Das Kurzvideo dazu:
War das ein Hallo, damals im Jänner 2025 als der Smartbroker+ Vorstand Thomas Soltau exklusiv Broker-Test.at mitteilte, dass auch der Smartbroker+ steuereinfach werden möchte und das mit dem ehrgeizigen Plan, bereits mit Ende 2025.
Mittlerweile wissen wir, dass alles nicht so einfach ist und die Steuereinfach-Pläne sich stets nach hinten verschieben. Das war bei Trade Republic bereits so (über viele, viele Jahre) und auch bei Scalable Capital dauert es länger als von Interessierten und bestehenden Kundschaften erwartet. Gut Ding benötigt anscheinend sehr viel Weile.
Wie aber ist der Stand beim Smartbroker+?
In Österreich agiert Smartbroker+ derzeit weiterhin als nicht steuereinfacher Broker. Smartbroker+ wurde nach dem aktuellen Stand zum Thema „steuereinfach“ in Österreich gefragt und ein Sprecher des Unternehmens gab den folgenden aktuellen Stand bekannt:
Eine automatisierte Abführung der Kapitalertragsteuer wird aktuell nicht angeboten, da die Umsetzung von der depotführenden Baader Bank abhängig ist. Ein konkreter Zeitplan für die Einführung einer steuereinfachen Lösung liegt demnach noch nicht vor. Bei Änderungen der aktuellen Situation wird Smartbroker rechtzeitig informieren.
Zuerst muss also die Partnerbank, die Baader Bank, die notwendigen Schritte gehen, bevor der Smartbroker+ sie umsetzen kann. Daher erfolgte eine weitere Anfrage an die Baader Bank, wie es denn um die Steuereinfachheit steht.
Baader Bank als Whitelabel Bank- und Depotpartner muss die ersten Schritte gehen
Eine entsprechende Nachfrage bei der zuständigen Baader Bank bestätigt das vom Smartbroker+ gezeichnete Bild. Eine Sprecherin der Baader Bank schrieb auf die Anfrage kurz und bündig, dass man die europäischen Märkte und damit auch das Thema „Steuereinfachheit in Österreich“ zwar generell gemeinsam mit Partnern (wie z. B. Smartbroker+ aber auch Traders Place oder Finanzen.net Zero) analysiere, zum aktuellen Zeitpunkt aber keine konkreten Informationen zu dem Sachverhalt nennen könne. Heißt im Klartext, dass es in nächster Zeit nichts wird mit der Steuereinfachheit von Smartbroker+, denn die Baader Bank hat hierzu anscheinend noch kein diesbezügliches Projekt am Laufen, sondern bestenfalls eine Analyse dazu.
Steuereinfachheit würde auch andere Baader Bank Partner betreffen wie z. B. Traders Place oder Finanzen.net Zero
Auch andere Broker wie Traders Place oder Finanzen.net Zero setzen auf die Baader Bank als Banking- und Depotpartner. Auch diese Broker könnten, sofern die Baader Bank das Steuereinfach-Feature anbieten würde, diese Möglichkeit nutzen. Mit einem Schlag könnten daher mehrere bekannte Broker, die im Moment nicht steuereinfach sind, hierzulande einen KESt-Abzug machen.
Was für eine schöne Zukunftsmusik, wenn es denn so kommen wird. Aktuell gibt es nur die allgemeine Bekundung, ja, es wäre interessant und könnte auch kommen. Konkreter wird aber weder der Smartbroker+ noch dessen Whitelabel-Bankpartner, die Baader Bank.
Jetzt heißt es auf Scalable Capital zu warten, die werden als Nächstes steuereinfach.
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Hinweis
Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals.