Admiral Markets Depot

Admiral Markets Depot

Auf einen Blick:

  • Nicht steuereinfach, da Firmensitz in Großbritannien
  • Admiral Markets bietet Handel mit Forex, CFDs, Aktien und ETFs an
  • Das Verrechnungskonto ist kostenlos (Ab 24 Monaten Inaktivität wird eine Gebühr von 10,00 Euro/Monat eingehoben)
  • Keine Depotführungsgebühr
  • Ordergebühren
    • Xetra: min. 1,00 Euro bzw. 0,10 % auf das Handelsvolumen
    • US-Börsen: min 1,00 US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar pro Aktie
  • Für Trader geeignet, Buy & Hold Anleger nicht Zielgruppe

Die Fakten zum Depot im Überblick:

Depotgebühr:0,00 Euro p.a.
Kontoführung:

0,00 Euro p.a.

Inaktivitätsgebühr von 10,00 Euro/Monat nach 24 Monaten ohne Tradingaktivität

Order ab:1,00 Euro
Steuereinfach:Nein

Was gibt es zu lesen?

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • Viele internationale Börsenplätze stehen zur Auswahl
  • Vielfältige Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen via Kreditkarte, PayPal oder Klarna
  • Sehr günstige Ordergebühren sowohl an der Xetra als auch international
  • Viele Schulungsangebote gepaart mit Expertenanalysen
  • Optional viele Orderzusätze möglich

Nachteile

  • Für Österreicher leider nicht steuereinfach
  • Angebot ist auf CFD und Forexhandel ausgerichtet
  • Zielgruppe Trader, Buy & Hold Investoren werden nach 24 Monaten ohne Tradingaktivität mit 10,00 Euro Inaktivitätsgebühr/Monat belastet
  • Keine Sparpläne vorhanden

Kosten & Gebühren

Depot

Hier fallen keine Kosten an.

  • 0,00 Euro Depotgebühr

Konto

Das Verrechnungskonto ist kostenlos, wenn zwei Bedingungen gegeben sind:

  • Erstens müssen die verknüpften Konten dieselbe Währung aufweisen, sprich Euro Konto Verrechnungskonto und Euro Konto als Referenzkonto.
  • Zweitens müssen regelmäßige Ein- und Ausgänge stattfinden. Sollte es länger als 24 Monate keine Transaktion geben und der Kontostand ist höher als Null, dann wird eine Inaktivitätsgebühr von 10 Euro fällig. Das kann ins Auge gehen, wenn man das Depot eröffnet und vergisst.

Daher zusammenfassend:

  • 0,00 Euro Kosten für das Verrechnungskonto
  • nach 24 Monaten ohne Aktivität und Kontostand über Null ist eine Inaktivitätsgebühr von 10,00 Euro im Monat fällig.

Konten in Fremdwährung werden mit 1 % der Zahlungssumme bepreist.

Order

In Deutschland und Frankreich sind die Ordergebühren preiswerter als an den anderen europäischen Handelsplätzen. Die Mindest-Ordergebühren liegen da und dort stets bei 1,00 Euro. Dazu kommt dann eine Gebühr hinzu die von der Orderhöhe abhängt. In Deutschland und Frankreich sind dies 0,10 % – in Österreich und anderen europäischen Handelsplätzen jedoch 0,15 %.

Auch an den US-Handelsplätzen gestaltet sich der Handel sehr günstig: 0,02 US-Dollar pro Aktie bzw. 1 US-Dollar Mindestgebühr.

Anmerkung: Es kann sein, dass Kosten von ausländischen Börsen weitergegeben werden. Das kann z.B. die französische Finanztransaktionssteuer oder die britische Stempelsteuer sein.

Teilausführungen sind bei Admiral Markets kostenlos.

Wiener Börse

Order 1.000 Euro: 1,50 Euro
Order 2.000 Euro: 3,00 Euro
Order 5.000 Euro: 7,50 Euro
Order 10.000 Euro: 15,00 Euro
Berechung Ordergebühr: 0,15 % bzw. mindestens 1,00 Euro

XETRA

Order 1.000 Euro: 1,00 Euro
Order 2.000 Euro: 2,00 Euro
Order 5.000 Euro: 5,00 Euro
Order 10.000 Euro: 10,00 Euro
Berechung Ordergebühr: mindestens 1,00 Euro bzw. 0,10 % vom Ordergegenwert

NYSE / NASDAQ

Order 1.000 Euro: $1,00 Euro
Order 2.000 Euro: $1,00 Euro
Order 5.000 Euro: $2,34 Euro
Order 10.000 Euro: $4,22 Euro
Berechung Ordergebühr: Mindestens 1,00 US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar pro Aktie

Dividende

Dividendenausschüttungen sind bei Admiral Markets gebührenfrei.

