Bankhaus Jungholz Broker

Die Wurzeln des Bankhauses Jungholz liegen im 1898 gegründeten genossenschaftlichen Spar- und Darlehenkassen-Verein der Raiffeisenbank Reutte, die heute im Vergleich mit anderen österreichischen Banken mit am meisten Kundengelder betraut.
Als vor gut 30 Jahren – im Jahr 1981 – Deutschland sein Bank- und Steuergesetz verschärfte, eröffnete diese Bank eine Niederlassung in der 300-Seelen-Gemeinde Jungholz, die damals vor Einführung des Euros die Deutsche Mark statt des Österreichischen Schillings als offizielles Zahlungsmittel führte. Die vom bayerischen Allgäu umgebende Exklave besitzt mittlerweile mit drei Zweigstellen österreichischer Banken auf einer Gesamtfläche von nur 7 Quadratkilometern die höchste Bankendichte des Landes. In der Kantonhauptstadt St. Gallen eröffnete 1997 das zweite Standbein des Bankhauses Jungholz und erhielt 2001 als erste Bank Tirols den Status einer Vollbank.

Die Fakten zum Bankhaus Jungholz Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,1872 % p.a.
Kontoführung:26,00 Euro/Quartal
Trades ab: 9,95 Euro
Wertpapier-KESt:Ja

Die größten Vorteile vom Bankhaus Jungholz

  • Schutz vor Krisen durch hohes Eigenkapital
  • Produktneutralität das heißt: kein Vertrieb eigener Produkte, um den eigenen Ertrag zu steigern, stattdessen wählt der Vermögensberater Finanzprodukte unabhängig nach den Vorgaben des Kunden von bewährten Anbietern aus – Wahlspruch: „Neutral, objektiv und konsequent“
  • hervorragende Ergebnisse bei Qualitätstests (siehe Auszeichnungen)

Die wichtigsten Fakten vom Bankhaus Jungholz

  • Das Bankhaus sitzt in Österreich und in der Schweiz: Sitz in Jungholz, Postleitzahlen 6691 (Österreich), 87491 (Deutschland), Bundesland Tirol, Politischer Bezirk Reutte in Österreich und St. Gallen, Postleitzahlen 9000–9029, Kanton St. Gallen in der Schweiz
  • Der Sitz der Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte in Jungholz ist nur über deutsches Gebiet erreichbar (Es sei denn, jemand läuft zu Fuss über den 1636 Meter hohen Sorgschrofen). Es liegt im Zollanschlussgebiet der Bundesrepublik.
  • Die Mindesteinlage beträgt 50.000 Euro.
  • Das Nummernkonto trägt den Nicknamen „Goldfinger-Nummernkonto“, da es vor Bankmitarbeitern schützen soll, die private Kontodaten kopieren und an die Steuerbehörden weiterreichen.

Die Zweigniederlassung der Raiffeisenbank Reutte reg. Gen.m.b.H. setzte im Jahr 2007 236 Millionen Euro um (Quelle: Academic). Johannes Gomig und Ralf Götz leiten das Unternehmen. Die Finanzdienstleistungen des Kreditinstituts beschäftigen rund 270 Mitarbeiter. Durch seine vorteilhafte Lage verfügt das Bankhaus über vergleichsweise hohe Einlagen. Für die Region, die kaum am Tourismus verdient, bedeuten die Bankniederlassungen eine wichtige wirtschaftliche Stütze. Denn die Geldinstitute bestreiten fast die komplette Kommunalsteuer in Höhe von 150.000 Euro. (Quelle: Die Presse)

Anlage in Wertpapiere erfolgt zu Beginn in der Gebühren-Kategorie „Starter“. Ab einer Anzahl von 50 läuft sie im Modell „Aktiv“. Pro Quartal fallen für Starter und Aktive mindestens 7,50 Euro Depot-Gebühr plus 20 % Mehrwertsteuer an. Ab einhundert erteilten Aufträgen führt die Bank das Depot unter dem Vorzeichen „Premium“ ohne Grundkosten und Mehrwertsteueraufschlag.

