ETF suchen, finden und vergleichen: So geht es!

Das Investieren in einen ETF, sei es über einen einmaligen Kauf oder über einen Sparplan und somit regelmäßigen Kauf sollte gut überlegt sein, denn es gilt den richtigen ETF zu finden, der die eigenen Wünsche und Ideen widerspiegelt. Dieser Beitrag liefert Ideen und Inspirationen, wie die Suche gelingen kann.

Prozess

So ist die Abfolge bei der Suche nach dem richtigen ETF bzw. ETFs. Zuerst wird überlegt, was ist meine Anlagestrategie, worauf lege ich bei der Anlage meinen Fokus? Danach werden die dazu passenden Indizes festgelegt (oder reicht gar ein einzelner Index?). Ist der Index bekannt, so geht es auf die Suche nach dem konkreten ETF, welcher meinen Wunsch-Index abbildet.

Strategie

Was ist die Anlagestrategie? Hier ist es wichtig die Veranlagungspyramide nicht zu vergessen und nicht alles auf eine Karte zu setzen. Es ist wichtig einen gesunden, soliden Unterbau zu haben. Stichwort Notgroschen. Wie Geld angelegt werden kann wurde bereits behandelt. Wichtig ist in der Findung der eigenen Strategie, wie viel Risiko möchte und kann ich eingehen und auf wie viele Jahrzehnte (ja, Jahrzehnte, nicht Jahre) lege ich meine Investitionen an?

Investments in einen ETF sind langfristige Investments. Hier wird von einem Anlagehorizont von 10 Jahren und mehr gesprochen. Wertschwankungen sind hier definitiv der Fall, sogar sehr hohe Wertschwankungen können und werden wohl auch der Fall sein, bis hin sogar zum Totalverlust.

Eine ETF Strategie ist daher für folgende Investoren etwas:

  • Langfristige Investition (10 Jahre und mehr)
  • Ein Teil der Anlagepyramide (siehe Pyramide unten)
  • Buy & Hold Investor (denn hin & her macht bekanntlich die Taschen leer)

Das Verteilen des Vermögens bzw. der Geldanlage auf die verschiedene Anlageklassen wird diversifizieren genannt. Die Diversifikation dient der Risikoverteilung und sollte sehr bewusst vorgenommen werden.

Die Anlagepyramide zeigt einen Vorschlag, wie ein Geld über die verschiedenen Anlageklassen angelegt werden kann. Dabei steht im Vordergrund, dass Geld ausgewogen investiert wird unter Berücksichtigung einer guten Rendite und einem geringen Risiko.
Die Anlagepyramide zeigt einen Vorschlag, wie ein Geld über die verschiedenen Anlageklassen angelegt werden kann. Dabei steht im Vordergrund, dass Geld ausgewogen investiert wird unter Berücksichtigung einer guten Rendite und einem geringen Risiko.

Am Ende des Prozesses der Findung der Anlagestrategie soll feststehen, in welche Anlageklassen, in welche Gebiete bzw. Segmente und mit welchem Gewicht investiert werden soll.

Das Ergebnis der Überlegungen könnte für einen jungen Anleger (25 Jahre) als Zielhorizont die Pension mit 60 Jahren zu sein, also früher als es die staatliche Pension sein wird (im Moment liegt diese bekanntlich bei 65 Jahren, was sich wohl nicht halten wird, eher 67 bis 70 Jahre für die heute 25jährigen).

Index finden

Ist man sich darüber bewusst, wohin die Reise gehen soll und wohin eben nicht, ist es an der Zeit sich den passenden Index zu suchen. Dies bedeutet sich zu überlegen, welcher Index bzw. welche Indizes denn die gewählte Anlagestrategie am besten abbilden und natürlich auch in welcher Gewichtung.

JustETF hat auf dieser Seite eine Übersicht, welche Indizes es denn gibt und diese können nach Länder, Index oder Dividendentitel unterteilt werden.

Für die oben beschriebene Zielgruppe, den 25jährigen der für die Pension mit 60 investieren möchte, könnte eine Veranlagung von 70 % in MSCI World und 30 % MSCI Emerging Markets eine der vielen Möglichkeiten sein.

