Dank eines Hinweises in Form einer persönlichen Nachricht auf LinkedIn wurde ich auf den 30 Euro Bonus bei der Erste Bank aufmerksam. Danke Florian dafür! In den letzten Monaten tut sich bei der Erste Bank im Bereich des Wertpapierdepots sehr viel. Zuerst die Gebührenbefreiung bis zu einem Depotwert von 50.000 Euro beim SelfInvest Depot als auch der Ausbau der Sparpläne selbst und der dazugehörigen Reduktion der Gebühren auf 1,00 Euro. Jetzt folgt die nächste Aktion, Cashbonus und die Mindestrate des Sparplans liegt nun bei 10,00 Euro statt bei 50,00 Euro.
Wer bei der Erste Bank noch keinen Wertpapier-Sparplan hat, kann sich aktuell einen zusätzlichen Investment-Bonus sichern. Was kann die Aktion und was sind die Bedingungen? Es geht um 30 Euro und wie die Erste schreibt, KESt-frei.
Die Bonusaktion im Überblick
- Bonushöhe: 30 Euro, KESt-frei
- Voraussetzung: Online-Eröffnung des ersten Wertpapier-Sparplans bei der Erste Bank
- Mindestrate: ab 10 Euro monatlich
- Mindestlaufzeit: 12 Monate
- Auszahlung: Der Bonus wird einmalig gutgeschrieben, sobald die erste Sparrate eingelangt ist und zwar direkt auf das Verrechnungskonto. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Ob die Erste Bank sich den Bonus zurück holt, wenn die Sparplanlaufzeit keine 12 Monate ist? Ungewiss.
- Aktionszeitraum: Die Eröffnung muss bis 31.12.2026 erfolgen.
- Ausgeschlossen: Mitarbeitende der Erste Bank können den Bonus nicht in Anspruch nehmen.
Praktisch bedeutet das: Schon mit dem gesetzlichen Mindestbetrag von 10 Euro pro Monat lässt sich der Bonus mitnehmen, sofern der Sparplan mindestens ein Jahr laufen bleibt.
Was kostet das Selfinvest Depot?
Der Wertpapier-Sparplan wird über das Selfinvest Depot der Erste Bank geführt, das Depot für Selbstentscheidende, das über die George-App bzw. das Online-Banking eröffnet und verwaltet wird.
| Position | Kosten |
|---|---|
| Depotführung bis 50.000 € Depotwert | ohne Depotgebühr |
| Depotführung über 50.000 € | 0,216 % p. a. (0,015 % monatlich zzgl. 20 % USt), tägliche Ermittlung, monatliche Abrechnung Im Vergleich zu anderen Online Broker wie easybank, Bank Direkt durchaus deutlich teurer, im Vergleich zu Filialbanken günstig(er). Die Preisführer wie Trade Republic, DADAT Bank oder Flatex punkten mit 0 Euro Depotgebühr für Aktien und ETFs und das dauerhaft. |
| Orderprovision (börslich & außerbörslich) | 3,99 € + 0,19 % vom Orderwert |
| Mindest-Devisenprovision | rund 14 €, teuer bei Dividendenzahlungen in Fremdwährung wie z. B. Coca-Cola Aktie. |
| Verrechnungskonto | keine Kontoführungsgebühr (bestehendes Girokonto nutzbar oder eigenes Verrechnungskonto) |
Der Depotwert wird laufend neu bewertet, weshalb Anleger:innen mit kleineren Portfolios bis 50.000 Euro derzeit komplett von der Depotgebühr befreit sind. Wer diese Grenze überschreitet, zahlt einen Satz, der im Vergleich zu reinen Online-Brokern eher im oberen Bereich liegt.
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Was kostet der Sparplan selbst?
Für den Wertpapier-Sparplan im Selfinvest Depot gilt eine einfache, pauschale Gebührenstruktur:
- Ausführungsentgelt: 1 Euro pauschal pro Ausführung – unabhängig von der Sparrate
- Auswahl: rund 130 Aktien sowie ca. 200 ETFs, Fonds, Krypto-ETPs und Zertifikate
- Fondssparen: eigenes Produkt für Fonds-Sparpläne, möglich ab 10 Euro monatlich , ebenfalls 1 Euro Ausführungsentgelt
Die pauschale Gebühr pro Ausführung ist besonders bei höheren monatlichen Raten interessant, da früher ein prozentueller Satz von rund 1,99 % des Anlagebetrags verrechnet wurde. Bei kleinen Sparraten nahe dem Mindestbetrag relativiert sich der Vorteil allerdings, da 1 Euro Fixkosten pro Ausführung bei 10 Euro monatlicher Rate immerhin 10 % der Einzahlung ausmachen.
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Bis vor kurzem galt noch eine Mindestrate von 50,00 Euro bei der Erste Bank.
Für wen lohnt sich das Angebot?
Die Kombination aus 30 Euro Startbonus, kostenloser Depotführung bis 50.000 Euro und der pauschalen 1-Euro-Sparplangebühr macht das Angebot vor allem für Einsteiger:innen und kleinere bis mittlere Sparpläne attraktiv. Wer bereits Kund:in bei der Erste Bank ist und Bankgeschäfte gebündelt über George abwickeln möchte, profitiert zusätzlich vom dichten Filialnetz und der Anbindung an das bestehende Konto. Für sehr große Depots oder Vieltrader:innen lohnt sich ein Blick auf reine Online-Broker, da die Depotgebühr oberhalb von 50.000 Euro sowie die Mindest-Devisenprovision im Vergleich eher hochpreisig ausfallen.
Gut zu wissen
Der Wertpapier-Sparplan lässt sich nicht getrennt von einem Depot abschließen, ein Selfinvest Depot ist also Voraussetzung. Weitere Details zur Aktion und zur Eröffnung gibt es direkt bei der Erste Bank.
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Hinweis: Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Information und keine Anlageberatung. Wertpapiere bergen Risiken, einschließlich des Verlusts des eingesetzten Kapitals. Vor einer Anlageentscheidung sollten die vollständigen Produktunterlagen (Konditionenblatt, ggf. Basisinformationsblatt) herangezogen werden. Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: August 2026.