Bank Austria Depot

Nachdem die Bank Austria eine der größten Banken in Österreich ist, bietet auch diese ein Brokerage Service an. Das Leistungsspektrum der Bank ist breit gestreut, wenn es um Veranlagungsfragen geht. Wertpapiertransaktionen auf allen Märkten, Zeichnung von Neuemissionen, Derivativa (ausschließlich Long-Positionen und Covered Calls-Writing, kein marginpflichtiges Geschäft) und Depotabsicherungen zählen zu den Leistungen die die Bank Austria anbietet. Für jene die bei der Bank Austria online handeln möchten gilt das folgende Angebot:

Die Fakten zum Bank Austria Wertpapierdepot im Überblick:

Depotgebühr:0,25 % p.a. für inländische Wertpapiere0,50 % p.a. für ausländische Wertpapiere

bei Sammelverwahrung

Kontoführung:53,28 Euro/Quartal
Trades ab:10,50 Euro
Wertpapier-KESt:Ja

Vorteile

  • Bank Austria ist eine Vollbank mit Filialen, jederzeit Beratung auch möglich
  • Vielseitige Angebote, welche von Beratern/Verkäufern der BA begleitet werden können
  • Günstigere Tradingspesen bei Self-Service ohne Beratung

Übersicht der wichtigsten Fakten

Die Bank Austria bietet im Bereich Sparen & Veranlagen nicht nur das Sparen mit dem Sparbuch und Bausparen an, sondern versucht besonders die

  • Anleihen
  • Fonds

an die Frau bzw. an den Mann zu bringen. Auch im Bereich des Vermögensmanagements ist die BA sehr aktiv tätig. Bei den Anleihen und Fonds stehen vor allem die hauseigenen Produkte bzw. Produkte die der BA nahe stehen im Mittelpunkt. Wer sich lieber seine eigenen Gedanken bei den Wertpapieren machen möchte, kann natürlich auch selbst ordern und kommt so in den Genuss niedriger Spesen für diese Trades.

Gebühren

Das Angebot der Bank Austria ist von der Kostenstruktur ein wenig komplex, denn es kommt hier sehr auf die jeweiligen Investitionsvorlieben an, was an Depotgebühr anfällt. Hier ein schneller Überblick über die Kosten und Gebühren eines Wertpapierdepots bei der Bank Austria.

Sammelverwahrung (die häufigste Art Wertpapiere in einem Depot zu führen):

  • Verwahrung eigene Emissionen: 0,235 % pro Jahr
  • Verwahrung fremde Emissionen: 0,250 % pro Jahr (wird wohl für die meisten Wertpapiere zutreffen)

Streifbandverwahrung und Wertpapierrechnung kosten 0,50 % vom Wertpapierwert. Investmentsfonds der Pioneer Investment Gruppe kosten 0,235 % bei der Depotführung, werden also wie eine eigene Emission behandelt.

  • Die Mindestgebühren pro Jahr sind pro Wertpapierposition 3,92 Euro und je Wertpapierdepot 26,28 Euro.

Das Wertpapierverrechnungskonto kostet im Jahr 53,28 Euro.

Beim Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren über das Internet entstehen folgende Kosten:

Wien:
0,190 % bzw. mindestens 10,50 Euro

Frankfurt XETRA:
0,195 % bzw. mindestens 10,50 Euro

USA:
0,30 % bzw. mindestens 17,50 Euro

Für Aufträge per Telefon werden höhere Spesen fällig. Ebenso bei Order nach der Beratung vor Ort beim Berater.

Beim Kauf von Investmentfonds gibt es folgende Rabattierungen des Ausgabeaufschlags:

  • Pioneer Investment Austria Fonds – 50 %
  • Bank Austria Real Invest Fonds – 50 %
  • Alle anderen Fonds laut Prospekt

Das Handelsangebot der Bank Austria

Im Angebot der Bank Austria findet man nahezu das gesamte Angebot, was das Trader Herz so will.

