Finobroker Depot

Finobroker Depot

Auf einen Blick:

  • Nicht steuereinfaches Depot
  • Weiterer Introducing Broker von Interactive Broker
  • 0 € Depotgebühr, 0 € Gebühr für das Verrechnungskonto
  • Order Wiener Börse 0,14 % bzw. mind. 6,00 Euro
    Order XETRA 0,14 % bzw. mind. 3,50 Euro
    Order NYSE 2,50 USD + bis 2.000 Aktien 0,01 USD pro Aktie, ab 2.001 Aktien 0,005 USD
  • Komplexe Software für Trader
  • Mindestanlage 0,00 Euro für das Cashkonto und 2.000 Euro für das Margin Konto

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,00 % p.a.
Kontoführung:0,00 Euro p.a.
Order ab:6,00 Euro
Steuereinfach:Nein

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Günstige Gebühren für Trader
  • Großes Angebot
  • Trader Software

Nachteile

  • Nicht steuereinfach – KESt muss selbst abgeführt werden
  • Ausländischer Anbieter
  • Nur für Trader mit Erfahrung geeignet
  • Mindestanlage von bis zu 2.000 Euro

Kosten & Gebühren

Finobroker kommt natürlich wie alle anderen IBs von Interactive Broker (Lynx, Banx, CapTrader, Agora Direct, …) ebenso mit keiner Depotgebühr und keinen Kosten für das Verrechnungskonto.

Die Ordergebühren sind in Deutschland günstig zumindest die Mindestspesen. Auch die USA sind gut, für die Wiener Börse gibt es günstigere Angebote von IB.

Depot

Es gibt keine Depotgebühr bei Finobroker. Daher in Sachen Kosten für das Wertpapierdepot:

  • 0,00 Euro Depotgebühr

Konto

Auch das Verrechnungskonto für den Kauf- und Verkauf von Wertpapiere ist bei Finobroker. 

  • 0,00 Euro Kontogebühr für das Wertpapier Verrechnungskonto

Eine Rücküberweisung im Monat ist bei Finobroker kostenlos, jede weitere kostet 8 Euro.,

Order

Die Ordergebühren bei Finobroker sind für die Wiener Börse und für die deutschen Börsen jeweils 0,14 % vom Ordergegenwert. Es gibt für die Wiener Börse eine Mindestgebühr von 6,00 Euro. 

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 6,00 Euro
Order 2.000 Euro: 6,00 Euro
Order 5.000 Euro: 7,00 Euro
Order 10.000 Euro: 14,00 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,14 %
mind. 6,00 €

XETRA

Order 1.000 Euro: 3,50 Euro
Order 2.000 Euro: 3,50 Euro
Order 5.000 Euro: 7,00 Euro
Order 10.000 Euro: 14,00 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,14 %
mind. 3,50 €
max. 99,00 €

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: 2,46 Euro
Order 2.000 Euro: 2,67 Euro
Order 5.000 Euro: 3,30 Euro
Order 10.000 Euro: 4,36 Euro
Berechung Ordergebühr: 2,50 USD + bis 2.000 Aktien 0,01 USD pro Aktie, ab 2.001 Aktien 0,005 USD
Angaben der Beispiele sind ca. Angaben und ändern sich je nach Aktie

Dividende

Es gibt keine Dividendengebühr bei Finobroker.

Devisen

Es gibt auch keine Devisenprovision bei Finobroker.

ETF-Sparplan

ETF-Sparpläne gibt es bei Finobroker leider keine.

Fonds-Sparplan

Auch Fonds-Sparpläne sind kein Teil des Finobroker Angebots.

Hauptversammlung

An Hauptversammlungen der gehaltenen AGs kann über Finobroker nicht teilgenommen werden.

Wertpapiere

Finobroker bietet über Interactive Broker eine Vielzahl an unterschiedliche Wertpapiere an:

Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Ja
Fonds: Ja
ETFs: Ja
ETCs: Ja
CFDs: Ja
Futures: Ja
Optionsscheine: Ja
Zertifikate: Ja
Optionen: Ja
Forex: Ja

Orderzusatz

Market: Ja
Limit: Ja
Stop-Limit: Nein
Stop-Loss-Buy: Nein
Trailing Stop: Nein
Trailing-Stop-Limit: Nein
OCO: Nein
OCO Limit: Nein
Folgeorder: Nein

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum): Nein
Tagesgültig: Ja
Unbefristet: Nein
Wochenultimo: Nein
Monatsultimo: Nein
Ultimo nächster Monat: Ja

News

Flatex Next Österreich Start: Q1/2021

Jetzt wissen wir schon mehr! Flatex Next, der Neo Broker von Flatex wird in Österreich im ersten Quartal 2021 starten, während Flatex Next in Deutschland bereits im November 2020 starten soll. Voraussichtlich. In einem Interview mit Finanzbusiness.de (Achtung Paywall!) hat der CEO von Flatex, Frank Niehage, ein wenig mehr verraten, was Flatex vor hat. Flatex

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Flatex Next: Einfacher Broker von Flatex kommt noch 2020

