträge von Auslandsdepots versteuern

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Wie gehe ich es an, wenn ich meine Kapitalerträge aus dem ausländischen Wertpapierdepot ordungsgemäß in Österreich versteuern möchte?
  • Wie versteuere ich meine Kursgewinne und -verluste?
  • Wie versteuere ich meine Dividendenerträge (Österreich, Deutschland, USA, Großbritannien, …)
  • Wie versteuere ich meine Kuponerträge?
  • Wie versteuere ich meine Ausschüttungserträge von Fonds und ETFs
  • Was passiert, wenn ich meine Kapitalerträge aus dem Ausland nicht ordnungsgemäß versteuere?
  • Betroffene Broker können sein: Trade Republic, Degiro, DKB, Onvista, Comdirect, Lynx, CapTrader, Banx, Interactive Brokers, eToro, …

So könnten Sie es angehen

  • Grundsätzlich sich bewusst werden, dass ein Auslandsdepot bedeutet, dass das österreichische Finanzamt sehr genau darüber bescheid weiß, was sich dort tut.
  • Grundsätzlich sich bewusst sein, dass die niedrigeren Gebühren im Ausland höhere Aufwände gegenüberstehen. Sei es durch das machen der Steuern im Selbststudium oder durch einen Steuerberater der bezahlt werden muss.
  • Genaue Aufstellungen über Gewinne, Verluste, Zinsen, Dividenden, Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge führen, über alle Depots
  • Anleitung wie es gehen könnte die Erträge und Gewinne/Verluste von Auslandsdepots zu versteuern ( Alle Angaben ohne Gewähr)

In diesem Ratgeber

Ein Wertpapierdepot im Ausland zu führen ist meist durch die niedrigen Gebühren sehr von Vorteil. Nachteilig ist hier, dass die lukrierten Kapitalerträge vom Auslandskunden selbst im Inland versteuert werden müssen.

Depot im Ausland - was tun?

Wie immer: Alle Angaben ohne Gewähr, es ist lediglich eine Idee, eine Vermutung, wie Kapitalerträge aus dem Ausland in Österreich versteuert werden – ein Steuerberater und das Finanzamt sind die einzig richtigen & verlässlichen Ansprechpartner in dieser Situation!

Wer bei einem Broker im Ausland sein Wertpapierdepot hat, der ist selbst für die ordnungsgemäße Versteuerung verantwortlich und dies für jedes Wertpapier. Gleich ob Aktie, Anleihe, Fonds, …. Ausländische Wertpapierdepots wie z. B. jene von

  • eToro
  • Degiro
  • DKB
  • Onvista
  • Comdirect
  • Banx
  • Trade Republic

usw. sind in den letzten Jahren auch für uns Österreicher interessanter geworden und wurden nicht selten zum Traden und Investieren verwendet. Nachteil ist die jährliche Angabe der realisierten Kapitalerträge.

Kursgewinne und Kursverluste

Auf realisierte Kursgewinne müssen in Österreich 27,50 % Kapitalertragsteuer bezahlt werden. Dazu werden die Kursverluste von den Kursgewinnen abgezogen. Am besten ist es, es wird dazu eine Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm erstellt.

 

Jeder ausländische Broker bietet in den ersten Wochen des Jahres eine Übersicht über die getätigten Trades und die daraus entstandenen Gewinne und Verluste. In diesem Fall von Degiro werden auch die Gebühren angeführt die über das Jahr angefallen sind.
So sehen dann die Einträge aus:
In der rechten Spalte findet sich bereits die richtige Kennzahl zur Angabe in der Einkommensteuererklärung. Wie das genau aussieht und handzuhaben ist, findet sich weiter unten.

Dividendenerträge

Erliegen Sie nicht dem Irrtum, dass Sie in Österreich keine Einkommensteuererklärung machen müssen für die ausländischen Dividendenerträge, wo doch im Ausland bereits Quellensteuer abgezogen wurde. Die Dividendenerträge sind natürlich auch in Österreich zu versteuern. Wenn im Ausland bereits Quellensteuer verrechnet wurde, so kann in Österreich im Rahmen der Einkommensteuererklärung die ausländische Quellensteuer angerechnet werden. Die Finanz hat festgelegt, dass der Anrechnungsbetrag 15% der Kapitalerträge nicht übersteigen darf.

