Ab 15. September 2026 gibt es beim Bundesschatz wieder mehr Zinsen. Die staatliche Anleihe der Republik Österreich zieht im aktuellen Zinsumfeld nach und schraubt die Verzinsung über sämtliche Laufzeiten nach oben, teilweise um bis zu 0,30 Prozentpunkte.
Wer sich für ein Jahr bindet, bekommt künftig 2,85 % p.a. statt bisher 2,60 %. Am kurzen Ende, bei einem Monat Bindung, steigt der Zins von 2,20 auf 2,45 % p.a. Am langen Ende, bei zehn Jahren Laufzeit, sind es nun 3,40 % p.a., das kleinste Plus der Runde mit 0,20 Prozentpunkten, aber immer noch der höchste Satz im Angebot.
| Laufzeit | Zinssatz alt | Zinssatz neu |
|---|---|---|
| 1 Monat | 2,20 % | 2,45 % |
| 6 Monate | 2,40 % | 2,60 % |
| 12 Monate | 2,60 % | 2,85 % |
| 48 Monate | 2,70 % | 3,00 % |
| 120 Monate | 3,20 % | 3,40 % |
Was viele nicht wissen: Beim Bundesschatz gilt nicht der bei Spareinlagen übliche KESt-Satz von 25 %, sondern der für Wertpapiere übliche Satz von 27,5 %. Wer die 2,85 % p.a. für zwölf Monate also mit einem klassischen Sparprodukt vergleicht, sollte das im Hinterkopf behalten, netto bleibt etwas weniger übrig als der Bruttozins auf den ersten Blick verspricht.
Dafür bietet der Bundesschatz etwas, das klassische Spareinlagen nicht haben: Die Republik Österreich haftet direkt für die Rückzahlung. Eine Einlagensicherung im klassischen Sinn gibt es gar nicht, weil es schlicht keine Bankeinlage ist, sondern ein Anleiheprodukt. Für sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger bleibt das eine der unkompliziertesten Optionen am Markt, schon ab 100 Euro und direkt beim Staat.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Zinssätze und Konditionen können sich ändern, informier dich vor einer Entscheidung immer direkt bei Bundesschatz.at.