Im Interview mit dem deutschen Handelsblatt hat CEO Frank Niehage nicht nur die sehr guten Kennzahlen des bisherigen Jahres präsentiert, sondern auch vorgestellt, was Flatex heuer noch starten wird. Einen Neobroker à la Scalable Broker bzw. Trade Republic! Alles soll einfacher werden, reduzierter – und damit hoffentlich auch reduzierte Preise. Flatex Next wird Neukunden aber

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Flatex mit neuem Eröffnungsprozess

Flatex hat seine Eröffnungsstrecke für Neukunden verändert und stellt nun die Eröffnungsstrecke über die Smartphone App in den Mittelpunkt. So ist es nicht mehr notwendig außerhalb der Flatex App das Depot zu eröffnen sondern kann alles sogleich innerhalb der App machen, inklusive Video-Identifikation. Neu ist auch, dass bei der Eröffnung nicht mehr eine Nummer vergeben

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot noch nicht getestet und bewertet. 

Online Banking

Die Trading Software ist die Trader Workstation die es natürlich auch für das Smartphone gibt. Finobroker zeigt auf, dass sich die Trader Workstation an folgende Trader Zielgruppen richtet:

  • Charttrader
  • Booktrader
  • Forex Trader
  • Optiontrader
  • Scaletrader
  • Combotrader

Eröffnung

Die Eröffnung eines Depots über Finobroker erfolgt ausschließlich online. Name, Adresse, Angaben zur amtlichen Lichtbildausweis, Sicherheitsfragen festlegen und natürlich nicht vergessen, welche Erfahrungen bisher bereits im Bereich der Wertpapieranlage gesammelt wurden.

Eine Steuer-ID, also die nationale Steuernummer, muss natürlich auch angegeben werden. Ebenso wo der Neukunden steuerlich ansäßig ist. Berufliche Angaben werden ebenso abgefragt. 

Diese Angaben werden dann an Finobroker übermittelt, diese überprüfen die Unterlagen und schalten das Depot dann nach wenigen Werktagen frei – sofern die Unterlagen passen.

Bilder & Videos

Bisweilen gibt es noch keine Bilder und Videos zum Angebot von Finobroker. Gibt es diese, werden sie nachgereicht.

Sicherheit & Seriösität

Auf der Website von Finobroker findet sich unter dem Punkt Sicherheit folgende Information in Hinblick auf Absicherung der Kundengelder:

Kundengelder und Kapitalanlagen werden wie folgt abgesichert:

  1. Kundeneinlagen werden streng getrennt von IBs Eigenkapital auf segregierten Konten verwaltet. Dieser Trennungsschutz entspricht dem Kernprinzip des Dienstleistungsgeschäftes im Bereich Wertpapier- und Rohstoffbrokerage. Die SEC bzw. die CFTC bezeichnet dieses Trennungsprinzip mit den Begrifflichkeiten “reserve” oder “segregation”. Durch die gezielte Abtrennung von Kundengeldern wird erreicht, dass im Falle eines Zahlungsrückstandes oder gar bei Zahlungsunfähigkeit des Brokers, dennoch eine Rückerstattung von Kundeneinlagen, sofern keine ausgeliehenen Geldbeträge, Wertpapiere oder Future-Positionen vorhanden sind, sichergestellt ist.

  2. Kundeneinlagen sind im Falle des unwahrscheinlichen Eintretens einer Insolvenz von IB durch die SIPC (US Securities Investor Protection Corporation) geschützt. Der Schutz ist pro Kunde maximal auf $500.000 gedeckelt (Teil-Limit für Barmittel $ 250.000). Darüber hinaus sind Einlagen über eine bestehende Police mit Lloyd’s of London bis 30 Millionen US-Dollar pro Kunde (davon Teil-Limit für Barmittel von $ 900.000) geschützt. Damit werden die Wertpapierkonten von Kunden mit maximal bis zu 150 Millionen US-Dollar pro Schadensfall abgesichert.

  3. Sofern Position in Nicht-US-Indexoptionen, Nicht-US-Indexfutures sowie Metals und Cash-Positionen auf dem UKL-Konto bestehen, können Kunden den britischen FSCS (Financial Services Compensation Scheme) auswählen. Die FSCS deckt Schäden bis zu 50.000 britische Pfund pro Kunde ab. Das Kompensationsverfahren nach FSCS kann abgelehnt werden, falls ein Kompensationsverfahren mit dem US SIPC läuft oder bereits abgeschlossen ist.

Kontakt

Das Unternehmen ist hier zu erreichen:

service@finobroker.com

Finograd UG (haftungsbeschränkt)
Mühlenstr. 8a
14167 Berlin

Fazit

Finobroker ist ein weiterer der vielen deutschsprachigen Introducing Broker von Interactive Broker. Worin liegen die unterschiedlichen Vor- und Nachteile? Nun, alle haben nahezu das selbe Angebot, nur bei den Ordergebühren unterscheiden sie sich. Finobroker ist dabei an den deutschen Börsen günstig, hingegen an der Wiener Börse gibt es günstigere Reseller von IB. 

Ansonsten ja, es ist ein günstiges Angebot für Trader die mit der umfangreichen Trading Software umgehen können und wollen. Leider nicht steuereinfach. Die Steuer ist daher wie bei allen nicht steuereinfachen Brokern selbst zu machen.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

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