Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Flatex: Tschüss TAN-App, Hallo Freigaben direkt in der flatex-App

Immer mehr Flatex Kundschaften berichten darüber, dass sie nun auch die Möglichkeit haben, Transaktionen direkt in der Flatex App auszuführen, damit wird die extra TAN-App überflüssig. Damit ist eine App weniger nötig und alles wird bequemer.

Was sich ändert

Bisher lief jede Freigabe über eine zweite Anwendung: Order in der flatex-App oder am Desktop erfassen, in die flateXSecure-App wechseln, dort bestätigen und zurück. Mit der neuen App-Freigabe passiert das alles in der flatex next-App selbst. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bleibt bestehen, die Freigabe ist laut flatex aber weiterhin vom Trading-Login getrennt, was das Sicherheitsniveau hoch halten soll.

  • Kein App-Wechsel mehr bei Orders, Überweisungen und sonstigen Aufträgen
  • Auch am Desktop gestartete Transaktionen werden in der flatex-App freigegeben
  • Freigabe getrennt vom Trading-Login
  • flateXSecure bleibt als alternatives Verfahren bestehen

Laut Auskunft von Flatex dauert die Ausrollung des App-Updates. Mit dem vollständigen Rollout wird abhängig vom Betriebssystem in den kommenden Tagen gerechnet: bei Android sollte dies bis Anfang nächster Woche, bei iOS im Laufe der nächsten Woche abgeschlossen sein. Entsprechend kann es vorübergehend zu zeitlichen Unterschieden zwischen Android- und iOS-Nutzern kommen.

So läuft die Aktivierung

Die Funktion wird schrittweise ausgerollt. Ist sie für das eigene Depot verfügbar, erscheint auf der Depotseite der flatex-App ein Banner mit dem Hinweis „Schneller & einfacher freigeben“. Ein Tipp darauf öffnet die Einrichtung.

Was passiert mit flateXSecure?

Nach erfolgreicher Umstellung braucht es die flateXSecure-App nicht mehr, sie kann deinstalliert werden. Wer lieber beim bisherigen Verfahren bleibt oder später zurückwechseln möchte, kann flateXSecure aber weiterhin nutzen. Die Einrichtung erfolgt dann in der flatex-App über „Support“, „Zugangsdaten / TAN-Verfahren“ und „flateXSecure“.

Und die Sicherheit?

An der Zwei-Faktor-Authentifizierung selbst ändert sich nichts: Der zweite Faktor bleibt das registrierte Smartphone, abgesichert durch PIN oder Biometrie. Da flateXSecure und die flatex-App bei den meisten ohnehin auf demselben Gerät lagen, war die bisherige Trennung eher eine zwischen zwei Apps als zwischen zwei Geräten. Etwas dünner wird die Schutzschicht dennoch, weil Auftragserfassung und Freigabe nun in einer einzigen Anwendung stecken. Im Gegenzug sieht man in der App genau, was man gerade bestätigt, was Fehlfreigaben unwahrscheinlicher macht. Die größte Gefahr bleibt ohnehin der Mensch: Betrüger:innen, die per Telefon oder WhatsApp zur Freigabe drängen. Wichtig sind daher eine aktive Displaysperre, das genaue Lesen jeder Freigabe vor dem Bestätigen und bei Verlust des Smartphones der sofortige Anruf beim flatex-Kundenservice unter +43 720 518 777.

Einschätzung

Die Umstellung ist ein überfälliger Schritt. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital arbeiten schon länger mit Freigaben innerhalb einer einzigen App, bei flatex war der Umweg über die zweite App vor allem beim mobilen Handeln lästig. Für Desktop-Nutzende ändert sich wenig, das Smartphone bleibt der zweite Faktor, nur eben mit der Hauptapp statt mit flateXSecure. Wichtig bleibt: Wer das Smartphone verliert oder wechselt, muss die App-Freigabe neu einrichten, genau wie bisher bei der TAN-App.

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