Depot und Kosten des Depots beim Bankhaus Jungholz

GebührenmodelleStarter-ModellAktiv-ModellPremium-Modell
Die Gebührenmodelle „Aktiv“ und „Premium“ erhalten Sie auf Wunsch, sofern innerhalb eines Kalenderjahres die entsprechende Anzahl – mind. 50 bzw. 100 Umsätze (=ausgeführte Aufträge) getätigt wurden.
Wertpapier-Orders an der Wiener Börse, allen deutschen Börsen sowie im außerbörslichen HandelGrundgebühr EUR  4,95
+ 0,250 % Provision vom Kurswert+ 0,225 % Provision vom Kurswert+ 0,200 % Provision vom Kurswert
Maximalgebühr je OrderEUR 99,95
Auftragsgebühr*für XETRA und außerbörsliche Aufträge

für alle anderen Börsen

EUR   2,50

EUR   3,95

Wertpapier-Orders an den US-Börsen0,200 % vom Kurswert, mind. USD 20,00
Die Preise für Auslandsorders gelten zusätzlich zu den Preisen einer Order via Telefon/Fax bzw. Internet.
Auftragserteilung per Telefon/Fax zusätzlichEUR   9,95
Depotführungsgebühr
(pro Quartal)
0,039 %
+ 20 % MwSt.
0,0195 %
+ 20 % MwSt.
kostenfrei
Mindest-Depotgebühr
(pro Quartal)
EUR   7,50 + 20 % MwSt.kostenfrei

* Die Auftragsgebühr kommt auch bei Auftragsänderungen zum Tragen.

Handelsangebot des Bankhauses Jungholz

  • Aktien
  • Optionsscheine
  • Anleihen
  • Zertifikate
  • Fonds
  • Forex
  • CFDs

Eröffnung eines Depots beim Bankhaus Jungholz
Um ein Konto zu eröffnen benötigen Kunden einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Es können Zeichnungsberechtigte anhand ihres vollen Namens, Geburtsdatums und der Anschrift angemeldet werden. Die Einrichtung eines Depots findet im persönlichen Kontakt statt. Der Vermögensberater besucht Kunden zu Hause oder an einem Wunschort. Die Unterlagen zum neuen Depot oder Konto versendet die Bank über eine sichere Verbindung des Online-Bankings oder per Post. (Quelle: Hauseigene Webseite)

Sitz und Erreichbarkeit vom Bankhaus Jungholz

Per Auto erreichen Sie eine Filliale der Direkt-Anlage in Österreich in A-6600 Reutte, Untermarkt über die L69 Wiesbichl. Das Bankhaus bedient Kunden Montag bis Freitag vormittag von 8.30–12.00 Uhr. Nachmittags sind die Mitarbeiter werktags (außer Samstag) in der Zeit zwischen 13.00–16.00 Uhr erreichbar. Telefonisch nehmen die Mitarbeiter Börsenaufträge Montag bis Freitag von 8.00–18.00 Uhr entgegen.

Sicherheit des Bankhaus Jungholz

Das Bankhaus Jungholz unterliegt der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung, die Österreich am 1.1.2001 reformierte. Eine Besonderheit des Brokers liegt im überdurchschnittlich hohen Eigenkapital. Die Vorgaben von Basel 3 überschreitet das Anlage-Institut weit. Voraussichtlich gewährleistet es daher auch in Krisen Stabilität.

Fazit zum Broker vom Bankhaus Jungholz

Die Auszeichnungen des Bankhauses Jungholz sprechen für sich. Zum elften Mal in Folge verlieh das Wirtschaftsmagazin „Handelsblatt“ das Prädikat „Summa cum Laude“ an den Konzern. Insbesondere die Generation über 50 fühlt sich von den Mitarbeitern zu privater Vermögensverwaltung sehr gut beraten. Vom „Bundesverbandes 50 plus e. V.“ erhielt der Broker die „50plus Zertifizierung“. Die diskreten Nummernkonten des österreichischen Geldinstitutes erlangten unlängst zweifelhafte Berühmtheit. Wie lange sich „Europas letzte Steuerbastion“ (Quelle: Joachim Riedl ) hält, wird die Zukunft zeigen.

Quellen:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-04/oesterreich-bankgeheimnis
http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/138577
http://de.wikipedia.org/wiki/Jungholz
http://www.bankhaus-jungholz.com/index.php

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