flatexDEGIRO, das Unternehmen das unter anderem auch Flatex Österreich betreibt, hat am 26. Juni 2026 die Finanzprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Als börsennotiertes Unternehmen muss es dies tun. Der Broker rechnet nun mit einem Umsatz von rund 650 Millionen Euro und einem Konzernergebnis von rund 200 Millionen Euro. Damit sollen jene Finanzziele, die ursprünglich für 2027 gesetzt waren, bereits 2026 erreicht werden. Die Geschäfte dürften also mehr als rund laufen.
Die bisherige Prognose lag darunter:
| Kennzahl | Bisherige Prognose 2026 | Neue Prognose 2026 | Wachstum ggü. 2025 |
|---|---|---|---|
| Umsatz | rund 588 bis 616 Mio. Euro | rund 650 Mio. Euro | rund 16 Prozent |
| Konzernergebnis | rund 168 bis 184 Mio. Euro | rund 200 Mio. Euro | rund 25 Prozent |
Als Treiber nennt das Unternehmen eine gestiegene Neukundengewinnung, eine höhere Handelsaktivität bestehender Kunden und steigende Zinserträge. Letztere stammen aus höheren Barbeständen der Kunden im aktuellen Zinsumfeld, einem wachsenden Wertpapierkreditbuch und einer aktiveren Treasury-Strategie. Laut Management bleiben die Kosten trotz fortlaufender Investitionen in Produkt, Service und Marketing unter Kontrolle, sodass das Umsatzwachstum überproportional auf das Ergebnis durchschlägt. Mit einem Konzernergebnis von rund 200 Millionen Euro wäre 2026 das dritte Jahr in Folge mit einem Gewinnanstieg von mindestens 40 Millionen Euro.
Im Mai gab das Unternehmen bekannt, dass sie über 31.000 neue Kundschaften gewann und damit über 3,6 Millionen Kundschaften im gesamten Unternehmen hat. Die Assets under Custody beliefen sich im Mai auf fast 108 Milliarden Euro, davon 101 Milliarden in Assets und über 6,6 Milliarden Euro in Cash auf den Verrechnungskonten auf die es bekanntlich keine Zinsen gibt.
Neue mittelfristige Ziele will flatexDEGIRO im Februar 2027 gemeinsam mit den vorläufigen Jahreszahlen 2026 vorlegen.
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