Hätte, hätte, Fahrradkette. Was wäre gewesen, wenn ich 10.000 Euro zu Jahresbeginn in ein bestimmtes Asset gesteckt hätte. Dieses theoretische Spiel Monat für Monat in Zahlen gegossen. Auch dieses Monat natürlich wieder und in diesem Jahr sind dreiviertel bereits um.
Info: Keine Steuern berücksichtigt, keine Inflation, keine Gebühren. Die Entwicklung der Vergangenheit ist kein Indiz für die Entwicklung in der Zukunft. Der Beitrag dient zur reinen Unterhaltung und ist sicherlich keine Anlageempfehlung.
| Asset | 30.09.26 | Veränderung |
|---|---|---|
| 💶 Cash in € | €10,000.00 | 0.00% |
| 🏦 Sparkonto 1,6 % | €10,119.23 | 1.19% |
| 🏠 Relax Bausparen 1.85 % | €10,137.86 | 1.38% |
| 🥇 Gold in Euro | €9,959.40 | -0.41% |
| 🪙 Bitcoin in Euro | €9,921.83 | -0.78% |
| 🌍 MSCI World in € (A0RPWH) | €11,557.52 | 15.58% |
| 🤷♂️ Fonds, der früher Dirk Müller Premium Fonds hieß | €9,828.32 | -1.72% |
Info: Keine Steuern berücksichtigt, keine Inflation, keine Gebühren. Die Entwicklung der Vergangenheit ist kein Indiz für die Entwicklung in der Zukunft. Der Beitrag dient zur reinen Unterhaltung und ist sicherlich keine Anlageempfehlung.
MSCI World ETF: Klarer Sieger nach neun Monaten mit aktuell über 1.550 € Plus. Weltweit gestreute Aktien bringen langfristig die höchsten Ertragschancen, können aber in schlechten Jahren genauso deutlich fallen. In diesem Jahr lief es mit einem Plus von über 15 Prozent bislang mehr als gut. Überdurchschnittlich. Vom realisierten Kursgewinn müssen natürlich noch 27,5 % Steuern bezahlt werden.
Bausparen und Sparkonto: Planbar und ohne Kursrisiko, aber mit überschaubarem Ertrag. Von den Zinsen gehen bei uns in Österreich noch 25 % KESt ab.
Cash: Nominell kein Verlust, real frisst die Inflation an der Kaufkraft.
Gold: Heuer praktisch eine Nullnummer, dazu keine laufenden Erträge. Bisher war Gold jedoch eine totale Achterbahnfahrt. Zu Jahresgewinn gings steil nach oben, danach steil runter.
Bitcoin: Knapp im Minus, dazwischen aber gewohnt starke Schwankungen. Da tat sich in den letzten Wochen so einiges. Bislang ein Asset das extrem schlecht unterwegs war, jetzt holt es auf, aber noch immer im Minus. Das Positive mit einem Augenzwinkern? Auf realisierte Verluste fallen keine Steuern an.
Der Fonds, der früher Dirk Müller Premium Fonds hieß: Schlusslicht, sogar hinter reinem Cash. Ein bekannter Name garantiert eben keine gute Performance. Bei einem Verkauf ebenso befreit von der Kursgewinnsteuer bei dieser negativen Performance.
Fazit:
Neun Monate sind für die Geldanlage ein sehr kurzer Zeitraum, der Beitrag dient auch nicht zur Anlageberatung sondern zur Unterhaltung. Der Vergleich zeigt aber schön, wie unterschiedlich sich Anlageformen entwickeln, und dass eine sinnvolle Aufteilung wichtiger ist, als jedes Jahr auf den Sieger zu setzen.