 

Übersicht über die Dividendenzahlungen und die bereits entrichtete Quellensteuer. Auch diese Übersicht stammt vom niederländischen Diskontbroker Degiro.


Aus dem oben angeführten Screenshot ist schön ersichtlich, dass das Institut, in diesem Fall Degiro, bereits Quellensteuer abführte. Nach Österreich, in die Schweiz, nach Deutschland und in die USA.

 

Gehen wir es Zeile für Zeile durch. Die erste Zeile sind die Ausschüttungen von Dividenden aus österreichischen Unternehmen wie z. B. die voestalpine oder die Österreichische Post AG. Dies ist auch sogleich ein gutes Beispiel, dass das was der Broker macht, vom Kunden ausgebügelt gehört. Die bezahlte Quellensteuer der Bruttodividende müsste doch 27,50 % sein, doch ist sie nicht. Bei beiden Ausschüttungen ist sie in unserem Praxisbeispiel einmal 26,57 % und einmal 27,06 %. Hier sind wir dem österreichischen Staat noch etwas schuldig.

 

In den nächstfolgenden Zeilen der Tabelle finden sich Dividendenausschüttungen aus aller Herren Länder bei denen zum Teil bereits Quellensteuer bezahlt wurde. Wie weiter oben bereits erläutert müssen 27,50 % an Steuer an den österreichischen Fiskus abgeführt werden, ist jedoch bereits Quellensteuer abgeführt worden, so können bis zu 15 % angerechnet werden. Zu verbesserten Veranschaulichung wurden dazu neben der Bruttodividende und der bezahlten Quellensteuer noch weitere Spalten hinzugefügt in denen gezeigt wird, wie hoch die bezahlte Quellensteuer bereits war und wie viel noch zu versteuern ist in Österreich. In der Schweiz und in Deutschland wurden weit über 15 % an Quellensteuer bereits abgeführt (Schweiz 35 %, Deutschland 23,34 %), doch angerechnet werden eben nur die 15 % und 12,50 % müssen so noch in Österreich abgeführt werden. Bei den Dividendenerträgen aus Großbritannien und Maxiko wurde gar keine Quellensteuer abgeführt und so sind volle 27,50 % in Österreich abzuführen. In den USA waren es genau 15 % und so sind die restlichen 12,50 % hier in Österreich an Steuer fällig.

Kuponerträge

Gibt es Erträge aus Kupons, als Zinszahlungen aus Anleihen, so sind auch diese zu versteuern. In Österreich beträgt diese 27,50 %.

Ausschüttungserträge

Anleger von Fonds und ETFs erhalten keine Dividenden sondern Ausschüttungen. Das ist ein kleiner Unterschied mit großen Auswirkungen.

Ausschüttungen

Bei ausschüttenden Fonds und ETFs gibt es im Regelfall Ausschüttungen, das soll auch so sein und wohl deshalb wurden diese angeschafft. Die Ausschüttungen werden voll mit 27,50 % versteuert.

Ausschüttungsgleiche Erträge

Die Sache mit den ausschüttungsgleichen Erträge ist so komplex und langwierig, dass ein eigener Beitrag zu diesem Thema erstellt wurde. Ausschüttungsgleiche Erträge fallen fix bei thesaurierenden Fonds und ETFs an. Zu bedenken ist, dass auch ausschüttende Fonds und ETFs sehr wohl auch ausschüttungsgleiche Erträge haben können. So ist man nicht vor diesen gefeit, wenn ein ausschüttender Fonds bzw. ETFs gekauft wird. Haben Sie sowohl Ausschüttungen und auch ausschüttungsgleiche Erträge zu versteuern, so hilft der Beitrag zum Thema „ETFs und Fonds versteuern“ vielleicht weiter.