Über die ETF-Suche von JustETF kann im linken Bereich der Filter für die Suche nach dem passenden ETF angelegt werden. Im Bild ist zu sehen, wie bei der Suche zuerst auf den Index „MSCI World“ eingegrenzt wird mit der Auswahl des Index:

Unzählige Indizes sind hier in der Auswahl zu finden und wird ein Index ausgewählt, so schränkt sich die Anzahl der ETFs

ETF finden

Ist der Index bzw. die Indizes bekannt, so geht es in den letzten Schritt, der Suche nach dem „richtigen“ ETF. Wie das Pferd satteln, denn natürlich ist es ein großes Thema, was der ETF können muss und es gibt wohl auch ein paar MUSS-Kriterien die der ETF zu erfüllen hat und auch so manches SOLL-Kriterium.

Hier ein paar Kriterien die wichtig sein können bei der Suche bzw. beim Finden des passenden ETFs. Als ETF-Suchmaschine hat sich auch für uns Österreicher wohl JustETF verdient gemacht.

  • Fondsvolumen
  • Fondsalter
  • Laufende Kosten
  • Steuerstatus
  • Fondsdomizil
  • Ertragsverwendung
  • Replikationsmethode
  • Broker
    • Sparplanfähig
    • Handelskosten

Die Kriterien werden nachfolgend nochmals genauer beschrieben und am Ende jedes Kriteriums ein Vorschlag gemacht, ob es sich hier um ein MUSS oder um ein SOLL Kriterium handelt. Natürlich sind die persönlichen Präferenzen unterschiedlichst und so entscheidet jeder für sich, welches Kriterium es denn nun ist.

Kriterien

Es gibt unzählige Kriterien, die hier näher beschrieben werden:

Fondsvolumen

Es gibt unzählige ETFs und es wäre doch schade, wenn der Wunsch-ETF irgendwann liquidiert wird, oder? Daher ist das Fondsvolumen eine relevante Größe, denn „Size matters“ bei Fonds in Hinblick auf Skaleneffekte. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fonds liquidiert wird oder mit einem anderen zusammengeschlossen gering, wenn bereits mehr Gelder in einen ETF veranlagt wurden. Die magische Grenze soll hier bei ca. 100 Millionen Euro liegen. Je mehr, desto besser.

Kriterium: SOLL

Der nächste Schritt ist das Fondsvolumen im Filter einzustellen, wie groß muss er denn mindestens sein? Gibt es hier einen Wunsch, so kann dieser hier festgelegt werden.

Fondsalter

Junge Fonds haben vielleicht günstige Gebühren oder sind kostenlos beim Wunschbroker zu finden, wenn ein ETF-Sparplan für diesen angelegt wird. Das Problem ist bei jüngeren Fonds, dass sie über keine historischen Daten verfügen und meist auch ein geringes Fondsvolumen aufweisen. Daher ist es schwierig junge ETFs mit älteren ETFs miteinander zu vergleichen, da für die jüngeren ETFs kaum Daten vorhanden sind. Es ist daher eine gewisse Wette in die Zukunft, dass die versprochenen Ziele vom ETF auch erreicht werden, wie z. B. dass dieser nicht irgendwann liquidiert wird, weil eine gewisse Fondsgröße nicht erreicht wurde oder die laufenden Kosten nicht so performen wie erhofft.

Kriterium: SOLL

Das Alter eines Fonds kann ein weiteres Filterkriterium sein. Das Problem bei jungen ETFs ist, dass diese noch keine historischen Werte haben und so Vergleiche mit anderen ETFs nur schwer möglich sind und natürlich, dass diese meist eine geringe Fondsgröße aufgrund des Alters haben.

Laufende Kosten

Die laufenden Kosten, gerne auch verkürzt auf die magische TER (Total Expense Ratio) spiegelt einen Teil der laufenden Gebühren eines ETFs wider. Die TER wird bei Fonds angegeben und beinhaltet folgende Gebühren:

  • Verwaltungsgebühren
  • Betriebsgebühren
  • Sonstige Gebühren

Nicht inkludiert sind jedoch die Transaktionskosten des ETFs selbst so wie auch die Swap-Kosten bei synthetischen ETFs oder aber auch Erträge aus einer etwaigig stattfindenden Wertpapierleihe des Fonds.

