Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Steuerreporting Flatex Österreich

Flatex Österreich hat den Steuerreport für das vergangene Steuerjahr am 28. und 29. März 2026 an seine Kundinnen und Kunden übermittelt. Der Versand erfolgte automatisiert, in der Regel über die Postbox im Online Banking sowie ergänzend per Benachrichtigung.

Damit liegt der Versand zeitlich am Ende der gesetzlichen Frist, die vorsieht, dass der Steuerreport bis spätestens 31. März des Folgejahres bereitgestellt werden muss.

Aufbau und Inhalt des Steuerreports

Der Steuerreport entspricht den Vorgaben der Steuerreporting-Verordnung. Diese definiert klar, welche Inhalte enthalten sein müssen und in welcher Struktur die Daten aufzubereiten sind.

Der Report enthält insbesondere:

  • sämtliche steuerrelevanten Erträge und Verluste
  • Informationen zu realisierten Gewinnen und Verlusten
  • Details zu ausschüttungsgleichen Erträgen
  • alle notwendigen Daten für die Einkommensteuererklärung

Mit diesem Steuerreport können Anlegerinnen und Anleger insbesondere einen Verlustausgleich im Rahmen der Einkommensteuererklärung durchführen oder ihre Kapitalerträge korrekt deklarieren.

Einordnung

Der Versand am 28. und 29. März zeigt, dass Flatex die gesetzliche Frist vollständig ausschöpft. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das, dass die steuerlichen Unterlagen erst sehr spät im März zur Verfügung stehen, jedoch dennoch fristgerecht.

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7 Kommentare

Hallo Andreas! Verstehe ich das richtig, dass du jetzt in deiner Einkommenssteuererklärung Blatt E1kv die € 916,46 anrechenbare ausländische Quellensteuer unter „Anzurechnende ausländische (Quellen) Steuer auf Einkünfte, die dem besonderen Steuersatz von 27,5% unterliegen – (Kennzahl 984)“ eintragen und dir so zurückholen kannst? Bei dir sind mit 3061,77/11303,86 = 27,0 KESt abgeführt worden. Wenn man nur die ETF-Zeile bei dir nimmt, sind es 6083,27/22120,97 = 27.5%. Flatex hat hier ja offenbar die „anrechenbare ausländische Quellensteuer“ nicht berücksichtigt bzw. gegengerechnet, sonst wären es ja weniger abgeführte KESt in %. Kannst du dir erklären, warum Flatex das nicht selbst gegenrechnet? Liegt es… Weiterlesen »

@Andreas hast du da mittlerweile schon ein besseres Verständnis, wie das mit dem neuen Steuerreport bei steuereinfachen inländischen Brokern funktioniert? Die Angabe der „anzurechnenden“ Quellensteuer gab es auf den einfachen Steuerreports der Vorjahre ja nicht, die gibt es erst jetzt neu mit 2025/26.

Genau, aber ist die Konsequenz daraus die Erstattbarkeit der ausländischen Quellensteuer mittels Anrechnung im E1kv wie im Kommentar oben beschrieben?
(In deinem Fall eben die € 916,46)

Oder ist das nicht korrekt und der Report hat eigentlich für die meisten gar keine Relevanz?

Sieht man in diesem Report eigentlich auch die ganzen Einzelpositionen? Also wie sich die Summe der jeweiligen Werte ergibt? Sonst ist es ja nicht so gut nachvollziehbar.

Wobei sie einmal im Quartal einen gesammelten Report schicken. Die musst dann immer noch manuell zusammenführen, aber damit bist dann schon deutlicher schneller als jene Abrechnung einzeln.

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