 

E1kV Beilage zur Einkommensteuererklärung E1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen

Um Ihre Kapitalerträge korrekt zu versteuern benötigen Sie das zusätzliche Formular E1kV zur Einkommensteuererklärung. Um zu diesem zu gelangen, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Wechsel zur Einkommensteuererklärung

Sie müssen noch keine Einkommensteuererklärung durchführen, sondern machen Jahr für Jahr die Arbeitnehmerveranlagung? Damit ist nun Schluss und Sie müssen in die Einkommensteuererklärung wechseln. Das ist keine große Hexerei und gleichzeitig auch kein Damoklesschwert. Die Einkommensteuererklärung hat einzig mehr Möglichkeiten als die Arbeitnehmerveranlagung, daher ist dies notwendig. Um einen Erklärungswechsel durchzuführen steigen Sie auf FinanzOnline ein, klicken danach im Menü auf “Eingaben > Anträge > Erklärungswechsel” und wählen dort den “Wechsel zur Einkommensteuererklärung” aus. In diesem Beitrag wird der Erklärungswechsel im Detail erklärt.

Zu Beginn des Erklärungswechsels muss geklärt werden, woher die Einkünfte stammen. Dazu verwenden Sie das Dropdown und wählen “Einkünfte aus Kapitalvermögen”. Im Erklärungsfeld darunter bei “Genaue Bezeichnung” erklären Sie, woher die Einkünfte stammen werden. Je genauer, desto besser. Das freut das Finanzamt, wenn hier genaue Angaben getätigt werden und es gibt keine Rückfragen – in unserem Fall könnte das z. B. irgendwas mit „Kursgewinne bzw. -verluste und Kupon-/Dividendenerträge aus Veranlagungen in einem ausländischen Wertpapierdepot“ sein. Nach den ersten Eingaben folgt die Angabe, ab welchem Datum die “unternehmerische Tätigkeit” beginnt. In unserem Falle gar nicht, aber wir verwenden das Feld um anzugeben, ab wann das Auslandsdepot bzw. die dortige Veranlagung gestartet wurde. Hier z. B. der 1.1.2018.

Bei den weiteren Angaben geht es weiter zur verpflichtenden Eingabe des Bilanzstichtages. Dieser wird vermutlich bei allen der 31.12. des Jahres sein und die letzten beiden Angaben beziehen sich auf die voraussichtlichen Brutto-Zinseinkünfte, welche in den Feldern “Voraussichtlicher Gewinn im Eröffnungsjahr” bzw. “Voraussichtlicher Gewinn im Folgejahr” eingetragen wird. Wenn die Zinseinkünfte und die daraus resultierende Steuerzahlung einen höheren Betrag ausmachen würde, so ist es auch möglich, dass das Finanzamt eine Vorauszahlung der Einkommensteuer vorschreibt. Dies würde dann mit einer quartalsmäßigen Zahlung abgegolten werden.

Kursgewinne, Dividendenerträge, Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge in E1kv versteuern

Um die Zinserträge ordnungsgemäß zu versteuern, wählen Sie in FinanzOnline das Formular E1kv aus (E1kv Beilage zur Einkommenssteuererklärung E1 für Einkünfte aus Kapitalvermögen).

Folgende Kennziffern könnten für Sie wichtig sein:

Kennziffer Einzutragen sind
862 Inländische Dividendenerträge
863 Ausländische Dividendenerträge
981 Inländische Kursgewinne
994 Ausländische Kursgewinne
891 Inländische Kursverluste
892 Ausländische Kursverluste
898 Ausschüttungen (Ausland)
937 Ausschüttungsgleiche Erträge (Ausland)
899 Bereits bezahlte Kapitalertragsteuer für inländische Wertpapiere im Ausland
998 Bereits bezahlte Quellensteuer für ausländische Dividendenerträge

Wie es mit ausländischen Sparzinsen aussieht, wo diese einzutragen sind, erfahren Sie in diesem Beitrag auf der Schwesternseite Sparzinsen.at.

Abgabenrechtliche Nachteile

Den Staat zu bescheißen ist niemals eine gute Idee und so ist es auch hier, wenn im Ausland Kapitalerträge erzielt werden und diese nicht ordnungsgemäß in der Einkommensteuererklärung angeführt werden. Was kann passieren? Fix ist einmal, dass es zu Steuernachzahlungen kommen wird und es kann sogar zu finanzstrafrechtlichen Konsequenzen führen. Zu glauben, dass das österreichische Finanzamt nichts vom Wertpapierdepot im Ausland mitbekommt ist vermessen. Es ist so, dass dank Common-Reporting-Standards (CRS) die österreichischen Finanzbehörden sehr genau im Bilde sind, wer, was und wie viel im Ausland gebunkert hat und wie viel Steuern zu entrichten gewesen wären. Daher immer steuerehrlich sein!

Steuereinfaches Wertpapierdepot zu empfehlen?

Bei all diesem Aufwand gibt es natürlich auch Gründe warum ein Wertpapierdepot im Ausland durchaus Sinn ergibt. Neben den meist kostengünstigen Gebühren im Ausland ist es bei erfolgreichen Trades durchaus auch interessant im Ausland das Wertpapierdepot zu haben, denn in diesem Fall könnte es auch ein Vorteil sein, dass die Steuern für Kapitalerträge erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig werden. Ob sich das aber tatsächlich so bewahrheitet wie erträumt steht natürlich auf einem anderen Papier.

Typische steuereinfache Anbieter von Wertpapierdepots in Österreich sind:

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.
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238 Kommentare
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Hallo Andreas, ich mache gerade meinen Steuerausgleich und habe ein paar Fragen dazu. Ich habe Flatex und Degiro. Die Eingabe von Degiro war sehr einfach, da dies mein „Zockerkonto“ ist und ich nur Gewinne/Verluste aus realisierten Wertsteigerungen habe. Bei Flatex, welche die Steuern schon für mich abgeführt hat, ist die Eingabe in die finanzonline Maske schwieriger, da die Aufschlüsselung komplizierter ist Ich habe bei flatex beim Jahresabschluss folgendes stehen –> siehe Foto Bei allen geschwärzten Punkten steht ein Wert Meine Frage ist jetzt, wo trage ich jetzt diese Werte ein? Muss ich meine Flatex Bescheinigung überhaupt in den Steuerausgleich reingeben?… Weiterlesen »

Hallo Andreas, ich habe das Video angesehen und kann die Frage von Daniel (und nun auch mir) immer noch nicht beantworten. Ich verstehe, dass man nichts mehr in die Steuererklärung aufnehmen muss, wenn man bei einem steuereinfachem Broker ist. ABER, wenn man zB bei einem weiteren *nicht* steuereinfachen Broker nun zB. Verluste gemacht hat, möchte man ja die zuviel abgegoltene KEst vom steuereinfachen Broker wieder zurück bekommen, da dieser vom Verlust woanders ja nichts wissen konnte. Trägt man nun, neben den Gewinnen/Verlusten des nicht steuereinfachen Brokers AUCH die Gewinne, Verluste und bereits abgegoltene KEst des steuereinfachen Brokers in die Steuererklärung… Weiterlesen »

Hallo Andreas,

Ich habe letztes Jahr bei einer Firma gearbeitet, bei der ich RSU’s auf mein Gehalt im Lohnzettel normal wie Gehalt bzw. wie Bonus versteuert ausbezahlt bekommen habe. Nun stellt sich mir die Frage ob das so ok ist? Denn KESt ist ja dennoch zu zahlen oder? Leider antwortet mir das Unternehmen nicht auf meine Frage dazu. Die RSU’s liegen auf Etrade, also auf einem Depot im Ausland.

Vielleicht kannst du mir hierzu was raten?

Danke im Voraus!

Hallo Andreas,

Ich habe meine inländischen und ausländischen Kapitalgewinne bzw. Verluste wie im Artikel beschrieben beim Finanzamt angegeben. Nun habe ich ein Ergänzungsersuchen vom Finanzamt bekommen.
Darin wird neben Ertragsaufstellungen und Kaufbelegen auch ein Vermögensverzeichnis verlangt.
Kannst du mir vielleicht sagen wie das Vermögensverzeichnis zu erstellen ist bzw. bekomme ich das von den depotführenden Banken?

Vielen Dank im Voraus!

LG

Hallo Andreas,

habe ich das richtig verstanden?

Wenn ich eine (1x) Aktie gewinnbringend bei TradeRepuplic verkauft habe muss ich in der Einkommenststeuererklärung nur im Feld „994 Ausländische Kursgewinne“ den Wert eintragen und das Thema ist erledigt?