Daher ist es sinnvoll sich nicht nur an der TER zu orientieren sondern an der Rendite des Fonds (wie schneidet dieser im Vergleich zum hinterlegten Index ab?). Die Website TrackingDifferences.com nimmt sich dieses Problems an und zeigt auf, wie die unterschiedlichen ETFs abschneiden.

Kriterium: SOLL

Die Kosten immer im Blick – die TER ist ein möglicher Hinweis auf die laufenden Kosten des ETFs. Die TER wird bei JustETF in dieser Spalte angezeigt.

Wie oben bereits beschrieben ist die TER aber nur ein Teil der Wahrheit. Es gibt auch den Hinweis „TrackingDifference“, also wie sehr weicht der ETF vom Index ab, in diesem Fall der MSCI World. Hier wurde der ComStage MSCI World TRN UCITS ETF (ISIN LU0392494562) testweise nach der TrackingDifference auf extraETF und TrackingDifferences.com untersucht (für extraETF muss man sich kostenlos registrieren). Hier die voneinander abweichenden Ergebnisse (wäre interessant, warum dies so ist):

Laut extraETF ist die TD (Tracking Difference) bei 0,12 %, gemessen seit 2011. Die letzten 3 Jahre hat dieser ETF doch deutlich schlechter abgeschnitten als der Vergleichs-Index.
Anders zeigt es sich beim Abruf auf TrackingDifferences.com, denn hier ist laut dem Anbieter der ETF im Jahr 2018 ein besseres Ergebnis gelungen als dem Vergleichs-Index. Eine komische Sache.

Steuerstatus

Handelt es sich beim Objekt der Begierde um einen steuereinfachen oder nicht um einen steuereinfachen Fonds? In der Fachsprache heißt es hier „Meldefonds“ oder eben kein „Meldefonds“. Ob ein ETF nun ein Meldefonds ist oder nicht, wird z. B. auf JustETF angezeigt, doch sind hier auch fehlerhafte Daten immer wieder zu finden. Daher heißt es im Zweifelsfall noch auf Nummer sicher zu gehen und bei Profitweb, der Anlaufstelle der OeKB (Österreichische Kontrollbank) nachzusehen. Wie das geht, wird in diesem Beitrag erklärt (inklusive Erklärvideo).

Kriterium: MUSS

Möchte man den Steuerstatus eines ETFs überprüfen über JustETF so ist dieser erst beim Vergleich von ausgewählten ETFs ersichtlich bzw. erst bei

Fondsdomizil

Einen ETF mit Sitz in Österreich? Gibt es leider nicht. Typische Domizile für ETFs sind Irland, Luxemburg und Deutschland. Manche Feinspitze sehen einen angeblichen, kleinen steuerlichen Vorteil beim Fondsdomizil Irland oder Luxemburg und ziehen diese ETFs vor. Andere setzen lieber auf Deutschland als Domizil, denn Deutschland symbolisiert für manche eine gewisse Stabilität. Alles wohl eine gewisse Geschmackssache. Es darf nicht vergessen werden, dass die Besteuerung von Fonds regelmäßig geändert werden und das was heute gilt, in einigen Jahren vielleicht schon wieder anders ist.

Kriterium: SOLL

Das Fondsdomizil ist ein weiteres Filterkriterium bei der Suche nach dem passenden ETF. Deutschland, Irland und Luxemburg sind jene Länder in denen die ETFs am häufigsten beheimatet sind.

Wertpapierleihe

Über eine Leihe der Wertpapiere können zusätzliche Erträge erwirtschaftet werden und ist für die ETFs Butter aufs Brot. Für diese Leihe werden Sicherheiten entgegen genommen, doch im Fall des Falles, wie werthaltig sind diese Sicherheiten? Mitunter ein Kriterium, dass manche sagen, nein, ich will keine Wertpapierleihe oder andere sagen, ohja, bitte möglichst günstig soll mein ETF sein und wenn es die Chance auf zusätzliche Erträge gibt, soll sie auch genutzt werden.

