Beachte: Veranlagungen in Finanzinstrumenten sind mit Risiken verbunden und können neben den Erträgen auch zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

Auch Smartbroker+ startet Desktop-Handelsoberfläche „Trader“

Es ist im Moment modern, eine eigene Handelsoberfläche für jene zu starten, die viel Handeln. Das ist auch klar und verständlich, denn genau diese Zielgruppe bringt die Umsätze mit sich. Viele Orders bedeuten auch viele Euros. Darum rittern Anbieter wie Trade Republic mit ihrem „Terminal“ oder eToro mit „The Edge“ um genau diese Zielgruppe. Auch das deutsche, nicht steuereinfache Angebot vom Smartbroker+ versucht nun mit der Tradingoberfläche „Trader“ genau diese Zielgruppe noch besser zu erreichen. Der „Trader“ steht allen Kundinnen und Kunden frei zur Verfügung und ist eine Handelsoberfläche für den Desktop. Sie ist direkt in den bestehenden Web-Zugang eingebaut, ein eigenes Programm oder ein zweiter Login sind nicht nötig, abgesichert wird wie gewohnt per Zwei-Faktor-Authentifizierung. Zusatzkosten fallen laut Smartbroker+ keine an.

Was der Trader kann

Der Trader bündelt Realtime-Kurse, Charts, Watchlists und die Depotübersicht auf einem Bildschirm. Laut Kundeninformation stehen über 20 Widgets zur Verfügung, die sich frei anordnen und als Layout speichern lassen. Orders können direkt aus dem Chart heraus aufgegeben werden, in der Depotübersicht mit Echtzeitkursen ist der Handelsplatz direkt wählbar. Dazu kommen eine Produktsuche für Hebel- und Anlageprodukte mit Filtern sowie ein KO-Rechner. Haupt- und Nebendepots und die Crypto-Wallet sind in einer Oberfläche zusammengefasst, ein Umschalten entfällt. Zu finden ist das Tool im Web-Zugang über den neuen Menüpunkt „Tools“ und dort unter „+Trader“. App und Web-Version bleiben parallel nutzbar, für eigene Handelssysteme gibt es weiterhin die API.

Wie kann der „Trader“ erreicht werden?

Das geht ganz einfach über den Desktop. Dort findet sich rechts oben im Menü der Punkt „Tools“. Dort findet sich auch der „Trader“. Mit einem Klick darauf kann ein eigener Desktop angelegt werden mit jenen Widgets die man gerne selbst hätte oder fängt mal klein an mit dem vorgegebenen Desktop vom Smartbroker+ und optimiert sich diesen dann für seine eigenen Zwecke.

Hintergrund

Smartbroker+ begründet den Schritt mit der steigenden Handelsaktivität: Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut Unternehmen 4,7 Millionen Trades abgewickelt, um 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei anderen Brokern, das erste Halbjahr war allgemein gezeichnet von einer erhöhten Handelsaktivität.

Was das für Anlegerinnen und Anleger in Österreich heißt

Ein Depot bei Smartbroker+ kann auch mit Wohnsitz in Österreich eröffnet werden, der Broker ist hierzulande aber nicht steuereinfach. Kursgewinne, Dividenden und Zinsen müssen daher selbst in der Steuererklärung über die Beilage E1kv angegeben werden. Es gab und gibt einen „steuereinfach“ Plan, der ist jedoch engst verbunden mit den Aktivitäten der Depotbank, der Baader Bank. Auch von dort heißt es, ja, es ist interessant, aber aktuell gibt es keine konkreten Bestrebungen. Wer also in nächster Zeit auf Smartbroker+ und „steuereinfach“ wartet, der kann nur enttäuscht werden. In nächster Zeit tut sich hier nichts. Der Beitrag von Mitte August 2026 zeigt den aktuellen Stand dazu. Wer viel handelt, sollte diesen Aufwand einplanen. Steuereinfache Alternativen sind etwa flatex, DADAT oder Trade Republic.

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* Hinweis: Bei diesem Link handelt es sich um einen Werbe- bzw. Affiliate-Link. Wenn du darüber einen Kauf tätigst oder ein Produkt abschließt, erhalte ich – abhängig vom Anbieter – eine Provision. Für dich bleibt der Preis und das Angebot unverändert. Mit deinem Klick unterstützt du das Projekt Broker-Test.at – vielen Dank dafür! Mehr Informationen in Hinblick auf die Transparenz gibt es in diesem Beitrag.

Achtung, Risikohinweis

Diese Meldung stellt keine Anlageberatung dar. Wertpapiere, Derivate und Kryptowerte unterliegen Kursschwankungen, Verluste bis zum Totalverlust sind möglich. Ein schnelleres Werkzeug macht den Markt nicht berechenbarer: Häufiges Handeln erhöht Kosten und Risiko, Hebelprodukte wie KO-Zertifikate können rasch wertlos verfallen.

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2 Kommentare

Das ist das Terminal von stock3 whitegelabelt. Leider nicht zu Ende gedacht da es keine App dazu gibt wie bei stock3 selbst. Das Terminal im Browser aufzurufen macht auf einem normalen Smartphone keinen Sinn. Immerhin kann man 5 Musterdepots anlegen. Das kostet bei stock3 direkt schon extra.

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