Vielen Dank schon mal! 🙂

LG

Hallo, auch ich danke für die Seite, hat mir bisher sehr geholfen.
Ich handle ausschließlich Aktien weshalb ich keine Erfahrung mit der Versteuerung von Fonds, Derivaten und ETF’s habe. Da anscheinend viele hier Aktien bei DEGIRO handeln, werden doch einige die Versteuerung des Geldmarkfond vorzunehmen haben. Mich würde interessieren, unter welcher Kennziffer ich „Gewinne/Verluste aus der Veräußerung von anderen Wertpapieren“ einzugeben habe?
Liebe Grüße
Martin

Hallo Andreas,
Top Artikel, danke dafür. Bin Student, und habe keine Einkünfte, müsste also keine Einkommenssteuererklärung machen. Habe einen Account bei Degiro, auf dem ich in 2020 gesamt einen Verlust gemacht habe. Kann ich mir die Einkommenssteuererklärung dann sparen? Hätte ja sowieso keine Steuern zu zahlen… LG

Hallo,

ich hab die Einkommensteuererklärung jetzt gemacht, zuvor hab ich immer nur die „normale“ Arbeitnehmerveranlagung gemacht, da bekommt man ja Geld vom Finanzamt retour. Wie ist das jetzt in dem Fall jetzt muss ich ja noch Steuern abgeben, bekomm ich da dann sobald mein Antrag abgearbeitet ist eine Nachricht wieviel ich wohin überweisen muss oder wie kann ich mir das Vorstellen?

Und vielen Dank für den super zusammengefassten Artikel. 🙂

Hallo Andreas, vielen Dank für den informativen Beitrag.
Ich würde gerne meine Gewinne vom Auslandsdepot (Lynx) mit meinen Verlusten vom Inlandsdepot (PSK) ausgleichen. Habe ich das richtig verstanden, dass ich meine Gewinne und Verluste vom PSK-Depot in den Feldern 981 & 891 eingeben muss, oder weiß das Finanzamt beim inländischen Broker automatisch, dass ein Verlust vorhanden ist?
Und Feld 899: Muss hier die beim inländischen Broker bereits bezahlte KeSt angeben werden, oder geht es hier um die KeST von österreichische Wertpapieren bei ausländischen Brokern?
Vielen Dank & LG

Hallo Andreas, vielen Dank für die echt Hilfreiche Aufschlüsselung. Dachte eigentlich, dass ich gut gewappnet bin, nun stellt sich aber ein Problem bei mir dar. Hab alles so wie von dir beschrieben berechnet und entsprechend in den Feldern bei der E1kv eingetragen. Sobald ich die Vorberechnung oder die Erklärung prüfen und senden möchte, kommt folgender Fehler: Unzulässiger Wert im gekennzeichneten Feld: Verl. Aktien, Ford.WP. Inl. KZ891 Unzulässiger Wert im gekennzeichneten Feld: Verl. Aktien, Ford.WP. Ausl. KZ892 Hast du da zufällig einen Rat? Habe das Bild mal angehängt, geht eh um keine großen Beträge, von dem her ist es egal, wenn… Weiterlesen »

E1kv.png

Vielen Dank, schande über mich, das Minus war echt das Problem …

Hätte da noch eine Frage:
Wenn ich über einen inländischen Broker Verluste gemacht habe und dieser dies bereits korrekt Versteuert hat, muss (soll) ich diese Verluste dann nochmals eintragen oder prüft das Finanzamt das dann automatisch?

Besten Dank.

Hallo Andreas, zu Beginn vielen Dank für deine ausführlichen Artikel. Ich bin Kunde bei einem ausländischen Broker und habe ausschließlich ausländische Aktien in USD gehandelt. Ich habe bereits ähnliche Fragen im Forum bzw. unter Videos gesehen, deshalb würde ich sie dir gerne mit einem fiktiven Beispiel stellen. Angenommen, ich kaufe eine Aktie X um 1000 USD (EUR/USD Kurs ist bei 1,10 -> d.h. 909,10 EUR Anschaffungskosten). Wenn ich die Aktie später um 1025 USD verkaufe, habe ich einen Gewinn von 25 USD realiziert. Der Wechselkurs EUR/USD ist aber nun auf 1,20, d.h. mein Verkaufspreis in Euro wäre 854,17 EUR, also… Weiterlesen »