Ob eine Wertpapierleihe beim Wunsch-ETF stattfindet kann leider nicht per Filter ausgeschlossen werden, sondern muss in der Detailinformation zum jeweiligen ETF nachgesehen werden.

Ertragsverwendung

Es wird bei der Ertragsverwendung entschieden, was denn mit den Erträgen (Dividenden, Zinsen) passieren soll. Sollen diese ausgeschüttet werden (ausschüttende ETFs) oder sollen diese wiederveranlagt werden (thesaurierende ETFs). Bei ausschüttenden ETFs gibt es einen psychischen Vorteil, denn hier sieht der Investor in regelmäßigen Abständen (einmal im Quartal? einmal im Jahr?), dass sein ETF auch Erträge abwirft. Gescheit ist das jedoch nicht, denn was passiert mit diesen Erträgen dann? Der Investor hat sich darüber dann wieder Gedanken zu machen und in einer Ansparphase soll es doch darum gehen, möglichst viel zu investieren und nicht immer aufs Neue Investentscheidungen treffen zu müssen. So ist also die thesaurierende Variante die langfristig bessere, wenn die Erträge stets immer gleich wieder veranlagt werden.

Kriterium: MUSS

Ob es ein ausschüttender oder ein thesaurierender ETF sein soll, kann in dieser Filter Einstellung hinterlegt werden.

Replikationsmethode

Unter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich die praktische Arbeit, wie denn der hinterlegte Index denn abgebildet wird. Handelt es sich um einen vollständige replizierten ETF, einen physischen ETF oder um einen synthetischen ETF.

  • Physischer ETF: Ein physischer ETF besitzt auch tatsächlich die Werte die der Index beinhaltet. Bei den physischen ETFs wird hier noch feiner unterschieden und zwar in vollständig replizierten ETFs und in Sampling ETFs.
    • Vollständig replizierter ETF: Diese ETFs bilden den Index 1:1 nach, also wirklich jeder Titel ist in der Index-Abbildung enthalten.
    • Sampling ETF: Bei Sampling ETFs verhält es sich anders als zu den vollständig replizierten ETFs. Hier werden nicht alle Titel des Indexgekauft, sondern nur die wichtigsten bzw. liquidesten Titel, welche anscheinend den größten Einfluss auf die Performance des Index haben.
  • Synthetischer ETF: Ein syntethischer ETF hält nicht alle Positionen selbst, sondern einen Teil seiner Positionen durch SWAPs. SWAP heißt Tausch und so gibt es bei diesen Tauschgeschäften das Kontrahentenrisiko. Das bedeutet, es kann der anderen Teil ausfallen und was dann? Es gibt hier eine europäische Rechts- und Verwaltungsvorschrift (OGAW bzw. auf englisch unter UCITS bekannt). Die OGAW schreibt den syntethischen Fonds vor, dass das Kontrahentenrisiko nicht größer als 10 % des Nettoinventarwertes (Net Asset Value) des ETFs sein darf. Die synthetische Nachbildung eines Index ist zumeist genauer als die physische und in der Regel auch noch günstiger.

Kriterium: KANN

Broker

Was bringt der schönste gefundene ETF, wenn dieser beim Broker der Wahl nicht gelistet ist und dieser dort so nicht gekauft werden kann? Eben, nichts! Daher ist es gut und schön sich die diversen ETFs anzusehen, doch ist immer darauf abzustellen, ob der Broker das Wertpapier auch tatsächlich führt. Dies sollte natürlich im Vorfeld geprüft werden, damit es später nicht zu einem traurigen Erwachen kommt.