  • Aktien
  • Optionsscheine
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Fonds (inklusive ETF)

Eröffnung des Bank Austria Depots

Die Eröffnung eines Kontos bzw. Depots erfolgt in der Filiale. Meist ist es so, dass der Interessierte bereits ein Bank Austria Kunde ist und gerne alles bei einer Bank hat. So ist es ein Termin bei seinem Berater, welcher ein Risikoprofil anlegt auf Basis der Erklärungen des Kunden. Ist das Wertpapierdepot angelegt, kann mit dem Trading begonnen werden. Für Interessierte, aber eben noch keine Bank Austria Kunden, gäbe es andere günstigere Broker Anbieter im Lande. Die Kosten sind akzeptabel, aber sicherlich nicht im niedrigen Bereich daheim. Eine Eröffnung über den Online Shop der Bank Austria ist im Moment noch nicht möglich. Dort können aktuell nur andere Produkte wie ein Girokonto oder Kreditkarte beantragt werden.

Sitz und Erreichbarkeit der Bank Austria

Postalisch:

Bank Austria
Postfach 35
Schottengasse 6-8
1010 Wien

Telefonisch (inkl. Rückrufservice):
Telefon: +43 (0) 50505-25
Telefax: +43 (0) 50505 – 561552

Internet:
E-Mail: [email protected]
Web: http://www.bankaustria.at/
Videotelefonie ist über die Website ebenfalls möglich

Der Support der Bank Austria kann unter folgenden Zeiten erreicht werden

  • Mo-Fr 07:00-22:00 Uhr
  • Sa-So 08:00-18:00 Uhr

Sicherheit & Seriösität der Bank Austria

Als eine der größten Banken des Landes und als Teil der Unicredit ist die Bank Austria gut aufgestellt. Das Online Banking ist natürlich SSL verschlüsselt und mittlerweile auch gut eingeführt. Die auftretenden Probleme zum Start des neuen Online Bankings sind behoben und mittlerweile auch stabil. Die Bank Austria unterliegt der österreichischen Einlagensicherung, das bedeutet, dass die Gelder am Verrechnungskonto bei Einlagen von bis zu 100.000 Euro zu 100 % durch die Einlagensicherung geschützt sind. Die Wertpapiere selbst unterliegen natürlich auch bei der Bank Austria dem Wertpapier-Aufsichtsgesetz. Nach österreichischem Recht sind Wertpapiere den Anlegern von der depotführenden Bank zurückzugeben. Geldforderungen aus dem Bereich der Anlegerentschädigung sind mit höchstens 20.000 Euro pro natürlicher Person gesichert.

Fazit zur Bank Austria

Das Brokerage Angebot der Bank Austria zum Handel mit Wertpapieren ist für eine Filialbank akzeptabel, aber sicherlich nicht preisgünstig. Die Kostenstruktur ist sehr umfangreich und hängt sehr von den persönlichen Vorlieben und Wünschen des Trades zusammen. Der Bank Austria Kunde kann sich Kosten sparen für Trades, in dem das Internet für eine Orderaufgabe verwendet wird. Wird telefonisch geordert oder gar in einer Filiale, so wird es sehr teuer. Bei der Depotführung gibt es keine Vergünstigungen für Online-Trader und so kommen höhere Kosten auf einen Trader zu. Das Wertpapier-Verrechnungskonto kostet im Jahr über 50 Euro und auch bei der Depotführung gibt es pro Position eine Mindestgebühr bzw. 0,5 % vom Wert. Rechnet man sich die Gesamtkosten aus, so kommt hier schon einiges zusammen, ohne erkenntlichen Mehrwert für den Trader. Das Angebot der Bank Austria ist für Vollblut-Trader wohl nicht geeignet, interessant jedoch könnte es für bestehende Bank Austria Kunden sein, welche alles unter einem Dach haben wollen und nicht unentwegt auf die günstigste Lösung achten möchten.

Erfahrungena

Zu den Erfahrungen und der Bewertung der Bank Austria:

Im Moment wurde noch kein Erfahrungsbericht von der Bank Austria angelegt.

News

  • Bank Austria Wertpapier Depot mit Wechselbonus August 11, 2015- Die Bank Austria springt nun auch auf den Zug des Werbens um die Brokerjet Kunden auf und wirbt aktiv um diese. Das Angebot lautet einen Eröffnungsbonus in der Höhe von 100 Euro und die Erstattung von Übertragungsspesen in der Höhe von bis zu 300 Euro und einer Reduktion der Depotgebühr um 50 % bis zum 31.12.2016. Die Bedingung… Weiterlesen »

Fragen und Kommentare zum Angebot der Bank Austria

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