  • 0,00 Euro Dividendengebühr

Devisen

Hierzu findet sich keine Angabe auf der Webseite. Das lässt darauf schließen, dass die Devisenprovision nicht eingehoben wird, wobei es natürlich auch so interpretiert werden kann, dass es eine 1 %ige Devisenprovision gibt für Einzahlungen auf Fremdwährungskonten, wie oben im Bereich des Verrechnungskontos erläutert wird.

Hauptversammlung

Leider bietet Admiral Markets keine Möglichkeit, ein Ticket für Aktionärshauptversammlungen zu erwerben.

Sparplan

Durch seine Historie ist Admiral Markets vor allem auf CFD und Forex Handel spezialisiert. Auch, wenn zahlreiche Aktien und ETFs angeboten werden, so sind sie aktuell nicht als Sparplan verfügbar. Ob und wann es ein solches Angebot gibt, steht in den Sternen, vermutlich jedoch nicht. 

Admiral Markets wendet sich an Trader und Sparpläne sind typische Merkmale für Buy & Hold Investoren.

Steuereinfach

Nein, das Angebot von Admiral Markets ist nicht steuereinfach. Kunden von Admiral Markets müssen sich daher selbst um die Abführung der Steuern kümmern. Das kann komplex werden, denn je nach Instrument ist eine andere Steuer fällig. CFDs und Forex werden nach Tarifbesteuerung behandelt, Aktien und ETFs pauschal mit der KESt. Dazu gibt es natürlich auch noch Besonderheiten wie z. B. mögliche Spekulationsfristen bei Forex und ausschüttungsgleiche Erträge bei ETFs. Es ist alles sehr kompliziert!

Wertpapiere

4.000 CFDs auf Aktien, Indizes, Währungen, Metalle, Energien und digitale Währungen bilden das Kernangebot von Admiral Markets. Daneben sind über 4.500 Aktien und ETFs handelbar.

Handelbare Wertpapiere

Aktien: Ja
Anleihen: Nein
Fonds: Nein
ETFs: Ja
ETCs: Ja
CFDs: Ja
Futures: Nein
Optionsscheine: Nein
Zertifikate: Nein
Optionen: Nein
Forex: Nein

Orderzusatz

Market: Ja
Limit: Ja
Stop-Limit: Ja
Stop-Loss-Buy: Ja
Trailing Stop: Ja
Trailing-Stop-Limit: Ja
OCO: Ja
OCO Limit: Ja
Folgeorder:

Ordergültigkeit

Gültig bis (Datum): Ja
Tagesgültig: Ja
Unbefristet: Ja
Wochenultimo:
Monatsultimo: Ja
Ultimo nächster Monat: Ja

Folgende Handelsplätze bietet Admiral Markets für den Aktien- und ETF Handel:

  • Australien (ASX)
  • Österreich (VIE)
  • Belgien (Euronext)
  • Dänemark (CSE)
  • Deutschland (Xetra)
  • Finnland (NASDAQ)
  • Frankreich (Euronext)
  • Japan (TSE)
  • Niederlande (Euronext)
  • Norwegen (NASDAQ)
  • Portugal (Euronext)
  • Schweiz (SWX)
  • Spanien (BME)
  • Schweden (NASDAQ)
  • UK (LSE)
  • US (AMEX)
  • US (NASDAQ)
  • US (NYSE

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Tests & Erfahrungsberichte

Auf Broker-Test.at wurde das Depot getestet und bewertet. Ebenso wurden bereits Erfahrungsberichte abgegeben. Mit der Hilfe dieser Informationen, gelingt es ein noch besseres Bild rund um das Angebot des Brokers zu erhalten.

Online Banking

Admiral Markets hat keine Software für alles. Stattdessen wird der Forex und CFD Handel über den MetaTrader 4 bzw. MetaTrader 5 abgewickelt. Das ist auch über eine Smartphone-App möglich. Hinzu kommt der StereoTrader für erweiterte Ordertypen und strategische Orders.

Ein- und Auszahlungen funktionieren bei Admiral Markets über viele verschiedene Wege:

  • Banküberweisung
  • PayPal
  • Klarna
  • Kreditkarte
  • Skrill
  • Neteller
  • SaftyPay

Eröffnung

Die Eröffnung ist mit wenig Aufwand verbunden. Als Erstes benötigt man ein Konto im sogenannten Trader Room. Dazu reicht der Name und die E-Mail-Adresse. Danach hat der Nutzer die Wahl zwischen einem Demo- und einem Live-Konto. Im Trader Room finden auch die Ein- und Auszahlungen statt. Außerdem kann man dort die Wahl der Handelsplattform (MetaTrader 4, 5 oder WebTrader) treffen.

Der Identitätsnachweis wird über ein Video-Identverfahren gemacht. Dazu kann auch ein Adressnachweis noch folgen (nicht älter als drei Monate, kann z.B. Stromrechnung sein) oder ein Kontoauszug bzw. Meldebestätigung.