Kriterium: MUSS

Flatex führt den ETF, zwar nicht sparplanfähig, aber ein Kauf über die verschiedenen Börsen ist möglich
Auch bei der DADAT ist ein Kauf möglich, börslich als auch außerbörslich über ausgewählte deutsche Börsen oder beim Lang & Schwarz
Bei der Easybank kann über easycharts.at abgerufen werden, wo denn der ETF gehandelt werden kann. Sparpläne für ETFs bietet die Easybank bekanntlich keine an.
Steuereinfach / Nicht Steuereinfach

Es gibt steuereinfache Broker, welche einen Sitz oder eine Niederlassung in Österreich haben und sich daher auch um die korrekte Versteuerung des ETFs kümmern. Auch wenn es sich um einen ausschüttenden ETF handelt, könnte es passieren, dass dieser auch ausschüttungsgleiche Erträge hat. Ist der Anbieter im Inland, so kümmert sich dieser um die korrekte Versteuerung, während der ausländische Anbieter gar nichts tut und so der Investor selbst dafür verantwortlich ist korrekt zu versteuern. Wie komplex dieses Thema sein kann, zeigt der Beitrag zum Thema „ausschüttungsgleiche Erträge“ bzw. zum Thema Versteuerung von Erträgen bzw. Verlusten bei Wertpapierdepots im Ausland – eine Annäherung an dieses Thema.

Sparplanfähig

Ein wichtiges Kriterium ist für viele auch der Wunsch, dass der ETF über einen Sparplan abschließbar ist. Das heißt regelmäßig in den Wunscht-ETF zu investieren und dies ganz automatisch per Lastschrift eines bestimmten Betrags. Klingt toll, ist auch toll, nur spießt es sich hier bei uns in Österreich, denn ist der Wunsch nach einem steuereinfachen Anbieter vorhanden, so bleiben dann nur noch 3 Anbieter übrig die auch ETF-Sparpläne anbieten.

Die Auflistung zeigt, dass nur Flatex über ein größeres Angebot verfügt und die beiden anderen Anbieter aus der Heimat über ein eingeschränktes Angebot, bei der DADAT sogar sehr eingeschränkt.

Da gibt es dann natürlich den neidischen Blick auf alternative Anbieter aus Deutschland wie die DKB, Comdirect, Onvista, etc. die ebenso ETF-Sparpläne anbieten, doch hier ist wieder der Hinweis, dass es sich um keine steuereinfachen Anbieter in diesem Fall handelt.

Mehr zu den Gebühren und Kosten von ETF-Sparplänen bei Anbietern die auch für uns Österreicher abschließbar sind, findet sich im dazu passenden Beitrag.

Handelskosten

Die Kosten dürfen natürlich nicht vergessen werden, denn hohe Kosten für den Handel von ETFs senken die Rendite. Kostenlose ETFs gibt es nur bei Flatex und auch hier nur für einen Teil und bei diesem Teil gibt es dann ATC (Additional Trading Costs). Also einer größeren Spread beim Ankaufspreis, also auch nicht ganz kostenlos. Bei Sparplänen generell ist es zu überlegen, was günstiger kommt, eben das regelmäßige Ansparen oder hin und wieder einen Trade zu normalen Gebühren und das an der Börse. Market-Timing ist bekanntlich nicht die Sache für Privatanleger und so ist der Kauf zum Zeitpunkt wann Geld vorhanden ist, wohl keine verkehrte Angelegenheit.

Liegen die Handelsgebühren wie z. B. bei der DADAT bei 1,50 Euro fix plus 0,175 % variabel und werden im Monat 100 Euro in einen ETF investiert, so sind das Gebühren in der Höhe von 1,675 Euro. Prozentuell sind das dann 1,675 % an Gebühren, die die Rendite Monat für Monat schmälern durch diese Gebühren. Lassen Sie sich jedoch auch nicht von Anbietern mit kostenlosen ETFs blenden, denn diese kostenlosen ETFs können wenige Monate später auch schon wieder kostenpflichtig sein.

Depotgebühr

Die Depotgebühr ist neben den Handelsgebühren ein weiterer Renditekiller. Also auch hier die Kosten immer im Blickpunkt haben und einen kostengünstigen Anbieter bevorzugen. Sind die Depotgebühren Jahr für Jahr bei 0,1 % so ist das eine Rendite-Schmälerung bei 10 Jahren in der Höhe von 1 % und so weiter.

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