Hallo Andreas, vielen Dank für deine Antwort. Bezüglich Punkt 2 habe ich ebenfalls die gleiche Quelle aus dem EStR herangezogen. Das heißt (siehe deine Aussage „Verluste sind allgemein nicht der Steuererklärung anzugeben, wenn sie nicht mit Gewinnen gegengerechnet werden können.“), dass ich in diesem Fall meine Forex Verluste nicht in der Steuererkläung angeben muss bzw. gar nicht kann, da ich keine Forex Gewinne realisiert habe (logisch, kein Verlustausgleich möglich), und Forex Verluste alleine nicht dazu verwendet werden können, die (progressive) Steuerbelastung zu senken, richtig? Dadurch, dass ich ebenfalls in Euro umgerechnet (Punkt 1) einen Verlust beim Wertpapierhandel realisiert habe (in… Weiterlesen »

Hallo Andreas, vielen herzlichen Dank für deine Recherchen und Video-/Blog-Beiträge. Ich handle v.a. ETFs über ausländische Broker (degiro und smartbroker) und bin sehr zufrieden damit. Die Auswahl meiner ETFs habe ich auf Basis der Steuermeldungen auf der OEKB-Site ausgewählt. Aus diesem Grund habe ich einige ausschüttende ETFs von UBS, da diese „saubere“ Ausschüttungsmeldungen veröffentlichen und auch das Verfahren mit den agE — sowohl bei Ausschüttern als auch bei Thesaurieren — ist mir klar und bewusst. Ich behaupte, dass ich mich mit den Steuerdaten der OEKB sowie der Anwendung in der Einkommenssteuererklärung gut auskenne. Allerdings ist meine nun folgende Frage so… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 1 Monat her von Ben

Hallo Andreas, super Infos, vielen Dank. Schön kompakt genau das, wonach ich gesucht habe.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich die Transaktionsgebühren noch von den Gewinnen abziehen kann?
Außerdem würde mich interessieren was in der Degiro Übersicht „Verluste ohne Verluste aus der Veräußerung von Aktien bzw. Gewinn ohne Gewinne… bedeutet.

Vielen Dank

Danke für die rasche Rückmeldung. Interessant, hatte letzte Woche bei der Finanzamt-Hotline angerufen, da meinte die Dame das kann man machen ;(
Ah ok, danke alles klar.
LG Michaela

Hallo Andreas,

zuerstmal danke für die ausführliche Erklärungen. Meine (wahrscheinlich viel zu blöde) Frage lautet:

Wenn ich Aktien aus Deutschland über Degiro gewinnbringend verkauft habe, muss ich sie als inländische oder ausländische Kapitaleinkünfte eintragen? (wohne in Wien und habe eine österreichische SteuerID) Der Grund für die Frage ist dass wenn ich sie als inländische Einkünfte eintrage, zahl ich laut Vorberechnung 27,5% aber wenn sie als ausländische Einkünfte eingetragen sind ist der Steuersatz um die 42% (Ich dache der Kest sei 27,5%)

Vielen Dank

Zuletzt bearbeitet 1 Monat her von Chris

Du bist ein Genie! Hast recht gehabt und jetzt passt es
Vielen lieben Dank dafür!

Hi ! Ich habe genau das gleiche Problem und habe die Anwort leider nicht ganz durchschaut 😉 (diesen Punkt 8 sehe ich soweit nicht) und gehört das jetzt im Reiter in- oder ausl. erfasst ? besten Dank und beste Grüße !

Bin mir nicht sicher ob das schon gefragt wurde, aber wie soll ich den Anschaffungswert einer Aktie zur Gewinnberechnung ermitteln? Ist das bei mehreren Käufen der gewichtete Durchschnitt der Anschaffungspreise?

kann ich nun die Depot-Gebühren berücksichtigen, indem ich sie auf die Verlustseite dazunehme?

Wie sieht das ganze aus, wenn man im Depot USD hat? Wie rechne ich das richtig um und mit welchem Wechselkurs?

Das würde mich auch genauer interessieren. Ich trade mit „eToro“ und hier ist die Kontowährung USD. Der Sinn ist also nicht das Traden von EURUSD an sich (da einfach die Kontowährung so ist). Sämtliche Gewinne werden dementsprechend auch in USD angegeben. Jetzt stellt sich die Frage mit was für einen Wechselkurs die Gewinne versteuert werden müssen?

Danke für die schnelle Antwort! Das ist dann gar nicht so ohne bei jeden einzelnen geschlossenen Trade vom gesamten Jahr nachzusehen welcher Kurs gerade an diesem Tag und Uhrzeit war…

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