Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

DADAT nimmt Vermögensverwaltung aus dem Programm

Ein aufmerksamer Leser von Broker-Test.at machte in einem Kommentar darauf aufmerksam, dass die DADAT Bank ihre Vermögensverwaltung aus dem Programm genommen hat. Beim Aufruf der bisherigen Seite findet sich nun eine Fehlermeldung, wohl ein untrügliches Zeichen dafür, dass die digitale Vermögensverwaltung es so nicht mehr gibt:

Das Angebot wurde inzwischen von der DADAT-Website entfernt und ist nicht mehr verfügbar.

Das Angebot im Überblick

Produkttyp: Online-Vermögensverwaltung (kein klassischer Robo-Advisor, sondern aktiv verwaltetes Depot)

Konditionen

Verwaltungsgebühren:

  • Bis 300.000 Euro: 1,20 % p.a.
  • Ab 300.000 Euro: 1,02 % p.a.
  • Inklusive Umsatzsteuer, Depotgebühren und Verrechnungskontogebühren

Produktkosten: Ca. 0,25 % p.a. (interne ETF-Gebühren)

Gesamtbelastung: Etwa 1,45 bis 1,70 % p.a.

Strategien und Anlageklassen

Drei vordefinierte Risikoprofile (mit aktiver Anpassung):

  • Solide: bis 20 % Aktien, bis 90 % Anleihen
  • Ausgewogen: bis 50 % Aktien, bis 70 % Anleihen
  • Chance: bis 80 % Aktien, bis 50 % Anleihen

Investiert wurde ausschließlich in ETFs (konkrete Produkte wurden nicht vorab offengelegt), sowie in Anleihen und Geldmarktinstrumente.

DADAT konzentriert sich auf das Brokerage

Die DADAT Bank konzentriert sich nun anscheinend auf das Brokerage für Selbstentscheidende. Mit diesem Angebot sind sie die letzten Jahre gewachsen und erst in den letzten Monaten gab es etliche Neuerungen wie nochmals günstigere Ordergebühren, Kryptowährungshandel oder die Abschaffung der Depotgebühr. Die Salzburger Direktbankenmarke der Schelhammer Capital fokussiert sich.

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