Das Video-Identverfahren wird über das deutsche Unternehmen ID-Now durchgeführt.

Bilder & Videos

Im Moment sind noch keine Bilder und auch kein Video zum Angebot von Admiral Markets vorhanden.

Sicherheit & Seriösität

Wie werden österreichische Kunden hier geschützt? Dazu hat Admiral Markets eine Information auf der Webseite veröffentlicht:

 

Einlagensicherungssysteme (Deposit Guarantee Schemes, DGS) erstatten einen begrenzten Betrag zurück, um Anleger zu entschädigen, deren Bank in Konkurs gegangen ist. Nach den EU-Vorschriften schützen Einlagensicherungssysteme die Ersparnisse der Einleger, indem sie Einlagen bis zu 100.000 € absichern.

In Europa sind sie auf nationaler Ebene organisiert, wobei auf EU-Ebene Mindeststandards vereinbart wurden. Nach den EU-Vorschriften werden durch solche Systeme 100.000 € pro Einleger geschützt. In einigen Mitgliedstaaten gibt es mehrere Systeme, die von verschiedenen Bankengruppen wie Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Banken des öffentlichen Sektors oder Privatbanken organisiert werden.

Wenn die Bank, die zur Aufbewahrung der getrennten Kundengelder verwendet wird, in Liquidation geht, würden die Kunden im Verhältnis zu ihrem Anteil am Gesamtbetrag, der bei der in Konkurs gegangenen Bank gehalten wird, an den Verlusten beteiligt. Jegliche Gelder, die infolge dieser Liquidation einer von der Prudential Regulation Authority (PRA) beaufsichtigten Bank verloren gehen, werden vom FSCS bis zu einer Obergrenze von £85.000 pro Kunde gedeckt (https://www.fscs.org.uk/). Jegliche Gelder, die infolge der Liquidation einer europäischen Bank verloren gehen, können bis zu einer Obergrenze von 100.000 € pro Kunde im Rahmen des Einlagensicherungssystems gedeckt werden.

Schulungsangebote

Um seine Nutzer optimal auf den CFD-, Forex- und anderen Handel vorzubereiten, gibt es auf der Webseite von Admiral Markets zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

So gibt es beispielsweise Grundlagenseminare, Artikel und Tutorials für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Für das Austesten von Strategien und dem Traden an sich, ist das Demo-Konto vermutlich bestens geeignet.

Kontakt

Wie bei vielen FinTechs üblich setzt Admiral Markets vor allem auf einen Live-Chat für den Kundensupport.

Zusätzlich gibt es ein Feedbackformular auf der Webseite.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Telefonisch: +49 (0)30 2574 1955

E-Mail: info@admiralmarkets.de

Adresse:

Admiral Markets UK Ltd. Zweigniederlassung Berlin

Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin

Fazit

Admiral Markets besticht mit günstigen Preisen, die bei bei 0,10 % für Aktien- und ETF-Orders in Deutschland und Frankreich sowie 0,15 % des Orderwertes bei den anderen europäischen Börsen. Die Höhe der Mindestgebühr je Order liegt hier stets bei 1,00 Euro. Angeboten werden CFD, Forex, Aktien und ETFs. Sparpläne für Aktien oder ETFs gibt es leider nicht. Wer in den USA ordert muss ebenso eine Mindestgebühr bezahlen. Diese liegt bei 1,00 US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar je Aktie.

Jegliche Gebühren wie Dividendengebühren, Depotführung etc. entfallen. Lediglich langfristige Inaktivität ab 24 Monaten wird mit 10 Euro im Monat bepreist.

Das Schulungsangebot ist umfangreich und bietet dem Trading-Anfänger eine Menge Informationen.

Ein großer Wermutstropfen ist die fehlende Steuereinfachheit für österreichische Kunden, da das Unternehmen in Großbritannien beheimatet ist. Die Steuern sind daher selbst abzuführen.

Andreas von Broker-Test.at
Andreas ist Gründer und der Kopf hinter Broker-Test.at – er ist begeisterter Privatanleger, 1998 begann alles mit einem 20.000 Schilling Investment in die damalige Aktie des ehemals staatlichen Konzerns, der VA Tech (heute Primetals). Seit 2014 wird mit dieser Seite versucht mehr Transparenz für Interessierte und Anleger zu schaffen. 👉🏽 Mehr über mich und die Geschichte zu Broker-Test.at gibt es hier zum Nachlesen. 👉🏽 Zum Newsletter von Broker-Test.at kann hier die E-Mail Adresse eingetragen werden.

Fragen & Kommentare

Es gibt noch etwas, was nicht klar ist? Es gibt einen Fehler im Text oder eine kleine Ergänzung? Dann nicht zögern und hier und sofort einen Beitrag schreiben.

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